Wie lange ist man tot?

12 Antworten

Dein Rückschluss ist logisch falsch.

Das Leben ist ein biologischer Zerfallsprozess, der bei der Befruchtung beginnt und mit dem Tod endet.

Das, was allgemein als Seele oder Geist bezeichnet wird, ist nachweislich eine Verkettung von biochemischen Prozessen, die dir Gefühle und Bewusstsein suggerieren.

Diese biochemischen Prozesse enden ebenfalls mit dem Tod.

Du siehst das zu biochemisch. Übersinnliches bzw. Transzendentales existiert auch. Die Kreiszahl pi z. B. ist nicht nur eine irrationale sondern auch eine transzendentale Zahl. Überirdisch, galaktisch. Die Welt und ihre Ursache sowieso.

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ich sehe das nicht zu biochemisch, sondern einfach realistisch. Übersinnliches und transzendentales existiert lediglich in der Vorstellung der Personen, die an so etwas glauben, ist dir doch auf wissenschaftlichem Wege absolut nicht nachweisbar. Pi ist eine wissenschaftliche Zahl, die nachweisbar und begründbar ist.

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@GoodFella2306

Pi ist realistisch und transzendent zugleich. Beides, Realistisches und Unerklärliches (Transzendentes) müssen sich also nicht ausschließen. Davon abgesehen ist die wissenschaftliche Zahl pi ein Phänomen erster Güte. Niemand kann einen perfekten Kreis ziehen. Man müsste dazu ein unendliches Vieleck, was einen perfekten Kreis ausmacht, konstruieren. Wie aber? Konstruiere ein unendliches Vieleck in einer begrenzten Zeit. Geht deshalb schon mal nicht. Denn ewig lang würdest du daran sitzen.

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@Odakota

Verzeih mir die Reaktion, aber ich habe das Gefühl dass du nicht mehr so weit davon entfernt bist...

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Das was Du biochemische Prozesse nennst, und ganz sicher auch welche sind, sind nicht die Ursachen, sondern nur oberflächliche, und daher messbare Symptome. Die Ursachen liegen in dem, was ein Wesen geistig ausmacht und geistiges kann sehr wohl wahrnehmen (ich habe da selbst meine Erfahrungen entsprechend gemacht), aber nicht messen.

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@GoodFella2306

Nur um das zu verdeutlichen: Mein Kommentar bringt zum Ausdruck, dass Geistiges sehr wohl existiert und das im Zweifelsfall auch ohne Körper, aber dass das, was messbar ist, nur eine Konsequenz einer geistigen Ursache auf den Körper eines Wesens ist. Dahingegen machst Du in Deiner Antwort deutlich, dass die Ursache für alles, was man wahrnimmt, nicht im Geistigen, sondern im Körper liegt. Was ich als Symptome bezeichne, nennst Du Ursache, und was ich Ursache nenne, ignorierst Du in Deiner Antwort oder lehnst dessen Existenz ab. Von daher hast Du in Deiner Antwort entweder gelogen, oder Du lügst in Deinem Kommentar, denn entweder ist das, was ich geschrieben habe entsprechend Deiner Meinung, oder das, was in Deiner Antwort steht. Beides geht nicht, denn es steht im Widerspruch zueinander.

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Es macht Spaß, über diese Frage zu philosophieren, möchte ich vorab sagen :) Doch doch, man ist wohl leider für immer tot. Zumindest eben der Körper, der ja nur aus Staub und Wasser besteht und einfach zerfällt. Was mit der Seele passiert, ist ein ganz anderes Ding.

Körper-Seele-Geist-Einheit

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also ich finde, wer nie geboren wurde, kann auch nicht tot sein.

Und dass aus deinem ersten Satz auf eine Art Wiedergeburt zu schließen ist, leuchtet mir auch nicht ein.

Das findest du. Weil du nicht lange genug gesucht hast. Vor dem Finden kommt das Suchen.

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Wenn man tod ist, dann muss man zwingend mal gelebt haben. Ist nun jemand gestorben, dann ist er für immer (also unendlich lang) tod.

Woher weißt du, dass du vor deiner Zeugung noch nie in irgendeiner Form gelebt hast? Das geht gar nicht. Ein gewisses Energiequantum von dir muss schon vorhanden gewesen sein. Schließlich könntest du schon als ein Elektron irgendwo herumschwirren. Elektronen haben kein Gedächtnis, geschweige denn ein Bewusstsein

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ja. da geb ich dir recht. wenn ich jedoch schon einmal gelebt habe, dann bin ich auch schon mal gestorben, da jede Form von Leben nach unserem Verständnis im Tod endet (Pflanzen mal ausgenommen, wobei das in gewisser Weise auch dort zutrifft ). Also hab ich mal gelebt und bin gestorben. und ich bin für immer in dieser damaligen form gestorben, auch wenn ich heute noch lebe, bin ich gestorben. und dies ist eine unumstößliche Tatsache die sich nicht ändern lässt, egal wie oft ich noch lebe oder sterbe. Artet ja fast schon ins philosophische aus;)

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@williwasi

Ich denke es artet nicht in Philosophische aus sondern das ist es bereits. Man kann dies nicht wissen, aber man kann es vermuten oder glauben.

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Doch, man kann unendlich lange tot sein. Etwas, was unendlich ist, darf einen festen Anfang oder ein festes Ende haben. D. h. Man lebt nicht bis zur Geburt, dann lebt man , und danach lebt man wieder nicht.

Ich schätze mal, dass du vor deiner Zeugung 10^500 Jahre nicht gelebt hast. Warum? Das würde hier den Rahmen des eigentlichen Themas sprengen. Nur sage jetzt nicht, unser Universum sei gerade mal 13,7 Mrd. Jahre. Das macht nichts. Ist nämlich nicht das einzige

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@Odakota

Das kann man natürlich auch miteinbeziehen, genauso dass irgendwann unser Universum (und auch alle anderen, sofern man annimmt das es mehrere Universen gibt) vielleicht​ mit der Zeit aufhört zu existieren und auch die Zeit nach dem Tod nicht endlos ist.

Das bedeutet trotzdem, das man nach seinem Tod auch Tod bleibt. Vielleicht ist diese Phase nicht endlos, trotzdem kommt man nicht zurück sondern bleibt Tod. Deine Folgerung ist vollkommen hingegen ist unlogisch.

Wie die auf die Zahl kommst, würde mich sehr interessieren, wenn du irgendwas sagst musst du es auch begründen und ausführen. Genauso wie deine erste Folgerung.

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