Hi,

ich vermute sie wollen zusätzlich die Bachelorurkunde und evtl. auch das Diploma Supplement sehen. Beides solltest du zusammen mit dem Zeugnis erhalten haben.

Viele Grüße

Susan

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Hi,

bei uns (bin Dozentin) gibt es Bewertungsbögen mit entsprechenden Kurzinformationen, die im Prüfungsamt eingesehen werden können. Faszinierend ist, das dies so gut wie keiner macht.

Zudem biete ich allen Studierenden Feedbackgespräche an. Bei diesen gehen wir die Arbeiten Seite für Seite gemeinsam durch und ich erläutere die Einstufung in den einzelnen Kategorien des Bewertungsbogens. Im letzten Semester haben von 40 Studierenden in meinem Kurs 5 dieses Angebot angenommen. Alle hatten Noten zwischen 1,3 und 2,0. Gerade die, die ein Gespräch gut gebrauchen könnten, gehen so gut wie nie auf das Angebot ein. Auf die Möglichkeit eines Gesprächs weise ich in der ersten Sitzung hin, wenn ich die geforderte Prüfungsleistung erläutere und nochmals in der letzten Sitzung, wenn die Abgabe näher rückt.

Aus Gesprächen mit meinen Kolleg:innen weiß ich, dass es sich in anderen Kursen ähnlich verhält. Viele weisen weniger stark auf das Angebot eines persönlichen Gesprächs hin als ich dies mache. Wenn ein Gespräch gewünscht ist, bieten aber alle meine Kolleg:innen auch eines an.

Viele Grüße

Susan

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Hi,

wenn dein Vater dir die notwendigen Infos und Dokumente nicht zur Verfügung stellt, dann stellst du einen Antrag auf Vorausleistungen (Formblatt 8): https://www.bafoeg-aktuell.de/bafoeg-vorausleistung/

Wenn der Antrag bewilligt wird, zahlt das BAföG-Amt unabhängig von den Einkommensverhältnissen deiner Eltern BAföG im Voraus an dich aus. Parallel wird geprüft, ob du gegenüber deinen Eltern einen Anspruch auf Unterhalt hast, wovon in deinem Fall auszugehen ist. Weigert sich dein Vater zu zahlen wird das Amt ggf. gegen ihn klagen und sich die Leistungen, die an dich ausgezahlt werden, von ihm wiederholen.

Lg Susan

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Hi,

für viele Jobs gibt es eben nicht in jeder Stadt immer genug qualifizierte Bewerber:innen. Eine Bundesweite (oder evtl. internationale) Ausschreibung von Stellen macht daher natürlich Sinn. Umso spezifischer die gesuchten Qualifikationen sind, umso breiter wird man die Stellenausschreibung streuen.

Ob jemand aus der "eigenen Stadt" kommt ist nur in Ausnahmefällen ein Entscheidungskriterium bei der Wahl eines geeigneten Kandiaten, z.B. wenn der Job besondere Lokalkenntnisse, beispielsweise ein gutes Netzwerk zu lokalen Akteuren, erfordert. Das wäre aber i.d.R. bereits in der Stellenausschreibung ersichtlich.

Beste Grüße

Susan

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Hi,

wenn es seitens deiner Lehrkraft keine spezifischen Vorgaben zum Inhalt und Aufbau gibt, kannst du die Reflexion z.B. so strukturieren: https://www.schreiben.net/artikel/reflexion-5334/

Viel Erfolg beim Schreiben!

Lg Susan

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Hi,

ist die Bewerbunsgfrist denn abgelaufen? Wenn ja, dann kannst du nach zwei Wochen freundlich nachfragen. Wenn nein, dann warte ab. Bewerbungen werden oft gesammelt gesichtet, nachdem die Frist abgelaufen ist. Und je nachdem wie viel Arbeit gerade anfällt, hat die Sichtung von Bewerbungen nicht oberste Priorität.

Viel Erfolg und beste Grüße

Susan

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Hi,

wenn du empirisch arbeitest, dann benötigst du ein Methodenkapitel, in welchem du die Wahl der Erhebugnsgmethode erläutert und darlegst wie die erhobenen Daten ausgewertet wurden. Die Ergebnisse deiner Auswertung finden sich dann (ggf. untermauert mit wörtlichen Zitaten) aus den Interviews in den entsprechenden Hauptkapiteln deiner Arbeit wieder.

In den Anhang gehören dann dein Interviewleitfaden und die Transkripte der der Interviews.

Viel Spaß und Erfolg bei der Arbeit!

LG Susan

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Hi,

da sind über die Jahre einige Finanzierungsquellen zusammen gekommen:

  • Unterhalt von Eltern (Bafögsatz),
  • Jobben: diverse HiWi-Stellen, Kellnern, Fundraising, Nachhilfe, Ausstellungsbetreuung, Auswahlgespräche für Austauschorganisation, Verkehrserhebung etc.
  • KfW Studienkredit,
  • Stipendien (Begabtenförderungswerk, DAAD, Hochschule)

LG Susan

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Hi,

wenn du einen Vergleich machen sollst, dann liegt die Fragestellung eigentlich auf der Hand. ;) Inwiefern unterscheiden sich...

Jenachdem welche Aspekte du betrachten/ herausstellen willst (z.B. Anforderungen, Herausforderungen, Trainingsmethoden usw.), kannst du die Fragestellung weiter präzisieren.

LG Susan

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Hi,

du gehst die Arbeit leider falsch an. Eine Fragestellung entwickelst du, basierend auf einer Literaturrecherche. Leg eine Mind-Map zu interessanten und relevanten Punkten an und dann überlege mit welchen Aspekten du dich vertiefend auseinandersetzen willst.

Hilfreiche Tipps zum Vorgehen findest du z.B. hier: https://www.schreiben.zentrumlesen.ch/stud_fragestellung.cfm

Die Eingrenzung des Themas und der Fragestellung ist zentraler Bestandteil einer jeden wissenschaftlichen Arbeit und nimmt entsprechend viel Zeit in Anspruch. Es würde dir kaum etwas bringen, wenn dir hier jemand eine Fragestellung vorgibt. Denn am Ende des Tages musst du die Fragestellung mit der Literatur, die dir zur Verfügung steht auch beantworten können. Deshalb: Erst kommt die Literaturrecherche und Sichtung und dann formulierst du dir Frage.

Viel Erfolg bei der Recherche!

Beste Gruße

Susan

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Hi,

grundsätzlich kann man sich Module anrechnen lassen. Es wird aber immer im Einzelfall geprüft werden, ob bereits erbrachte Leistungen inhaltlich und vom Umfang (Credit Points, Prüfungsleistung) her vergleichbar sind. Die Prüfung erfolgt durch die Universität bei der du dich bewirbst. Eine eigene Einschätzung kannst du vornehmen, indem du die Modulhandbücher der jeweiligen Studiengänge miteinander vergleichst.

Es wird dir niemand verbieten Praktika zu machen. Wirklich interessante Praktikumsstellen werden aber meist erst für Studierende höherer Fachsemester ausgeschrieben. Zudem bieten die meisten Organisationen nur Pflichtpraktika an. Wenn in deiner Studien- und Prüfungsordnung kein Pflichtpraktikum vorgesehen ist, erschwert dies dies Suche deutlich.

Viel Spaß im Studium!

Beste Grüße

Susan

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Hi,

diese Frage sollte sie definitiv mit ihren Betreuer:innen klären.

Mir drängt sich hier etwas der Verdacht auf, dass die Literaturrecherche nicht umfassend erfolgt ist. Es gibt, selbst bei sehr unerforschten Themen (und die wenigsten Bachelorarbeiten bearbeiten solche Themen) i.d.R. deutlich mehr Literatur auf der man aufbaut.

Egal ob es sich um eine empirische Arbeit handelt oder eine Literaturarbeit, der Forschungsstand zum jeweiligen Thema muss umfassend dargestellt werden. Man kann daher keine allgemeingültige Antwort auf die Frage geben wie viele Quellen ausreichend sind. Auch wenn das eine der Lieblingsfragen meiner Studierenden ist. Kurz gefolgt von "wie viele Quellenangaben brauche ich pro Seite". ;) Beides lässt sich nicht pauschal beantworten. Jedenfalls nicht ohne Thema, Fragestellung und Aufbau der Arbeit zu kennen. Für ihre Note wäre es allerdings fatal, wenn sie die Literaturrecherche zugunsten der Erhebung vernachlässigt hat. Und das ist bei empirischen Abschlussarbeiten leider sehr oft der Fall. Daher: Aufbau und Literaturlage mit Prüfer:innen abklären. Dann gibts kein böses Erwachen.

Lg Susan

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Hi,

es gibt unterschiedliche Zitationssysteme und Zitierstile. An Universitäten gibt es meist gewisse Vorgaben, die natürlich entsprechend einzuhalten sind. Wenn es solche nicht gibt, dann ist es vor allem wichtig, dass man sich für einen Zitierstil entscheidet und dann auch konsequent dabei bleibt.

Wenn du die freie Wahl hast, dann kannst du entweder Fußnoten verwenden oder du entscheidest dich für eine in-text Zitierweise, die gängigsten sind Harvard und APA. Einen Überblick der wichtigsten Zitierregeln findest du z.B. hier: https://www.scribbr.de/category/richtig-zitieren/

Beste Grüße

Susan

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Hi,

wie kommst du darauf, dass Monographien nicht verwendet werden sollten? Für die Qualität deiner Arbeit ist es wichtig zitierfähige und zitierwürdige Publikationen zu verwendet. Darunter fallen neben Artikeln in Fachzeitschriften selbstverständlich auch wissenschaftliche Monographien und Sammelbände.

Viel Erfolg für die Arbeit!

Beste Grüße

Susan

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Hi,

naja, so ganz wird das vermutlich nicht reichen. Du müsstest schon demonstrieren, am besten mit Beispielen aus deinem Lebenslauf, warum du geeignet bist. Welche Vorerfahrung/ welche Kompetenzen bringst du mit auf denen du aufbauen kannst; in welchem Kontext hast du schon mal gezeigt, dass du dich schnell in neue Bereiche einarbeiten kannst; wie bereitest du dich eigenständig auf die neuen Aufgaben vor usw.

Es kommt natürlich stark darauf an, um was für Aufgaben es geht, wie komplex diese sind, und ob eine kurze Einarbeitung reicht, damit du die Aufgaben dann auch eigenständig übernehmen kannst. Wenn in einer Stellenausschreibung fünf verschiedene Aufgabenbereiche gelistet sind und nur bei einem habe ich Defizite oder bringe noch keine Erfahrung mit, dann fällt dies natürlich weit weniger ins Gewicht, als wenn man in keinem der genannten Bereiche Vorerfahrung hat.

Wenn ich kaum Wissen und Erfahrung mitbringe, auf dem ich aufbauen kann, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass es geeignetere Bewerber:innen gibt, natürlich groß. Es ist aber nicht so, dass man als Bewerber:in fehlende Erfahrung im Auswahlprozess nicht kompensieren kann. Man muss eben überzeugend darlegen warum man trotzdem der/die ideale Kandidat:in für den Job ist.

Falls einem immer wieder die gleichen Qualifikationen fehlen und man entsprechend Absagen kassiert, sollte man sich aber entsprechend überlegen, ob man sich auf die richtigen Stellen bewirbt und wie man sich selber weiterbilden kann, um die notwendigen Schlüsselqualifikationen zu erwerben.

LG Susan

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Hi,

ein digitales Vorstellungsgespräch macht i.d.R. nur dann Sinn, wenn es mehrere Auswahlrunden gibt und der engere Kreis der Bewerber:innen am Ende noch mal zu einem persönlichen Gespräch eingeladen werden kann.

Bei einem Auswahlgespräch kommt es ja nicht nur auf den reinen Inhalt des Gesprächs an. Hier geht es auch um non-verbale Kommunikation und diese fällt bei Zoom-Gesprächen weitestgehend weg. Man kann hier einfach nicht erleben, wie sich ein:e Bewerber:in vor- und nach dem Gespräch verhält, wie die Körpersprache ist, ob Augenkontakt hergestellt wird, wie sich jemand in einer Gruppe verhält, ob jemand Kontaktfreudig ist usw. All diese Dinge werden durch das Medium Video stark gefiltert und erzeugen mitunter online einen völlig anderen Eindruck von einem Menschen, als man bei einem persönlichen Gespräch gewinnen würde.

Wir dürfen auch nicht vergessen, dass ein digitales Setting durchaus Ungleichheiten erzeugt. Neben einer guten Kamera, Mikrofon, stabilem Internet und einem ruhigen Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden, muss man eben auch geübt im Umgang mit Zoom und Co sein, um in einem Onlinegespräch entsprechend zu glänzen. Digitale Gespräche machen deshalb vor allem dann Sinn, wenn digitales Arbeiten auch zum Berufsalltag gehört. Denn dann interessiert auch ganz konkret, wie es um die digitalen Kompetenzen der Bewerber:innen bestellt ist.

Viel Erfolg für dein Gespräch!

Beste Grüße

Susan

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Hi,

bei Dissertationen fliegen Plagiate oftmals noch Jahre nachdem das Promotionsverfahren abgeschlossen wurde auf. Da Bachelor- und Masterarbeiten i.d.R. nicht veröffentlicht werden ist es bei diesen Arbeiten eher unwahrscheinlich, dass Plagiate entdeckt werden, nachdem das Prüfungsverfahren abgeschlossen ist.

Bei Studienabschlussarbeiten erfolgt die Prüfung per Plagiatssoftware oft zentral, z.B. durch das Prüfungsamt. Dies geschieht i.d.R. direkt nachdem eine Arbeit eingereicht wurde. Als Dozentin bekomme ich zu jeder Abschlussarbeit einen entsprechenden Bericht. Ich weiß daher bereits bevor ich anfange zu korrigieren, ob es sich "lohnt" bei der Arbeit besonders aufmerksam zu sein.

Die Prüfung per Plagiatssoftware ist bei weitem aber nicht der einzige Moment, in dem ein Plagiat auffliegen kann. Mit jahrelanger Erfahrung im Korrekturlesen von Seminar- und Abschlussarbeiten wird man schnell hellhörig, wenn sich z.B. der Schreibstil innerhalb einer Arbeit ändert oder plötzlich weniger Quellenanageben gemacht werden. Man sollte auch nicht unterschätzen, dass Dozent:innen einschlägige Publikationen auch einfach kennen und entsprechend wissen, ob Argumente und Schlussfolgerungen übernommen wurden.

Wann ich als Dozentin ein Plagiat finde hängt schlicht weg davon ab, wann ich dazu komme die Arbeit zu korrigieren. Für Bachelorarbeiten habe ich z.B. 12 Wochen Zeit, um mein Gutachten zu schreiben. In diesem Zeitraum kann es jederzeit sein, dass das Plagiat auffliegt. Wenn Arbeiten verteidigt werden müssen kann es auch durchaus sein, dass die Disputation von den Prüfenden dazu genutzt wird einem Anfangsverdacht gezielt nachzugehen.

Grundsätzlich gilt: Finger weg von Plagiaten! Egal wie sehr man unter Zeitdruck steht oder glaubt die Arbeit nicht anderweitig retten zu können. Es ist definitiv besser eine schlechte Note in der Abschlussarbeit zu bekommen, als sein gesamtes Studium aufs spiel zu setzen.

LG Susan

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Hi,

um welches Stipendium geht es denn? Vielleicht kann dann jemand genaueres zu den Anforderungen beitragen.

Grundsätzlich gilt aber: Wenn wirklich ein Motivationsschreiben für die Weiterfinanzierung gefordert ist, dann sollte auch ein solches verfasst werden. Man sollte natürlich nicht einfach sein ursprüngliches Schreiben erneut einreichen, sondern z.B. mit Blick auf die Förderkriterien darlegen inwiefern man sich im letzten Jahr diesbezüglich weiterentwickelt hat und was man im nächsten Jahr durch die Förderung erreichen will.

Da die Förderkriterien sehr unterschiedlich sein können kann man hierzu kaum allgemeingültige Tipps geben. Als Beispiel: Wenn das Stipendium Leistungsbezogen vergeben wird, dann kann man herausstellen in welchen Fächern man sich verbessert hat und welche Rolle das Stipendium dabei gespielt hat. Wenn es auf Grund von sozialem Engagement vergeben wurde, dann sollte man natürlich betonen wie man sich als Stipendiat gesellschaftlich eingebracht hat usw.

Derartige Fragen kann deine Tochter aber auch Problemlos der Stiftung stellen. In den meisten Fällen finden sich auch entspreche Infos im Stipendienvertrag.

Viel Erfolg für die Weiterfinanzierung.

Beste Grüße

Susan

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