Wie nach Gründen für Absage fragen?

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11 Antworten

Darf man nach einer Absage um die Gründe fragen, wieso man nicht in die engere Auswahl kam? Und wie formuliert man das am besten?

Fragen darf man alles aber Du wirst von keinem Unternehmen dazu die Wahrheit hören. Dies ist in Deutschland wegen der Gesetzeslage nämlich nicht möglich. Genauso wie ein Unternehmen nicht explizit in Anzeigen reinschreiben darf, wen genau sie suchen (Alter, etc.).

Dies soll dafür gut sein, damit keine Diskriminierung erfolgt, aber am Ende stellt man eh die ein, die den Vorstellungen entsprechen. Ich fände es auch besser, wenn Unternehmen da mehr Freiheit hätten und es würde auch Bewerbern helfen, nicht den Fehler bei sich zu suchen.

In der Schweiz darf ein Unternehmen da anders agieren. Die dürfen schreiben der geeignete Kanditat ist zwischen 25 und 30, etc. und die dürfen auch Bewerbern in anderer Altersklasse offen sagen, dass sie vom Alter nicht passen.

In Deutschland ist das eben nicht möglich und ein Unternehmen darf weder das Suchprofil so gestalten, dass nur geeignete Kandidaten Bewerbungen einsenden noch dass man aufgrund Alter, etc. nicht aufs gesuchte Profil passt.

Das Ergebnis ist jedoch in beiden Ländern das gleiche. Es wird der eingestellt, der den Wünschen entspricht, nur das viele in Deutschland sich umsonst die Mühe gemacht haben eine tolle Bewerbung aufzusetzen.

Das Alter war jetzt nur ein Beispiel.

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Kommentar von Nikita1839
21.07.2016, 17:22

Na da kann man ja Absage nach Absage kassieren und immer die selben Fehler machen/ haben, ohne zu wissen welche dies sind...

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Fragen darfst du, wirst aber keine Antwort bekommen, denn du könntest ja die Stelle einklagen.

Such dir jemanden Kompetentes und lass deine Bewerbung überprüfen:

Optisch korrekt und ansprechend?

Gute Papierqualität? 

Dem Papier haftet keinerlei Geruch an ( es gab schon Ablehnungen, weil die Bewerbung total nach Zigarettenrauch roch, weil Drucker in einem Zimmer stand, in dem geraucht wurde.)?

Keinerlei Formfehler?

Kein Grammatik-, Bezugs- oder Rechtschreibfehler?

Stilistisch in Ordnung?

Inhaltlich ansprechend?

Den Erwartungen entsprechend?

Ist der Bewerbung zu entnehmen,  dass du dich über den Betrieb gut informiert hast.

Ist deine Begründung schlüssig, warum sie gerade dich nehmen sollten?

Usw., usw....

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Kommentar von Nikita1839
21.07.2016, 17:21

Habe meine Bewerbunf durchgucken lassen ;) Papier spielt bei Online Bewerbungen zum Glück keine Rolle :)

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Hi,

es kommt vor allem darauf an wie du fragst. Wie hier mehrfach geschrieben wurde, läufst du mit einer Frage nach den Gründen für die Ablehnung automatisch ins Leere. Das lässt sich aber umgehen, indem man eben nicht platt nach den Gründe fragt, sonder z.B. um ein allgemeines Feedback zum Bewerbungsgespräch bittet.

Außerdem sollte man nicht mit der Tür ins Haus fallen. Dazu gehört, dass man sich für das Gespräch bedankt und die eigene Situation erläutert. Wenn du z.B. erzählst, dass du aktuell noch Bewerbungen offen hast, die dir viel bedeuten, wird dein Gesprächspartner eher Sympathie für deine Situation zeigen, als wenn du ihn mit deiner Frage überfällst. Bitte ihn dir 1-2 Punkte zu nennen, an denen du noch arbeiten solltest. Oder frag z.B. ob ihm etwas besonders positiv aufgefallen ist.

Oft gibt es ja auch einige Punkte, die einem selbst aufgefallen sind. Allerdings liegen Selbst- und Fremdwahrnehmung oft Welten auseinander. Hier lohnt es sich konkret zu fragen. z.B. Ihre Frage nach XY hat mich etwas verunsichert/ aus dem Konzept gebracht. Ist Ihnen dies im Gespräch aufgefallen?

So und nun viel Erfolg beim Feedback sammeln und natürlich der nächsten Bewerbung. ;)

Lg Susan

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Ich würde absolut danach fragen! Erklär dass es dir für die Zukunft wichtig ist, dass du gerne verstehen möchtest, was dem Arbeitgeber beim Aussuchen neuer Angestellte wichtig ist. Wenn du bereits eine Absage bekommen hast kann ja auch nicht wirklich etwas schief gehen ;-)

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Klar darfst du das fragen - aber rechne nicht mit einer Antwort.

Wenn du per Mail fragst, wirst du sowieso ignoriert. Das brauchst also gar nicht versuchen.

Ich empfehle dir, dass du telefonisch nachhakst. Wichtig ist, dass du nicht vorwurfsvoll rüber kommst, du bedankst dich für die Antwort (ja, für ne Absage bedanken ist doof, aber es macht nen netteren Eindruck) und fragst, ob sie dir Gründe nennen können, sodass du es für zukünftige Bewerbungen besser machen kannst.

Nach der Antwort kannst dich nochmal bedanken und erwähnen, dass du immernoch Interesse hast und sie gerne deine Unterlagen behalten dürfen, falls nochmal was frei wird.

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fragen darfst du natürlich immer, jedoch wirst du in den aller seltesten fällen eine antwort bekommen, weil die arbeitgeber hier auch aufpassen müssen um sich rechtlich nicht in schwierigkeiten zu begeben.

daher wird als antwort wahrscheinlich nur kommen das durch die vielzahl an bewerbungen ein anderer kandidat, der den anforderungen besser entspricht, den vorzug erhalten hat.

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Klar darfst du das, nur ist die Frage ob die Unternehmen das auch machen, das bedeutet schließlich weitere Arbeit.

Allgemein ist das natürlich sinnvoll.

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Klar darf man, warum denn nicht? Wenn der Arbeitgeber dann etwas sagt, was für ihn rechtlich problematisch sein könnte, dann ist das sein Pech. Formulierung: "Bitte erörtern Sie die Gründe für die Ablehnung."

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Auf jeden Fall nachfragen. Das geht ganz plump per E-Mail oder Anruf, die Absage hast du eh bekommen, also verliert man auch nichts wenn man nachfragt. Einfach höflich um ein Feedback und um Verbesserungsvorschläge bitten.

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Ruf an und frage einfach mit dem Hintergrund dass du gerne wissen möchtest woran du noch arbeiten musst.

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Fragen kann man immer, aber ob du dann auch eine "ehrliche"

Antwort (wenn überhaupt ! ) bekommst ist ungewiss.

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