Wie spielt man ES dur auf der Geige?

Es-Dur - (Lied, Noten, Finger)

2 Antworten

Du musst statt "h" ein "b" spielen, statt "e" ein "es" und statt "a" ein "as", das heißt jeweils einen Halbton unter dem eigentlichen.

Meinen Schülern erkläre ich das in der ersten Lage so: G-Saite hat den Halbton nur zwischen der leeren Saite und dem ersten Finger, also 1. Finger tief (=as), 2.Fi. tief (=b), 3. und 4. Fi. normal aufsetzen (=c1 und d1). D- Saite: 2 Halbtonschritte 0/1 und 3/4). Griffe also zwischen leerer Saite und tiefem 1. Fi.(=es1). 2. Fi. tief (=f1), 3. Fi. normal und 4. Fi. tief (=g1 und as1). A-Saite gleich greifen wie D-Saite, aber nicht leere A-Saite spielen: 1. Fi. tief (=b1), 2. Fi. tief (=c2), 3. Fi. normal und 4. Fi. tief (=d2 und es2). E-Saite: auch nicht leer spielen, Halbonschritt 2/3: 1. Fi. tief (=f2), 2. Fi. tief (=g2), 3. Fi. tief (=as2) und 4. Fi. tief (=b2). Soweit für´s Erste...noch Fragen für die anderen Lagen?

Geläufigkeit: Übungen für die Finger (Musik)?

Ich übe gerade auf der Querflöte ein Stücke, das viele schwierige und schnelle Läufe hat. Meine Finger sind nur leider viel zu langsam und "verhaspeln" sich dann schnell mal. Deswegen klingt es, wenn ich denn überhaupt durch die 5 Zeilen Sechzehntel-Läufe durchkomme, ziemlich unsauber.

Wie trainiere ich meine Finger, damit sie schneller sind? Das kann ja ganz unabhängig vom Instrument sein, beim Klavier oder bei der Geige muss man ja auch "schnelle Finger" haben. Also gibt es da rein motorische Übungen dafür?

Und könnt ihr mir noch Geläufigkeitsübungen empfehlen? Spielt ihr einfach Tonleitern und dann jeweils die einzelnen Intervalle, also z.B. Terzen?

Ansonsten übe ich natürlich die Läufe langsam mit Metronom und versuche das Tempo zu erhöhen. Trotzdem klappt es nicht so ganz und es ist mehr oder weniger Glückssache, ob meine Finger richtig greifen. Wie oft muss ich etwas spielen, bis sich die Muskeln in meinen Fingern an die Bewegung gewöhnt haben und diese ganz automatisch machen?

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