wie stark ist der strom aus einer normalen steckdose

5 Antworten

Es sind um die 230 Volt Wechselspannung. Der Strom für einen Menschen wird gefährlich bei 40 mA und 50 Volt. Wichtig ist der Widerstand, das ist von deinem Finger übers Herz zum Fuß und was dann in den Boden fließt. Die Stromstärke kann man Ausrechnen, mit dem Ohmschen Gesetz, das Lautet: U=R mal I. U ist die Spannung, in diesem Fall=230 Volt, R ist der Widerstand, von deinem Körber in den Boden gemessen und I ist die Stromstärke, wo dann fließt. Du kannst die Formel auch umstellen I=U geteilt durch R, R=U geteilt durch I Alles von der Stromstärke fließt hängt von deinem Widerstand ab, das sind Auswirkungen von Trockene, oder Feucht, verschwitzte Hände, deinen Schuhen, wie stark die Isolierent Wirken, wobei Gummi weniger leidet wie Leder, oder sogar nur Strümpfe, oder Barfuß, dazu kommt noch der Übergangswiderstand von den Füßen ins Erdreich. Daher müßte erstmal der Widerstand ermittelt werden, denn in der Steckdose sind es 230 Volt, dann der Widerstand, so jetzt teilst du die 230 Volt durch den Widerstand und dann haste die Stromstärke, was durch deinen Körber fließt. Achtung: Das sogenannte Herzkammerflimmern kann auch nach einem Stromschlag auftreten. Sollte es dir, oder jemand anderem nach einem Stromschlag Schlecht gehe, bekommst weniger Luft, dann Unbedingt einen Notarzt Anrufen, denn wenn das Herz flimmert und du bekommst keine Hilfe, das war's dann. Ich hab dies in der Beruf Schule so gelernt, weil ich eine Ausbildung als Elektriker habe und von Beruf auch bin.

knapp 5 PS.... also stell dir vor, dich treten 5 Pferde zu gleich....

lg, Anna

in neueren elktroinstallationen wird dieser fall abgesichert. nicht mal mehr der laufende fön im badewasser führt zum tod.

aber grundsätzlich liefert eine steckdose so viel strom, dass lebensgefahr bestehen kann. das ist jedoch bei weitem nicht die regel. im normalfall pfetzt es nur mal kräftig. ist halt blöd wenn du dann auf der leiter stehst und vor schreck runter stürzt.

annokrat

wenn die Wanne aus Kunststoff ist, ist der Fön tödlich, weil der Fehlerstromschalter nur bei Strom der über Potentialerde abfließt auslöst, wenn der Strom über Phase zum Null zurückföießt löst er nicht aus. ein Fehlerstromschalter ist kein Allheilmittel

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@dietmar632

Der Haartrockner ist auch dann nicht tödlich. Der Strom wird ungerne einen langen Weg von der P Klemme durchs Badewasser, über den menschlichen Körper und zurück zu der nichtmal 1 cm entfernten N Klemme nehmen.

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Der Strom aus der Steckdose ist nicht von vornherein definiert, sondern lediglich durch entsprechende Sicherungen begrenzt. (limitiert). Im Haushalt kann eine typische Steckdose mit 10A, 13A oder gängig mit 16A abgesichert sein.

Einzig definiert ist die elektrische Spannung, in unseren Bereichen mit 230 Volt und einer Frequenz von 50 Herz. Der Strom ergibt sich aus dem Widerstand der an die Steckdose angeschlossen wird. Der Mensch hat einen inneren Köperwiderstand von 100 Ohm plus die Übergangswiderstände an der Haut mit jeweils 500 Ohm (in der DIN vereinfacht mit 1000 Ohm Gesamtwiderstand festgelegt).

Ein Mensch direkt an die Steckdose angeschlossen verursacht also einen Strom mit etwa 0,23 Ampere (230 mA), was bei längerer Einwirkzeit und von Hand zu Fuß absolut tödlich ist. Lediglich der Umstand, dass die meisten Stromunfalle von Hand zu Fuß passieren und meist Schuhwerk getragen wird reduziert die tatsächliche Anzahl tödlicher Unfälle deutlich. Wenn Schuhwerk getragen wird und der Boden nicht stark leitend ist wird steigt der Widerstand um bis zu 10000 Ohm und der Strom fällt auf einen noch immer gefährlichen Wert in der Größenordnung von 25mA.

Gefährlich deshalb, weil bei 10mA die Muskelverkrampfung beginnt und viele betroffene den stromführenden Teil nicht mehr loslassen können. Es hängt dann von der Dauer ab, ob es zu einem tödlichen Umfall z.B. durch Atemlähmung oder auch durch Herzstörungen kommt.

Ein 30mA RCD Gerät (FI Fehlerstromschutzschalter) sollte zwar bei diesem Wert bereits auslösen, in vielen Wohnungen mit Altbestand an E-Installation gibt es allerdings keinen RCD und dann hilft nichts, außer jemand der das Stromopfer am Hemd packt und von der Stromquelle losreißt.

Bei Strömen über das Herz ist maßgeblich zu welcher Zeitphase des Herzschlages die Stromeinwirkung erfolgt.

Beim Stromunfall stehen die Chancen mit einem Stromimpuls entsprechender Stärke und der Dauer von 0,2 Sekunden umzukommen bei 1:5,4 etwas schlechter wie bei einem Russischen Rollet mit 6 Kammern und einer Patrone, warum?

Maßgeblich ist, ob dieser Stromimpuls in die „Vulnerable“ Phase fällt, dazu folgende Erklärung:

Der aufsteigende Teil der T-Welle (im EKG) zeigt die sogenannte vulnerable Phase der Herzaktion an. Kommt es in dieser Phase zu einem Stromstoß kann es (in Abhängigkeit der Stromstärke) zum Kammerflimmern und damit zum kompletten Pumpversagen des Herzens kommen (s. R-auf-T-Phänomen). Bei einer typischen Periode von 0,75 Sekunden dauert die vulnerable Phase typisch 0,14 Sekunden, na dann – wer will’s versuchen?

Was bei den ganzen Betrachtungen noch außen vor bleibt ist, dass sich der menschliche Organismus nicht normen lässt. Jeder hat andere Grenzwerte, Herzschwache Personen können bei deutlich geringeren Werten Schaden erleiden und Kinder haben deutlich kleinere Grenzwerte. Dazu kommt die tägliche Verfassung, die einmal gut und einmal schlecht sein kann.

Kleine Fehlerbehebung! Der erste Satz im 3. Absatz sollte richtig lauten:

Ein Mensch direkt an die Steckdose angeschlossen verursacht also einen Strom mit etwa 0,23 Ampere (230 mA), was bei längerer Einwirkzeit und von Hand zu Hand absolut tödlich ist.

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Das kommt auf das angeschlossene Gerät an. Es sind 220Volt, was unter ungünstigen Bedingungen zum sterben reicht.

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