wie kann man sich selbst finden? wie findet man sich selbst?

8 Antworten

Alles, was Dich an anderen Menschen stört, stört Dich an Dir selbst.

Alles, was Du an anderen bewunderst und magst, magst Du auch an Dir oder würdest Du gerne öfter und intensiver leben.

Alles, was Dir begegnet, ist ein Teil von Dir. Nimm an und frage Dich, was Du damit machen möchtest?

All Deine Herzensregungen, Sehnsüchte und Wünsche sind ein Teil von Dir, der darauf wartet, daß Du bereit bist, Schritt für Schritt der Verwirklichung zuzugehen. Was alles hindert Dich noch daran?

All Deine alten und mittlerweile hinderlich gewordenen Glaubenssätze, Prägungen und Verhaltensweisen sind ein Teil Deines Ichs und somit nicht Dein Selbst! Sie haben Dich geformt und zu dem Menschen gemacht, der Du heute bist. Stell Dir die Frage, ob noch alles brauchbar und gut für Dich ist, oder solltest Du einiges von Bord werfen, um näher zu Dir selbst kommen zu können? Entrümple gründlich!

Verwende Deine Umwelt, Deine Erlebnisse, Deine Begegnungen........als einen Spiegel Deiner Selbst, so kannst Du Dich stets darin betrachten und sicherlich wiedererkennen, wenn Du das möchtest!

Versuche Szenen in Deinem Leben, die sich so abspielen, als ein Theaterstück zu sehen und finde heraus, welche Rolle zu darin spielst! Möchtest Du vielleicht Deine Rolle ändern?

Wie innen so außen!

Habe den Mut, Deine Ängste zu ergründen, und finde heraus, wodurch Du Dich und Dein selbst so einengst und wovor Dich Deine Ängste warnen wollen! Schaue Deinen Ängsten ins Gesicht, und keine Angst, sie wollen Dir nur viel Wichtiges mitteilen!

Versuche das, was Du findest, anzunehmen, um es, wenn gewünscht, ändern zu können und versuche dabei nie, den ersten Schritt, also das Annehmen, zu überspringen - es klappt sicherlich nicht!

Wenn Du etwas haben möchtest, daß Du bisher noch nie hattest, so mußt Du wohl etwas tun, was Du bisher noch nie getan hast :-)

Ja, es ist ein Prozess, der so wirklich wohl niemals gänzlich abgeschlossen werden kann. Sich selbst zu finden hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern in 1. Linie sich in der Gesellschaft mit Anderen so gut es geht, objektiv beurteilen zu können. Da aber immer wieder Emotionen und Gefühle der Objektivität einen subjektiven Touch geben werden, wird es wohl niemals ganz gelingen. Wenn man sich in Andere einmal hineinversetzt, und versucht deren Empfindungen zu verstehen, warum sie so und nicht anders handeln, dann kommt man automatisch zu sich selbst und akzeptiert andere Meinungen und darf nun auch erwarten, dass Andere die eigene Meinung ebenfalls versuchen zu akzeptieren. Im Grunde ist es das ganze Geheimniss - man muß zuerst Andere verstehen - um sich selbst nicht über- oder auch abzuwerten. Danach kommt man denn zu den Dingen, die für einen selbst überhaupt nicht gehen, das "No Go"- auch hier muß man zuerst das "NoGo" des Anderen verstehen um akzeptieren zu können - wobei das "No Go" nicht so schwer ist, wie das "Must have" dass was ich unbedingt benötige um zufrieden oder gar glücklich zu sein. Sicher glaubt man ein ums andere Mal, man wüßte das - aber so ist es meist nicht, weil es sich immer wieder verändert - deshalb fängt man am besten hierbei mit den Grundsätzlichkeiten an. Klingt ein wenig kompliziert- ist es aber nicht, weil alles in Allem, wenn man einmal damit begonnen hat, ein automatisierter Ablauf stattfindet- Vorraussetzung, Du fängst bei Anderen damit an, und lässt Dich selbst einmal außen vor....

Man findet zu sich Selbst indem man sich zentriert, d.h. in seine Mitte zurückkommt und dann nachspürt, was für das Selbst stimmig ist. Es gelingt am Besten in der Abgeschiedenheit (All-ein-sein!). Ob das in der Natur oder im stillen Kämmerlein ist - probier es einfach aus!

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