Wie kann man 4Jährige zu Leistungssport zwingen?

8 Antworten

Ich begann selbst mit 4 jahren beim Kunstturnen und klar war es nicht meine entscheidung. Aber meine eltern sahen als ich klein war wie gern ich herumgetrunt bin. Da haben ske mich dahin geschickt und dann wächst man in diesen Leistungssport hinein. Ich muss sagen das ich froh bin diesen weg eingeschlagen zu haben auch wenn es nicht meine entscheidung war. Und auch wenn ich echt schwer hatte nebst der schule mehrmals die woche zum training zu gehen. Als ich 5 war bekam ich ein Kinderkeyboard. So ein kleines und ich began darauf zu hämmern und aus dem hämmern ergaben sich kleine schöne musikstücke. Da wurde ich auch noch unterrichtet um besser im Klavierspielen zu werden. Auf der einen seite wird von einem.immer erwartet gut zu sein, besser zu werden usw. Aber das erwarten die eltern in gewisser weise immer. Gut innder schule zu sein usw.

Nunja. Ich kenne eine mutter deren 3 jähriges kind gerne tanzt. Dann hatte sie mal azf supertalent gesehen wie jemand tanzt und meinte da wolle sie auch tanzen. Nunja jetzt wird sie entweder ins kinderturnen oder tanzen gehen und wer weiss vielleicht macht sie auch eine kleine ,,karriere" worin sie nicht gezwungen wzrde.

Leider gibt es eltern die ihre Kinder zwingen wie meine in gewisser weise. Erst dachten sie mir würde es spass machen was es auch tat und dann sahen sie meine forrtschritte und waren stolz und wollten mehr. ;) geht schnell.

Gut eine Meinung von einer Person zu hören, die selber so einen Weg hatte :) Aber sag mal, wenn du es neben der Schule schon schwer httest, konntest du wohl selten mit Freunden abmchen, stimmts? Eigentlich können Menschen, die diesen Lebensweg gingen, garnicht anders empfinden, da sie halt dieses andere Leben nie hatten :/ Ich meine das auch nicht schlecht oder so. Ich jedoch habe bis zur 4. Klasse jeden Tag mit anderen Freunden abgehangen und findees einfach traurig, dass andere das nicht konnten. Zb das mit dem Klavier spielen hätte ich bei dir zb erst mit 10 oder so gefördert, wenn es so "dringend" gewesen wäre. Mit dem Alter hättest du dich wenigstens schon richtig an die Trainings gewohnt.

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da hast du recht. zeit für freubde gab es kaum. wenn dann am sonntag oder samstag wo kein training war. samstags habe ich nachmittags trainiert also hatte ich zeit vormittags. sonntags ist meistens familienzeit. wenn man von 8 bis 16 uhr zur schule geht und von 17 bis 20 uhr trainiert, bleibt nur noch Zeit für Hausaufgaben. es war besser als ich dann auf eine Sport und musikschule kam. dort im internat hatte jeder seinen stundenplan und man hatte schule, sport und musik unter einem Hut. da hatte ich etwas mehr zeit für freunde denn die waren ja auch dort und wir hatten vor der schule und nach der schule vor dem sport und nach dem sport usw. zeit zu plaudern. Hausaufgaben konnte man dann zusammen machen. aber dafür sah man die Familie weniger. nur am wochenende wenn man da nach Hause ging. es ist nicht ohne leistungssportler/in zu sein. wenn man einem hobby oder ähnliches so viel aufmerksamkeit geben muss, dann ist man hin und her gerissen zwischen freunde und karriere nenn ich es mal. viele die leistungssport machen haben schmerzen in den gelenken, hagten aufenthalte in Krankenhäusern weeil etwas gebrochen war und sie hatten danach kriesen, weil man nicht mehr turnen durfte. oh gott das fühlte sich an als ob alle gegen mich waren als ich 3 monate nicht turnen durfte. als ob alle wollen würden, das ich schlecht werde, nicht bei meisterschaften gewinne usw. dabei wollten sie nur das ich leinen fuss oder arm nicht zu sehr belaste und er noch mehr kaputt geht. aber 3 monate lang nur chillen kann man nicht denn die angst ist gross das die muskeln zurück gehen und man die leistung wieder aufbauen muss. ich würde sogar nennen man steht unter druck, neben schulischem druck auch diesen druck. man ist glücklich wenn man eine neue drehung kann usw. aber man hat immer das gefühl man ist nie perfekt oder die drehung war nie perfekt genug. jedenfalls als ich 14 war mitten in der pupertät, wo alles mal blöd ist oder immer dieden druck das man am liebsten aus der schule gehen würde oder den sport oder die musik aufgeben wollen würde, bekam ich leider auch psychische depressionen. familien und freunden zu zeigen wie gut man sein muss macht auch kaputt. es gibt aber auch schöne dinge an leistungssport oder musikkariere. wenn meine kinder in dem alter sind wie ich damals finde ich es nicht schlimm sie raus zu schicken und die mal rumturnen zu lassen, ob jetzt balett oder kinderturnen oder hip hop oder musik, es sollte ohne druck sein und nur spasshalber gemacht werden. die kinder immer wieder fragen ob es noch möchte oder nicht und die einen tanzen mit 3 schon gerne zuhause andere eben erst mit 5. es sollte ohen druck sein.

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Also nun mal ein Komentar und Werdegang einer Mutter die ganz und gar nichts von Leistungssport hielt.....mein Sohn begann mit 4 Jahren Eishockey zu spielen. Nicht mein Wunsch...überhaupt nicht. Er spielt es ganz normal als Hobby. Ist jetzt 8 und trai irrt im Winter 3x die Woche und am WE hin und wieder oder mal öfter eben Tuniere.

Meine Tochter 2jahre jünger...Also jetzt 6. Musste damals immer mit zum Training weil ich keine Betreuung hatte. So spielten wir in sämtichen Eishallen. Mit 4 kam bei ihr der Wunsch auch was mit Eis zu machen. Sie wählte Eiskunstlauf aus. Wir probierten es und anfangs war es auch nur 2x die Woche.. Obwohl sie am liebsten jeden Tag gekommen wäre. Umso besser sie würde umso ehrgeiziger würde sie....da sie scheinbar eine gute Auffassungs und Umsetzungsgabe hatte machte sie gute Fortschritte. Und würde immer wilder. Mit 5 trainierte sie in der Tsd 5x die Woche....allerdings ist eine Stunde Eis am Tag nicht ganz so viel Trainingsmöglichkeit . Und jetzt ist sie 6 und ärgert sich über jeden verpatzten Wettbewerb. Trainiert um die 10 h Plus Choreo und Ballett. Und klar will sie manchmal auch länger im Hort bleiben. Aber wenn ich sie Frage ob sie den lieber nicht jeden Tag aufs Eis wolle...man kann Ja weniger machen...Also nicht leistungsorientiert....dann kommt man aber ab Frühjahr bis Herbst nicht mehr auf das Eis .....dann sagt sie immer....Nein...Sie will trainieren. Sie nimmt dafür viel in Kauf....aber ichzwinge sie nicht. Im Gegenteil es leidet eigentlich die Familienzeit darunter. Aber sie will es und hat Potential also unterstützen wir das. Es gibt immer Kinder die dazu von den Eltern gebracht werden. Unsere Trainerin...man kann echten Leistungssport nicht erzwingen. Entweder das Kind hat auch den Willen dazu von sich aus oder sie falken irgendwann eh aus dem Raster. Schaffen die Anforderungen nicht mehr....weil jemand der nicht von sich aus seinen Willen hat das trotz all dem durchzustehen eben nicht genug Kraft aufbringen kann das durch zu stehen. Leistungssport erzwingt man nicht. Außerdem macht man echten Leistungssport erst später....die Kleinen trainieren höchstens leistungsorientiert. Also mach Dir nicht so viele Gedanken um andere . Meine Tochter macht das aus ganz eigenem Antrieb. Ihr Ziel ist ein 1.Platz. Wie lange sie das macht werden wir sehen. Verschwindet ist das nicht. Denn die Ki der haben Spaß am Training. Im übrigen ist meine Tochter auch in der Schule sehr zielstrebig und auch da sehr gut . Also wahrscheinlich steckt das so in diesen Kindern Drink.

LG

Finde ich jz eine schöne Antwort, danke ^^.

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@xXBigAnimeFanXx

Danke schön.

Ich muss ehrlich sagen, bevor ich selbst solch Ein Kind hatte, konnte ich mir das auch nicht vorstellen. Habe auch negativ gedacht. Aber wenn man so ein Kind hat, natürluch wenn das von sich aus kommt, dann haben die so viel Freude und machen selbst schwierigste Sachen tausende mal....Ich hätte da schon längst aufgegeben. Wenn man eine gute Trainerin hat, dann ist das genau das Richtige zwischen Spaß und extremer Forderung. Ohne Fordern wird auch ein Talentiertes Kind immer den leichtesten Weg gehen. Natürlich weinen sie manchmal wenn es weh tut...immer auf den gleichen blauen Fleck fallen...oder verzweifeln manchmal wenn etwas einfach nicht gelingen will. Aber aufgeben kommt für diese Kinder nicht in Frage. Im Gegenteil sie arbeiten noch härter an sich.

Das sind Sachen die auch bei mir in der Familie und Freunde nicht alke begreifen. Das das wirklich von dem Kind kommt. Mein Sohn könnte ich niemals dazu bewegen 6x die Woche zu trainieren. Er würde sich einfach verweigern und auch nicht mehr ordentlich mitmachen. Meine Tochter hadert schon mit jedem Geburtstagseinladung, wenn das bedeutet das sie nicht zum Training kommen kann.

Und sie macht auch zu Hause kaum etwas anderes wie tanzen und turnen. Selbst wenn Freundinnen da sind...die werden auch alle damit angesteckt und spielen das auch alke gerne bereitwillig mit ihr.

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@xXBigAnimeFanXx

Dankeschön.

Außerdem wird das niemand verstehen der nicht ein Kind im Leistungssport hat.

Ich hätte mir das vor ein paar Jahren nie vorstellen können.ich dachte immer an gequälter Kindheit.

Aber die wollen das wirklich. Das ist wie Heroin für Junkies. Meine Tochter ist nach dem Trainng immer selig und glücklich. Ärgert sich über 2. Oder 3.Plätze. ist wie ein Stehaufmännchen.

Aber wir haben auch eine tolle Trainerin welche ein gesundes Maß von Butterbrot und Peitsche hat. Man kann auch jederzeit zuschauen und sie ist immer echt. Verheimlicht nix. Wenn es was zu meckern gibt, dann ist das so...da nimmt sie kein Blatt vor den Mund und da werden auch Eltern mit erzogen. Aber übertrainieren oder Spätfolgen brauche ich keine Angst haben....sie macht ein gutes ganzheitliches Training.

Und eine tolle Elterschaft in unserer Trainingsgruppe. Die Kinder verstehen sich immer gut.

Es ist ein ganz ganz toller Sport. Ich denke einer der härtesten und Umfangreichsten Sportarten...die schon viel von kl.Kindern verlangt. Aber sie ist sehr elegant und doch sehr athletisch. Zudem auch akrobatisch. Schnell und hoch. Und künstlerisch ....man Tanzt man schauspielert ,erzählt eine Geschichte. Man trägt tolle Kleidung.

Und sie liebt es sich zu drehen und auf dem Eis zu zeigen was sie kann. Und sie genießt auch das andere sie bewundern. Für ihre Arbeit , für ihr Können, dafür das alles noch neben Schule zu schaffen und weil es eben doch auch nicht jederman kann und auch nicht die Möglichkeit hat.

Meine Tochter sagt immer.. wenn man so zügig übers Eis gleitet dann ist das fast so wie fliegen können.

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Ich finde dass es hier in Deutschland etwas schwieriger ist ein Kind so zu erziehen. In Ländern wie China/Russland ist das sicherlich einfacher.

Ich würde eher das Hobby meines Kindes fördern. Vielleicht nicht mit 4, aber mit 8-10 kann man ja ruhig schauen welche Sportart dem Kind liegt und wo es Spaß hat. Wenn es dann Fußball ist, dann soll es so sein. Dann fahre ich gerne mein Kind 1-2 mal die Woche zum Training und am Wochenende zu den Spielen. Falls das Talent dann auch da sein sollte, kann man sich ja nach einem bekannteren Verein in der Gegend umsehen.

Das finde ich perfekt so. Aber mit 10 oder so hat es das Kind schon schwer für ne Karierre, die einige Eltern doch so gerne möchten.

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@xXBigAnimeFanXx

Man kann ja auch evtl. früher anfangen, so mit 6-8, aber ich würde mein Kind nicht mit 4 irgendwo zu einem Trainer schicken und da jeden Tag trainieren. Das kommt in einer Gesellschaft wie in Deutschland auch ganz schlecht an. Wie gesagt, das ist vielleicht in Ländern wie China/Russland üblich, aber nicht hier.

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Man sollte Kinder nie zu etwas zwingen - wenn sie von klein auf Interesse an etwas haben, sollte man sie fördern und auch zum Durchhalten motivieren, wenn sie sich grundlos* gehen lassen. *Bei Krankheit brauchen sie immer Schonung!.

Der Impuls muss aber immer von den Kindern kommen und egal ob Sport oder Musik - in Drill darf das nie ausarten!

Angeborene Talente haben vonselbst den Wunsch, etwas mit Hingabe zu betreiben.

In einigen Ländern kann Erfolg im Leistungssport das ganze restliche Leben ebnen. Schau dir mal die USA an. Sportler bekommen dort viel öfter und leichter Stipendien für das College als andere Schüler für einfach nur gute Schulleistungen. Sprich, wenn dort ein Kind frühzeitig mit Leistungssport anfängt und durchzieht, kann es dadurch eine höhere Bildung bekommen, ohne am Ende fünf- bis sechsstellige Summen an Schulden zu haben.

In anderen Ländern bedeutet Erfolg im Sport, dass man die Welt bereisen und sehen kann. Entweder, weil man das Land sonst nicht verlassen darf oder weil das Land so arm ist, dass sich die meisten Menschen das nicht leisten können.

Auch das ist in anderen Teilen der Welt ein Thema: erfolgreiche Sportler werden vom Staat gefördert, wodurch sie nicht so ärmlich leben wie der restliche Teil der Menschen in diesen Ländern!

Im reichen, freien Deutschland hingegen mit kostenloser Bildung für alle erscheint es uns da natürlich etwas merkwürdig, wenn man Kinder so früh schon so drillt. Schließlich gibt es hier diese handfesten, guten Gründe nicht, da steht wirklich elterlicher Ehrgeiz im Vordergrund, wenn es gemacht wird. Wodurch wir aber auch bei internationalen Wettkämpfen wie den olympischen Spielen in den Sportarten, wo dieser frühkindliche Drill nötig wäre, oft nicht so erfolgreich sind ;).

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