Wie viele Termine sollte ein Kind in der Woche haben?

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8 Antworten

Für Klavierstunden ist es zu früh, die Hände sind schlicht noch zu klein.Dein Kind würde eine falsche Handhaltung lernen die er dann mühsam wieder umlernen muss.

Ich finde auch, dass man kleine Kinder nicht mit festen Terminen überladen sollte. 

Ein so kleines Kind sollte sich  so oft wie möglich draussen in freiem Spiel mit Nachbarskindern bewegen.

Fragt sich, ob es der dringende Wunsch des Kindes ist Klavier zu spielen, dann sieht die Sache etwas anders aus.

Intensive Eigenmotivation eines Kindes sollte man unterstützen, sofern man es kann.

Ich denke, dass es machbar ist. Wir gehen mal von einer normalen Klavierstunde aus, die allerhöchstens 45 min. dauert (bei kleinen Kindern eher 30 min.). Üben muss er auch nicht stundenlang am Tag, sondern spielt das Lied vielleicht ein bis zwei Mal durch. Sind auch nur 10 min., die man locker in einem Tagesablauf unterbringen kann. Ich gebe allerdings meinen Vorrednern vollkommen recht, dass Dein Sohn das wollen sollte - nicht nur Du. Ich finde generell, wir neigen heutzutage schon dazu, die Kinder mit "Bildung" zuzupflastern. Am liebsten das Kind in einen englischsprachigen Kindergarten schicken, der von einer Mathematikprofessorin geleitet wird und in der Freizeit Sport und Musisches... das hätte ich natürlich auch gern (ehrlich gesagt)... Man vergisst halt ab und zu, dass Kinder trotzdem noch Kinder sein müssen. Nichtsdestotrotz: Wenn er Klavier spielen will, dann schick ihn hin. Zeit- oder stressmäßig finde ich das (noch) nicht problematisch.

ich würde auch (wie hunley vorschlug) wohl warten, bis der schwimmkurs vorbei ist, dann hat er was neues, spannendes ganz für sich - wenn er das denn wirklich will. ewig dauert so ein schwimmkurs doch nicht? man muss allerdings jetzt schon damit rechnen, dass das mit dem klavierspielen nicht lange anhält. kinder in dem alter haben selten lange ausdauer für eine sache. evtl. mag er dann lieber gern was sportliches machen, weil kumpel ... das auch gerade tut. also lieber kein jahresvertrag an einer musikschule... ich nehme an, ein klavier ist im haushalt vorhanden.

So wie Du es schreibst hört es sich eher danach an das Du das für Dein Sohn willst. Kinderförderung schön und gut aber es sollte in einen gewissen Rahmen ablaufen. Kinder sollen was lernen aber eher durch spielen mit anderen Kindern und nicht das Spiel was die Eltern wollen.

Dritter Versuch (techn. Prob)

Da gibt es wohl keine Pauschalrichtlinien, weil es immer auf das Kind selber ankommt. Frag ihn mal, ob er Freude an Klavierstunden hätte und ob er das alles zusammmen wirklich haben will. Problematisch wird es, wenn die Eltern ihre Wüsche dem Kind überstülpen, ohne die Belange des Kindes wirklich zu beachten.

Solange er selber Spaß daran hat und es auch von sich aus will, laß ihn. Kinder in dem Alter müssen sich ausprobieren können. Wenn du aber merkst, dass die Lust an etwas nachläßt, dann red mit ihm, ob er damit nicht besser aufhören möchte.

Es kommt immer drauf an, ob er das auch machen will (Will er Klavier lernen?), wie andere hier schon angedeutet haben. Der Schwimmkurs wird ja auch nicht ewig dauern, oder ist es ein dauerhafter Termin im Sportverein? Ich würde warten bis der rum ist und dann mit Klavier anfangen. Schließlich soll er auch noch Zeit zum Spielen haben.

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