Wie wird man dümmer?

21 Antworten

Es ist Quatsch, dass "dumme" Menschen glücklicher wären. Für Gedankenkarussels und Zwangsgedanken muss man auch nicht besonders schlau sein, das ist keine Frage der Intelligenz.

Wer klüger ist, hat sogar mehr Möglichkeiten, sein Leben so zu gestalten, dass er glücklich sein kann. Mein Rat: Komm aus Gewohnheiten und Selbstbildern heraus, die dir schaden und dich ausbremsen und übernimm Verantwortung für dein Leben. Mach was draus. Tu was, auch wenn du scheiterst, Man kann immer wieder anfangen, man kann immer wieder etwas versuchen. Sich darauf hinauszureden, dass alles einfacher wäre wenn ... (was auch immer, z. B. lieber dumm sein), das bringt dich nicht weiter und lässt dich nur immer mehr festfahren. Das ist eine Ausrede.... Du kannst mehr. Viel mehr.

also über alles nachdenken und immer wieder durchkauen, das können auch dümmere menschen. du scheinst mir einfach sehr negativ eingestellt zu sein. auch an entscheidungsfähigkeit und spontaneität fehlt es dir. das kann einfach angst vor kontrollverlust oder vor enttäuschung sein.

tu einfach mal was ohne zu viel erwartungen hineinzusetzen. man kann im leben sowieso nicht so wahnsinnig viel beeinflussen. selbst wenn du die frau deiner träume findest, ist nie garantiert, dass das ein leben lang hält. damit musst du dich abfinden, sonst bleibst du wirklich unbeweglich.

Deine Frage wirft leider mehr Fragen auf als gut sein kann für eine angemessene Antwort:

  1. Wenn du schon selbst den Eindruck hast, dass dein Text nicht dem entspricht was du eigentlich meintest, macht es das natürlich schwer dir einen passenden Rat zu geben. Zumal du auch nicht bereit zu sein scheinst wenigstens per Kommentar noch die wesentlichen, fehlenden Informationen nach zu liefern, allen voran natürlich deine persönliche Definition von ''dumm'', ''schlau'' und ''glücklich''. Ich habe so den Eindruck, diese weicht etwas von der üblichen, weit verbreiteten Definition ab.
  2. Auch die fehlende Altersangabe ist in diesem speziellen Fall ein Manko, wärst du nun erst 15 sieht die Sache anders aus als wärst du schon 25. Während der Pubertät ist ein versinken in die eigene Gedankenwelt normal, sie gehört dazu, geht es doch in diesem Lebensabschnitt darum sich selbst und seinen Platz im Leben zu finden. Das ''glücklich sein'' ist die Belohnung dafür, dass man sich dieser Mühe unterzogen hat, die gibt es aber naturgemäß erst hinterher.
  3. Wieso glaubst du die Schule nicht so schaffen zu können wie du dies möchtest? Woran hapert es genau? Das wäre wesentlich zu wissen um dein Problem besser einschätzen zu können.

Das einzige konkrete Beispiel das du gebracht hast, ist die Sache mit der Freundin und dies deutet zumindest darauf hin, dass dein Problem ein zu starker Hang zum Perfektionismus sein könnte. Das hätte aber mit ''schlau'' oder nicht dumm genug herzlich wenig zu tun. Ganz im Gegenteil, in allem, selbst in unwichtigen Dingen oder dort wo es schlichtweg nicht möglich ist (das Leben ist nun mal nicht perfekt und schon gar nicht perfekt planbar) nach Perfektion zu streben ist, mit Verlaub ohne dir zu nahe treten zu wollen, reichlich ''dumm''. ''Schlau'' dagegen ist es alle Dinge mit genau der ihnen angemessenen Sorgfalt zu bearbeiten, die einen mit mehr, die anderen mit weniger. Das ist die Kunst und die ist wahrlich nicht einfach.

Ich habe diese Frage geschrieben, als ich ein wenig Alkohol getrunken hatte. Diese Frage ist mir dann die ganze Zeit durch den Kopf geschossen. Ich meinte mit ''dumm'' eher oberflächlich und wollte mich nicht über andere Menschen stellen.

LG

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@SpeedyWeed

Hätte ich den Eindruck gehabt du wolltest dich über andere stellen, hätte ich mir sicher nicht so eine Mühe mit der Antwort gemacht. ;)

Ich glaube aber wirklich nicht, dass Oberflächlichkeit ''glücklicher'' macht. Sie macht weniger anfällig für Unglück, da man die Dinge nicht so schwer nimmt, abstumpft aber dafür macht sie auch unempfänglicher für die wirklich schönen Seiten des Lebens und unterm Strich erlebt man doch eher weniger Glück. Davon bin ich felsenfest überzeugt, schau noch mal genauer hin, wenn du gerade nicht alkoholbedingt auf ''Depri'' bist. Alkohol dämpft ja auch und macht oberflächlicher, vielleicht gibt es da ja sogar einen Zusammenhang. ;)

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Warum negative Gedanken trotz glücklicher Beziehung?

Hallo guten Tag :)

Mein Problem ist einfach, warum mache ich mir negative Gedanken, trotz glücklicher Beziehung?

Ich bin mit meiner Freundin seit 1 Monat zusammen und gestern war ich das erste mal bei ihr Zuhause, es ist alles tip top gelaufen, keine Probleme gehabt, wir haben die Zeit toll genossen, viel gelacht, gekuschelt, zusammen eingeschlafen usw. . Auch außerhalb läuft alles top, es gab bisher keine Probleme, wir sind beide sehr glücklich. Und irgendwie mache ich mir trotzdem Gedanken....es sind solche Gedanken, wie dass ich Angst habe sie zu verlieren und auch den Drang habe, sie zu sehen. Wir beide gehen zusammen in die Schule und schlafen in einem Internat, da die Schule weit weg von Zuhause gelegen ist. (Wir beide sind schwerhörig und tragen Implantate) Und wir beide führen auch sozusagen eine "Fernbeziehung", da wir so knapp 2 Stunden auseinander wohnen.

Aber wie gesagt, es läuft alles super und wir haben keine Probleme und sind glücklich. Jedoch macht etwas an mir fertig! Ich habe lauter negative Gedanken....dass ich sie solange nicht sehe, nicht mit ihr was verbringen kann und gleichzeitig Angst um sie habe. Ich denke mir so, "warum lässt du die negative Gedanken nicht einfach weg, denn es ist doch alles in Ordnung und wir sind glücklich!" Aber irgendwie sind die Sorgen immer da und das macht mich fertig! Sie hat mir auch nie böses angetan oder so was und wir vertrauen uns auch! Aber trotzdem habe ich negative Gedanken und ich will weg von diesen Gedanken, was kann ich tun?

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