Wie schreibt man einen Beschwerdebrief an einen Lehrer?

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6 Antworten

Also zunächst einmal: Ich würde auf jeden Fall diesen Brief auch dem Schulleiter und dessen Stellvertreter (falls das nicht sowieso der Plan ist) zukommen lassen.
Möglicherweise setzt sich dieser ja dann mal in den Unterricht rein und macht sich selber von den Methoden eures Lehrers ein Bild.

Ich habe gerade leider nicht die Zeit dazu, dir bei deiner eigentlichen Bitte zu helfen, allerdings denke ich, dass ihr auf jeden Fall noch Verbesserungsvorschläge mit einbringen solltet. Das heißt wie er seine Methoden in einer nicht ganz so anspruchsvollen und schülerfreundlicheren Form anwenden könnte.

Ich wünsche noch ganz viel Erfolg dabei!
LG Anna

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Hey ;),

wir hatten/ haben auch ein Problem mit einem Lehrer- allerdings bei weitem scheinbar nicht so extrem... Wir haben uns dann an unseren Klassenlehrer, der auch gleichzeitig Oberstufenleiter ist, gewandt und ziemlich ausführlich geschildert was alles nicht läuft, womit wir nicht klar kommen und was unbedingt geändert werden muss.

Er hat sich dann mit diesem Lehrer zusammengesetzt und ihm schonend unsere Hauptpunkte klar gemacht. In der nächsten Stunde haben wir dann ein sehr ausführliches Gespräch geführt...

Er hat sich natürlich ziemlich auf den Schlips getreten gefühlt- klar- und meinte dann auch erstmal ein paar unangekündigte Teste schreiben zu müssen und andere nette Dinge, um Frust abzubauen... Aber mittlerweile haben wir mit diesem Lehrer immerhin sowas wie eine Kommunikationsebene und auch besseren Unterricht. Es ist besser geworden- aber sein Lieblingskurs werden wir definitv nicht mehr werden...

Ich würde euch auch unbedingt diesen Weg empfehlen, da ihr dann schon mal einen anderen Lehrer ins Boot geholt habt und wenn sich weiter nichts ändert, dann habt ihr eine andere Grundlage, um weitere Schritte einleiten zu können.

Viel Glück euch ;)!

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Ich schlage vor, über den Klassensprecher bzw. Kurssprecher eine Gesprächsrunde mit ihm auszumachen und drüber zu sprechen.

Wenn man jeden Tag persönlich miteinander zu tun hat, das Miteinander Reden aber vermeidet und statt dessen einen Brief schreibt - das ist kein guter Stil und der Zusammenarbeit auch nicht förderlich.

Ich solltest euch dann lieber Gedanken machen über Formulieren, die eure Sorgen betreffen und nicht wie Gemecker rüberkommen.

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Ich würde ihm nett schreiben. Betont höflich mit: sehr geehrter Herr. Dann konkret das Anliegen vortragen. Was Euch stört, was genau Euer Problem ist. Möglichst sachlich.

Was mir noch durch den Kopf geht ist, daß er Euch wirklich schadet. Wenn er nicht reagiert wendet Euch bitte an den Direktor.

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Kommentar von einfachAnni
04.02.2017, 16:06

Wir haben uns schon an die Direktorin gewendet und sie meinte, dass sie das hinterlistig von ihm findet und wir versuchen sollen mit ihm zu sprechen und wenn das nicht klappt muss sie es tun. Danke für eine Antwort.

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Ich bin schon älter. Früher gab es einen Vertrauenslehrer. Den hat man sich anvertraut und um Hilfe gebeten, in zweierlei Hinsicht. Zum einen um seine Meinung zur Schwere der Tests zu bekommen und zum anderen, wie man weiter vorgehen sollte- erst mit dem Lehrer reden oder gleich schreiben. Gibt es den Vertr.lehrer nicht nehr würde ich den Rektor bitten, sich der Probleme anzunehmen und zu vermitteln. Ich denke, ihr braucht eine "neutrale Person" zwischen euch und dem Lehrer, die Druck rausnehmen und vermitteln kann. Sorry falls Rechtschreibung nucht korrekt, habe Finger kapiutt. Viel Glück!!

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Nicht schreiben - reden!

Bittet (= Klassensprecher, nicht die komplette Klasse!) ihn um einen Termin, geht offen in das Gespräch = hört euch wirklich an, was er sagt, bleibt ruhig.
Überlegt euch vorher sachliche Formulierungen für das, was euch stört und dafür, wie ihr es gern hättet (jeweils mit Begründungen!).

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