Wichtig für Dich ist bei dauerhafter Medikamenteneinnahme die Überwachung durch einen Facharzt. Bei dem mußt Du alle möglichen Änderungen angeben, damit er beurteilen kann, ob die Medikation bzw. Dosierung bei Dir noch sinnvoll ist, oder eventuell angepaßt bzw. grundsätzlich geändert werden sollte.

So wie ich das sehe, befindest Du Dich ohnehin gerade mitten in der Pubertät. Das läßt es nur allzu logisch erscheinen, daß sich bei Dir alles mögliche ändert. Und natürlich macht das die Therapie nicht leichter. Aber leicht ist es ohnehin nie.

Bespreche bitte Deine Situation mit dem Arzt, der Dir Dein Medikament verschreibt. Sein Fachwissen und Deine Zusammenarbeit mit ihm sind jetzt gefragt. Pauschale Antworten aus dem Internet hingegen nicht. Viel Erfolg bei Deiner weiteren Therapie! :-)

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ADHS im Erwachsenenalter diagnostizieren lassen möglich?

Naja , also Konztrationsstörungen hatte ich eigentlich schon von klein auf , aber sie wurden nie wirklich von meinen Eltern wahrgenommen . Ich War in der Schule auch nie auffällig oder aggressiv , bloß brauchte ich immer etwas länger als meine Mitschüler für die gleiche Leistung . Meist musste ich 150 - 200 % geben , während sie 100 % gaben und beides aufs gleiche hinauskam. Wegen meines Ehrgeizes habe ich es dann doch geschafft vor ein paar Jahre das Vollabitur auf dem Gym zu absolvieren, welches auch einen guten Durchschnitt hatte.

Mit der Zeit merkte ich immer mehr, dass es mir immer schwerer fiel, mich zu konzentrieren. Für meine Exmensprüfungen konnte ich mir dann über Bekannte Ritalin besorgen , welches ich ca 5 Monate einnahm .

Ich War immernoch der selbe Mensch, nur etwas ruhiger und sehr konzentriert auf die Tätigkeit, die ich in dem Moment ausübte .

Nun sind die Exmensprüfungen vorbei , und ich nehme kein Ritalin mehr ein. Jedoch es fällt mir schwer mich im Alltag auf die kleinsten Dinge zu konzentrieren oder sie gar zu erledigen . Ich hab einige online Tests auf ADHS gemacht , welche alle positiv waren .

Meine Frage ist nun , ob ein Psychiater / Neurologe auch ADHS beim Erwachsenen diagnostiziert und wenn ja , wie ? Viele möchten ja so einem Arzt etwas vorspielen um den Wirkstoff zu Missbrauchen, kann der Arzt aber differenzieren ob der Klient etwas vorspielt oder nicht ?

Mit Methylphenidat fühlte ich mich damals auf dem gleichen Niveau wie mein Umfeld . Sonst bin ich immer sehr nervös , zappelig , und leicht ablenkbar.

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Ehrlich:

Ich finde es recht verantwortungslos, daß Du ohne entsprechende Diagnose und ärztliche Anleitung einfach so Methylphenidat eingenommen hast.

Dieser Wirkstoff unterliegt normalerweise dem BtMG. Das soll heißen, daß die Einnahme ohne Diagnose und entsprechende Verschreibung einen Mißbrauch darstellt, und das sicherlich auch noch strafrechtlich relevant.

Ein anderer Aspekt dieses Selbstversuchs ist die Gefahr, der Du Dich ausgesetzt hast, das Medikament falsch zu dosieren oder trotz medizinischer Gegenanzeigen einzunehmen.

Solltest Du irgendwann mal Methylphenidat verschrieben bekommen, dann lies Dir mal bitte den Beipackzettel gründlich durch. Dann weißt Du, wovon ich da rede... ;o)

War nicht nett von mir, gleich mit den Vorwürfen anzufangen, aber die gehören leider nochmal hervorgehoben, wenn im Internet Erfahrungen mit solchen Selbstversuchen so unkommentiert gepostet werden (siehe Nachahmungseffekte).

Natürlich kommen mir so einige Dinge bekannt vor, die Du beschreibst. Und es geht viel mehr Leuten so wie Dir, als Du glauben magst.
Auch ich habe meine AD(H)S-Diagnose erst im Erwachsenenalter bekommen.

Es gilt, einen Facharzt zu finden, der Dich fachgerecht untersucht und sich bei der Erstellung der Diagnose auch ordentlich Mühe gibt. Es bleibt Dir überlassen, Deinen Stimulansmißbrauch aus der Vergangenheit zu erwähnen.

Wenn ich Arzt wäre, würde ich an dem Punkt sofort blocken. Auch wenn Du signalisierst, es auf eine Therapie mit Methylphenidat abgesehen zu haben.

Daher empfehle ich Dir, ohne Medikationsziel in die Diagnose zu gehen. Wer weiß, ob nicht ein ähnliches oder anderes Krankheitsbild dabei herauskommt, dem mit einer anderen Therapie besser begegnet werden kann?

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Kein Hausmittel aber vielleicht eine interessante Information im Internet:

http://www.geraetetipps.de/index.php/ratgeber/kochen-a-spuelen/172-geschirrspueler-ratgeber-glaskorrosion

Wie so oft gibt es da auch notwendige Lösungsansätze die mir aus hygienischen Gründen etwas Unbehagen bereiten, aber das gehört wohl zu den vielen Zielkonflikten auf dieser Welt.

Konkret handelt es sich um die Reduktion der Spültemperatur, die meiner subjektiven Meinung nach die Ausbreitung bestimmter Bakterien begünstigt. Möglicherweise gibt es aber einen anderen Faktor, der dem entgegenwirkt...

Ich hoffe, der Link ist hilfreich...

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Die Steinzeitmenschen wurden durchschnittlich auch nicht so alt wie wir heute.

Viele gefundene Knochen haben Verformungen. Das deutet darauf hin, daß die Menschen oft Zwangshaltungen eingenommen hatten. Es zählte einfach zu den Opfern dazu, die das Leben für den Menschen so mit sich brachte, ebenso, wie vom Säbelzahntiger gefressen zu werden, oder aber an einer hundsgemeinen Erkältung zu sterben.

Eine andere Sache ist die:

Nicht alle Steinzeitmenschen schliefen auf dem Boden und auch nicht alle Angehörigen von heute noch existierenden Naturvölkern tun das. Oft werden Blätter oder andere Materialien zusammegehortet, und darauf wird dann geschlafen. Manche Naturvölker haben auch Hängematten oder flechten sich matratzenartige Schlafunterlagen, die sie über selbstgebastelte Gestelle spannen. Bei den Steinzeitmenschen wird es oft ähnliche Lösungen gegeben haben, aber die sind nach so langer Zeit im Erdreich nicht mehr zu finden, weil sie einfach biologisch abgebaut wurden.

Guck Dir mal Aufnahmen von Berggorillas an. Die schlafen auch nicht auf "hartem Boden", sondern betten sich in jede Menge Blätter... ;o)

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Erfahrungen gibt es damit viele, und sie sind unterschiedlich wie Tag und Nacht.

In meiner Familie haben zwei Paare jeweils Viskoschaummatratzen, und sie haben sie sich auch etwas kosten lassen.

Die Eltern liegen auf ihren Matratzen ganz gut, aber meine Schwester und mein Schwager haben mit ihren Exemplaren irgendwann Rückenprobleme bekommen.

Allgemein gesagt, sind Viskoschaummatratzen in den Handel gekommen, um dem Schläfer eine möglichst ergonomisch wertvolle Lösung anzubieten. Das ist schwierig, weil nicht jeder Schläfer gleich ist.
Sinnvoll kann so eine Viskoschaummatratze sein, wenn Bedarf an einer stabilen Liegeposition besteht und die Atmungsaktivität der Matratze eher eine geringere Rolle spielt.

Die Viskoschicht gibt vor allem da nach, wo der Körper mehr Druck auf die Matratze ausübt und via Körpertemperatur diese Schicht etwas weicher macht. Das kann unter Umständen so einige Minuten dauern. Ist es im Zimmer eiskalt, legt man sich zuerst auf ein regelrechtes BRETT, und dann dauert es auch sicherlich nochmal um einiges länger, bis sich die Matratze anpaßt. 

Die Viskoschicht ist aber nicht der einzige Faktor, auf den es bei der Matratze ankommt. Denn auch Viskoschaummatratzen haben innen noch einen Kaltschaumkern, der die grundsätzlichen Stützfunktionen gewährleistet. Der kann also auch nochmal an verschiedenen Stellen eher dem einen oder dem anderen Schläfer besser oder schlechter angepaßt sein.

Vor 5 Jahren waren Viskoschaummatratzen noch sowas wie "der letzte Schrei" in den Matratzenläden. Seit etwa 3 Jahren sind es Gelschichtmatratzen, die nicht so temperaturabhängig sind, und sich tendenziell auch für jüngere Schläfer eignen. Fest steht, daß sich die Matratzenhersteller und -händler diese besonderen Materialien etwas teurer bezahlen lassen. Man sollte also einen expliziten Bedarf an ihren speziellen Eigenschaften haben, der sich auch nicht anderweitig decken ließe. ;o)

Zum Memory-Effekt nochmal:

Das Zurückgehen in die Ursprüngliche Form geht eigentlich recht schnell, denn nach wie vor handelt es sich auch bei Viskoschaum um Schaumstoff. Statt Zehntelsekunden reden wir hier halt von entweder mehreren Sekunden bis zu ein paar Minuten.

Wenn man also aufsteht, ins Kinderzimmer geht, das weinende Baby beruhigt und in den Schlaf wiegt, und dann zurückkehrt, ist die Liegeform von vorhin längst wieder weg.

Dreht man sich erst auf eine andere Seite, aber gleich wieder zurück, landet man in seiner vorgelegenen "Paßform".

Mir ist nicht bekannt, daß eine Viskoschaummatratze sich langfristig anpaßt wie z.B. Schuhe während des Einlaufens. Bei Matratzen sind solche langfristigen Effekte auch normalerweise unerwünscht, weil sie mit der Bildung von Liegekuhlen zusammenhängen. Dabei handelt es sich um Materialverschleiß, der sich ungesund auf die Körperhaltung auswirken kann.

Viskoschaum gibt es natürlich nicht nur von Tempur, sondern auch anderen Herstellern, aber billig sind sie alle nicht. Und der Matratzenmarkt ist absichtlich intransparent gehalten, d.h. man kann oft die Matratzen nicht richtig vergleichen, weil jeder Händler nur sein auf ihn zugeschnittenes Sortiment bekommt.

Im Internet würde ich ohnehin keine Matratze auswählen und kaufen. Man kann nicht probeliegen, es gibt keine Chance auf individuelle Beratung, und bei kritischen Nachfragen kann man dem Verkäufer nicht in die Augen gucken, um zu sehen, ob er jetzt herumdruckst, oder einfach ein inneres Band abspielt.

Meine Empfehlung:

In ein Matratzenfachgeschäft gehen und sich beraten lassen. Bei weiterhin begründetem Interesse an Viskoschaummatratzen dies auch gleich von Anfang an kundtun. Beim Kauf darauf achten, daß man die gekaufte Matratze zumindest verpackt zuhause nochmal ein paar Nächte "ausprobieren" und im Falle eines absoluten Fehlkaufs innerhalb von 1-2 Wochen zurückgeben und gegen eine andere eintauschen kann.

Noch Fragen offen?

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Ganz klare Angelegenheit:

Für eine Empfehlung müßte man da viel mehr von bzw. über Euch wissen.

Eine Rolle spielen Eure Schlafgewohnheiten, Eure bisherigen Matratzen und die Erfahrungen, die Ihr damit gemacht habt, Eure besonderen Ansprüche, die Ihr an eine Matratze (vielleicht aber auch an einen Lattenrost oder ein Bett) stellt.

Desweiteren spielen Eure Körpergrößen und Gewichte eine Rolle (die sich wahrscheinlich voneinander unterscheiden werden) sowie Eure jeweilige GewichtsVERTEILUNG.

Eine Online-Empfehlung würde ich Euch auf gar keinen Fall geben. Allein schon deshalb, weil ich Euch nicht beim Ausprobieren von infrage kommenden Matratzen erleben und situationsgebunden befragen kann.

Da ist ein kompetenter Fachverkäufer gefragt, der das in einem entsprechenden Geschäft mit Euch durchgeht.

Ich kann Euch aber ein paar Tipps mit auf den Weg geben:

  • Geht zu zweit hin
  • Prägt Euch die Größen der benötigten Matratzen ein
  • Klärt VORHER ab, ob Eure Lattenroste noch funktionieren (Besenstieltrick - Latten, die den Stiel in der Mitte nicht berühren sind verschlissen) oder auch gleich mit dran sind
  • Ermittelt vorher, was für Schläfertypen Ihr seid (z.B. Seiten- oder Rückenschläfer)
  • Vermeidet, Euch EINE Matratze für Euch BEIDE zu holen. Das geht in der Regel schief. Laßt Euch über Lösungen und Gegenmaßnahmen zu sogenannten Besucherritzen beraten.
  • Orientiert Euch, an Euren Prioritäten (billiger Preis oder bessere Qualität >> kann oft ein Zielkonflikt sein, muß es aber nicht)
  • Klärt erst mit dem Berater ab, was Ihr wollt, braucht oder Euch vorstellt, bevor Ihr probeliegt. So sollte er eine brauchbare Vorauswahl treffen.
  • Zum Probeliegen pro Nase SOLLTEN nicht mehr als 3 Matratzen auf einmal herhalten. Irgendwann verliert sich einfach das Liegegefühl.
  • Erfragt die Möglichkeit, die Matratzen verpackt zuhause ein oder zwei Wochen "auszuprobieren", und ggf. gegen andere einzutauschen, wenn sich daheim die ausgewählte Matratze als Flop erweisen sollte.
  • Ebenso solltet Ihr über eine mögliche Garantie auf den Kern (gegen Liegekuhlenbildung) erfragen. Heute 800 Euro ausgegeben und nach 2 Jahren schon wieder eine neue Matratze, weil die frisch erworbene Schlafunterlage bald durchhängt, das geht gar nicht! ;o)
  • Erforderlichenfalls allergietaugliche oder schadstofffreie Materialien zur Sprache bringen.
  • Sehr hilfreich kann auch vor dem Besuch eines Fachgeschäftes den Wikipedia-Artikel über Matratzen zu lesen und sich die wichtigsten Stichpunkte herauszuschreiben...
  • KEINE Mondpreise (Hersteller-UVP) zahlen! Der marktübliche Gleichgewichtspreis ist bei den meisten Matratzenhändlern ein "Angebotspreis". Dementsprechend oft sind die unterschiedlichen Matratzen auch "im Angebot". Mit etwas Zeit in der Tasche spart man dann bares Geld... ;o)
  • Wenn einer von Euch Seitenschläfer ist, sollte der Fachhändler beim Probeliegen die Wirbelsäule abtasten, daß sie keinen Knick macht. 4 Augen sehen mehr...
  • 2 Geschäfte miteinander vergleichen. So macht Ihr Euch einigermaßen unabhängig.

Wichtig ist zu wissen, daß eine Matratze, die für den einen optimal ist, für den nächsten schon unerträglich sein kann. Es wäre deshalb völlig daneben, zu sagen: "Mir gefällt Matratze xy bei Händler abc sehr gut. Ich habe keine negativen Erfahrungen damit gemacht. Daher kann ich die Euch nur empfehlen!" Auch wenn es gut gemeint und absolut ehrlich ist.

Ich hoffe, ich konnte Euch mit meinem kleinen "Leitfaden" (ok, einFaden ist sicher etwas anderes) weiterhelfen. Viel Erfolg! :-)

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Also, eine Garantieleistung bekommst Du für die Matratze, die Du auf Europaletten legst, definiv nicht mehr.

Alles andere ist relativ.

Du bist jung, sportlich, kannst auf Fußböden, Treppen, Sofas, etc auch ganz gut schlafen, und bist nebenbei noch frei von Rückenbeschwerden aller Art?

Nur zu!

Bedenke aber bitte, daß das Holz einer Europalette Dir den Bezug der Matratze relativ bald ruiniert. Und wenn nach dem Wenden Dich der ein oder andere Holzsplitter mal piekt, dann weißt Du, was ich meine... ;o)

Die Lattenbreiten und Lattenabstände bei Europaletten sind natürlich nicht so optimal für eine Matratze. Da machen wir uns mal besser keine falschen Hoffnungen.

Wenn Du da auf irgendetwas Wert legst, dann legst Du Dir mindestens einen günstigen Rollrost unter die Matratze.

Bist Du über 30 und hast schon die ersten Rückenbeschwerden?

Ist ein gewisses Maß an Liegekomfort für Dich unabdingbar?

Hat Deine Matratze über 500 Euro gekostet nach einem langen Auswahlverfahren?

Dann nimm lieber nochmal etwas Geld in die Hand und suche Dir einen geeigneten Lattenrost aus! Deine Matratze und Dein Rücken werden es Dir danken! ;o)

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Keine Sorge: die paar Tage wird Dein Lattenrost sicherlich überstehen! ;o)

Üblicherweise hält so ein Lattenrost in etwa 120-130 kg schwere Personen in Dauerbelastung aus. Hinzu kommt, daß die Hauptlast immernoch von der Matratze getragen wird, die wiederum die Belastung nach unten vermindert und auch verteilt.

Wenn also der Gast nicht gerade Trampolinspringen auf dem blanken Rost übt, sondern mit seiner angepaßten Matratze ganz zivil für einige Tage (oder meinetwegen auch mal 2 Wochen) drauf übernachtet, ruiniert das Deinen Lattenrost NICHT.

Wenn Du überprüfen willst, ob der Lattenrost noch funktioniert, mach den "Besenstiel-Trick":

Einen langen und geraden Besenstiel (oder einen vergleichbaren geraden Gegenstand) mittig auf den Lattenrost legen und schauen, ob er überall aufliegt. Latten, die einen großen Abstand zum Stiel haben, sind wahrscheinlich verschlissen. Liegt der Besenstiel überall auf, ist noch alles in Ordnung.

Vorsicht! Es kann Ausnahmen geben!

Konstruktionsbedingt können bei speziellen Rosten z.B. Teller und Latten in verschiedenen Zonen in unterschiedlicher Höhe eingebaut sein!

Daher ist der Besenstiel-Trick eher eine Art Faustformel.

Hilfreich kann er trotzdem sein: vorher und nachher vergleichen! ;o)

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ADHS bzw. ADS ist weit mehr als nur eine bloße Konzentrationsstörung.

Man geht davon aus, daß die Ursache dafür bei den sogenannten Neurotransmittern in den Synapsen liegt. Dabei kann z.B. das Dopamin nicht in ausreichender Menge bereitgestellt werden, oder es wird zu schnell wiederaufgenommen.

Die Auswirkungen können sehr unterschiedlich und vielseitig sein.

Es gibt AD(H)S mit sehr schwachen Ausprägungen und nur sehr geringem Leidensdruck.

Und es gibt stark ausgeprägtes AD(H)S mit hohem Leidensdruck.

Oft kriegen Menschen mit AD(H)S viele normale Sachen einfach nicht hin. Dafür schaffen einige Betroffene auf der anderen Seite Großartiges.

Es gibt Betroffene, die werden ständig von allem abgelenkt oder von Reizen regelrecht überflutet (stell Dir vor 50 aufgeregte Menschen wollen sich gleichzeiteig lautstark mit Dir unterhalten und nehmen dabei weder Rücksicht aufeinander noch auf Dich - in so einer Situation finden sich viele ADHS-Betroffene, während für Nichtbetroffene die Welt noch in Ordnung ist), und es gibt Betroffene, die stellenweise so einen heftigen Tunnelblick auf ihre jeweilige Beschäftigung haben, daß sie einen gar nicht wahrnehmen.

Ich bin seit Kindheit ein extremer Träumer, bin schon immer viel zu langsam gewesen, hab zu oft aus dem Fenster geschaut, und bis heute brauche ich für das Erledigen bestimmter Aufgaben und Pflichten ein Millionenfaches an Willenskraft wie ein Normalo es bräuchte, um sie zu erledigen.

Wenn ich etwas tolles geschafft habe, kann ich mich nicht richtig dran erfreuen, weil ich so sehr auf meine vielen Mißerfolge konditioniert bin. Ich erwecke oft den Eindruck, vergesslich bzw. nachlässig zu sein, und bin ein ziemlicher Tollpatsch.

Natürlich hängen noch viel mehr Sachen mit dran, aber mein ganzes Leben tische ich hier jetzt nicht auf.

Vielleicht reicht dieser kleine Einblick aber schonmal, damit Du für Dich selbst beurteilen kannst, ob AD(H)S schlimm ist oder nicht.
;o)

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Ja

Ich bin nicht kaufkräftig.

Aber wenn sich in einer guten Beratung herausstellt, daß die Matratze, auf der ich am besten liege und mich auch am besten fühle, über 1000 Euro kostet, dann würde ich im Zweifelsfall darauf sparen.

Ich muß dazu sagen, daß ich gerade einen Matratzenkauf hinter mir habe. Ich hatte dabei das Glück, daß die Matratze, die am besten zu mir passte, mit 250 Euro um einiges günstiger war. Nummer zwei in der Rangliste war mehr als doppelt so teuer, aber noch unter 1.000 Euro.

Ich muß ebenfalls sagen, daß ich ein bißchen Erfahrung im Matratzengeschäft mitbringe, was es mir leichter macht, eine Vorauswahl zu treffen. Ebenso weiß ich, daß die meisten regulär verfügbaren Matratzen einen dreistelligen Preis haben, und daß da auch schon Modelle mit sehr guten Eigenschaften drunter vertreten sind. Ich weiß aber auch, daß für Person A eine andere Matratzeneigenschaft wichtiger ist, als für Person B oder C usw.

So kann es dazu kommen, daß jemand mit einer Matratze für 200 Euro bestens bedient ist, während jemand anderes erst auf einer Matratze ruhig und gesund schlafen kann, die z.B. 1.500 Euro kostet. Es wäre mies, einem von den beiden die zu ihm passende Matratze vorzuenthalten.

Übrigens: von einer teueren Matratze würde ich natürlich erst recht erwarten, daß sie mindestens 10 Jahre ihren Dienst tut. Denn alles über 300 Euro ist eine regelrechte Investition! ;o)

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