Wie sah der Schulalltag in der BRD ab 1960 aus?

3 Antworten

Es gab 1960 noch die 8-klassige Volksschule  --  wenn ich mich recht erinnere, bis 1961 oder 1962, dann wurde das 9. Schuljahr Pflicht.

Typisch in ländlichen Gebieten waren Zwergschulen, wo alle Klassen bzw. Jahrgänge gemeinsam unterrichtet wurden. Die Zahl der Schulen war wesentlich größer als heute; in nahezu jedem Dorf gab es eine.

Die Schüler mußten Disziplin üben, z.B. hatten sie aufzustehen, wenn der/die Lehrer/in den Unterrichtsraum betrat. Auch wenn ein Schüler aufgerufen wurde, mußte er aufstehen. 

Es gab noch die Prügelstrafe.

Unterricht fand montags bis sonnabends statt.

Der Unterrichtsstoff wurde nach anderen Methoden als heutzutage vermittelt. Im Deutschunterricht lernten die Kinder zuerst die Buichstaben, bevor sie Wörter bildeten. Im Matheunterricht (In den Volksschulen "Rechnen" genannt) brachte man den Kindern die Grundrechenarten bei.

Alles das war nach heutigen besseren Erkenntnissen natürlich grundverkehrt.

In der damaligen BRD gab es nichts, was man mit der FDJ oder HJ vergleichen könnte. Wer sich organisieren wollte, konnte das freiwillig tun. Die Pfadfinder-Bewegung war seinerzeit recht popular.


Ich war 1963 in der 1. Klasse in Oberbayern. Da hat das noch Volksschule geheißen.Wir waren alle katholisch. Die Evangelischen waren wesentlich weniger und es war nur eine einzige Klasse für 1-4 in einem Nebenbau. Wir waren nur Mädchen, und das Schuljahr hat vor den Osterferien gewechselt.

Nach der 4. Klasse hat sich die Klasse verteilt auf Gymnasium, Kath. Mädchenrealschule, od. man ist in der Volksschule geblieben. Erst in der 5. Klasse am Gymnasium war die Klasse gemischt.

Man hat jeden Lehrer begrüßt mit "Guten Morgen, Herr ... ", dann hat man ein Morgengebet gesprochen. Im Sportunterricht haben wir und der Größe nach aufstellen müssen.

Nee, den Mist hat man ausgelassen. Der Schulalltag sah nicht viel anders aus als heute. Zeitgemäß etwas disziplinierter und sechs Tage die Woche statt fünf Tage.

Warum fuhren 1989 die DDR-Flüchtlinge aus der Prager BRD-Botschaft mit dem Zug über die DDR und nicht direkt von der CSSR in die BRD?

1989 flüchteten mehrere tausend DDR-Bürger in die Botschaft der BRD in Prag. Durch die diplomatischen Bemühungen von Hans-Dietrich Genscher und anderen durften die DDR-Flüchtlinge ab 1. Oktober 1989 per Zug ausreisen.

Warum sind die Flüchtlinge per Zug ausgereist und nicht per PKW (o. mit dem Flugzeug) direkt aus der CSSR in die BRD?

Warum fuhren die Züge über DDR-Gebiet z. B. durch den Dresdner Hauptbahnhof und weitere DDR-Städte nach Westdeutschland? Dies führte ja z. B. in Dresden dazu, dass Menschen versuchten, auf die Züge zu gelangen, woraufhin die Volkspolizei rigoros den Dresdner Hauptbahnhof abriegelte, was in der Nähe zu Massenprotesten führte.

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