Wie kommt man an eine vernünftige Genossenschaftswohnung?

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5 Antworten

Die musst du genau so suchen, wie jede andere Wohnung auch. Telefonbuch Internet Zeitungsannoncen. Es werden auch durchaus noch neue Wohnungen von den Anbietern gebaut.

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das hängt von dem ort ab, wo du eine wohnung beziehen möchtest: wenn es dort keine entsprechenden angebote gibt, bist du eben angeschmiert. ICH bin durch reinen zufall an so eine wohnung gekommen.

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Wie das bei euch funktioniert kann ich dir leider nicht sagen,bei uns bezahlt man Genossenschaftsanteile(ca.1300Euro)und dann bekommt man Wohnungen angeboten!Die meisten wurden jedoch in den 60iger Jahren erbaut und entsprechen oft nicht mehr den Ansprüchen der heutigen Generation!Es wird zwar vieles saniert,jedoch sind die Räume oft sehr klein!Erkundige dich in deinem Wohnort bei den dortigen Genossenschaften,dort werden sie dir sicher Auskunft geben können!Bei uns gibt es massig Wohnungen die freistehen!

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Das kann man nicht "schaffen", denn die Vermietung erfolgt genau so wie auf dem übrigen freien Wohungsmarkt.

Wenn eine Wohnung zu vermieten ist, kannst Du Dich bewerben und wirst entweder genommen oder nicht.

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In weiten Teilen in unserem Land findest Du kaum eine - unter Berücksichtigung der Miethöhe und der Betriebskosten - angemessene Wohnung zu zumutbaren Bedingungen bei Wohnungsbaugenossenschaften.

Bei der Suche einer Gesellschaft muss man beachten, ob sie genossenschaftlich, kirchlich, staatlich geführt wird.

Wichtig ist zu beachten, dass einige sehr bekannte bundesdeutsche Unternehmungen in der Zwischenzeit an englische Unternehmen verkauft wurden.

Dort wird überwiegend nicht investiert sondern der Zweck ist, Geld zu erwirtschaften und rechtzeitig die Wohnungen zu verkaufen, bevor diese renoviert werden müssen und durch Mängel zu hohen Mietminderugnen führen.

Die Interessen der Mieter sind weitgehend nachrangig.

Viele Wohnungen der Baugenossenschaften entsprechen dem Stand von 1970 und früher.

Modernisierungen führen meist durch den langen Stau aller Investitionen zu Mieten, die erheblich über dem privaten Markt liegen.

Das ursprüngliche Systenm des sozialen Wohnungsbau ist längt beim Großteil dieser Gesellschaften abhanden gekommen.

Neubauwohnungen ab 1980 und später sind oft teurer als der private Wohnungsmarkt.

Der Umgang mit den Mietern ist zudem um es mal höflich auszudrücken, "abseits des menschlichen Vorstellungsvermögens".

Bei der Vermietung von guten Wohnungen, wenn auch preislich oft zu hoch, hilft Vitamin B.

Diese berühmten Listen von Mietsuchenden haben eine Alibifunktion.

Die meisten Gesellschaften regeln intern, wer eine angebotene Wohnung ablehnt, rückt an die letzte Stelle der Interessenten oder fliegt völlig aus der Liste der Mietersuche.

Wen man nicht will, der erhält so kurzfristig ein Angebot, dass er nicht kündigen kann und ein oder zwei Monate doppelte Mietbelastungen hätte. Zwangsweise lehnt der Mieter das Angebot ab und die Gesellschaft hat einen Interessenten weniger.

Daher liest und hört man bei Geschäftsberichten ja immer nur, wieviel Wohnungen angeboten wurden und nie, wieviel Wohnungen nach den Listen vermittelt worden sind.

Dann kommt hinzu, dass einige Baugenossenschaften auch Wohnungen freihalten müssen, damit dorthin solche Mieter eingewiesen werden können, die wegen Mietrückständen, Tätlichkeiten und anderen Vorgänge zwangsgeräumt werden.

Also nachfragen, ob die Gesellschaft Räumlichkeiten für Zwangsräumungen freihalten muss.

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