Wie verläuft das neue Schuljahr besser?

302 Antworten

Hallo liebe Leser/innen!

Auch ich möchte mit euch meine Erfahrungen & Tipps zum
überwältigen des zähen Schulalltags und zum Erreichen von guten Noten teilen. :)

Um meinen Beitrag übersichtlicher zu gestalten, habe ich ihn
grob in Themen unterteilt:

Lernen

Vorab:  ganz wichtig
für ein erfolgreiches Schuljahr ist eine gute Organisation und Disziplin, auch
wenn es nicht leicht fällt. Die folgenden Tipps sollen dir genau dabei helfen.

Was können wir für uns tun, BEVOR wir überhaupt anfangen zu
lernen? Eine sehr gute Grundvorbereitung ist es für mich, dass ich im
Unterricht gut aufpasse, selbst wenn man sich nicht unbedingt viel mündlich
beteiligt. Beim Lernen erinnert man sich dann nämlich oft an das gesagte und
kann Verknüpfungen zu den Heftaufschrieben herstellen. Dieses Extrawissen
erleichtert das Lernen an sich und kann aber auch für die Klausur erforderlich
sein. Um dies noch effektiver zu machen, sollte man sich während des
Unterrichts immer wieder Randnotizen machen. Diese Randnotizen können zum einen Infos aus dem Unterrichtsgespräch sein (was nicht aufgeschrieben wird). Andererseits aber auch z.B. vereinfachte Erklärungen zu einem Heftaufschrieb; umformulierte Sätze, die zwar das gleiche wie die Heftaufschriebe aussagen, aber durch eine andere Wortwahl verständlicher sind. Dadurch fällt es einem auch später leichter, gelerntes mit verschiedenen Worten wiederzugeben, ohne krampfhaft zu versuchen, sich an die genauen Worte zu erinnern, die im Heftaufschrieb stehen.

So, nun zum Lernen. Wir stehen vor einer Klausur, aber wie lernt man nun effektiv? Letztendlich, muss jeder seine eigene Methode finden, wie man sich den Unterrichtsstoff gut merken kann. Hier ist meine persönliche beste Methode:

Bevor ich anfange zu lernen, schaue ich mir an, was in der Klausur dran kommt. Dann beginne ich, eine Zusammenfassung zu schreiben. Dabei
komprimiere ich alles, was in den Heftaufschrieben steht. Außerdem können hier Zusatzinformationen z.B. die oben genannten Randnotizen, ausgedachte
Eselsbrücken, aber auch durch Recherche erhaltene Informationen eingebaut
werden. Falls möglich, kann auch passendes Unterrichtsmaterial aus anderen
Fächern oder sogar von anderen Schülern, die andere Lehrer haben, genommen werden. Manchmal findet man dabei bessere oder verständlichere Formulierungen als die, die der eigene Lehrer einen vorgibt.

Ich persönlich finde es wichtig, dass man Dinge nicht einfach auswendig lernt, sondern auch wirklich versteht. Also erklärt euch selber, einem Freund oder Verwandten was ihr da gerade gelernt habt. Dadurch fallen euch auch bessere und präzisere Formulierungen ein. Habt keine Angst vor der Informationsflut in Internet und Büchern: Wenn ihr etwas nicht ganz versteht, lest gerne in Internet und Büchern nach. Das Internet eignet sich hervorragen dafür, seine Frage genau zu formulieren und gezielt Antworten zu finden.

Dabei kann es auch mal sein, dass eine Zusammenfassung überarbeitet werden und neu verfasst werden muss. Das ist allerdings überhaupt nicht schlimm, denn durch das wiederholte Zusammenfassen lernt man den Stoff
und hat obendrauf am Ende eine sehr gute Zusammenfassung, mit der man wunderbar lernen kann. Am schönsten lernt es sich, wenn man bei der Zusammenfassung mit Farben arbeitet. Also die Zusammenfassung schön und möglichst übersichtlich aber trotzdem kompakt gestaltet.

Manche können sich etwa schwierige Vokabeln erst dann merken, wenn sie sie mithilfe von Musik lernen. Ich selbst habe z.B. Französischvokabeln melodisch und betont aufgesagt, und mich später genau daran erinnert. Eine Klassenkameradin von mir hat dagegen mit ihrem Klavier Musik dazu gespielt, und sich dann während der Klausur an die Musik erinnert und somit an das Wort. Eine weitere, wahrscheinlich schon eher bekannte Möglichkeit ist, sich Zettel mit Vokabeln oder Formeln an Stellen zu kleben, denen man im Laufe des Tages immer wieder begegnet (Zimmertür, Kühlschrank, Schreibtisch,
Spiegel,…). Immer wenn man so einen Zettel sieht, muss man zunächst die Aufgabe lösen, und erst dann weiter gehen. Nicht nur die dauerhafte Konfrontation mit dem Lernstoff sondern auch die Verknüpfung des gelernten mit einem Gegenstand (etwa die Zimmertür) hilft, sich in der Klausur daran zu erinnern. Ich denke, hier findet jeder seine beste Methode! :)

Damit man in dem ganzen Lernen nicht total verzweifelt ist es wichtig, und vor allem vollkommen in Ordnung, wenn man regelmäßig Pausen einlegt. Natürlich sollte das nicht alle 5 Minuten sein. Am besten ist es, sich für die Pausen etwas Bestimmtes vorzunehmen, wie eine Art Belohnung. Man könnte
also sagen: wenn ich 1 Stunde Matheaufgaben rechne, dann schaue ich mir dafür eine weitere Folge meiner Lieblingsserie an. Danach wird weiter gelernt. Das gleiche gilt auch für nach der Klausur. Konzentriert euch während der Lernphase darauf, möglich viel zu lernen (mit regelmäßigen kleinen Pausen) und gönnt euch dafür nach der Klausur irgendetwas, das ihr vorher nicht tun konntet.

Motivation & Mündliche Mitarbeit

Für eine richtige Motivation braucht man richtige Ziele! Ihr
solltet euch also bewusst sein, was ihr überhaupt erreichen möchtet, und
solltet dabei realistisch sein. Trotzdem darf man natürlich hohe Ziele haben.
Wer denkt „ich schaff das sowieso nicht“, der schafft das natürlich auch nicht.
Man kann nicht erwarten, von 0 auf 100 auf einer 1,0 zu stehen. Aber immerhin
auf 2,0! :D

Auch hier ist Organisation das A und O. Neben den Klausuren ist auch die mündliche Note wichtig. Entscheidend für eine gute mündliche Mitarbeit ist meiner Meinung nach letztendlich das Selbstbewusstsein. Wer selbstbewusst ist, traut sich auch mehr, in der Klasse zu sagen. Wie ihr Selbstbewusstsein
gewinnt, findet ihr in vielen Foren im Internet, ebenso hier auf GuteFrage.
Unterstützend ist es, wenn man sich auf den Unterricht vorbereitet. Wer  Zeit hat, kann regelmäßig nach der Schule das gelernte aus dem Unterricht wiederholen. Das erleichtert übrigens ebenfalls das Lernen vor einer Klausur. Wem das nicht so liegt oder zu viel Aufwand ist, kann trotzdem etwas tun: Es reicht völlig, wenn man sich vor dem Unterricht ganz kurz den Stoff der letzten Stunde anguckt. In der Regel erinnert man sich schnell wieder daran und kann somit dem Unterricht viel leichter folgen.

Meine Faustregel für eine gute Mündliche Note: 1-3 mal pro Unterrichtseinheit melden! :)

Ansonsten kann es sinnvoll sein kann, sich eben nicht auf die Fächer zu konzentrieren in denen man schlecht ist, sondern insbesondere die zu fördern, die einem gut liegen. Dadurch kann man in diesen Fächern noch bessere Noten erzielen, die den Schnitt verbessern. Da macht eine schlechte Note im Zeugnis dann auch nichts mehr aus.

Natürlich sollte man sich in jedem Fach Mühe geben, insbesondere wenn man die Motivation hat (und ja, so Leute gibt es wirklich) „ich bin nicht gut in Mathe/Englisch/Physik…, aber möchte es gerne sein!“ Allein dieser Satz kann eine unheimliche Motivation sein.

So macht‘s mehr Spaß

Die Schule macht doch viel mehr Spaß, wenn schönes Schulmaterial hat. Das fängt dabei an, sich Mühe für ordentliche Heftaufschriebe zu geben, wobei man gerne bunte Stifte, Post-It etc.verwenden kann.

Aber auch eine schöne Mäppchen Ausstattung macht den Unterricht angenehmer. Kauft euch einen Stift (Füller, Kulli), mit dem ihr am besten schreiben könnt. Kauft euch Buntstifte/Textmarker/… welche auch immer ihr wollt und auch sinnvoll nutzen könnt. Ein guter Bleistift, Spitzer, Geodreieck, Schere und Kleber dürfen auch nicht fehlen. Dazu kommt noch die Ausstattung rundherum. Sucht euch ein Schulmäppchen, einen Schulranzen (egal ob Rucksack, Tasche oder was auch immer) oder Ordner (Schulhefte, Schnellhefter, dünner Ordner, dicker Ordner) nach eurer Wahl. Also Dinge, mit denen ihr euch am wohlsten fühlt.

Zu den Schulordnern: auch hier könnt ihr kreativ werden. Ich habe z.B. mir Klarsichtfolien oder Briefumschläge in den Ordner geklebt wo ich wichtige Unterlagen aufbewahrt habe wie z.B. einen selbst gemalten Stundenplan,
damit ich immer weiß, welches Fach als nächstes kommt. Aber auch einen Zettel mit einer Tabelle, wo ich für jedes Fach meine Noten aufgeschrieben habe. Somit habe ich immer einen Überblick über meine Noten. Wenn ihr aber lieber einen Terminplaner bevorzugt, eignet sich dieser ebenfalls hervorragen dafür. Hier könnt ihr euch auch alle Klausuren eintragen und eure Lernpläne (neben den Freizeitaktivitäten) genau aufschreiben, damit ihr nichts vergesst und nicht unter Zeitdruck geratet.

Zuletzt möchte ich noch Bezug auf den typischen Zeitdruck am Morgen nehmen. Ich empfehle euch, euer Essen einfach am Abend vorher zuzubereiten, damit ihr es am nächsten Tag nur noch schnell einpacken müsst. Das ermöglicht euch vor allem, dass ihr abwechslungsreicheres Essen zubereiten könnt, da ihr mehr Zeit zum Überlegen und vor allem zum Zubereiten habt. Daher kann es auch gerne etwas aufwändigeres sein. Esst, worauf ihr Lust habt! Es muss nicht immer das langweilige Butterbrot sein. Ihr könnt Kuchen mitnehmen, Reste vom Mittagessen, Sandwiches, Obst, Gemüse, Joghurt, Salate und und und. Dafür gibt es mittlerweile auch geeignete Dosen, in die man z.B. Salat machen kann und in ein Separates Döschen ein Dressing. Oft ist dann auch praktisches Besteck dabei. Diese Dosen eignen sich für alles Mögliche, und setzen somit der Frühstückskreativität keine Grenzen.

Ebenso gilt die „Am-Abend-Vorher-Regel“ auch für die Kleidung. Bevor man morgens ewig vor dem Kleiderschrank steht und der Zeitdruck immer größer wird, wieso nicht einfach am Abend vorher die Kleider zu recht legen und morgens einfach schnell anziehen? Ich weiß, das klingt zu einfach, um
wahr zu sein. Ist es aber! :)

Mein Essenstipp für Klausuren- und Prüfungsphasen:

1-2 EL Chiasamen in Wasser oder Milch (egal ob Kuhmilch, Sojamilch etc.) aufquellen lassen. Dazu etwas Früchte geben (ich nehme sehr gerne gefrorene Himbeeren, sehr lecker ist aber auch Birne & Trauben) und mit Haferflocken mischen. Ab in eine dichte Dose, Löffel dazu, und fertig! Mit der Wasser/Milchmenge muss man zwar etwas experimentieren, aber ich verspreche euch, das ist ein sehr leckeres Frühstück, das man bei Klausuren nebenher ganz einfach löffeln kann und für den Magen (vor allem, wann man sehr nervös ist) leicht zu vertragen ist. Praktischer Weise macht es auch keine nervigen Geräusche, sodass die Klassenkameraden nicht gestört werden, wenn man während der Klausur etwas isst!

Ich hoffe ich konnte helfen! (Ich weiß es ist viel Text :D)

Ganz viel Erfolg in der Schule und natürlich auch bei den jährlich
anstehenden Prüfungen!

Mayelle

12

Super Tipps :)

aber man darf bei euch bei Klausuren essen? :O

0

Hi!

Ich bin im kommenden Schuljahr Schülerin der zwölften Klasse, d.h., es geht im Sauseschritt auf die Hochschulreife zu! In einem Jahr bin ich bereits durch mit der Schule.

Beim Gedanken "Abitur" habe ich auch nur Eines im Kopf: Stress pur! Aber irgendwie schaffe ich es doch, neben dem stressigen Schulalltag noch Nachhilfe zu erteilen sowie meine Freunde nicht außer Acht zu lassen! Ich versuche mal, zu erklären, wir ich das manage!

Zunächst möchte ich ein paar allgemeine Tipps geben, die jedem Schüler eine Hilfestellung bieten könnten. Später gehe ich speziell auf die Oberstufe und das Abitur ein.

Wichtig ist erstmal der sogenannte "Allgemeine Teil". Zu diesem zählen

=> Vor- und Nachbereitung des Unterrichts
=> Hausaufgaben
=> Referate/Tests
=> Zuverlässigkeit
=> Initiative/Engagement
=> evtl. sprachliche Qualität der Beiträge
=> Sozialverhalten
=> Kooperationsfähigkeit
=> mündliche Mitarbeit (s.o.)
=> Selbstständigkeit

Achtet vielleicht auch darauf, was genau der Lehrkörper von euch erwartet. So könnt ihr euch eher anpassen und das Erlangen einer guten Note fällt leichter. Macht immer die Hausaufgaben ausführlich, denn einerseits sichert man sich damit gute Noten und gleichzeitig lernt man im Prinzip auch schon für Klausuren vor! Die Hausaufgaben werden nicht umsonst aufgegeben. Ich muss zugeben, dass auch ich dahingehend eine ziemlich faule Schülerin bin, da ich Vieles als unnötig erachte. Dieses Jahr hat es mir allerdings meine Lateinnote "versaut"!
Versucht, in Gruppenarbeiten soweit kooperativ zu sein, wie es euch möglich ist. Manchmal fällt es schwer, ich hatte da oft große Probleme mit. Inzwischen kann ich mich aber recht gut mit arrangieren und es ist ja nur zum Arbeiten. Wenn man mit besten Freunden in der Gruppe arbeitet, kann die Konzentration unter Umständen recht bald verschwinden und man sitzt nur da, quatschend. Dee mündlichen Note kommt diese Art von Kommunikation allerdings nicht zu Gute ;-)

Achtet auf gut geführte Hefter. In der Mittelstufe werden sie noch eingesammelt und in nicht nur in der Oberstufe dienen sie als Nachschlagewerk für Klausuren!

Wenn man eine Mitschrift anfertigt, sollten folgende Dinge erfüllt sein:

a) Stichwortartig, aber strukturiert
=> wichtige Daten/Ereignisse/Informationen
=> evtl. wichtige Namen (kommt auf das Fach an)

b) Zusammenhänge verdeutlichen durch:
=> Pfeile
=> Beziehungen
=> Schaubilder
=> Concept Maps
=> Mind Maps
=> etc.

c) besonders Wichtiges hervorheben durch
=> Markierungen
=> Unterstreichungen
=> bestimmte Schriftarten
=> Symbole
=> etc.

Natürlich sollte man auch eine ordentliche Schrift haben. Weiterhin bieten sich Register für bestimmte Unterteilungen an – so habe ich in Altgriechisch beispielsweise Register für Übungen/Texte, Grammatik, Realien und Tests. Da gibt es ganz viel. :)

Das Lernen auf Klausuren und damit der zweite Teil der Gesamtnote ist etwas schwieriger in Worte zu fassen. Ich kann nur sagen, wie ich es mache. Da jeder anders lernt, ist ein präzises Beantworten dieses Punktes nicht wirklich möglich. Bei mir kommt es sehr auf das Fach an:

• Für Deutsch lerne ich kaum. Entweder man kann schreiben oder man kann es nicht. Natürlich gibt es inhaltlich Wichtiges was ich mir ansehe und Schemata zum Schreiben gewisser Textarten, dies bietet allerdings nur im gewissen Rahmen einen Anhaltspunkt zur Orientierung.

• In Latein und Altgriechisch muss man eben das Übersetzen üben. Ich lerne Vokabeln und Stammformen, auch Grammatik wiederhole ich bei Bedarf. Für den B-Teil, der nach der Lehrbuchphase v.a. die Interpretation eines zweisprachigen Textes beinhaltet, schaue ich mir eben die Blätter an. Ich bin durch die Nachhilfe sehr im Stoff drin.

• In Geschichte und Erdkunde lerne ich einfach Fakten. Was Anderes bleibt einem dort nicht übrig...dort schaue ich allerdings viele Dokumentationen, um etwas Hintergrundwissen zu erlangen. Damit kann man echt punkten!

• In Mathe übe ich einfach. Da ich (da ich in der Oberstufe bin) meine Formelsammlung in Klausuren verwenden darf, muss ich lediglich das Umgehen damit üben. Also: Wann welche Formel und so weiter. Übung macht hier bekanntlich den Meister!

• In Chemie – meinem zweiten Leistungskurs neben Mathe – lerne ich gar nicht, hab da aber die besten Noten. Das liegt schlicht und einfach am Interesse für das Fach! Oft lerne ich aber dennoch mit Kurskameraden zusammen, die es etwas schwerer als ich in dem Fach haben. So behalte ich den Stoff eher im Kopf.

• In Physik und Musik habe ich nie gelernt.

Die für sich richtigen Lernmethoden muss jeder selbst herausfinden. Ich bin ein großer Fan von Karteikarten und Concept Maps – dort verfeindet man Fachbegriffe durch beschriftete Pfeile und bringt sie so in einen Kausalzusammenhang :)

Nach dem ganzen Text über die Noten soll es nun um die Vorbereitung gehen. Ich bereite mich in den Ferien nur bedingt vor. Ich habe ein kleines Notizheft, in dem ich alles festhalte. Noten, Ziele, Lehrpläne etc. – für mich ist dies sehr wichtig. Ich habe geschaut, in welchen Fächern ich am meisten Probleme habe und dort frische ich mein Wissen etwas auf. Vorlernen bringt wirklich nichts, da der Lehrer es eh anders erklärt oder was weiß ich. Ich konnte in Mathe z.B. alles bereits, als ich in die Oberstufe kam, das hat mir im Leistungskurs dann aber letztlich doch nichts gebracht! ;-)
Wichtig ist aber, dass ihr euch in den Ferien erholt! Dazu sind sie nämlich gedacht. Es bringt nichtswenn ihr lernt, nur um im nächsten Schuljahr gute Noten zu erzielen. Das macht euch kaputt – ich spreche aus Erfahrung.

Auch insgesamt habe ich daraus folgende Lehre gezogen: Lernt wirklich nur, wenn ihr motiviert seit. Nur dann könnt ihr euch den Lernstoff gut einprägen. Wenn ihr ruch zwingt, geht ihr kaputt und schlauer als vorher seit ihr auch nicht. Nach dem Abitur fragt keiner mehr nach eurer Note!

Wenn ihr dann aber doch mal motiviert seid und lernt, beachtet:

• ordentlicher Platz
• Essen und trinken
• Pausen
• lüften

Nun zur Oberstufe speziell. Egal, welche Noten man vorher hatte, in meinen Augen hat sich fast alles geändert. Ich kam in Kurse, man ist immer mit anderen Leuten zusammen. Man konnte teilweise unliebsame Fächer abwählen. Man ist ein Stück weit freier! Die Atmosphäre ist wesentlich entspannter durch die geringen Kursgrößen (bis auf Ausnahmen). Mir hat das Lernen viel mehr Spaß gemacht und ich gehe jetzt gern zur Schule. Und meine Noten haben sich sehr verbessert (um 0,6-0,7 zum MSA-Schnitt). Man braucht echt keine Angst vor der Oberstufe haben und die Klausuren sind definitiv machbar! Ich find die Zeit, die man mehr hat, super!

Auf das Abitur würde ich zu lernen beginnen, wenn das dritte Semester rum ist. Ich besorge mir dazu Abi-Bücher meiner Prüfungsfächer und sammle meine Blätter in Ordnern. Für jedes Prüfungsfach habe ich einen dicken Ordner, in dem vier Einhängeordner sind – für jedes Semester eines. Darauf stehen Semester und Thema, darin befinden sich alle wichtigen Dokumente dazu. Dahinter sind Rechnungen o.ä.
Ich werde einfach üben. Ich habe halt zwei Fächer mit viel Rechnen als LKs gewählt. Mein drittes Prüfungsfach ist Latein, mein viertes Geografie. Dort kann man nur auswendig lernen; in Mathe und Chemie kann ich die Formelsammlung verwenden.

Auch, wenn das Abi ansteht: Bitte bloß nicht verrückt machen! Wenn ihr euren Studienplatz habt, ist der Abschnitt egal!

So, und wie kriege ich jetzt alles unter einen Hut? Ganz einfach: Organisation. Ich habe einen Kalender und zusätzlich ein Whiteboard, auf dem ich alles Wichtige festhalte. So kann ich alles managen.

Ich hoffe, der Beitrag hat euch geholfen, bei Fragen meldet euch! Ich wünsche euch einen erfolgreichen Start ins neue Schuljahr!

LG

55

Faszinierend, wie Du obendrein noch die Zeit für solch aufwendige Beiträge findest :-)

2

Ein ultimativer Ratgeber mit Erfolgsgarantie ist dies nicht. Um alle Eventualitäten abzudecken ohne den Rahmen zu sprengen, sind die Personen, ihre Tagesabläufe, ihr Lernverhalten und Strategien zu individuell.
Dies sind Tipps, die ich basierend auf meinen persönlichen Erfahrungen und Problemfeldern geben kann:

  • Hören (anstatt nochmal lesen):
    Klausurrelevante Lektüren werden gerne, obwohl sie schon gemeinsam im Unterricht gelesen wurden, zur Vorbereitung noch ein zweites Mal gelesen. Dabei bieten in den meisten Fällen ein paar freundliche YouTube-User das ungekürzte Hörbuch auf ihrem Kanal an. Das eignet sich vor allem für unterwegs. Aber auch gleichzeitig das Buch lesen und es hören ist sinnvoll und bietet sich vor allem bei fremdsprachigen Lektüren an. Man schläft nicht so schnell ein und verbessert das Hörverständnis für die Fremdsprache.

  • "Neue Medien" nutzen: z.B. Erklärvideos:
    Die gibt es im Internet nun schon im großen Umfang zu finden, die meisten davon sogar kostenlos. TheSimpleClub und MrWissen2go leisten da beispielsweise einen fantastischen Job.
    Ins Buch schauen muss man trotzdem, aber es ist ein sehr guter Weg, sich einen Überblick über Themen zu verschaffen oder in ein neues Thema einzusteigen.

  • Vokabeln lernen mit einem digitalen Karteikasten:
    Eine Tortour war es, die langen Vokabellisten aus dem Buch oder dem Vokabelheft durchzupauken. Und zwei Tage später war die Hälfte schon wieder vergessen. Viel erfolgreicher habe ich die Vokabeln mit Karteikastensystemen wie Phase-6 (kostenpflichtige Desktopanwendung) und später dann mit Vokabel.org (kostenloser Webdienst) gelernt. Wenn man halbwegs flott auf der Tastatur ist, hat man die Vokabeln auch in ein paar Minuten abgetippt.
    Vorteil hierbei ist u.a., dass man jedes Mal das Wort auch schreiben muss und es nicht nur im Kopf aufsagt.

  • Als ruhiger Schüler:
    Mündliche Mitarbeit gehört nicht zu jedermanns Stärken. Wenn man sich jedoch gar nicht meldet, zieht das die Gesamtnote u.U. heftig hinunter. "Keine Beteiligung" ist eine schlechte Verhandlungsbasis. Die Fragen, auf die ein "Da können sich jetzt aber alle melden!" sind immer furchtbar blöd und motivieren glaube ich keinen ruhigen Schüler zum Sprechen.

    Durch das Antworten auf unkompliziertere Fragen ohne weitschweifenden Erklärungsbedarf, gewöhnt man sich zunächst daran, im Unterricht zum Lehrer bzw. zur Klasse zu sprechen und baut mögliche Hemmungen ab.
    In Fächern, bei denen häufig Übungen in Einzel- oder Gruppenarbeit angeordnet werden, kann man den Lehrer meistens auch direkt Fragen stellen, wenn er durch den Klassenraum schlendert. So merkt er, dass man auch ohne mündliche Beiträge am Unterricht teilnimmt.

  • Das Ziel vor Augen haben:
    Die Zukunftsplanung sollte bei der Freizeitgestaltung auch nicht zu knapp berücksichtigt werden. Ein klares Ziel kann bei der Motivation ungemein helfen.

  • Lernzettel schreiben und nicht wegwerfen:
    Lernzettel für Klausuren haben mir meistens sehr geholfen. Am besten fertigt man diese schon beim Lernen an, also einige Tage vor der Klausur und nicht am letzten Tag. Es am letzten Tag noch zu machen, ist aber nicht völlig sinnlos, da man so das angeeignete Wissen nochmal strukturiert bündeln muss. Nicht abtippen, sondern lieber handschriftlich, da es das gleiche Medium ist, wie in der Klausur und man läuft nicht Gefahr, sich mit Nebensächlichkeiten im Textverarbeitungsprogramm zu beschäftigen.

    Die Lernzettel sollten nach der Klausur auch nicht weggeworfen werden. Vor allem dann nicht, wenn es sich um ein Prüfungsfach handelt.

  • Zeit nicht verschwenden, früh aufstehen aber genug schlafen:
    Nach einem öden Schulvormittag, gefolgt von einem anstrengenden Hausaufgabennachmittag, sollten keine Freizeitbeschäftigungen gewählt werden, die leicht zu Frustration führen können. Macht etwas, das glücklich macht und für Entspannung sorgt.

    Auch am Wochenende einen Wecker stellen, so dass man ausreichend schläft aber nicht verschläft! Für mich war es immer sehr frustrierend, wenn ich um 12:30 Uhr aufgewacht bin und gefühlt der halbe Tag schon vergangen war. Entsprechend war dann die Motivation auch im Keller.

  • Immer höflich zu den Lehrern sein:
    Es ist grundsätzlich keine gute Idee, sich mit einem Lehrer "anzulegen". Selbst wenn man die Kompetenzen dieses Lehrers anzweifelt, sollte man ihm das nicht zeigen/sagen. Er/Sie ist schließlich die Person, die über die Note(n) bestimmt. Das bedeutet nicht, dass man zu allem Ja und Amen sagen muss, aber eben sachlich bleiben und ohne Provokation.

    Für alle anderen Lehrer empfiehlt es sich dann, z.B. ihnen die Tür aufzuhalten und ihn bei Begegnung freundlich zu grüßen.

    Je nach Lehrer kann es bei Meinungsfragen hilfreich sein, die "eigene Meinung" zu vertreten, die der Lehrer hören möchte, anstatt der tatsächlichen eigenen Meinung.

  • Pünktlichkeit:
    Vorausgesetzt, man hat ein Problem damit: Beeilen aber nicht hetzen, egal wie viel Zeit man noch hat.
    Die Erkenntnis, noch mehr als genug Zeit zu haben, hat mich häufig in einen Modus der elenden Langsamkeit und Gemütlichkeit versetzt, dank dem ich dann, trotz bester Voraussetzungen, mal wieder zu spät gekommen bin. Sich hetzen oder übermäßig stressen, ist auch keine Dauerlösung, da die Chancen, etwas zu vergessen, etwas auf dem Weg zu verlieren oder auf die Nase zu fliegen dabei extrem hoch sind.

  • Pausen mit Bewegung:
    So gesund es auch sein mag, alle 10 Minuten mal aufzustehen und etwas zu trinken, der Konzentration und dem zügigen Arbeiten trägt diese Technik jedenfalls nicht bei! Sinnvoller finde ich, eine Pause zu machen sobald die Konzentration nachlässt oder man an einer Stelle nicht weiterkommt. Dazu noch die Fenster öffnen und durchlüften, sicher! Aber mal 10 Minuten rausgehen und durch die Gegend laufen/rennen, hat mir deutlich besser getan und ist keine Zeitverschwendung.

  • Gönn' dir einen gemütlichen Schreibtischstuhl:
    Dieser sollte für eine gesunde, gerade Körperhaltung sorgen, aber auch Entspannungshaltungen zulassen. Unter Umständen verbringt man den halben Tag sitzend am heimischen Schreibtisch. Der Preis zahlt sich aus, sobald man ruhig am Tisch sitzen kann und sich ohne Rückenschmerzen schlafen legen kann.

LG der Bob

Was ist der noun von dem wort „guarantee“?

...zur Frage

kurze Fragen zu Präpositionen?

Ist Defizit an etwas (dat.) oder Defizit bei etwas (dat.) richtig? Ist beides auch richtig? Was ist eigentlich der Unterschied in Bedeutung? Bitte geben Sie ihre Erläuterungen dazu. Herzlichen Dank!

Rund 40 Prozent der Kinder aus Familien mit geringem Einkommen weisen - unabhängig von der Herkunft der Eltern - Defizite an der sprachlichen Entwicklung im Kleinkindalter auf.

Rund 40 Prozent der Kinder aus Familien mit geringem Einkommen weisen - unabhängig von der Herkunft der Eltern - Defizite bei der sprachlichen Entwicklung im Kleinkindalter auf.

...zur Frage

fühl mich als ob ich tod bin?

Hallo,

ich weiß ihr seid keine Ärzte und könnt mir keine diagnose Festellen oder mir helfen, aber vielleicht hat einer von euch sowas ähnliches erlebt und kann mir sagen was er dagegen getan hat.

Vor fast 3 Monaten begann wieder das neue Schuljahr in einer neuen Schule, ich hab mich in der klasse wohl gefühlt und habe mich sofort mit jedem verstanden aber jedesmal wenn ich nachhause kam hatte ich Herzrasen und habe ohne pause geheult aber ich hatte ja eigentlich kein Grund. Jeden Abend hab ich mich in den schlaf geheult aber als ich dann in der schule war, war wieder alles gut und dann als ich wieder zuhause war hat wieder alles von vorn angefangen.

Nach einem Monat hat es angefangen dass ich mich sehr benommen gefühlt habe und dadurch in der Schule gefehlt habe. Ich ging zum Arzt und er hat sehr starken Blut und Eisenmangel diagnostiziert. Mein Arzt hat mir Tabletten verschrieben und hat mich an einer Infusion gesteckt. Ich habe dann 2 Wochen in der schule gefehlt weil es mir nicht besser ging, mir ging es sogar noch schlechter. Ich habe den ganzen Tag geschlafen, ich habe nur geheult, ich habe nichts mehr gegessen, ich hatte Suizid Gedanken und habe schon versucht mir das leben zunehmen, wenn man das so nennen kann (ich habe verschiedene Tabletten eingenommen in der Hoffnung sie würden mich töten obwohl ich wusste das es mir nur höchstens schlecht gehen wird).

Ich bin nochmal zum Arzt um zu schauen ob sich meine Blut und eisenwerte überhaupt verbessert haben, und das haben sie sich auch. Der Arzt sagte zu mir das er vermutet das ich unter Depressionen leide, doch meine Eltern haben es mir ,,ausgeredet''. Sie sagten es wäre nur von der Pubertät es kann gar nicht sein das ich Depressionen habe und sie sagten ich habe doch einfach keine lust auf Schule und mein Unterbewusstsein trickst mich nur aus. Seitdem sie das gesagt haben fühle ich mich Tod! Ich fühl mich total durcheinander ich weiß nicht was ich glauben soll. Wenn ich lache fühl ich mich total taub an, ich kann nicht mal weinen weil ich diese kraft nicht habe, ich kann nicht mehr klar denken, wenn ich mir mal Gedanken mache, dann wie ich mich am besten töten soll an anderes kann ich nicht denken es ist so als ob ich die Kontrolle über mein Gehirn verloren habe. Ich geh seit schon fast einem Monat entweder erst um 5 Uhr morgens schlafen oder gar nicht weil ich tagsüber nicht wach sein möchte weil ich 1. nichts zu tun habe 2. ich meine ruhe haben möchte 3. der Realität ankommen möchte. Manchmal sitz ich auf meinem Bett und mach mir wirklich Gedanken darüber ob ich überhaupt lebe. Es fühlt sich grade alles so unrealistisch an weil alles grade zur Zeit schief geht.

Ich würde mich freuen wenn ihr eure Erfahrungen erzählen würdet.

Lg.

...zur Frage

Vokabeln sortieren nach nomen verben adjektiv?

Kann mir jemand helfen, und mir sagen ob das richtig ist oder nicht? Wenn nicht sagen wo was hinkommt? Wäre sehr nett :(

...zur Frage

Hausaufgaben in den Ferien erlaubt oder nicht?

Dürfen Lehrer in der11. Klasse Hausaufgaben über den Ferien aufgeben. Bundesland Niedersachsen

Wir sollen in den Sommerferien ein Buch in Deutsch lesen und einige Vokabeln für Englisch lernen

...zur Frage

kurze Fragen zur Wortstellung dieser zwei Sätzen?

Ist die erste Satzstruktur richtig? Könnten Sie bitte gegebenenfalls den Fehler erklären? Welcher Satz klingt besser? Vielen Dank.

Hier kostet monatlich im Durchschnitt ein Quadratmeter Wohnung viel mehr als in anderen Orten.

Ein Quadratmeter Wohnung kostet hier monatlich im Durchschnitt viel mehr als in anderen Orten.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?