Wie verläuft das neue Schuljahr besser?

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291 Antworten

Egal ob du in der Hauptschule bist, oder am Gymnasium, du musst etwas tun. Und genau so habe ich durchgestartet. Zuerst habe ich meinen Qualifizierten Hauptschulabschluss ergattert, anschließend meine Mittlere Reife. Diesen Juni durfte ich nun nach 13 Jahren schuften und betteln meine Allgemeine Hochschulreife an einem Technischen Gymnasium annehmen.

Hier meine drei wichtigsten Tipps:

Erstens: Der Lehrer ist dein Freund. Egal auf welcher Schule du bist, wenn du mit einem Lehrer gut auskommst, bekommst du automatisch den guten Schüler Bonus. Das soll nicht heißen, dass du deine Noten hinterher geschmissen bekommst. Ich habe das so in Erfahrung gebracht, dass wenn mir mal ein halber Punkt fehlte, meine Lehrer sich manchmal zur besseren Note verrechnet haben. 

Wie kommt ihr mit euren Lehrern gut klar? Ihr sollt nicht bodenlos Schleimen, keine unnötigen und lachhaften Komplimente geben, wo sich eure Mitschüler sonnst noch was vorstellen. Seid nett zu euren Lehrern, respektiert sie als Mensch und Person, nicht nur als Autoritätsperson. 

Unser Geschichts- und Gemeinschaftskunde Lehrer hatte immer tausende Stapel Blätter, Hefte, Poster, Plakate bei sich. Immer wenn wir ihn am Gang getroffen haben, haben wir ihn beim Tragen geholfen bis ins nächste Klassenzimmer - Hinterlässt einen richtig guten Eindruck!

Auch als wir unsere Lehrer am Gang getroffen haben, nicht so tun als ob ihr anders beschäftigt seit, sondern einfach in die Augen sehen und einen wunderschönen guten Tag wünschen. Das ist am Anfang echt nicht leicht, aber die Lehrer freuen sich auf sowas. Ist auch echt egal was eure Mitschüler darüber sagen, seit nett und spätestens im Gymnasium wird die "pädagogische Note" vielleicht euch von der 5 zur 4 ziehen!

Zweitens: Nicht jeder kann alles bis auf manche Ausnahmetalente. In einer Klasse sind etwa 20 Schüler und jeder kann etwas anderes anders gut. Wie könnt ihr nun all euer Potenzial gemeinsam nutzen? Wir hatten WhatsApp Gruppen für jedes Fach. Deutsch, Mathe, Englisch bis hin zu Französisch neben unserer klassischen WhatsApp Gruppe. 

Wir haben diese Gruppen nicht zum austausch der Lösungen für die aktuellen Hausaufgaben genutzt, sondern wir haben da Lösungswege ausdiskutiert, jeder hat seine Lösung gegeben, jeder hat die Lösung des anderen angesehen und seine Meinung dazu abgegeben. Am ende hat jeder irgendwas gesagt, was eventuell richtig, was eventuell falsch ist und wie man auf das richtige Ergebnis kommt, ohne direkt von der Lösung abzuschreiben. Inwiefern sollte das Hilfreich sein? Ganz einfach! 

Über Probleme denkt man am längsten nach. Du weißt natürlich, du hast ein Problem, oder eben dein Freund und er kommt nicht weiter. Lass ihn grübeln indem du ihm kleine Hinweise gibst, bis er selber aufs Ergebnis kommt. Wenn er selber aufs Ergebnis kommt, durch deine Hilfe beziehungsweise durch dein Tipp, verewigt dein Freund oder deine Freundin deine Methode, dein Lösungsweg eher, wie wenn du ihm oder ihr einfach nur das Ergebnis mit dem Rechenweg zeigst.

Redet viel miteinander, und irgendwann hast du es verstanden! Es ist vielleicht auch Hilfreich, wenn die schlechtesten in einem Fach eine Gruppe oder eine Lerngruppe eher gesagt bilden. Wenn ihr zu viert, oder fünft, auf ein Problem losgeht, löst ihr es mit dieser Methode am ehesten. Irgendeiner weiß wie der nächste Schritt geht, am Ende habt ihr alle zum Ergebnis beigetragen und es ist viel einfacher sich die Schritte zu merken, weil ihr aktiv eben am Geschehen mitgewirkt habt.

Drittens: Motivation. Es fehlt einfach die Motivation. Du willst nicht lernen, du schiebst alles auf den letzten Tag. So ging es uns allen und so wird es euch immer gehen. Daran kannst du nichts ändern. Du willst lieber in der schönen Hitze mit deinen besten Freunden raus an den See oder in den Pool und dich entspannen, vollkommen verständlich. Mein letzter Tipp heißt "Kämpfe!" 

Du weißt was auf dich zukommt, irgendwann hast du eine Klausur oder ein Kurztest. Dann bekommst du dein Halbjahres oder dein Jahreszeugnis. Du willst ja auch gute Noten, deswegen musst du etwas tun! 

Du sollst nicht jeden Tag eine Stunde lernen, aber 20 Minuten reichen vollkommen. Zum Beispiel musste ich mit dem Bus und anschließend mit dem Zug nach Hause, ich war also mindestens eine Stunde am Tag für Hin- und Rückfahrt frei. Kopfhörer rein und Vokabel durchlesen, Mathe Aufschriebe durchlesen, oder sonnst was. Wenn du das jeden Tag machst, brauchst du für die Klausur weniger tun. Fange rechtzeitig an und ziehe es durch. Schule ist nicht einfach, aber nur wenn du die paar Jahre kämpfst, hast du danach bessere Chancen im Jobleben! 

Ihr müsst etwas tun, gute Noten kommen bei den wenigsten von allein. Nur falls ihr euch so verhaltet, wie es eure Lehrer von euch Wünschen, habt ihr am Ende das erreicht wofür ihr so viel getan habt. 

Ich war kein Musterschüler, ich hatte immer durchschnittliche Noten. Nach meinem durchschnittlichen Zeugnis war mir erst klar wie einfach es eigentlich für die nächst bessere Note gewesen wäre. Lasst eure Chancen nicht ungenutzt.

Abschließend wünsche ich euch noch alles gute! Wie gesagt, nutzt eure Chancen, auch wenn die Motivation fehlt, die Zeit in der Schule ist und bleibt die schönste Zeit, die ihr im Leben habt! Anstatt euch mit euren Klassenkameraden zu bekriegen, bildet eine große Gemeinschaft wo ihr euch alle gegenseitig helft. 

Erstmal Respekt für deinen Schulweg :o schaffen nicht viele.,. und sonst stimme ich dir voll und ganz zu 

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@Reeper14

Danke. Es war nicht leicht, muss ich ehrlich zugeben, aber wenn man kämpft und ein Ziel vor Augen hat, dann schaft man es auch als Hauptschüler zum Gymnasiasten. 

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"Der Lehrer ist dein Freund. Egal auf welcher Schule du bist, wenn du mit einem Lehrer gut auskommst, bekommst du automatisch den guten Schüler Bonus. Das soll nicht heißen, dass du deine Noten hinterher geschmissen bekommst. Ich habe das so in Erfahrung gebracht, dass wenn mir mal ein halber Punkt fehlte, meine Lehrer sich manchmal zur besseren Note verrechnet haben."

Das ist wahr! Allerdings wird das bei mir sofort als Schleimen interpretiert (ich bin an einem Gymnasium mit hohem Anspruch)...ich komme einfach gut mit denen aus und die denken ich Kriege die guten Noten deshalb in den Allerwertesten geschoben. Erstmal strenge ich mich für meine Noten an und zweitens bin ich nur im guten Mittelfeld...traurig, dass nicht mal Gymnasiasten zwischen gutem Verhältnis und Schleimerei unterscheiden können :(

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@DieChemikerin

Sollen die Leute denken und sagen was sie wollen. Im Endeffekt siehst du die meisten nur bis zu deinem Abschluss. Danach vergisst du deren Namen und deren Gesichter. Was du aber auf ewig hast ist dein Abschlusszeugnis. 

Deine Freunde kennen dich und wissen das du nicht schleimst. Wir haben es sogar ins persönliche gebracht und unseren Lehrern Komplimente gemacht und nach einer Zeit hat jeder mitgezogen. Die Lehrer kamen immer mit einem Lächeln und einem "guuuuuten Moooorgen :) " ins Klassenzimmer, das Klima war sehr angenehm, weil die Lehrer immer gut drauf waren. Manche Lehrer haben sogar über ihre eigenen Klassen gelästert, wie unhöflich die seien und wie Mustergültig wir sind. 

Ich hatte einfach eine tolle Klassengemeinschaft..

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@Neugierlind

Diese Gemeinschaft hatte ich nie. Die habe ich nur in meinem Französischkurs. Da ist es nämlich genau so wie du beschreibt! Da sind wir eine tolle Truppe. Sonst hatte ich sowas nie. Ich war außerdem noch in der Außenseiter Rolle...

Aber hey, nach der Uni beginne ich ein neues Leben. Meine Freunde wissen das, das stimmt. Bis auf eine, die auch der Meinung ist, ich wüede schleimen...

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Hmm komme von dem Schulweg der 1-4 Sonderschule, 5-8 1/3 Hauptschule und 2/3 Realschule und muss sagen, je höher man kommt desto mehr Blödsinn muss man sich ergehen lassen. Desto mehr feindlich sind die Menschen, höheres Mobbingpotenzial, die Menschen sind auf Macht konzentriert. (Und das sind die Leute, die denken je höher sie kommen desto einen besseren Beruf werden sie bekommen und so weiter) 

Mir reicht es und werde versuchen so früh wie möglich die Schule abzubrechen, da sie meiner Meinung nach unnötig, für Machtspiele und für meinen Traumberuf den ich auf jeden Fall hinbekommen, zur Not auch als Freelancer, brauche ich keinen Schulabschluss, der widerspiegelt das ich NOTE XY habe, obwohl das nur auswendig lernen und dann vergessen ist. Nicht mit mir.

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@JanfoxDE

Bin grade in der 3. Klasse Gymnasium. Bei mir denke ich, je höher, desto vernünftiger... In der Grundschule (Volksschule) waren nur Deppen...(fast) Einer hat dem anderem mal das Bein gebrochen, weil er wütend war, und hat sich nacher auf der Toilette versteckt... Eine hat immer den Lehrer beschimpft... naja egal, jedenfalls ist jetzt alles besser

LG Manu

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Ein ultimativer Ratgeber mit Erfolgsgarantie ist dies nicht. Um alle Eventualitäten abzudecken ohne den Rahmen zu sprengen, sind die Personen, ihre Tagesabläufe, ihr Lernverhalten und Strategien zu individuell.
Dies sind Tipps, die ich basierend auf meinen persönlichen Erfahrungen und Problemfeldern geben kann:

  • Hören (anstatt nochmal lesen):
    Klausurrelevante Lektüren werden gerne, obwohl sie schon gemeinsam im Unterricht gelesen wurden, zur Vorbereitung noch ein zweites Mal gelesen. Dabei bieten in den meisten Fällen ein paar freundliche YouTube-User das ungekürzte Hörbuch auf ihrem Kanal an. Das eignet sich vor allem für unterwegs. Aber auch gleichzeitig das Buch lesen und es hören ist sinnvoll und bietet sich vor allem bei fremdsprachigen Lektüren an. Man schläft nicht so schnell ein und verbessert das Hörverständnis für die Fremdsprache.

  • "Neue Medien" nutzen: z.B. Erklärvideos:
    Die gibt es im Internet nun schon im großen Umfang zu finden, die meisten davon sogar kostenlos. TheSimpleClub und MrWissen2go leisten da beispielsweise einen fantastischen Job.
    Ins Buch schauen muss man trotzdem, aber es ist ein sehr guter Weg, sich einen Überblick über Themen zu verschaffen oder in ein neues Thema einzusteigen.

  • Vokabeln lernen mit einem digitalen Karteikasten:
    Eine Tortour war es, die langen Vokabellisten aus dem Buch oder dem Vokabelheft durchzupauken. Und zwei Tage später war die Hälfte schon wieder vergessen. Viel erfolgreicher habe ich die Vokabeln mit Karteikastensystemen wie Phase-6 (kostenpflichtige Desktopanwendung) und später dann mit Vokabel.org (kostenloser Webdienst) gelernt. Wenn man halbwegs flott auf der Tastatur ist, hat man die Vokabeln auch in ein paar Minuten abgetippt.
    Vorteil hierbei ist u.a., dass man jedes Mal das Wort auch schreiben muss und es nicht nur im Kopf aufsagt.

  • Als ruhiger Schüler:
    Mündliche Mitarbeit gehört nicht zu jedermanns Stärken. Wenn man sich jedoch gar nicht meldet, zieht das die Gesamtnote u.U. heftig hinunter. "Keine Beteiligung" ist eine schlechte Verhandlungsbasis. Die Fragen, auf die ein "Da können sich jetzt aber alle melden!" sind immer furchtbar blöd und motivieren glaube ich keinen ruhigen Schüler zum Sprechen.

    Durch das Antworten auf unkompliziertere Fragen ohne weitschweifenden Erklärungsbedarf, gewöhnt man sich zunächst daran, im Unterricht zum Lehrer bzw. zur Klasse zu sprechen und baut mögliche Hemmungen ab.
    In Fächern, bei denen häufig Übungen in Einzel- oder Gruppenarbeit angeordnet werden, kann man den Lehrer meistens auch direkt Fragen stellen, wenn er durch den Klassenraum schlendert. So merkt er, dass man auch ohne mündliche Beiträge am Unterricht teilnimmt.

  • Das Ziel vor Augen haben:
    Die Zukunftsplanung sollte bei der Freizeitgestaltung auch nicht zu knapp berücksichtigt werden. Ein klares Ziel kann bei der Motivation ungemein helfen.

  • Lernzettel schreiben und nicht wegwerfen:
    Lernzettel für Klausuren haben mir meistens sehr geholfen. Am besten fertigt man diese schon beim Lernen an, also einige Tage vor der Klausur und nicht am letzten Tag. Es am letzten Tag noch zu machen, ist aber nicht völlig sinnlos, da man so das angeeignete Wissen nochmal strukturiert bündeln muss. Nicht abtippen, sondern lieber handschriftlich, da es das gleiche Medium ist, wie in der Klausur und man läuft nicht Gefahr, sich mit Nebensächlichkeiten im Textverarbeitungsprogramm zu beschäftigen.

    Die Lernzettel sollten nach der Klausur auch nicht weggeworfen werden. Vor allem dann nicht, wenn es sich um ein Prüfungsfach handelt.

  • Zeit nicht verschwenden, früh aufstehen aber genug schlafen:
    Nach einem öden Schulvormittag, gefolgt von einem anstrengenden Hausaufgabennachmittag, sollten keine Freizeitbeschäftigungen gewählt werden, die leicht zu Frustration führen können. Macht etwas, das glücklich macht und für Entspannung sorgt.

    Auch am Wochenende einen Wecker stellen, so dass man ausreichend schläft aber nicht verschläft! Für mich war es immer sehr frustrierend, wenn ich um 12:30 Uhr aufgewacht bin und gefühlt der halbe Tag schon vergangen war. Entsprechend war dann die Motivation auch im Keller.

  • Immer höflich zu den Lehrern sein:
    Es ist grundsätzlich keine gute Idee, sich mit einem Lehrer "anzulegen". Selbst wenn man die Kompetenzen dieses Lehrers anzweifelt, sollte man ihm das nicht zeigen/sagen. Er/Sie ist schließlich die Person, die über die Note(n) bestimmt. Das bedeutet nicht, dass man zu allem Ja und Amen sagen muss, aber eben sachlich bleiben und ohne Provokation.

    Für alle anderen Lehrer empfiehlt es sich dann, z.B. ihnen die Tür aufzuhalten und ihn bei Begegnung freundlich zu grüßen.

    Je nach Lehrer kann es bei Meinungsfragen hilfreich sein, die "eigene Meinung" zu vertreten, die der Lehrer hören möchte, anstatt der tatsächlichen eigenen Meinung.

  • Pünktlichkeit:
    Vorausgesetzt, man hat ein Problem damit: Beeilen aber nicht hetzen, egal wie viel Zeit man noch hat.
    Die Erkenntnis, noch mehr als genug Zeit zu haben, hat mich häufig in einen Modus der elenden Langsamkeit und Gemütlichkeit versetzt, dank dem ich dann, trotz bester Voraussetzungen, mal wieder zu spät gekommen bin. Sich hetzen oder übermäßig stressen, ist auch keine Dauerlösung, da die Chancen, etwas zu vergessen, etwas auf dem Weg zu verlieren oder auf die Nase zu fliegen dabei extrem hoch sind.

  • Pausen mit Bewegung:
    So gesund es auch sein mag, alle 10 Minuten mal aufzustehen und etwas zu trinken, der Konzentration und dem zügigen Arbeiten trägt diese Technik jedenfalls nicht bei! Sinnvoller finde ich, eine Pause zu machen sobald die Konzentration nachlässt oder man an einer Stelle nicht weiterkommt. Dazu noch die Fenster öffnen und durchlüften, sicher! Aber mal 10 Minuten rausgehen und durch die Gegend laufen/rennen, hat mir deutlich besser getan und ist keine Zeitverschwendung.

  • Gönn' dir einen gemütlichen Schreibtischstuhl:
    Dieser sollte für eine gesunde, gerade Körperhaltung sorgen, aber auch Entspannungshaltungen zulassen. Unter Umständen verbringt man den halben Tag sitzend am heimischen Schreibtisch. Der Preis zahlt sich aus, sobald man ruhig am Tisch sitzen kann und sich ohne Rückenschmerzen schlafen legen kann.

LG der Bob

Ich bin zwar schon aus der Schule, aber ich habe auch einige "Tricks", die mir immer geholfen haben.

1. Vokabeln lernen:

Ca. 10 Vokabeln nehmen, laut (wichtig) vorlesen bzw. vor sich hinsagen und währenddessen im Zimmer umher laufen. Solange machen, bis man sie auswendig kann. Es ist bewiesen, dass Bewegung während des Lernens das Gelernte mehr verinnerlicht.

Dann die nächsten 10 Vokabeln, wie oben geschrieben lernen - und dann alle 20 zusammen 2x durchgehen, bis sie sitzen.

Variante 2 in Abweichung von Variante 1: Laut vorlesen und währenddessen (im Sitzen) immer nach vorn und hinten bewegen (schaukeln), anstelle des Umherlaufens.

Während des Vorsichhinsagens der Vokabeln sich die Vokabeln auch geschrieben vorstellen und sich die Anfangsbuchstaben in der richtigen Reihenfolge merken (klappt nach dem dritten Mal schon sehr gut). Anhand der Anfangsbuchstaben kann man sich selbst zur nächsten Vokabel "hinleiten", wenn man dann kurz einen Aufreger-Aussetzer hat.

2. Für eine Arbeit/Prüfung lernen:

Wichtigstes: Der Stoff, den man im Kopf behalten will, muss "einmal durch den Arm". Und zwar handgeschrieben, mit Füller oder Kuli. Computer oder Handy zählt nicht, man kann es nicht so verinnerlichen wie mit der Bewegung, die man beim Schreiben mit der Hand macht.

Zuerst die wichtigsten Passagen/Formeln etc. auf ein großes Blatt A4-Papier quetschen (falls es viel ist). Dann das Ganze "zusammendampfen" - dafür nochmal alles abschreiben, aber versuchen, jetzt nur die Hälfte des Papiers zu verwenden (A5). Dafür kleiner schreiben und mit Abkürzungen arbeiten und Bindewörter weglassen etc. Auch wieder mit Hand schreiben.

Dann ein 3. Mal abschreiben, nun versuchen, alles auf A6, also eine viertelste A4-Seite zu bekommen. Kann nun auch mit Bleistift sein, weil man da dünner schreiben kann. Man muss dann schon sehr klein schreiben, schreibt wirklich nur noch in Abkürzungen und sehr eng ... und merkt langsam, dass man schon weiß, was als nächstes kommt, weil man so sehr gut lernen kann. Die einzelnen Abschnitte/Themen mit dünnen Strichen voneinander abgrenzen (man sieht dann plötzlich eine Art Gebilde vor sich).

Diesen Zettel vor dem Schlafengehen nochmal durchlesen - und jetzt unter das Kopfkissen tun! Ist ein Tipp meiner Mama gewesen und hat immer sehr gut funktioniert!

Am nächsten Morgen - Zettel nicht vergessen, unterm Kopfkissen vorzuholen - nochmal in Ruhe alles durchlesen ... und dann beruhigt zur Schule gehen. Durch diese gute Vorarbeit ist man wirklich für einen Großteil der Arbeit gerüstet, ist entspannt, erinnert sich gut (plötzlich fällt einem ein, wo auf dem Zettel die Antwort stand, man sieht die Wörter richtig vor seinem geistigen Auge) und besteht die Klausur auf jeden Fall!

Allen Schülern alles Gute fürs neue Schuljahr!

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