Wie nennt man Menschen, die immer in Gruppen übersehen werden, nicht wegen der Körpergröße, sonden beim Betreten des Raumes von niemand bemerkt werden?

37 Antworten

Hallo.

Ich hatte das gleiche Problem über Jahre, bzw. noch bis heute.
Bin deswegen auch schon durch schwere Depressionen gegangen und habe eine soziale Phobie entwickelt, was das ganze dann nochmal verschlimmert hat. Da die Menschen mich erst über Jahre gemieden und ignoriert haben - kam hinzu das mit zunehmender Dauer ich Angst vor Menschen bekommen habe.

Nach einem stationären Klinikaufenthalt hat sich das ganze nun gebessert.

Einen speziellen Namen gibt es meines Wissens nach nicht dafür. Man lebt einfach damit... Viele bis sie es eben nicht mehr können. Das Problem dabei ist, dass die Menschen die betroffen sind nicht nach Hilfe schreien.. Aber extrem auf Hilfe hoffen. Manchmal dauert das jedoch einfach zu lange, wie im beschriebenen Fall.

Man sollte immer auf so etwas achten. Wir sind nicht komisch weil wir schüchtern sind oder Angst haben.. Wir sind wie ihr, wie all jene die sich ins Rampenlicht stellen und dafür gemocht werden. Wir können es nur nicht zeigen, da wir es von Grund auf nicht anders kennen.

Viele Grüße

Das ist schön, dass es dir besser geht :)

Ich glaube auch, dass im Grundegenommen alle Menschen ähnlich sind und ähnlich fühlen, nur manche sind halt eher ruhiger und andere sind eher out going. Und weder der ruhige oder schüchterne noch der extrovertiert Mensch ist mehr wert. 

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Sehr guter Kommentar - und absolut vonnöten. Jeder meint, heutzutage super extrovertiert und offen sein zu müssen - und beschwert sich dann über die fehlende Privatsphäre. Es gibt so viele Schattierungen des menschlichen Charakters, aber das menschliche Herdendurchschnittstier trottet eben dem am lautesten stampfenden Leithengst hinterher.

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Hallo zusammen,

Ich erzähle euch nun wie das ist.

Ich lebe noch, weil Gott mir ein Geschenk gegeben hat, dass ich damals angenommen habe.

In meiner Kindheit, fing es an, mit Mobbing, zuhause weinte ich oft, ich habe die Welt nicht verstanden. Mein Vater schaute damals etwas im Fernsehen, es war vermutlich das Evangelium. Da erzählte er mir etwas über Jesus Christus und Gott so wie ich das in Erinnerung habe. Ich habe das damals vermutlich nicht ganz verstanden, was Jesus Christus für uns Menschen getan hat. Aber ich hatte einfach den Glauben an Gott in mir, auch den Glauben sehe ich als Geschenk Gottes an.

Mit der Zeit wurde ich auch zu jemanden der andere gemobbt hat, dass war nicht recht von mir. Durchgehend die nächsten Jahre wurde auch ich eher garnicht mehr gemocht, vermutlich weil ich nicht so gesprächig war, irgendwann war mir fast alles egal, die Schule, das Leben, ich hatte ja kaum Freunde, jemand der sich wirklich für mich interessierte.

Ich fing dann an mit der Kriminalität, ich hatte oft Selbstmordgedanken.
Auch bei der Ausbildung wurde ich eher ausgeschlossen, da gab es eigentlich niemand der nach mir fragte, am anfang wurde ich irgendwie gemocht, weil die mich nicht alle gekannt haben, aber mit der Zeit waren etliche gegen mich, vielleicht weil ich kaum gesprochen habe. Jedenfalls wurde ich noch Krimineller, und einer bekam dann vermutlich auch Furcht vor mir, wegen meinem Äusseren Erscheinungsbild. So wurde ich dann sogar gegrüsst.

Ich war trotz alldem eigentlich alleine. Bei der Arbeit habe ich nie viel über mein Leben gesprochen. Nachdem ich mit der Arbeit fertig war, fing ich irgendwann einmal an in der Bibel zu lesen (etwa anfangs 2014) im alten Testament. Einige Monate später starb dann mein Vater an Krebs. Ich wollte ihn nicht gehen lassen, so habe ich noch ein paar Dinge versucht, ich habe mich im Internet erkundigt was es gibt das anderen geholfen hat, gegen Krebs. Ja es gibt einige dinge. Ich dachte, es sei noch möglich ihm zu helfen. Sie gaben ihm vermutlich Morphin wegen den Schmerzen, dies wiederum macht vermutlich sehr müde. Als ich zuhause war konnte ich nicht bleiben, ich wollte zurück ins Spital. Dort blieb ich auch, mein Wunsch war es das er mich noch sieht das letzte mal, ich lag neben ihm auf einem anderen Bett, meine Augen waren zu als er dann ein Geräusch von sich gab. Seine Augen waren offen und er schaute mich an. Ich sprach dann einige Worte und habe mich vermutlich auch bedankt... ein paar Tage später war er Tot. Und ich war am Punkt vor meinem letzten Zug... in mir waren etliche Selbstmordgedanken, und wie ich es tun könnte..  Ich denke ich schaute dann auf die Bibel, weil ich mich vermutlich wirklich endgültig umbringen wollte.  Auf der Bibel stand, Gute Nachricht für dich.

Ich habe dann überlegt, was die Gute Nachricht ist, eine Bibel mit viel Text und auch wenn ich schon ein bisschen darin gelesen habe, ich habe die Gute Nachricht noch nicht verstanden. Im Internet habe ich einfach genau nach der Antwort gesucht.
Die Antwort ist eigentlich die (in meinen Worten erklärt) Gott liebt die Menschheit so sehr, dass er seinen Sohn Jesus Christus für unsere Schuld hergab, damit jeder der an ihn glaubt nicht verloren geht. Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes wurde Mensch und starb stellvertretend für unsere Schuld am Kreuz und ist am dritten Tag wieder auferstanden. Aus reiner Gnade schenkt Gott dem Menschen das ewige Leben der an seinen Sohn Jesus Christus glaubt.

Ich habe doch schon geglaubt, aber das war ja genau das, was doch mein Vater vermutlich in der Kindheit damals erzählt hat? Ich fing an zu glauben und fing auch an zu beten. Aber ich hätte ohne Jesus Christus keine Rettung. Und wie habe ich gelebt, wie ein Krimineller.

Da habe ich mich für Jesus Christus entschieden, ich betete und habe auch erwähnt das ich gesündigt habe und bekannte etliche Sünden.

Ich tat das richtige und das spürte ich auch dann auch innerlich, einen Frieden. Nicht nur das, nun bin ich ein Mensch der alles anders als noch Kriminell sein will, ja ein Mensch wurde aus mir der sogar die Feinde lieben will. Denen gutes tun möchte die mich hassen. Für die bitten, die mich Beleidigen. Die Segnen die mich Fluchen.

Viel geweint im Leben und viel böses vollbracht und doch durfte ich die Rettung empfangen, die Vergebung der Sünden. Ich verdanke all das dem Allmächtigen Gott, dass ich zu Jesus Christus gefunden habe.

Ich schliesse ab mit folgenden Worten:

Johannes 3:16 Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.



1 Johannes 4:19 Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.







Es gibt eine sechteilige Fernsehserie, die genau um dieses Thema geht.

Sie hieß "Tod eines Schülers". 

Diese Serie hat mich 1980 total in den Bann gezogen, wahrscheinlich bescheibt sie genau das, was ihr derzeit erlebt.

In den ersten 5 Teilen bleibt mache Frage offen, die dann im sechsten und letzten Teil geklärt wird.

Bei Wikepedia kann man es genauer nachlesen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Tod_eines_Sch%C3%BClers

Lohnt sich eventuell für Euch, die Serie anzusehen, aber am besten mit psychologischer Unterstzützung, weil sie teilweise doch sehr heftig ist.

So etwas gibt es immer mal wieder,Du kannst in letzter Konsequenz zu keinem Ergebnis kommen.Ich zweifle allerdings an Deiner Darstellung.In einer Klassenfahrt befinden sich mindestens zwei Betreuer.In einer großen Klasse,36 Schüler (dürfte zudem nur unter außergewöhnlichen Umständen zulässig sein.) eher mehr Betreuer.Rein technisch ist es nicht möglich,die Vollzähligkeit einer derart großen Gruppe nach "die werden schon kommen,die kennen sich,sind zuverlässig" zu machen.Eine Liste wird vorgelesen,der steigt in den Bus ein,der vorgelesen wurde.Durch vier-Augen Prinzip wird sich gegenseitig überprüft.Alle anderen Möglichkeiten wären ähnlich.Natürlich gab es schon Fälle,wo Eltern Ihr Kind am Rasthof "vergessen"haben und dies am Urlaubsort bemerkten.Die Anforderungen in einer Schule und an Betreuer sind aber klar definiert.Wäre es so,wie Du schilderst,käme der Straftatbestand"fahrlässige Tötung",begangen durch extrem,grobe Vernachlässigung der Aufsichtspflicht in Frage(Unterlassungsdelikt).Ein Gutachten über die psychologische Situation des Schülers wird mit Sicherheit gefordert werden.Nur das Alter des Schülers könnte,wenn er erwachsen wäre,die Sache relativieren.In einer Wohngruppe gibt es Freiräume,so das es sich hier nicht um ein Kontrollversagen/ Aufsichtspflichtverletzung handeln muß.Wenn doch,so hat es hinter dem des Leitenden der Fahrt,nur geringe Bedeutung.500 Facebook Freunde hat nur ein extrem auf die virtuelle Welt fixierter Mensch,oder ein Prominenter oder ein AngeberAlle diese Menschen können einsam sein,ohne das Du das bemerken könnetst.Das spricht dafür,das niemand von Euch auch nur irgend eine moralische Schuld an der Sache hat.Es ist bekannt,das psychische Probleme in unserer Zeit,neben Terrorismus und Kriegen,die Herausforderung unserer Zeit ist und und an unsere Grenzen der Möglichkeiten in therapeutischer ,wie finanzieller Hinsicht bringen wird.Nein,sowas kenne auch nicht nicht,aber ohne einen Fixpunkt,ein Raster,was man einfach braucht,kannst nicht vernünftig weiterkommen.Ablenkung,es als Schicksal auffassen kann zwar kaltherzig wirken,aber so einfach nüchtern notwendig sein.Ein Beispiel,das zeigt,das wir uns auf unsere eigenen Probleme konzentrieren müssen.als zu meinen ,diejenigen in aller Welt lösen zu wollen oder zu können.Liebe Grüße.

Ich zweifle allerdings an Deiner Darstellung.In einer Klassenfahrt befinden sich mindestens zwei Betreuer.In einer großen Klasse,36 Schüler (dürfte zudem nur unter außergewöhnlichen Umständen zulässig sein.) eher mehr Betreuer.Rein technisch ist es nicht möglich,die Vollzähligkeit einer derart großen Gruppe nach "die werden schon kommen,die kennen sich,sind zuverlässig" zu machen.Eine Liste wird vorgelesen,der steigt in den Bus ein,der vorgelesen wurde.

Das ist leider nur der Optimalfall. Wir waren 34 in der Klasse und auf unserer Klassenfahrt in der 9. (es waren auch zwei Lehrer dabei) wurde auch nie durchgezählt, es wurde nicht kontrolliert ob sich alle Schüler um 10 in ihren Bungalows befanden (was einige dann veranlasste sich bis 3, 4 uhr morgens in der Stadt volllaufen zu lassen) und die Lehrer verschwanden um Punkt 6 uhr abends nach dem Abendessen in ihren Bungalows und wurden bis zum Frühstück nicht mehr gesehen. Wenn dann jemand in der Klasse ist (war bei uns jetzt nicht der Fall), der sehr still ist und keine richtigen Freunde hat, kann es so leicht passieren (auch wenn es das natürlich nicht sollte!!), dass dieser jemand vergessen wird. Wenn auch eher selten, so gibt es unter Lehrern leider echte Negativbeispiele und das fördert dann dieses "Übersehen werden". Das mit der Wohngruppe finde ich dagegen auch eher seltsam. Aber manche Lehrer gehen leider nach dem Prinzip "die werden schon kommen, die sind ja schon groß".

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Ob es dafür einen Namen gibt, weiß ich nicht.Ich vermute, dieses Phänomen hat verschiedene Ursachen, aber eine könnte sein, dass sich heute jeder interessant macht. Man ist gewöhnt, auf sich aufmerksam zu machen, man schließt sich Leuten mit gleichen Interessen an und redet über seinen Tagesablauf, seine Interessen, seinen Frust, alles, was man erlebt, gesehen, gelesen hat, macht flappsige Bemerkungen, Witze, regt sich über Leute (Lehrer etc.) auf. Damit bleibt man Leuten auch im Gedächtnis.

 Wenn nun einer schon von Haus aus nicht außergewöhnlich aussieht und sich auch nicht außergewöhnlich kleidet oder frisiert, sich nicht selbst ins Gespräch einbringt, selten etwas sagt, nicht offen auf andere Menschen zugeht (aus Schüchternheit), keine Initiative zeigt, so dass man von ihm wenig weiß - dann vergisst und übersieht man ihn leicht.

Allerdings darf sich das ein Lehrer von Berufs wegen nicht leisten! Der muss ja jeden Schüler mündlich bewerten, dem darf nicht einfach 9 Tage lang nicht auffallen, dass da einer fehlt (wurde die Anwesenheit nicht überprüft?)!

Ich weiß allerdings von einer Klasse, in der ein halbes Jahr ein Schüler unter dem falschen Geschlecht geführt wurde. Das fiel immer mal wieder auf, aber die Klassenkameraden dachten, dass es ein böser "Scherz" eines Lehrers sei. Erst bei Zeugnisvergabe fiel auf, dass diese Schüler ein Junge und kein Mädchen sei und der Lehrer wohl anfangs den Namen falsch und später nicht mehr korrekt (nach-) gelesen hatte.Wie man so etwas verhindern kann?Menschen bleiben nur farblos, wenn man sie nicht kennt. Wenn man sich wirklich für einen anderen interessiert - aus Prinzip - einfach immer mal wieder bei Gelegenheit nach seinen Interessen, seiner Meinung etc. fragt, dann lernt man ihn viel individueller kennen und bemerkt ihn auch ganz anders.Dein Mitschüler wird jemand gewesen sein, der funktioniert hat, der sich nie hervorgetan hat, der sich nicht in den Unterricht oder die Wohngruppe eingebracht hat und daher nur nebenbei bemerkt wurde.

Bei der Klassenfahrt wundern mich aber zwei Aspekte:

1. zählt der Lehrer doch vor der Abfahrt normalerweise durch und spätestens dann würde auffallen, dass einer fehlt und

 2. schläft man doch im Gemeinschaftszimmer - schaut man nicht automatisch vor der Abfahrt nach seinen Zimmergenossen? Musste man nicht mal in Gruppen in die Stadt etc. gehen und konnte dort den Mitschüler etwas näher kennenlernen? Saß der abends immer still auf seinem Bett? Hat man abends im Zimmer nicht geredet, gegessen, Musik gehört etc.? Hat er sich dabei zurückgezogen oder wurde er aktiv ausgeschlossen, also nicht mit ins Gespräch einbezogen?In größeren Gruppen bilden sich normalerweise kleinere Gruppen - Cliquen - und in diesen wiederum "strahlende" Menschen mit Mitläufer. 

Wer in keiner Clique im weitesten Sinne ist und sich nicht bemerkbar macht, also nur Mitläufer ist, wird leicht übersehen - besonders, wenn er anderweitig nicht auffällt durch außergewöhnliche Kleidung, Vorlieben, Interessen, Sprache, Fähigkeiten etc.Und ja, das passiert immer wieder in größeren Gruppen aller Art. Manchmal wird es unterschiedlich interpretiert, z.B. als Arroganz, Überlegenheit, Desinteresse. Wer sich nicht einbringt und in Erinnerung hält, der wird leicht übersehen - besonders in unserer auf Aufmerksamkeit ausgelegte Zeit.

Deinen 2.ten Punkt.. das wundert mich auch. Egal wie schüchtern oder introvertiert manche Klassekameraden waren, geredet hat man doch immer mehr mit seinen Zimmergenossen.

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