Wie nennt man Menschen, die immer in Gruppen übersehen werden, nicht wegen der Körpergröße, sonden beim Betreten des Raumes von niemand bemerkt werden?

51 Antworten


Hallo zusammen,

Ich erzähle euch nun wie das ist.

Ich lebe noch, weil Gott mir ein Geschenk gegeben hat, dass ich damals angenommen habe.

In meiner Kindheit, fing es an, mit Mobbing, zuhause weinte ich oft, ich habe die Welt nicht verstanden. Mein Vater schaute damals etwas im Fernsehen, es war vermutlich das Evangelium. Da erzählte er mir etwas über Jesus Christus und Gott so wie ich das in Erinnerung habe. Ich habe das damals vermutlich nicht ganz verstanden, was Jesus Christus für uns Menschen getan hat. Aber ich hatte einfach den Glauben an Gott in mir, auch den Glauben sehe ich als Geschenk Gottes an.

Mit der Zeit wurde ich auch zu jemanden der andere gemobbt hat, dass war nicht recht von mir. Durchgehend die nächsten Jahre wurde auch ich eher garnicht mehr gemocht, vermutlich weil ich nicht so gesprächig war, irgendwann war mir fast alles egal, die Schule, das Leben, ich hatte ja kaum Freunde, jemand der sich wirklich für mich interessierte.

Ich fing dann an mit der Kriminalität, ich hatte oft Selbstmordgedanken.
Auch bei der Ausbildung wurde ich eher ausgeschlossen, da gab es eigentlich niemand der nach mir fragte, am anfang wurde ich irgendwie gemocht, weil die mich nicht alle gekannt haben, aber mit der Zeit waren etliche gegen mich, vielleicht weil ich kaum gesprochen habe. Jedenfalls wurde ich noch Krimineller, und einer bekam dann vermutlich auch Furcht vor mir, wegen meinem Äusseren Erscheinungsbild. So wurde ich dann sogar gegrüsst.

Ich war trotz alldem eigentlich alleine. Bei der Arbeit habe ich nie viel über mein Leben gesprochen. Nachdem ich mit der Arbeit fertig war, fing ich irgendwann einmal an in der Bibel zu lesen (etwa anfangs 2014) im alten Testament. Einige Monate später starb dann mein Vater an Krebs. Ich wollte ihn nicht gehen lassen, so habe ich noch ein paar Dinge versucht, ich habe mich im Internet erkundigt was es gibt das anderen geholfen hat, gegen Krebs. Ja es gibt einige dinge. Ich dachte, es sei noch möglich ihm zu helfen. Sie gaben ihm vermutlich Morphin wegen den Schmerzen, dies wiederum macht vermutlich sehr müde. Als ich zuhause war konnte ich nicht bleiben, ich wollte zurück ins Spital. Dort blieb ich auch, mein Wunsch war es das er mich noch sieht das letzte mal, ich lag neben ihm auf einem anderen Bett, meine Augen waren zu als er dann ein Geräusch von sich gab. Seine Augen waren offen und er schaute mich an. Ich sprach dann einige Worte und habe mich vermutlich auch bedankt... ein paar Tage später war er Tot. Und ich war am Punkt vor meinem letzten Zug... in mir waren etliche Selbstmordgedanken, und wie ich es tun könnte..  Ich denke ich schaute dann auf die Bibel, weil ich mich vermutlich wirklich endgültig umbringen wollte.  Auf der Bibel stand, Gute Nachricht für dich.

Ich habe dann überlegt, was die Gute Nachricht ist, eine Bibel mit viel Text und auch wenn ich schon ein bisschen darin gelesen habe, ich habe die Gute Nachricht noch nicht verstanden. Im Internet habe ich einfach genau nach der Antwort gesucht.
Die Antwort ist eigentlich die (in meinen Worten erklärt) Gott liebt die Menschheit so sehr, dass er seinen Sohn Jesus Christus für unsere Schuld hergab, damit jeder der an ihn glaubt nicht verloren geht. Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes wurde Mensch und starb stellvertretend für unsere Schuld am Kreuz und ist am dritten Tag wieder auferstanden. Aus reiner Gnade schenkt Gott dem Menschen das ewige Leben der an seinen Sohn Jesus Christus glaubt.

Ich habe doch schon geglaubt, aber das war ja genau das, was doch mein Vater vermutlich in der Kindheit damals erzählt hat? Ich fing an zu glauben und fing auch an zu beten. Aber ich hätte ohne Jesus Christus keine Rettung. Und wie habe ich gelebt, wie ein Krimineller.

Da habe ich mich für Jesus Christus entschieden, ich betete und habe auch erwähnt das ich gesündigt habe und bekannte etliche Sünden.

Ich tat das richtige und das spürte ich auch dann auch innerlich, einen Frieden. Nicht nur das, nun bin ich ein Mensch der alles anders als noch Kriminell sein will, ja ein Mensch wurde aus mir der sogar die Feinde lieben will. Denen gutes tun möchte die mich hassen. Für die bitten, die mich Beleidigen. Die Segnen die mich Fluchen.

Viel geweint im Leben und viel böses vollbracht und doch durfte ich die Rettung empfangen, die Vergebung der Sünden. Ich verdanke all das dem Allmächtigen Gott, dass ich zu Jesus Christus gefunden habe.

Ich schliesse ab mit folgenden Worten:

Johannes 3:16 Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.



1 Johannes 4:19 Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.







Ja!

Es gibt Menschen, die man kaum wahrnimmt.. wir hatten in der Berufsschule selbst einen sehr ruhigen Mitschüler, bei dem kein Lehrer merkte, wenn er denn mal nicht da war. Das ist mehrfach passiert, etwa wenn er krank war. Uns in der Klasse fiel das auf, aber den Lehrern nicht.

Jener Mitschüler fand im Grunde, wenn man das so sagen kann, nicht statt. Er kam zweimal die Woche zum Unterricht, saß die Zeit ab, verrichtete seine Aufgaben und ging wieder nach Hause. Zu vereinzelten Schülern pflegte er zwar Kontakte, bei den Lehrern war er sehr zurückhaltend. Er meldete sich nie, sprach von sich aus kein Wort, wenn er aufgerufen wurde redete er wirklich nur soviel wie er musste.. im ersten Jahr hatten wir auch einen Fachlehrer, der sich den Namen des Schülers nicht merken konnte, weil er eben einfach nicht auffiel.

Er saß ganz hinten, er kleidete sich sehr unauffällig, er hatte keine signifikaten Merkmale oder Hobbys die er nach außen trug.. der ging mit uns zwar drei Jahre lang wöchentlich in die Berufsschule, aber hinterher kannte ihn keiner so richtig.. in der Abschlusszeitung wusste ich absolut nicht, was ich schreiben sollte. Ich hatte mit dem 2-3 mal geredet, mehr aber nicht. Ich kannte den kaum außer seinen "Daten" wie Wohnort, Geburtstag oder Ausbildungsbetrieb. Er interessierte sich außer "dienstlichem" Wege nicht für die Klasse ohne dass er böse mit uns gewesen wäre, und er gehörte irgendwie auch nicht zur Klassengemeinschaft: Am Wandertag trottete er im Mittelfeld mit, ohne dass er mit anderen redete, anschließend saß er in der Kneipe zwar mit an einem Tisch, aber er trank hier einfach seine Cola/Limo usw. und "war halt da". Wäre er nicht da gesessen, es wäre genauso gewesen!

Es gibt wirklich Leute, die man einfach nicht wahrnimmt. Meist drängen sie sich aber selbst in eine solche Rolle, indem sie sich nicht zur Gemeinschaft dazugehörigfühlen, sich ausgliedern, keine sozialen Kontakte pflegen & auch durch ihr äußerliches Erscheinungsbild nicht aus der Reihe fallen.. ich erinnere mich an der Berufsschule an einen Schüler, der mit einem Alu-Aktenkoffer und im Sakko gekommen ist.. den kannte jeder an der Schule, evtl. auch ohne mit ihm geredet zu haben, weil er einfach durch seine optische Präsenz schon aus der Reihe fiel.

Aber jemand, der nicht auffällt, der sich nirgendwo eingliedert, wird auch gern übersehen.. ich finde, dass ein Mensch stets die Initiative von sich aus haben muss auf andere zuzugehen.. und wenn er diese nicht zeigt, vergrößert das die Gefahr, dass er nicht erkannt wird oder einfach in der Masse untergeht im Sinne von "der ist ja auch noch da".

Was hier passiert ist, das ist ohne Frage sehr tragisch. Wenn jemand erstmal soweit ist, dass er sich das Leben nimmt, ist er ganz weit unten & denkt nur noch an sich, will nur noch "Erlösung" durch den Tod. Zum Thema Facebook habe ich die Meinung, dass 500 Facebookfreunde einen Menschen genauso einsam machen können wie fünf Freunde auf Facebook: Das ist kein Indikator für Einsamkeit und/oder gesellschaftliches Ansehen/Beliebtheit.. was ist wenn er diese 500 Freunde gar nicht kannte z.B.?!
Einsam kann er also trotzdessen gewesen sein!

Allerdings: Macht euch bitte keinerlei Vorwürfe!

Ich wünsche alles Gute & hoffe, dass mein langer Kommentar in irgendeiner Weise helfen konnte.

Stimmt, man muss sich keine Vorwürfe machen, aber es einfach so hin nehmen muss man auch nicht. Und was du geschrieben hast, dass er sich nicht für die Klasse interessiert hat, stimmt vielleicht gar nicht. Wenn er so schüchtern war, hat er sich vielleicht einfach nicht getraut! Ich hatte mal ein Mädel in der Klasse die auch nicht sonderlich aufgefallen ist und mir auch nicht besonders sympathisch schien und zu meiner Schande muss ich sagen, dass ich mich nicht mal zu ihr hingestellt und mit ihr geredet habe oder so! Irgendwann hat sie dann "zum Glück" geweint und dann habe ich mit ihr geredet usw., mittlerweile sind wir befreundet und sie ist total cool und lustig! Es regt mich echt auf, dass man immer denkt, dass schüchterne Menschen nicht lustig sondern langweilig und so sind. Fast alle Menschen können lustig sein, zumindest die die ich kennen gelernt habe. Wenn sie sich in einem sicheren Rahmen aufhalten, in dem sie sich wohl fühlen. Also wenn ich so überlege, dann sollte man doch sich Vorwürfe machen, zumindest wenn man es beim nächsten Mal nicht besser macht. 

4

So etwas gibt es immer mal wieder,Du kannst in letzter Konsequenz zu keinem Ergebnis kommen.Ich zweifle allerdings an Deiner Darstellung.In einer Klassenfahrt befinden sich mindestens zwei Betreuer.In einer großen Klasse,36 Schüler (dürfte zudem nur unter außergewöhnlichen Umständen zulässig sein.) eher mehr Betreuer.Rein technisch ist es nicht möglich,die Vollzähligkeit einer derart großen Gruppe nach "die werden schon kommen,die kennen sich,sind zuverlässig" zu machen.Eine Liste wird vorgelesen,der steigt in den Bus ein,der vorgelesen wurde.Durch vier-Augen Prinzip wird sich gegenseitig überprüft.Alle anderen Möglichkeiten wären ähnlich.Natürlich gab es schon Fälle,wo Eltern Ihr Kind am Rasthof "vergessen"haben und dies am Urlaubsort bemerkten.Die Anforderungen in einer Schule und an Betreuer sind aber klar definiert.Wäre es so,wie Du schilderst,käme der Straftatbestand"fahrlässige Tötung",begangen durch extrem,grobe Vernachlässigung der Aufsichtspflicht in Frage(Unterlassungsdelikt).Ein Gutachten über die psychologische Situation des Schülers wird mit Sicherheit gefordert werden.Nur das Alter des Schülers könnte,wenn er erwachsen wäre,die Sache relativieren.In einer Wohngruppe gibt es Freiräume,so das es sich hier nicht um ein Kontrollversagen/ Aufsichtspflichtverletzung handeln muß.Wenn doch,so hat es hinter dem des Leitenden der Fahrt,nur geringe Bedeutung.500 Facebook Freunde hat nur ein extrem auf die virtuelle Welt fixierter Mensch,oder ein Prominenter oder ein AngeberAlle diese Menschen können einsam sein,ohne das Du das bemerken könnetst.Das spricht dafür,das niemand von Euch auch nur irgend eine moralische Schuld an der Sache hat.Es ist bekannt,das psychische Probleme in unserer Zeit,neben Terrorismus und Kriegen,die Herausforderung unserer Zeit ist und und an unsere Grenzen der Möglichkeiten in therapeutischer ,wie finanzieller Hinsicht bringen wird.Nein,sowas kenne auch nicht nicht,aber ohne einen Fixpunkt,ein Raster,was man einfach braucht,kannst nicht vernünftig weiterkommen.Ablenkung,es als Schicksal auffassen kann zwar kaltherzig wirken,aber so einfach nüchtern notwendig sein.Ein Beispiel,das zeigt,das wir uns auf unsere eigenen Probleme konzentrieren müssen.als zu meinen ,diejenigen in aller Welt lösen zu wollen oder zu können.Liebe Grüße.

Ich zweifle allerdings an Deiner Darstellung.In einer Klassenfahrt befinden sich mindestens zwei Betreuer.In einer großen Klasse,36 Schüler (dürfte zudem nur unter außergewöhnlichen Umständen zulässig sein.) eher mehr Betreuer.Rein technisch ist es nicht möglich,die Vollzähligkeit einer derart großen Gruppe nach "die werden schon kommen,die kennen sich,sind zuverlässig" zu machen.Eine Liste wird vorgelesen,der steigt in den Bus ein,der vorgelesen wurde.

Das ist leider nur der Optimalfall. Wir waren 34 in der Klasse und auf unserer Klassenfahrt in der 9. (es waren auch zwei Lehrer dabei) wurde auch nie durchgezählt, es wurde nicht kontrolliert ob sich alle Schüler um 10 in ihren Bungalows befanden (was einige dann veranlasste sich bis 3, 4 uhr morgens in der Stadt volllaufen zu lassen) und die Lehrer verschwanden um Punkt 6 uhr abends nach dem Abendessen in ihren Bungalows und wurden bis zum Frühstück nicht mehr gesehen. Wenn dann jemand in der Klasse ist (war bei uns jetzt nicht der Fall), der sehr still ist und keine richtigen Freunde hat, kann es so leicht passieren (auch wenn es das natürlich nicht sollte!!), dass dieser jemand vergessen wird. Wenn auch eher selten, so gibt es unter Lehrern leider echte Negativbeispiele und das fördert dann dieses "Übersehen werden". Das mit der Wohngruppe finde ich dagegen auch eher seltsam. Aber manche Lehrer gehen leider nach dem Prinzip "die werden schon kommen, die sind ja schon groß".

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