Über den Kauf der Küche und vor allem - über den Zahlungstermin - sollte eine schriftliche Vereinbarung geschlossen werden. Allerdings - bei der Schilderung würde ich vom Kauf der Einbauküche absehen

Für etwaige Ansprüche aus Renovierungsarbeiten ist einzig und allein der Vermieter zuständig. Der Vermieter muss sich nicht an Vereinbarungen von Vormietern und Nachmietern orientieren.

Der Vormieter hat seine vertraglichen Verpflichtungen eggenüber dem Vermieter ordnunsggemäß zu erfüllen. Er kann sich also nicht "freikaufen", wenn er vom Nachmieter eine Kostenübernahme erwartet.

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Der Vermieter muss die Terrasse in Ordnung bringen. Hier beteht offenkundig eine Unfallgefahr, die der Vermieter beseitigen muss.

Die Reinigung der Ausswand kann der Vermieter, muss er nicht vornehmen. Es ist aber auch nicht das Problem des Mieters. Macht Fotos vom heutigen Zustand, damit später nicht Euch die Verantwortung zu gewiesen werden kann.    

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Die Treppenhausreinigung beinhaltet in der Regel keine Arbeiten an der Wohnungstüre. Es ist zu empfehlen zumindest im Frühjahr und Herbst - sofern nicht mehrfach erforderlich - Reinigungen durchzuführen. Dies dient auch dem Erhalt fremden Eigentums.

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Wenn in keiner Spalte ein Kreuz gemacht wurde, ist in der Regel im Mietvertrag ersichtlich, ob es dort heisst - in der Miete sind die Betriebskosten enthalten - oder " die Betriebskosten sind getrennt von der Miete zu zahlen".  

 

Hier kommt es letztlich darauf an, ob Du beweisen kannst, dass eine Pauschjale vereinbart wurde.

Vor allem ist auch zu beachten, dass oft bei Vertragsabschluss von der "monatlichen Pauschale " gesprochen wird, nichts anderes aber als die monatliche Vorauszahlung gemeint ist. Letztlich müßte der klare Hinweis vom Vermieter gekommen sein, dass ausser dieser Pauschale grundsätzlich keine Betriebskosten zu zahlen sind. Da dieswer Hinweis meist nicht erfolgt, ist es umso schwerer den Beweis zu führen, dass wirklich eine Pauschale gemeint war.

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Im Gegensatz zu den anderen Usern kann ich nicht erkennen, weshalb der Vermieter die Kosten unter den hier bekannten Hinweisen tragen soll.  

Der Einsatz der Kleinreparaturklausel dürfte hier sogar schon deshalb ausgeschlossen werden können, weil es sich offenbar bei Rost und undichten Gummis um dem Vermieter während der Mietzeit nicht gemeldete Schäden handelt. Hier trägt der Mieter die Verantwortung, durch das Nichtmelden der Mängel die erst jetzt vorhandenen Schäden begünstigt zu haben.

Die Wohnung soll 15 Jahre nicht renoviert oder saniert worden sein. Wenn die Schwägerin allerdings vor 5 Jahren die Wohnung übrnommen und renoviert hat, kann der Hinweis nicht richtig sein. Zumindest können die Mängel vor den Jahren zuvor kaum noch wirksam geltend gemacht werden, wenn vor 5 Jahren alles renoviert wurde.

Badarmaturen nutzen sich selbstverständlich ab, ebenso auch Duche oder Badewanne. Hier wird man zu klären haben, ob die Armaturen stets richtig  gereinigt worden sind, ebenso die Dusche. Kalkansätze oder Rostansätze deiuten nicht unbedingt auf eine sorgfältige Reinigung der Armaturen hin.

Deine Schwägerin soll versuchen sich mit dem VM zu einigen. Ich glaube nicht - soweit die Schilderung in der Frage  - aus meiner Sicht - Mitschuld zumindest der Mieterin wegen nicht gemeldeter Mängel ergeben, dass sie einen Rechtsstreit unbeschadet durchsteht.

So meine Antwort aus meiner Tätigkeit in der Beratung der Mieter - unter Beachtung der HInweise -

 

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Die Vermieterin darf nicht von sich asi die Messgeräte ankleben. Dies darf einzig und allein die Abrechnungsfirma. Wende Dich an die Firma direkt.

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Eine Mietrechtsschutzversicherung bei einem Mieterverein hat den Vorteil, dass mit günstigen Tarifen ein notwedniger Rechtsstreit abgesichert werden kann und zudem natürlich im Rahmen der Mitgliedschaft jederzeit Auskunft eingeholt werden kann.

Bei einer Rechtsschutzversicherung ( ausserhalb eines Mietervereins) beachten, dass nur ein Rechtsschutz ohne Selbstbeteiligung - allerdings dann auch teurer - sinnvoll ist, ansonsten muss bei jeder Frage der Kostenanteil - meist bis 150 € selbst gezahlt werden.  

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Die Miete muss weiterhin an das Finanzamt gezahlt werden. Die Kaution ist in der Regel beim Vermieter nicht pfändbar. Eine Antwort an Dich ist völlig falsch.

Der Vermieter war verpflichtet, die Kaution ordnungsgemäß getrennt von seinem Vermögen anzulegen. Hat er dies nicht getan, ist das Geld im Moment weg. Hier hilft, sofern bei Auszug das Geld nicht ausbezahlt werden kann nur eine Strafanzeige sinnvoll.

Eine beim Vermieter hinterlegte Kaution kann also nicht gepfändet werden, wenn sie korrekt angelegt ist und die Pfändung sich gegen den Vermieter richtet.

Gepfändet werden kann die Kaution nur dann, wenn die Pfändung sich gegen den Mieter richtet.

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