Wie schreibe ich die Einleitung einer Erörterung?

5 Antworten

Wie der Name "Einleitung" schon sagt, leitest du das Thema ein. Du könntest in etwa so beginnen:

Es gibt immer mehr Schülerinnen und Schüler, die sich wünschen, ihre Lehrer benoten zu dürfen. Auch viele Lehrer sind der Meinung, dass es viele Vorteile daran zu finden gibt. Was nun? Benotung der Lehrer ja oder nein?

Das Gute ist, die Einleitung muss wirklich nicht lang sein. Du sollst nur kurz thematisieren, worüber dein Text handeln wird.

Lies meinen Text hier und "bastele" dir daraus deine Einleitung, in etwa so:

Seit einiger Zeit gibt es für Schüler die Möglichkeit, ihre Lehrer online zu beurteilen. Das bekannteste Intenetportal ist spickmich.de  Hier werden Lehrer nach bestimmten Kriterien beurteilt. Veröffentlichlicht wird solch eine Bewertung aber erst nach der zehnten für diesen Lehrer. Allerdings gefällt das vielleicht zwar Schülern und sogar Eltern, aber nicht unbedingt den Lehrern, die sich in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt sehen und auch geklagt haben, aber bis jetzt erfolglos.

Schwieriger als die Einleitung - du beschreibst kurz (zwei Sätze) das zu behandelnde Thema - dürfte die nie einfache Erörterung selbst sein.

Hier auf die Schnelle das Wichtigste:

Die Erörterung ist der Oberbegriff, Argumentation ein Unterbegriff.

Die E. beleuchtet einen Sachverhalt aus verschiedenen Perspektiven.

Es gibt textgebundene (Text als E-Grundlage) und textfreie (E ohne Text als Grundlage) Erörterungen.

Entweder handelt es sich um die Klärung / argumentative Beantwortung einer

  • Entscheidungsfrage (ja oder nein)
  • oder um die Klärung / argumentative Beantwortung einer
  • Problem-Frage (Beurteile.... / Bewerte....).

Bei beiden Arten der Erörterung müssen Pro- und Contra-Aspekte und / oder Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen werden. Man MUSS zu einer Entscheidung kommen, die aber auch in einem Kompromiss liegen kann.

In jedem Falle muss eine so genannte ENTFALTUNG DES ARGUMENTS stattfinden.

Das heißt: Einer These / Behauptung muss ein Argument, bzw. müssen Argumente folgen, die die These stützt / stützen.

Diesen Argumenten MÜSSEN Beispiele folgen, die ihrerseits die Argumente stützen / untermauern.

KONKRETES BEISPIEL: Sind die Olympischen Spiele noch zeitgemäß ?

THESE: Sie, die O.S., sind nicht mehr zeitgemäß.

ARGUMENT: Viele Gründe sprechen dafür, dass die O.S. in ihrer heutigen Form der ursprünglichen olympischen Idee überhaupt nicht mehr entsprechen.

BEISPIELE (natürlich in SATZFORM, keinesfalls in Stichwörtern !!) :

Nationen-Spiegel / Sponsoring (O.S.sonst nicht mehr bezahlbar !) / Doping / Sport tritt völlig in den Hintergrund zugunsten der korrupten Politik / Korruption bei der Vergabe von O.S.-Orten (genauso wie bei Fußball-WM) / so genannte GOLDEN MEETINGS (im Anschluss an die O.S.): Die Besten treten noch einmal an und verdienen bei Sieg viel Geld !!

u.v.a.m....

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Z.B. "Momentan wird diskutiert ob es sinnvoll ist Schülern Noten zu geben so wie es bisher üblich ist. Diese Diskussion entstand vor allem durch die Äußerungen von Bildungsexperten die das bisherige Notensystem als nicht pädagogisch sinnvoll erachten. In dieser Erörterung mö chte ich meine Meinung zu diesem Thema beschreiben.

Es geht nicht um die Benotung der Schüler, sondern darum, ob Schüler ihre Lehrer benoten sollen.

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"Wie du mir, so ich dir", lautet ein oft gehörtes Sprichwort. In jeder Schulklasse banken die Schüler von Schulaufgabe zu Schulaufgabe, von Zeugnis zu Zeugnis auf ihre Benotung durch ihre Lehrkräfte.Aber ...

Ups: die Schüler bangen !  Die Bänke können später erwähnt werden, die Banken haben  hier gar nichts zu suchen - na ja, es gibt allerdings so genannte Lehrzielbanken, mit denen sich Lehrer auseinandersetzen sollten.

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