Wie schlimm ist der Stromschlag aus der Steckdose?

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8 Antworten

Sind an der Stelle wo Du dran gekommen bist Verbrennungen Ein und Aus Trittsmarken  dann kann es auch innere Verbrennungen geben was aber mit 240 Volt fast nicht vorkommt hab selbst hab da schon an 380 Volt aus versehen bei einer Maschine bei der der Stromanschluss frei lag gefasst also alle drei Phasen das hat nur gekritzelt sonst nichts  . 

Gefährlich wird es nur bei hohen Spannungen oder Stromschläge die durch den ganzen Körper gehen und das Herz aus dem Tackt bringen  durch die Netzfrequenz . 

Und hohe Spannungen durch die inneren Verbrennungen daran kann kann auch nach Tagen sterben weil man sich dadurch innerlich vergiftet und das kann man nicht behandeln .

Geh auf jeden Fall ins Krankenhaus! Morgen hast du einen freien und langweiligen Tag vor dir. Zumindest, wenn dir dein leben lieb ist.

Das gefährliche an unserem Netzstrom ist die Frequenz. Wir haben nämlich Wechselstrom mit 50Hz. Sprich, die Stromrichtung ändert 50 mal in der Sekunde die Richtung.

Wenn du einen Stromschlag bekommst, dann fließt der Strom durch den ganzen Körper. Und zwar über deine Nervenbahnen. Und deine Muskeln im Körper werden durch Strom-Impulse aus dem Gehirn gesteuert. Wenn jetzt aber der Strom aus der Steckdose da durch fließt, überdeckt er die Signale des Gehirns und alle Muskeln (auch das Herz!!!) ziehen sich sofort an. Das Problem ist, dass durch diese Frequenz von 50 Hertz den Muskeln 100 Mal in der Sekunde so ein Elektrischer Puls gegeben wird. Das heißt, dass alle Muskeln sich 100 Mal in der Sekunde zusammen ziehen wollen. Auch das Herz.

Und jetzt kommt erst das schlimme: Das Herz kann sich dabei nämlich verkrampfen. Es versucht, 100 Mal in der Sekunde zu schlagen. weil das rein physisch nicht geht, zittert es nur. Und das nennt man Herzkammerflimmern. Dieses Herzkammerflimmern kann von alleine nach kurzer Zeit wieder weg gehen, es kann aber auch dauerhaft bleiben, bis du daran stirbst. Und das kann man nur durch eine Herzdruckmassage oder einen Defibrillator unterbrechen.

Dieses Herzkammerflimmern kann aber auch noch innerhalb der nächsten 24 Stunden nach dem Stromschlag auftreten! Das heißt du schwebst praktisch in Lebensgefahr. Die Wahrscheinlichkeit, dass es jetzt noch auftritt ist zwar gering und selbst wenn, kann es auch von alleine wieder weg gehen, aber die Gefahr besteht trotzdem. Deshalb rate ich dir, ins Krankenhaus zu fahren und dich dort zur Überwachung 24 Stunden lang einbuchten zu lassen.

Ein schönes Spiel mit der Angst. 

Ich habe Stromschläge in vielen Jahren in inzwischen dreistelliger Anzahl hinter mir und war nicht ein einziges Mal beim Arzt.  

Die Sache mit dem Herzkammerflimmern ist zwar richtig, tritt allerdings im Anfangsstadium nur WÄHREND des Stromflusses auf und NUR in dem Fall auch nach Loslassen der Kontaktstelle und dann auch NUR DANN, wenn der Strom den Sinusknoten (Taktgeber des Herzens) erreicht hat.
Das heißt, dass der Stromweg überhaupt dort vorbei ging, ist je nach Berührungs- und Austrittsstelle zunächst zu beurteilen.  

Da die meisten Stromschläge durch die Schreckreaktion der Hand ohnehin sehr kurz sind und der Proband hier auch noch Fragen stellen kann, dürfte eine Gefahrenlage nicht mehr zu befürchten sein. Es sei denn, Herzschrittmacher oder vorherige Herzprobleme spielten schon eine Rolle. Aber dann weiß man von selbst, was zu tun ist.  

Gruß DER ELEKTRIKER  

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Na du bist ja voll der "Elektriker". Nicht mal die richtige Berufsbezeichnung, verharmlosung des Stroms und auch noch mega schlecht in dem Beruf. Wie sonst kann man Schläge im dreistelligen Bereich bekommen? Nur wenn man keinerlei Ahnung von dem ganzen Zeug hat und Regeln einen am Allerwertesten vorbei gehen. Wenn du mit dieser Einstellung leben willst bittesehr. Aber verteile sie nicht an Unwissende weiter. Damit gefährdest du sie nur. Stell dir vor das liest jemand und denkt sich "ach, Strom ist doch gar nicht gefährlich" und bekommt kurz darauf durch Unachtsamkeit so eine gewischt, dass er an Herzstillstand verreckt. Könntest du damit leben? Jemanden wegen deinen ach so klügen Sprüchen auf dem Gewissen zu haben?

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@Shalidor

Naja, nach inzwischen 36 Berufsjahren zeigt mir die Praxis mehr, als die Theorie. Und da ich immer noch lebe, trotz "ach so mega schlecht im Beruf" muss ja irgendwas an deiner Theorie nicht ganz stimmen.  
Immerhin habe ich hier rund 700 hilfreichste Antworten aus dem Elektro- und Technik-Bereich gegeben. Also muss "schlecht" ebenso eine Fehlinterpretation deinerseits sein.

Natürlich schützen mich Isolationsschuhe und das Wissen, wo genau man anpacken darf und wo nicht. Die tägliche Routine und Bequemlichkeit lässt aber auch mal kleine Gefährlichkeiten zu, die (eventuell) eine zehntel Sekunde schmerzhaft sind.  

Vielleicht liegt es daran, dass man heute bei jedem Wehwehchen gleich die Hosen voll hat und ich das von früher anders kenne, als Arbeiter noch Hornhaut auf den Händen hatten und schon allein deshalb der Strom keine Chance an diesen Stellen hatte.
Meine jungen Kollegen gehen zum Teil nicht mal auf Leitern, weil man ja abstürzen könnte. Lampen aufhängen fällt für die Hosenscheisser schon mal aus. Aber Hauptsache, sie sind an der Spielkonsole der Held und der Sack ist rasiert.

Aber egal, was rege ich mich auf, wenn ich doch mal aus Unachtsamkeit dahin scheide, musst du meine Kommentare nicht mehr ertragen.
Ist doch auch mal was Gutes, oder?

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Wäre etwas schlimmes passiert, könntest du jetzt nicht mehr schreiben - ich habe noch nicht davon gehört, dass Stromschläge Spätfolgen hervorrufen können, das heißt, sollte etwas passiert sein, solltest du das jetzt schon deutlich merken. Btw, Glück gehabt, dass du nicht daran gestorben bist...

Und genau das ist falsch.

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