Wie kann beim Fußball die Laufdistanz der Spieler gemessen werden?

4 Antworten

Um die Laufdistanz eines Fußballspielers zu messen, müssen als erstes Daten gesammelt werden. Dies ist wohl der schwierigste Teil. Hoch oben unter dem Tribünendach sind dafür spezielle Kameras installiert, leicht zueinander versetzt, damit ein räumliches Bild entsteht. Mit 25 Bildern pro Sekunde nehmen die Kameras jeden Schritt auf dem Spielfeld auf. Vorher hat ein Mensch per Mausklick den jeweiligen Datenstrom einem bestimmten Spieler zugeordnet. Ist der Spieler einmal angeklickt, können die Kameras ihm überall hin folgen. Der Computer kommt nur durcheinander, wenn Fußballspieler anfangen, im Freudentaumel miteinander zu kuscheln oder sich auf andere Weise zu nah kommen. Damit überdecken sie sich gegenseitig und ein Mensch muss wieder die Daten jeweils dem passenden Spieler per Mausklick zuordnen.

Alle Daten werden dann zentral auf einem Rechner gespeichert und in Distanzen umgerechnet. Da die Kameras wie bereits erwähnt, räumlich sehen können, berechnen sie die zurückgelegten Strecken auch im Verhältnis zur Distanz zur Kameralinse. Sie können also auch Diagonalen berechnen. Ich habe dafür keine Formel im Netz gefunden. Vermutlich muss man sich dafür das Spielfeld als Koordinatensystem vorstellen. Die Entfernungsmessung ist allerdings eine Wissenschaft für sich.

Die Frage hat mich auch interessiert - ist aber ganz leicht im Internet zu recherchieren (z.B. hier: http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/127_kilometer_in_90_minuten_1.763527.html)

Zitat: "Das von der Uefa an der Euro 08 verwendete System besteht aus 16 stereoskopischen Kameras, die leicht auf- und abgebaut werden können und das Spielfeld tranchenweise abdecken. Sie nehmen 25-mal in der Sekunde ein Bild auf und halten so die Bewegungen der Spieler, des Balls und der Schiedsrichter fest. Die Einzelbilder werden laufend an einen zentralen Computer übermittelt und zu einem Gesamtbild zusammengefügt. Dann extrahiert ein von der Uefa entwickelter Algorithmus die Bahnen der Personen und des Balls und berechnet die Laufdistanz und die maximale Geschwindigkeit eines jeden Spielers. Ausserdem wird gezählt, wie viele Schüsse ein Spieler aufs Tor abgibt, wie viele Pässe er schlägt und wie viele davon ihr Ziel erreichen. All diese Daten werden den Medien beinahe in Echtzeit zur Verfügung gestellt."

Schlechte Impulskontrolle durch Unterforderung?

Hallo,

kennt ihr das Phänomen, dass Jugendliche und junge Erwachsene bei Unterforderung manchmal durch aufsässiges Verhalten auffallen, das heißt also, z.B. gerade in der Schule, beginnen, Lehrkräfte zu provozieren und das eigentlich gar nicht so meinen? Bei mir fußt das auf meiner komplexen Denkstruktur, die mit einfachen Sachverhalten nicht klar kommt. Manche Lehrer verstehen meine Ansätze dann nicht und ich stoße auf Unverständnis und Spott. Beispiel: Was brauchen wir alles, um die Reaktionszeit eines Menschen zu messen? Versuch: Lineal, zweite Hand, Mensch, der das Lineal auffängt und dessen Reaktionszeit gemessen werden soll. Jedenfalls meinte ich dann, wir bräuchten den Luftwiderstandskoeffizienten des Lineals, um den Luftwiderstand messen zu können. Unser Lehrer meinte dann spöttisch, dass diese Antwort falsch sei, da er dann seinen ganzen Unterricht hätte umkrempeln müssen. Daraufhin schrieb er die Formel des freien Falls nach t gelöst, an. Und die beachtet den Luftwiderstand nicht. Jedenfalls mag ich das Gefühl überhaupt nicht, missverstanden zu werden und erst recht nicht, wenn sich Lehrer über meine Antwort lustig machen. Direkt lasse ich mir das nicht anmerken, aber es staut sich irgendwann und platzt mir dann praktisch durch unkontrollierte, freche Sprüche raus, die ich gar nicht so meine. Vielleicht kennt das jemand und hat Tipps für mich, wie ich besser mit diesem unangenehmen Gefühl umgehen kann. Vielen lieben Dank für ehrliche Antworten.

Lara

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