Wie soll ich mein Pony nach Hufrehe wieder anfangen zu trainieren?

5 Antworten

Hufrehe ist eine Erkrankung, die ganz unterschiedlich schwer sein kann. Wie Du wieder anfangen darfst und was Du dann machen darfst und was nicht, hängt von der Schwere und Art der Rehe-Erkrankung ab. 

Die Hufrehe ist eine Erkrankung bei der es zu einer Entzündung der Huflederhaut, der Verbindungsschicht zwischen Hufbein und Hornkapsel kommt. Durch diese Entzündung schwillt das Gewebe an und drückt vereinfacht gesagt auf das Hufbein, welches sich dann absenken kann. Und diese gefürchtete Hufbeinabsenkung kann so stark sein, dass es zur Hufbeinrotation kommt und danach - noch schlimmer- zum Hufbeinbruch und danach sogar zum sogenannten Ausschuhen, das heißt, die Hornkapsel des Hufes fällt ab. Das ist der absolute worst case, bei dem am Ende sehr oft leider nur die Notschlachtung/ Tötung bleibt.

Die Hufrehe Behandlung nach der akuten Phase ist genauso wichtig wie die eigentlich Behandlung. Viele Pferdehalter denken, dass nach dem akuten Hufrehe-Schub alles überstanden ist. Doch werden die Ursachen nicht ausgeschaltet oder zumindest minimiert wird das Pferd immer wieder Hufrehe-Schübe erleiden müssen – und dann kann es zu einer chronischen Hufrehe kommen. Das Ganze lässt sich kurz und knapp umschreiben mit: Nach der Rehe ist vor der Rehe.

Da hier aber keiner weiß, an welcher Rehe Dein Pferd erkrankt ist, welche Ursachen die Rehe hatte, wie schwer die Erkrankung verlaufen ist und was für das Pferd im einzelnen noch möglich ist, sind Trainingstipps ziemlicher Quatsch. Aber das weiß Dein Tierarzt. Er ist es auch, der Dir sagen muss, auf welche Art der Schmied die Hufe des Pferdes entlasten soll, ob es spezielle Eisen braucht, ob die Trachten länger oder kürzer sein müssen, und was alles in Zukunft vermieden werden muss, geändert werden muss und gemacht werden darf. 

Eine alte Reiterweisheit ist ja, dass der Aufbau eines Pferdes nach einer Erkrankung immer mindestens so lange dauert, wie die Zeit der Erkrankung war. Doch die wenigsten nehmen sich heutzutage so lange Zeit. 

Auf jeden Fall wünsche ich Deinem Pferde, dass die Ursachen seiner Erkrankung abgestellt wurden um neuerliche Erkrankungen zu verhindern.

Hallo :)

Bevor du dich drauf setzt, würde ich erst mal mit Spazieren anfangen und auch Bodenarbeit für sie, somit kommt sie erst mal wieder in Bewegung und beginnt eine "Basis" für das spätere Training aufzubauen, da sie sich während der Hufrehe ja so gut wie gar nicht bewegt hat. Nach ein bis zwei Wochen würde ich kurze Longenarbeit dazunehmen auch mit Stangen (kannst auch schon jetzt mit Stangen Bodenarbeit machen).
So fängst du dann erst mal an, ihre Muskeln aufzubauen, besonders am Rücken. Dann fällt es ihr beim reiten leichter, dich zu tragen und sich locker zu bewegen.
Vielleicht lässt du dann nach drei bis vier Wochen mal den Arzt drauf schauen, wie sie sich entwickelt hat, bevor du dich drauf setzt.
Wenn du mit reiten beginnst, würde ich auch erst locker anfangen natürlich.
Viel vorwärts-abwärts und viele lockere Ausritte. Große Wendungen reiten, da es ihr sicherlich schwer fällt enge Wendungen zu laufen. Du solltest zu Beginn auf jeden Fall viel Schrittarbeit einbeziehen und dich erst nach und nach steigern. Einfache Stangenarbeit wird ihr auch gut tun.

Es ist wichtig, dass du darauf achtest, wie sie sich verhält. Fängt sie an unruhig zu werden, dann mach eine Pause oder höre ganz auf. Es wird ihr dann zu unangenehm und bereitet dann auch keinem mehr Spaß. Taste dich also lieber langsamer ran, damit sie auch immer gut gelaunt dabei ist und Spaß bei der Sache hat :)


LG :)


Wenn es Schritt und Trab gehen kann, denn immer schön vorwärts-abwätrs reiten. schön biegen und rund über den Rücken reiten, Stangenarbeit einbauen.

Alles natürlich nur, wenn das Pony das schon wieder darf. Wenn es nur Schritten darf, dann eben Schritt ausritte. Auch vorwärtsabwärts. Weiß natürlich nicht wie brav dein Pony ist. Kenn so das ein oder andere Welsh-Pony, was auch im alter im Gelände ein sehr eigensinnig war ;)

Auch jedenfall, lockern lockern lockern.

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