Wie verläuft das neue Schuljahr besser?

302 Antworten

Hallo liebe Leser/innen!

Auch ich möchte mit euch meine Erfahrungen & Tipps zum
überwältigen des zähen Schulalltags und zum Erreichen von guten Noten teilen. :)

Um meinen Beitrag übersichtlicher zu gestalten, habe ich ihn
grob in Themen unterteilt:

Lernen

Vorab:  ganz wichtig
für ein erfolgreiches Schuljahr ist eine gute Organisation und Disziplin, auch
wenn es nicht leicht fällt. Die folgenden Tipps sollen dir genau dabei helfen.

Was können wir für uns tun, BEVOR wir überhaupt anfangen zu
lernen? Eine sehr gute Grundvorbereitung ist es für mich, dass ich im
Unterricht gut aufpasse, selbst wenn man sich nicht unbedingt viel mündlich
beteiligt. Beim Lernen erinnert man sich dann nämlich oft an das gesagte und
kann Verknüpfungen zu den Heftaufschrieben herstellen. Dieses Extrawissen
erleichtert das Lernen an sich und kann aber auch für die Klausur erforderlich
sein. Um dies noch effektiver zu machen, sollte man sich während des
Unterrichts immer wieder Randnotizen machen. Diese Randnotizen können zum einen Infos aus dem Unterrichtsgespräch sein (was nicht aufgeschrieben wird). Andererseits aber auch z.B. vereinfachte Erklärungen zu einem Heftaufschrieb; umformulierte Sätze, die zwar das gleiche wie die Heftaufschriebe aussagen, aber durch eine andere Wortwahl verständlicher sind. Dadurch fällt es einem auch später leichter, gelerntes mit verschiedenen Worten wiederzugeben, ohne krampfhaft zu versuchen, sich an die genauen Worte zu erinnern, die im Heftaufschrieb stehen.

So, nun zum Lernen. Wir stehen vor einer Klausur, aber wie lernt man nun effektiv? Letztendlich, muss jeder seine eigene Methode finden, wie man sich den Unterrichtsstoff gut merken kann. Hier ist meine persönliche beste Methode:

Bevor ich anfange zu lernen, schaue ich mir an, was in der Klausur dran kommt. Dann beginne ich, eine Zusammenfassung zu schreiben. Dabei
komprimiere ich alles, was in den Heftaufschrieben steht. Außerdem können hier Zusatzinformationen z.B. die oben genannten Randnotizen, ausgedachte
Eselsbrücken, aber auch durch Recherche erhaltene Informationen eingebaut
werden. Falls möglich, kann auch passendes Unterrichtsmaterial aus anderen
Fächern oder sogar von anderen Schülern, die andere Lehrer haben, genommen werden. Manchmal findet man dabei bessere oder verständlichere Formulierungen als die, die der eigene Lehrer einen vorgibt.

Ich persönlich finde es wichtig, dass man Dinge nicht einfach auswendig lernt, sondern auch wirklich versteht. Also erklärt euch selber, einem Freund oder Verwandten was ihr da gerade gelernt habt. Dadurch fallen euch auch bessere und präzisere Formulierungen ein. Habt keine Angst vor der Informationsflut in Internet und Büchern: Wenn ihr etwas nicht ganz versteht, lest gerne in Internet und Büchern nach. Das Internet eignet sich hervorragen dafür, seine Frage genau zu formulieren und gezielt Antworten zu finden.

Dabei kann es auch mal sein, dass eine Zusammenfassung überarbeitet werden und neu verfasst werden muss. Das ist allerdings überhaupt nicht schlimm, denn durch das wiederholte Zusammenfassen lernt man den Stoff
und hat obendrauf am Ende eine sehr gute Zusammenfassung, mit der man wunderbar lernen kann. Am schönsten lernt es sich, wenn man bei der Zusammenfassung mit Farben arbeitet. Also die Zusammenfassung schön und möglichst übersichtlich aber trotzdem kompakt gestaltet.

Manche können sich etwa schwierige Vokabeln erst dann merken, wenn sie sie mithilfe von Musik lernen. Ich selbst habe z.B. Französischvokabeln melodisch und betont aufgesagt, und mich später genau daran erinnert. Eine Klassenkameradin von mir hat dagegen mit ihrem Klavier Musik dazu gespielt, und sich dann während der Klausur an die Musik erinnert und somit an das Wort. Eine weitere, wahrscheinlich schon eher bekannte Möglichkeit ist, sich Zettel mit Vokabeln oder Formeln an Stellen zu kleben, denen man im Laufe des Tages immer wieder begegnet (Zimmertür, Kühlschrank, Schreibtisch,
Spiegel,…). Immer wenn man so einen Zettel sieht, muss man zunächst die Aufgabe lösen, und erst dann weiter gehen. Nicht nur die dauerhafte Konfrontation mit dem Lernstoff sondern auch die Verknüpfung des gelernten mit einem Gegenstand (etwa die Zimmertür) hilft, sich in der Klausur daran zu erinnern. Ich denke, hier findet jeder seine beste Methode! :)

Damit man in dem ganzen Lernen nicht total verzweifelt ist es wichtig, und vor allem vollkommen in Ordnung, wenn man regelmäßig Pausen einlegt. Natürlich sollte das nicht alle 5 Minuten sein. Am besten ist es, sich für die Pausen etwas Bestimmtes vorzunehmen, wie eine Art Belohnung. Man könnte
also sagen: wenn ich 1 Stunde Matheaufgaben rechne, dann schaue ich mir dafür eine weitere Folge meiner Lieblingsserie an. Danach wird weiter gelernt. Das gleiche gilt auch für nach der Klausur. Konzentriert euch während der Lernphase darauf, möglich viel zu lernen (mit regelmäßigen kleinen Pausen) und gönnt euch dafür nach der Klausur irgendetwas, das ihr vorher nicht tun konntet.

Motivation & Mündliche Mitarbeit

Für eine richtige Motivation braucht man richtige Ziele! Ihr
solltet euch also bewusst sein, was ihr überhaupt erreichen möchtet, und
solltet dabei realistisch sein. Trotzdem darf man natürlich hohe Ziele haben.
Wer denkt „ich schaff das sowieso nicht“, der schafft das natürlich auch nicht.
Man kann nicht erwarten, von 0 auf 100 auf einer 1,0 zu stehen. Aber immerhin
auf 2,0! :D

Auch hier ist Organisation das A und O. Neben den Klausuren ist auch die mündliche Note wichtig. Entscheidend für eine gute mündliche Mitarbeit ist meiner Meinung nach letztendlich das Selbstbewusstsein. Wer selbstbewusst ist, traut sich auch mehr, in der Klasse zu sagen. Wie ihr Selbstbewusstsein
gewinnt, findet ihr in vielen Foren im Internet, ebenso hier auf GuteFrage.
Unterstützend ist es, wenn man sich auf den Unterricht vorbereitet. Wer  Zeit hat, kann regelmäßig nach der Schule das gelernte aus dem Unterricht wiederholen. Das erleichtert übrigens ebenfalls das Lernen vor einer Klausur. Wem das nicht so liegt oder zu viel Aufwand ist, kann trotzdem etwas tun: Es reicht völlig, wenn man sich vor dem Unterricht ganz kurz den Stoff der letzten Stunde anguckt. In der Regel erinnert man sich schnell wieder daran und kann somit dem Unterricht viel leichter folgen.

Meine Faustregel für eine gute Mündliche Note: 1-3 mal pro Unterrichtseinheit melden! :)

Ansonsten kann es sinnvoll sein kann, sich eben nicht auf die Fächer zu konzentrieren in denen man schlecht ist, sondern insbesondere die zu fördern, die einem gut liegen. Dadurch kann man in diesen Fächern noch bessere Noten erzielen, die den Schnitt verbessern. Da macht eine schlechte Note im Zeugnis dann auch nichts mehr aus.

Natürlich sollte man sich in jedem Fach Mühe geben, insbesondere wenn man die Motivation hat (und ja, so Leute gibt es wirklich) „ich bin nicht gut in Mathe/Englisch/Physik…, aber möchte es gerne sein!“ Allein dieser Satz kann eine unheimliche Motivation sein.

So macht‘s mehr Spaß

Die Schule macht doch viel mehr Spaß, wenn schönes Schulmaterial hat. Das fängt dabei an, sich Mühe für ordentliche Heftaufschriebe zu geben, wobei man gerne bunte Stifte, Post-It etc.verwenden kann.

Aber auch eine schöne Mäppchen Ausstattung macht den Unterricht angenehmer. Kauft euch einen Stift (Füller, Kulli), mit dem ihr am besten schreiben könnt. Kauft euch Buntstifte/Textmarker/… welche auch immer ihr wollt und auch sinnvoll nutzen könnt. Ein guter Bleistift, Spitzer, Geodreieck, Schere und Kleber dürfen auch nicht fehlen. Dazu kommt noch die Ausstattung rundherum. Sucht euch ein Schulmäppchen, einen Schulranzen (egal ob Rucksack, Tasche oder was auch immer) oder Ordner (Schulhefte, Schnellhefter, dünner Ordner, dicker Ordner) nach eurer Wahl. Also Dinge, mit denen ihr euch am wohlsten fühlt.

Zu den Schulordnern: auch hier könnt ihr kreativ werden. Ich habe z.B. mir Klarsichtfolien oder Briefumschläge in den Ordner geklebt wo ich wichtige Unterlagen aufbewahrt habe wie z.B. einen selbst gemalten Stundenplan,
damit ich immer weiß, welches Fach als nächstes kommt. Aber auch einen Zettel mit einer Tabelle, wo ich für jedes Fach meine Noten aufgeschrieben habe. Somit habe ich immer einen Überblick über meine Noten. Wenn ihr aber lieber einen Terminplaner bevorzugt, eignet sich dieser ebenfalls hervorragen dafür. Hier könnt ihr euch auch alle Klausuren eintragen und eure Lernpläne (neben den Freizeitaktivitäten) genau aufschreiben, damit ihr nichts vergesst und nicht unter Zeitdruck geratet.

Zuletzt möchte ich noch Bezug auf den typischen Zeitdruck am Morgen nehmen. Ich empfehle euch, euer Essen einfach am Abend vorher zuzubereiten, damit ihr es am nächsten Tag nur noch schnell einpacken müsst. Das ermöglicht euch vor allem, dass ihr abwechslungsreicheres Essen zubereiten könnt, da ihr mehr Zeit zum Überlegen und vor allem zum Zubereiten habt. Daher kann es auch gerne etwas aufwändigeres sein. Esst, worauf ihr Lust habt! Es muss nicht immer das langweilige Butterbrot sein. Ihr könnt Kuchen mitnehmen, Reste vom Mittagessen, Sandwiches, Obst, Gemüse, Joghurt, Salate und und und. Dafür gibt es mittlerweile auch geeignete Dosen, in die man z.B. Salat machen kann und in ein Separates Döschen ein Dressing. Oft ist dann auch praktisches Besteck dabei. Diese Dosen eignen sich für alles Mögliche, und setzen somit der Frühstückskreativität keine Grenzen.

Ebenso gilt die „Am-Abend-Vorher-Regel“ auch für die Kleidung. Bevor man morgens ewig vor dem Kleiderschrank steht und der Zeitdruck immer größer wird, wieso nicht einfach am Abend vorher die Kleider zu recht legen und morgens einfach schnell anziehen? Ich weiß, das klingt zu einfach, um
wahr zu sein. Ist es aber! :)

Mein Essenstipp für Klausuren- und Prüfungsphasen:

1-2 EL Chiasamen in Wasser oder Milch (egal ob Kuhmilch, Sojamilch etc.) aufquellen lassen. Dazu etwas Früchte geben (ich nehme sehr gerne gefrorene Himbeeren, sehr lecker ist aber auch Birne & Trauben) und mit Haferflocken mischen. Ab in eine dichte Dose, Löffel dazu, und fertig! Mit der Wasser/Milchmenge muss man zwar etwas experimentieren, aber ich verspreche euch, das ist ein sehr leckeres Frühstück, das man bei Klausuren nebenher ganz einfach löffeln kann und für den Magen (vor allem, wann man sehr nervös ist) leicht zu vertragen ist. Praktischer Weise macht es auch keine nervigen Geräusche, sodass die Klassenkameraden nicht gestört werden, wenn man während der Klausur etwas isst!

Ich hoffe ich konnte helfen! (Ich weiß es ist viel Text :D)

Ganz viel Erfolg in der Schule und natürlich auch bei den jährlich
anstehenden Prüfungen!

Mayelle

Super Tipps :)

aber man darf bei euch bei Klausuren essen? :O

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Hi!

Ich bin im kommenden Schuljahr Schülerin der zwölften Klasse, d.h., es geht im Sauseschritt auf die Hochschulreife zu! In einem Jahr bin ich bereits durch mit der Schule.

Beim Gedanken "Abitur" habe ich auch nur Eines im Kopf: Stress pur! Aber irgendwie schaffe ich es doch, neben dem stressigen Schulalltag noch Nachhilfe zu erteilen sowie meine Freunde nicht außer Acht zu lassen! Ich versuche mal, zu erklären, wir ich das manage!

Zunächst möchte ich ein paar allgemeine Tipps geben, die jedem Schüler eine Hilfestellung bieten könnten. Später gehe ich speziell auf die Oberstufe und das Abitur ein.

Wichtig ist erstmal der sogenannte "Allgemeine Teil". Zu diesem zählen

=> Vor- und Nachbereitung des Unterrichts
=> Hausaufgaben
=> Referate/Tests
=> Zuverlässigkeit
=> Initiative/Engagement
=> evtl. sprachliche Qualität der Beiträge
=> Sozialverhalten
=> Kooperationsfähigkeit
=> mündliche Mitarbeit (s.o.)
=> Selbstständigkeit

Achtet vielleicht auch darauf, was genau der Lehrkörper von euch erwartet. So könnt ihr euch eher anpassen und das Erlangen einer guten Note fällt leichter. Macht immer die Hausaufgaben ausführlich, denn einerseits sichert man sich damit gute Noten und gleichzeitig lernt man im Prinzip auch schon für Klausuren vor! Die Hausaufgaben werden nicht umsonst aufgegeben. Ich muss zugeben, dass auch ich dahingehend eine ziemlich faule Schülerin bin, da ich Vieles als unnötig erachte. Dieses Jahr hat es mir allerdings meine Lateinnote "versaut"!
Versucht, in Gruppenarbeiten soweit kooperativ zu sein, wie es euch möglich ist. Manchmal fällt es schwer, ich hatte da oft große Probleme mit. Inzwischen kann ich mich aber recht gut mit arrangieren und es ist ja nur zum Arbeiten. Wenn man mit besten Freunden in der Gruppe arbeitet, kann die Konzentration unter Umständen recht bald verschwinden und man sitzt nur da, quatschend. Dee mündlichen Note kommt diese Art von Kommunikation allerdings nicht zu Gute ;-)

Achtet auf gut geführte Hefter. In der Mittelstufe werden sie noch eingesammelt und in nicht nur in der Oberstufe dienen sie als Nachschlagewerk für Klausuren!

Wenn man eine Mitschrift anfertigt, sollten folgende Dinge erfüllt sein:

a) Stichwortartig, aber strukturiert
=> wichtige Daten/Ereignisse/Informationen
=> evtl. wichtige Namen (kommt auf das Fach an)

b) Zusammenhänge verdeutlichen durch:
=> Pfeile
=> Beziehungen
=> Schaubilder
=> Concept Maps
=> Mind Maps
=> etc.

c) besonders Wichtiges hervorheben durch
=> Markierungen
=> Unterstreichungen
=> bestimmte Schriftarten
=> Symbole
=> etc.

Natürlich sollte man auch eine ordentliche Schrift haben. Weiterhin bieten sich Register für bestimmte Unterteilungen an – so habe ich in Altgriechisch beispielsweise Register für Übungen/Texte, Grammatik, Realien und Tests. Da gibt es ganz viel. :)

Das Lernen auf Klausuren und damit der zweite Teil der Gesamtnote ist etwas schwieriger in Worte zu fassen. Ich kann nur sagen, wie ich es mache. Da jeder anders lernt, ist ein präzises Beantworten dieses Punktes nicht wirklich möglich. Bei mir kommt es sehr auf das Fach an:

• Für Deutsch lerne ich kaum. Entweder man kann schreiben oder man kann es nicht. Natürlich gibt es inhaltlich Wichtiges was ich mir ansehe und Schemata zum Schreiben gewisser Textarten, dies bietet allerdings nur im gewissen Rahmen einen Anhaltspunkt zur Orientierung.

• In Latein und Altgriechisch muss man eben das Übersetzen üben. Ich lerne Vokabeln und Stammformen, auch Grammatik wiederhole ich bei Bedarf. Für den B-Teil, der nach der Lehrbuchphase v.a. die Interpretation eines zweisprachigen Textes beinhaltet, schaue ich mir eben die Blätter an. Ich bin durch die Nachhilfe sehr im Stoff drin.

• In Geschichte und Erdkunde lerne ich einfach Fakten. Was Anderes bleibt einem dort nicht übrig...dort schaue ich allerdings viele Dokumentationen, um etwas Hintergrundwissen zu erlangen. Damit kann man echt punkten!

• In Mathe übe ich einfach. Da ich (da ich in der Oberstufe bin) meine Formelsammlung in Klausuren verwenden darf, muss ich lediglich das Umgehen damit üben. Also: Wann welche Formel und so weiter. Übung macht hier bekanntlich den Meister!

• In Chemie – meinem zweiten Leistungskurs neben Mathe – lerne ich gar nicht, hab da aber die besten Noten. Das liegt schlicht und einfach am Interesse für das Fach! Oft lerne ich aber dennoch mit Kurskameraden zusammen, die es etwas schwerer als ich in dem Fach haben. So behalte ich den Stoff eher im Kopf.

• In Physik und Musik habe ich nie gelernt.

Die für sich richtigen Lernmethoden muss jeder selbst herausfinden. Ich bin ein großer Fan von Karteikarten und Concept Maps – dort verfeindet man Fachbegriffe durch beschriftete Pfeile und bringt sie so in einen Kausalzusammenhang :)

Nach dem ganzen Text über die Noten soll es nun um die Vorbereitung gehen. Ich bereite mich in den Ferien nur bedingt vor. Ich habe ein kleines Notizheft, in dem ich alles festhalte. Noten, Ziele, Lehrpläne etc. – für mich ist dies sehr wichtig. Ich habe geschaut, in welchen Fächern ich am meisten Probleme habe und dort frische ich mein Wissen etwas auf. Vorlernen bringt wirklich nichts, da der Lehrer es eh anders erklärt oder was weiß ich. Ich konnte in Mathe z.B. alles bereits, als ich in die Oberstufe kam, das hat mir im Leistungskurs dann aber letztlich doch nichts gebracht! ;-)
Wichtig ist aber, dass ihr euch in den Ferien erholt! Dazu sind sie nämlich gedacht. Es bringt nichtswenn ihr lernt, nur um im nächsten Schuljahr gute Noten zu erzielen. Das macht euch kaputt – ich spreche aus Erfahrung.

Auch insgesamt habe ich daraus folgende Lehre gezogen: Lernt wirklich nur, wenn ihr motiviert seit. Nur dann könnt ihr euch den Lernstoff gut einprägen. Wenn ihr ruch zwingt, geht ihr kaputt und schlauer als vorher seit ihr auch nicht. Nach dem Abitur fragt keiner mehr nach eurer Note!

Wenn ihr dann aber doch mal motiviert seid und lernt, beachtet:

• ordentlicher Platz
• Essen und trinken
• Pausen
• lüften

Nun zur Oberstufe speziell. Egal, welche Noten man vorher hatte, in meinen Augen hat sich fast alles geändert. Ich kam in Kurse, man ist immer mit anderen Leuten zusammen. Man konnte teilweise unliebsame Fächer abwählen. Man ist ein Stück weit freier! Die Atmosphäre ist wesentlich entspannter durch die geringen Kursgrößen (bis auf Ausnahmen). Mir hat das Lernen viel mehr Spaß gemacht und ich gehe jetzt gern zur Schule. Und meine Noten haben sich sehr verbessert (um 0,6-0,7 zum MSA-Schnitt). Man braucht echt keine Angst vor der Oberstufe haben und die Klausuren sind definitiv machbar! Ich find die Zeit, die man mehr hat, super!

Auf das Abitur würde ich zu lernen beginnen, wenn das dritte Semester rum ist. Ich besorge mir dazu Abi-Bücher meiner Prüfungsfächer und sammle meine Blätter in Ordnern. Für jedes Prüfungsfach habe ich einen dicken Ordner, in dem vier Einhängeordner sind – für jedes Semester eines. Darauf stehen Semester und Thema, darin befinden sich alle wichtigen Dokumente dazu. Dahinter sind Rechnungen o.ä.
Ich werde einfach üben. Ich habe halt zwei Fächer mit viel Rechnen als LKs gewählt. Mein drittes Prüfungsfach ist Latein, mein viertes Geografie. Dort kann man nur auswendig lernen; in Mathe und Chemie kann ich die Formelsammlung verwenden.

Auch, wenn das Abi ansteht: Bitte bloß nicht verrückt machen! Wenn ihr euren Studienplatz habt, ist der Abschnitt egal!

So, und wie kriege ich jetzt alles unter einen Hut? Ganz einfach: Organisation. Ich habe einen Kalender und zusätzlich ein Whiteboard, auf dem ich alles Wichtige festhalte. So kann ich alles managen.

Ich hoffe, der Beitrag hat euch geholfen, bei Fragen meldet euch! Ich wünsche euch einen erfolgreichen Start ins neue Schuljahr!

LG

Faszinierend, wie Du obendrein noch die Zeit für solch aufwendige Beiträge findest :-)

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Na ja die frage ist relativ schwer zu beantworten weil doch jeder Schüler anders lernt aber in den 9 Jahren in den ich in die schule gehe habe ich schon ein paar tips um den Schulalltag zu überleben und auch zu meistern  : )  :

Das wichtigste zuerst : mache dir nicht zu viel Druck: Natürlich ist niemand perfekt . Deswegen ist es auch nicht schlimm wenn man mal Hilfe beim lernen oder bei den Hausaufgaben braucht . Du darfst nicht denken ,, ich muss das heute noch alles hinbekommen sonst komme ich nicht mehr mit und schaffe das alles nicht". Nein! wenn du so einen Gedanken hast dann nimm dir lieber den Tag frei, treffe dich mit Freunden  etc.. Es ist auch nicht schlimm wenn du deine Lehrer, deine Eltern oder auch deine Freunde um Hilfe bittest. Sie helfen dir gerne!!! Wenn du das allerdings unangenehm findest , ist das auch kein Problem ; denn dann hast du immer noch Ratgeberseiten wie zum Beispiel gutefrage.net (  die mir bei so manche Chemie fragen weitergeholfen hat :))

Jetzt noch ein wichtiger Punkt: morgens in der ersten Stunde wach sein: Für Morgenmuffel für mich ist es immer sehr schwierig in der ersten Stunde wach zu sein , da ich die meiste zeit noch lange im Bett wach liege; aber auch meine Freunde die meistens um 11 einschlafen sind morgen um halb acht  auch noch im Halbschlaf.                                                               Hier meine tipps: stell dir lieber mehrere Wecker im fünf Minuten tackt. ich weiß zwar nicht wieso aber wenn ich mir mehrere Wecker gestellt habe, stehe ich meistens schon beim ersten auf. wenn ich mir nur einen stelle, schlaf ich meistens automatisch weiter.                                                 Danach trödelst du nicht lange rum und springst sofort unter die Dusche. Dann duschst du erst mal 3 Minuten kalt , 1 minute warm und dann noch mal eine kalt . klingt zwar verrückt aber das regt deinen Kreislauf an und macht dich somit automatisch wacher.                                                      Wenn du fertig mit duschen bist, würde ich erst mal alle Fenster aufreißen um frische Luft zu bekommen und dir ein gesundes frühstück machen mit viel Obst und Orangensaft . so jetzt solltest du eigentlich einigermaßen wach sein. bist du aber ein noch ein schlimmerer Morgenmuffel als ich , dann mach dir auf dem Weg zu schule noch einen Kaffe.                                                                                            Um weniger Stress am morgen zu haben packe deine Sachen immer abends und guck auch schon was du anziehen möchtest 

wie macht man am besten die Hausaufgaben:                                         Ganz wichtig : mach sie nicht erst auf dem letzten Drücker , denn dann werden sie schlampig und nicht so gut als wenn du sie noch am gleichen Tag machst.                                                                                         Deswegen mein Tip: komm nach hause , mach dir was leckeres zu essen , iss dein essen und mache danach noch eine halbe stunde pause in der du rausgehen kannst, ein Buch ließ oder einfach nur fern guckst :). Anschließend sitzt du dich an deinem Schreibtisch und machst sie. Am besten siehst du dir dann noch mal die Fächer an die du morgen hast und bereitest dich auf sie vor indem du dir einfach noch mal das ansiehst was ihr letzte Stunde gemacht  hast. So jetzt aber Schluss mit lernen denn du brauchst immer noch Freizeit und hobbies.

Wie man am besten Vokabeln lernt ist schwer zu sagen da dort doch jeder seine eigene Technik hat. aber ich lerne immer fünf auf einmal , wiederhole sie dann ein paar mal und lerne dann die nächsten fünf . Anschließend frage ich meine mutter ob sie mich abfragen kann und dann hab ich sie eigentlich drauf.                                                                                                    Das gleich Prinzip bei Arbeiten, bloß dass ich da relativ früh anfange und ich jeden tag um die 5 Seiten lerne , was sich dann auf ein einhalb Wochen aufteilt. 

Außerdem solltest du dein leben genießen, dich mit allen gut verstehen ( ob Lehrer oder Schüler ) und immer dadran denken , dass du auch noch ein Wochenende hast an dem du ausschlafen und dich entspannen kannst.

So ich glaub ich hab jetzt mehr als genug geschrieben . ich hoffe meine tipps waren hilfreich und haben euch weitergeholfen .                               L.G Sooooox :)

sorry wegen den Absätzen

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