Erfahrungen gibt es damit viele, und sie sind unterschiedlich wie Tag und Nacht.

In meiner Familie haben zwei Paare jeweils Viskoschaummatratzen, und sie haben sie sich auch etwas kosten lassen.

Die Eltern liegen auf ihren Matratzen ganz gut, aber meine Schwester und mein Schwager haben mit ihren Exemplaren irgendwann Rückenprobleme bekommen.

Allgemein gesagt, sind Viskoschaummatratzen in den Handel gekommen, um dem Schläfer eine möglichst ergonomisch wertvolle Lösung anzubieten. Das ist schwierig, weil nicht jeder Schläfer gleich ist.
Sinnvoll kann so eine Viskoschaummatratze sein, wenn Bedarf an einer stabilen Liegeposition besteht und die Atmungsaktivität der Matratze eher eine geringere Rolle spielt.

Die Viskoschicht gibt vor allem da nach, wo der Körper mehr Druck auf die Matratze ausübt und via Körpertemperatur diese Schicht etwas weicher macht. Das kann unter Umständen so einige Minuten dauern. Ist es im Zimmer eiskalt, legt man sich zuerst auf ein regelrechtes BRETT, und dann dauert es auch sicherlich nochmal um einiges länger, bis sich die Matratze anpaßt. 

Die Viskoschicht ist aber nicht der einzige Faktor, auf den es bei der Matratze ankommt. Denn auch Viskoschaummatratzen haben innen noch einen Kaltschaumkern, der die grundsätzlichen Stützfunktionen gewährleistet. Der kann also auch nochmal an verschiedenen Stellen eher dem einen oder dem anderen Schläfer besser oder schlechter angepaßt sein.

Vor 5 Jahren waren Viskoschaummatratzen noch sowas wie "der letzte Schrei" in den Matratzenläden. Seit etwa 3 Jahren sind es Gelschichtmatratzen, die nicht so temperaturabhängig sind, und sich tendenziell auch für jüngere Schläfer eignen. Fest steht, daß sich die Matratzenhersteller und -händler diese besonderen Materialien etwas teurer bezahlen lassen. Man sollte also einen expliziten Bedarf an ihren speziellen Eigenschaften haben, der sich auch nicht anderweitig decken ließe. ;o)

Zum Memory-Effekt nochmal:

Das Zurückgehen in die Ursprüngliche Form geht eigentlich recht schnell, denn nach wie vor handelt es sich auch bei Viskoschaum um Schaumstoff. Statt Zehntelsekunden reden wir hier halt von entweder mehreren Sekunden bis zu ein paar Minuten.

Wenn man also aufsteht, ins Kinderzimmer geht, das weinende Baby beruhigt und in den Schlaf wiegt, und dann zurückkehrt, ist die Liegeform von vorhin längst wieder weg.

Dreht man sich erst auf eine andere Seite, aber gleich wieder zurück, landet man in seiner vorgelegenen "Paßform".

Mir ist nicht bekannt, daß eine Viskoschaummatratze sich langfristig anpaßt wie z.B. Schuhe während des Einlaufens. Bei Matratzen sind solche langfristigen Effekte auch normalerweise unerwünscht, weil sie mit der Bildung von Liegekuhlen zusammenhängen. Dabei handelt es sich um Materialverschleiß, der sich ungesund auf die Körperhaltung auswirken kann.

Viskoschaum gibt es natürlich nicht nur von Tempur, sondern auch anderen Herstellern, aber billig sind sie alle nicht. Und der Matratzenmarkt ist absichtlich intransparent gehalten, d.h. man kann oft die Matratzen nicht richtig vergleichen, weil jeder Händler nur sein auf ihn zugeschnittenes Sortiment bekommt.

Im Internet würde ich ohnehin keine Matratze auswählen und kaufen. Man kann nicht probeliegen, es gibt keine Chance auf individuelle Beratung, und bei kritischen Nachfragen kann man dem Verkäufer nicht in die Augen gucken, um zu sehen, ob er jetzt herumdruckst, oder einfach ein inneres Band abspielt.

Meine Empfehlung:

In ein Matratzenfachgeschäft gehen und sich beraten lassen. Bei weiterhin begründetem Interesse an Viskoschaummatratzen dies auch gleich von Anfang an kundtun. Beim Kauf darauf achten, daß man die gekaufte Matratze zumindest verpackt zuhause nochmal ein paar Nächte "ausprobieren" und im Falle eines absoluten Fehlkaufs innerhalb von 1-2 Wochen zurückgeben und gegen eine andere eintauschen kann.

Noch Fragen offen?

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Also, eine Garantieleistung bekommst Du für die Matratze, die Du auf Europaletten legst, definiv nicht mehr.

Alles andere ist relativ.

Du bist jung, sportlich, kannst auf Fußböden, Treppen, Sofas, etc auch ganz gut schlafen, und bist nebenbei noch frei von Rückenbeschwerden aller Art?

Nur zu!

Bedenke aber bitte, daß das Holz einer Europalette Dir den Bezug der Matratze relativ bald ruiniert. Und wenn nach dem Wenden Dich der ein oder andere Holzsplitter mal piekt, dann weißt Du, was ich meine... ;o)

Die Lattenbreiten und Lattenabstände bei Europaletten sind natürlich nicht so optimal für eine Matratze. Da machen wir uns mal besser keine falschen Hoffnungen.

Wenn Du da auf irgendetwas Wert legst, dann legst Du Dir mindestens einen günstigen Rollrost unter die Matratze.

Bist Du über 30 und hast schon die ersten Rückenbeschwerden?

Ist ein gewisses Maß an Liegekomfort für Dich unabdingbar?

Hat Deine Matratze über 500 Euro gekostet nach einem langen Auswahlverfahren?

Dann nimm lieber nochmal etwas Geld in die Hand und suche Dir einen geeigneten Lattenrost aus! Deine Matratze und Dein Rücken werden es Dir danken! ;o)

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Ja

Ich bin nicht kaufkräftig.

Aber wenn sich in einer guten Beratung herausstellt, daß die Matratze, auf der ich am besten liege und mich auch am besten fühle, über 1000 Euro kostet, dann würde ich im Zweifelsfall darauf sparen.

Ich muß dazu sagen, daß ich gerade einen Matratzenkauf hinter mir habe. Ich hatte dabei das Glück, daß die Matratze, die am besten zu mir passte, mit 250 Euro um einiges günstiger war. Nummer zwei in der Rangliste war mehr als doppelt so teuer, aber noch unter 1.000 Euro.

Ich muß ebenfalls sagen, daß ich ein bißchen Erfahrung im Matratzengeschäft mitbringe, was es mir leichter macht, eine Vorauswahl zu treffen. Ebenso weiß ich, daß die meisten regulär verfügbaren Matratzen einen dreistelligen Preis haben, und daß da auch schon Modelle mit sehr guten Eigenschaften drunter vertreten sind. Ich weiß aber auch, daß für Person A eine andere Matratzeneigenschaft wichtiger ist, als für Person B oder C usw.

So kann es dazu kommen, daß jemand mit einer Matratze für 200 Euro bestens bedient ist, während jemand anderes erst auf einer Matratze ruhig und gesund schlafen kann, die z.B. 1.500 Euro kostet. Es wäre mies, einem von den beiden die zu ihm passende Matratze vorzuenthalten.

Übrigens: von einer teueren Matratze würde ich natürlich erst recht erwarten, daß sie mindestens 10 Jahre ihren Dienst tut. Denn alles über 300 Euro ist eine regelrechte Investition! ;o)

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Zum einen kommt es natürlich auf Deine Zeiten an, zu denen Du überhaupt lernen KANNST.
In Bus und Bahn kann es gut gehen oder auch nicht.

Bei häufigem umsteigen oder wenn's rappelvoll ist lohnt es sich nicht.

Wenn Du allerdings eine wenig genutze Linie benutzt und durchfährst, dann ist das eine optimale Lernzeit.

Studierst oder erlernst Du Deinen Beruf?

Als Student bist Du ja deutlich selbständiger in Deiner Zeiteinteilung.

Als ADSler würde ich Dir empfehlen eine möglichst rituelle Tagesstruktur festzulegen, aus der es Dir schwerfällt wieder auszubrechen.

Es kann hilfreich sein, nach dem Mittagessen ein KURZES Mittagsschläfchen zu halten, ein sogenannter "Powernap": ca. 15 Minuten hinlegen und Wecker entsprechend einstellen. Kein Einschlafen forcieren, sondern Augen zu und ausruhen. Wenn Du dabei ein wenig schläfst, ist es auch ok. Wichtig ist, sich an den Zeitrahmen zu halten. 2-5 Minuten sind zu wenig, eine halbe oder gar eine ganze Stunde sind zuviel.

Unabhängig davon solltest Du auf jeden Fall Deine nächtlichen Schlafenszeiten einhalten.

Ich weiß, wie schwer es einem fällt - gerade als ADSler - sich vom Bildschirm zu lösen. Aber auch hier hilft ein "Schlußritual".

Bist Du in einer dualen Ausbildung, dann setz Dich so früh wie möglich an Deinen Lernstoff! Gerade als ADSler kommst Du sonst auf zig andere Gedanken, vorher noch dies und jenes anzufangen, und überhaupt... und irgendwann fragst Du Dich: "Mist! Wollte ich nicht vorhin noch was machen?"

Daher: sofort, wenn Du zuhause angekommen bist, Lernstoff und Wasserflasche beisammen packen, Computer und Smartphone ausschalten bzw. auslassen, genauso wie auch Radio und Fernseher. In einen Raum bzw. in eine Ecke, wo es keine Ablenkungsmöglichkeiten gibt.

Nervig aber hilfreich ist es auch, wenn Du Dich dabei überwachen läßt. Soll nicht heißen, daß Dir da jemand die ganze Zeit zuschaut, sondern irgendwo in der Nähe ist, und mitbekommt, wenn doch wieder die Glotze oder der PC läuft. So wird auch die Selbstablenkung unangenehm.

Kurze Deadlines setzen. Auch wenn Du nicht alles oder nur ganz wenig bis dahin fertig bekommst. Das abfragen lassen, was Du geschafft hast. Alles weitere bei der nächsten Deadline.

Bekommst Du Medikamente verschrieben? Nimmst Du sie regelmäßig?

Es erklärt sich, glaube ich, von selbst, warum Du in der Wirkzeit der Medikamente lernen solltest, und nicht erst abends nach 22:00 Uhr anfängst... ;o)

Übrigens: nach zwei Stunden immer mal 'ne kurze Pause machen, und nach 10 uhr abends gar nichts mehr!

Machst Du eine Verhaltenstherapie oder hast Du einen AD(H)S-Coach? Dieser Mensch kennt Dich und Deine besonderen Eigenarten etwas besser als jemand anonymes im Internet. Daher würde ich mit Deiner Frage nochmal zu Deinem Coach oder Therapeuten - wenn beides vorhanden zu beiden - gehen. Vielleicht kommen da noch ein paar andere Tipps bei heraus?

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20 cm GESAMTHÖHE, oder 20 cm hoher KERN?

Raumgewicht der Schaumstoffs bedeutet in dem vorliegenden Fall ja 40Kg/m³.

Wenn es der Matratzenkern ist, der 20cm Höhe hat, dann liegt das Schaumstoffvolumen der Matratze bei etwas über einem halben Kubikmeter.

Das würde bedeuten, daß der Matratzenkern etwas über 20Kg wiegt.

Natürlich stimmt das alles nicht ganz genau, denn meistens sind die Schaumstoffkerne ja irgendwie eingeschnitten. D.h. das Volumen ist etwas Geringer (und damit auch das Gewicht).

Andererseits kommt bei der Matratze ja noch der Bezug zum tragen, schließlich besteht die ja nicht nur aus einem Kern. Der Bezug dürfte ein bißchen mehr wiegen, als der ausgeschnittene Schaumstoff.

Ich gehe davon aus, daß die besagte Matratze in etwa 22 bis 23 Kg wiegt.

Zum Nachrechnen:

Volumen = 1,4m x 2m x 0,2m = 0,56m³

Kerngewicht = Raumgewicht x Volumen = 40Kg/m³ x 0,56m³ = 22,4Kg

Alles klar? ;o)

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Zum einen ist man als AD(H)Sler statistisch gesehen im größeren Maße suchtgefährdet als andere. Das betrifft natürlich auch Rauschmittel aller Art (wozu Alkohol eindeutig zählt).

Zum anderen birgt Alkohol für Menschen, die Medikamente nehmen, eine besondere Gefahr. Um Wechselwirkungen von Medikamenten und Alkohol auszuschließen, sollte - wenn überhaupt mal Alkohol verzehrt wird - an dem Tag das Medikament nicht eingenommen werden. Wenn der Arzt sagt, daß man das Medikament auch zu solchen Zwecken nicht absetzen darf, dann ist Alkohol auch in Kleinstmengen ein absolutes Tabu. Alles Andere wird ansonsten zu einem unkalkulierbaren Risiko, und zwar selbst dann, wenn es schon 1000 mal gut ging... ;o)

Im Zweifelsfall: Finger weg vom Alkohol! Es geht auch ohne!

http://www.alkoholsucht.eu/

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Ich glaube fast, daß die Erfahrungen dazu noch relativ gering sind, denn das Modell erscheint mir relativ neu.

Die beste Art, eine Matratze kennenzulernen, ist das Probeliegen im Geschäft. Und zwar nicht, indem man sich kurz draufsetzt oder mal mit der Hand reindrückt (kann man auch, muß man aber nicht), sondern sich mit all seinen eigenen Ansprüchen an eine Matratze im Hinterkopf darauf legt - am besten sowohl in Rücken, als auch in Seitenlage. In letzterer Position empfiehlt es sich, sich die Wirbelsäule vom Fachpersonal begutachten zu lassen, ob sie irgendwo einen fiesen Knick macht, oder schön gerade ist. Wenn das eigene Liegegefühl (von Mensch zu Mensch verschieden!) nicht protestiert, hat diese Matratze eine Chance, ganz angenehm zu sein.

Wenn sie es (in einer gängigen Größe) werden sollte:

In den ersten 6 Nächten noch die Verpackungsfolie unbeschädigt dran lassen (abgesehen von 2 kleinen Lüftungslöchern an Kopf- und Fußende) und in dem Zustand beziehen bzw. drauf schlafen. Ist vor allem mit der Folie unangenehm, weil die knistert, wie verrückt. Allerdings kann man eine Matratze, mit der es so überhaupt nicht funtioniert, nur originalverpackt innerhalb der ersten Woche nach Kauf beim DBL wieder zurückgeben und gegen eine andere austauschen. Ausgepackt wird da nix draus.

Der Vorteil: so liegt man - je nachdem, wie lang man schläft - bspw. 6-8 Stunden auf der Matratze, anstatt nur eine Minute, und man gewöhnt sich ein paar Nächte lang an die neue Matratze (oder eben nicht) und kann so besser beurteilen: taugt die Matratze was, oder nicht?

Einfach mal hingehen und nachfragen. Ist deutlich besser als subjektive Eindrücke anderer zu sammeln, die ohnehin ein anderes Schlafempfinden haben... ;o)

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So alt ist dieses Modell meines Wissens nach wohl noch nicht. Zudem glaube ich nicht, daß MEINE Erfahrungswerte in Sachen Schlafkomfort so einfach übertragbar sind.

Ich habe letztens auch nochmal auf der Gel Touch probegelegen, einfach nur um einen weiteren Vergleich zu haben, aber MIR war sie im Bereich des Lordosenwirbels zu weich.

In jedem Fall würde ich mich beim probeliegen und bei der Auswahl der Matratze vom Personal beraten lassen und nicht nur eine Matratze testen.

Die Ansprüche an Schlaf- und Liegekomfort bringt jedes Individuum selbst mit. Auch wenn die Matratzenhersteller einem den in ihrer Werbung noch so flächendeckend garantieren. Es geht nichts über das eigene Liegegefühl!

Beim dänischen Bettenlager gab es vor ein paar Jahren noch die Option, die gekaufte Matratze zuhause 7 Tage lang quasi auszuprobieren, solange man die Folie nicht öffnete und abzog. Sollte sich die Matratze als Fehlgriff erweisen, ließe sie sich dann gegen eine gleichwertige austauschen.

Vielleicht lohnt sich da mal eine Nachfrage?

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Es kommt auf die Bedürfnisse des Anwenders und die Bedingungen an...

In Sachen Brandsicherheit (es gibt immernoch Leute, die im Bett rauchen und mit glimmender Zigarette einschlafen) liegt der Vorteil klar bei der Federkernmatratze. Bei ihr kann nicht viel brennen. Eine Kaltschaummatratze kann man auch einigermaßen feuerfest bekommen, wenn man bestimmte Materialien verwendet. Wirkt sich dann bestimmt anderweitig (z.B. beim Preis) aus.

In Sachen Atmungsaktivität hat auch die Federkernmatratze den Vorteil auf ihrer Seite. Kaltschaum läßt sich zwar in gewissem Maße so gestalten, daß man nicht unbedingt wie auf Gummi in seiner eigenen Schweißlache liegt, aber es isoliert doch deutlich stärker, als eine Federkernkonstruktion.

Eine Kaltschaummatratze hat den klaren Vorteil, biegsam zu sein. Sie läßt sich für den Transport stark knicken, ohne dabei kaputt zu gehen. Und auf einem verstellbaren Lattenrostläßt sie sich - anders als eine Federkernmatratze - auch im verstellten Modus anwenden.
Eine Federkernmatratze muß immer gerade liegen, um ihre Aufgabe akzeptabel zu erfüllen.

Einer Kaltschaummatratze kann man i.d.R. den Bezug per Reißverschluß abnehmen und in einer großen Waschmaschine bei Schonwäsche waschen, und das bei bis zu 60°. Kotzflecken und Milben ade! Eine Federkernmatratze ist ein reinstes Paradies für Milben und ähnliche kleine Parasiten. Ihr kann man den Bezug nicht abnehmen, also auch nicht waschen...

Es gibt sicher einige wenige gut gefertigte Tonnentaschenfederkernmatratzen, die zuzüglich zu ihrer Punktelatizität einer Kaltschaummatratze bei gleichem Preisniveau überlegen sind. Aber da kommt es dann auf den direkten Vergleich zwischen den zwei konkreten Modellen, und natürlich den individuellen Kriterien des Käufers an... ;o)

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Nein, es ist NICHT schädlich.

Es gibt allerdings Matratzen die man nicht wenden sollte, z.B. wenn die Matratze eine einseitige Viskoschaum- oder Gel-Schicht hat. Mit der sollte sie nicht auf dem Lattenrost aufliegen. Genauso kann es unangenehm sein, eine Matratze zu wenden, die eine harte und eine weiche Seite hat, wobei nur eine von den beiden Seiten gut an den Schläfer angepaßt ist.

Wenn Du solche Spezialfälle ausschließen kannst, steht dem Prinzip des Wendens nichts im Wege.

Die Häufigkeit ist ganz ok. Ich würde auch sagen, daß mit dem halben Jahr wirklich viel ausgereizt ist. Wer will kann auch täglich seine Matratze wenden. Nur während des Schlafens würde ich davon abraten... ;o)

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Mal gucken ob mein Weg vielleicht eine Option für Dich ist:

Ich habe seit fast 5 Jahren eine Sprudelmaschine. Nein, nicht so ein Standardding mit diesen häßlichen Plastikflaschen, die nach zwölf Runden in der Spülmaschine aussehen wie Abdeckfolien von der Baustelle! Da gibt es auch welche mit Glaskaraffen, und genau so eine ist das. Natürlich war sie teuer in der Anschaffung (über 100 Euro). Allerdings hält die CO2-Kartusche bei mir im Schnitt 5 Wochen und kostet mich bei jedem Tausch gegen eine Neue 8 Euro. Die Anschaffungskosten für das Gerät haben sich bei mir längst amortisiert.

Unser Leitungswasser hier ist von guter Qualität. Ich fülle es in die Glaskaraffe, laß es blubbern, schraub zu und stelle sie zur anderen Karaffe in den Kühlschrank. So habe ich immer kühles prickelndes Tafelwasser.

Ich persönlich komme aber nicht vom Geschmack leckerer Süßgetränke weg. Daher habe ich auch immer noch den ein oder anderen Saftkasten oben. Aber die Kästen reichen lang, weil ich nämlich mische. 1 Teil Saft zu 2 Teilen Sprudel. Manchmal auch 1 zu 4 bei dickflüssigen Säften. So bleibt meine Zuckeraufnahme beim trinken ebenfalls gering.

Was meinst Du? Wäre das auch eine Alternative für Dich?

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Wenn ihr Geburtsdatum HEUTE wäre, dann wäre es XX.VIII.MMXIV

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normal = durchschnittlich

eigenartig = individuell auffällig

komisch = so eigenartig, daß es von der "Durchschnittsperspektive" aus als amüsant empfunden werden KANN (nicht muß)

Alles klar, soweit? ;o)

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Ignorieren geht regelmäßig schief, und zwar bei nahezu ALLEN Dingen. Was Dir im Weg steht, würde ich vielleicht als Aufgabe ansehen, die es zu meistern gilt. Mit Ende 20 ist ja nun noch längst nicht aller Tage Abend. Und was die sogenannte biologische Uhr betrifft, bleibe ich bei meiner Haltung, daß sie im 21. Jahrhundert keine Rolle mehr spielen sollte.

Hetz Dich nicht. Gestalte Dein Leben so, daß Du Dir Deine Wünsche erfüllen kannst. Auch wenn's nicht immer sofort klappt... ;o)

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So traurig es klingt: das könnt Ihr gar nicht verhindern. Diese Entscheidung Eure Klasse aufzulösen hat irgendwo gerade ganz gut in einen (wahrscheinlich automatisch erstellten) Plan gepaßt und spart womöglich das Kultusministerium noch ein paar Cent im Jahr. Da wird es nicht nur nix dran zu rütteln geben, sondern auch keine Möglichkeiten, die wirklich verantwortliche Stelle mal zu greifen zu bekommen...

Sorry, aber so tickt die Welt nunmal... :-(

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Huch?

Also damit wir hier nicht aneinander vorbeireden:

Bettgestelle mit einer Liegebreite von 160cm und mehr haben üblicherweise in der Mitte einen "Längsbalken" (vom Kopfende zum Fußende), der die beiden innenliegenden Leisten der beiden Lattenroste trägt. Ist DAS die Latte, die Du meinst?

Und wenn ja: waren da keine Stützen mit dabei??? (schluck!)

Nun, Du kannst probieren, zwei oder drei Klötzchen aus demselben Material wie dieser Latte zu bekommen, oder sie Dir sogar schon zurechtschneiden zu lassen. Mit einem DÜNNEN Bohrer an den Stellen, an denen Du die Klötze befestigen willst, vorbohren (ebenso in der Stirnfläche der Klötze selbst). Anschließend mit einem starken Akkuschrauber und Holzschrauben die Chose befestigen, fertig.

Warum höhenverstellbar?? Steht Euer Bett auf welligem und unebenem Boden??

Ich meine mich übrigens erinnern zu können, daß bei solchen Latten meistens nur ein einziges Klötzchen untendrunter verbaut war, aber vielleicht irr ich mich da auch...

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Ehrlich: beim Anblick des Fotos frag ich mich, wo die Seitenteile sind. Wurden die vergessen? Üblicherweise kombiniert man Bettgestell, Lattenrost und Matratze so, daß die Auflagenleisten der Seitenteile tief genug dafür sind, zusätzlich zum Lattenrost die Matratze (je nach Dicke) mindestens 3 oder 4 Finger breit zwischen den Seitenteilen zu versenken.

Eine Idee habe ich noch: habt Ihr die Seitenteile vielleicht falsch herum montiert? Das würde erklären, warum dann vielleicht die Auflagenleiste zu hoch (bzw. flach) liegen würde...

Ansonsten bleibt Euch nur die Alternative, einen Ersatz für die Seitenteile zu montieren. Wie der aussieht bleibt dem Kompromiß aus Eurem persönlichen Geschmack und dem was der geneigte Heimwerker so gerade an Material findet überlassen. Klingt nicht toll, ist aber die einzig übriggebliebene Lösung OHNE Neukauf...

Zu dem (prinzipiell guten!) Vorschlag von Galaxia88 so einen Noppenschoner unter die Matratze zu legen: dessen Noppen sind dafür gut, daß a) er selber nicht verrutscht und b) eventuell verschiebbare Härteregler (meistens auf der Höhe des Beckenbereichs) ebenfalls an Ort und Stelle bleiben. Seine Oberfläche oben läßt ein Verrutschen der Matratze weiter zu. ALLEIN mit dieser Methode kommst Du also nicht weiter. Aber sie wäre prima kombinierbar! ;o)

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In 2 Wochen? GAR NICHT!!!

Ich habe vor vier Jahren einige (ca. vier) Monate gebraucht, um 13 Kilogramm abzunehmen. Und das Fett ging auch nicht an den Stellen weg, an denen ich es weg haben wollte, sondern größtenteils an anderen Stellen (soll heißen: ich hatte auch noch NACH dem Abnehmen eine Wampe).

Fürs Abnehmen brauchst Du Zeit und Durchhaltevermögen. Es empfiehlt sich, auf jeden Fall mindestens eine Sportart anzufangen, regelmäßig zu betreiben und nie wieder damit aufzuhören, und natürlich auch, die Ernährung grundsätzlich umzustellen (nach ärztlicher Beratung; schließlich mußt Du dich auch weiterhin mit wichtigen Nährstoffen versorgen!).

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