Wie ist das jüngste Gericht zu verstehen?

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Hallo merlin105, ich denke bzw. stelle es mir als die große "Abrechnung" vor. Die Angelegenheiten, welche auf Erden schon gesühnt sind, sind erledigt. Es kommt alles, bildlich gesehen, in die Waagschale. Gutes und Böses und dann erhalten wir Menschen - also jeder einzelne die Konsequenz = Endabrechnung. Entsprechend dieser werden wir geläutert und erreichen je nach dem die entsprechenden Stufen auf dem Weg zu Gott. Petra31356

Wir alle wollen Gerechtigkeit. Gott will diese Gerechtigkeit, die ursprünglich vorhanden war, wieder herstellen. Das geht nur, wenn klar gestellt wird, wer und was gut und böse ist. Natürlich haben einige davor Angst. Nämlich wenn sie sich auf der Seite wähnen, die ungerecht ist. Auf der anderen Seite sagt das Evangelium, dass nur der Glaube an Jesus gerecht macht. Das heisst, dass wir alle Sünder sind und keiner vom Unrecht errettet werden kann - außer, wenn ihm durch Jesus vergeben worden ist. Diejenigen, die Vergebung erlangt haben, kommen deshalb - nach der Bibel - auch nicht ins Gericht. Nur die, die uneinsichtig ihren Kurs des Bösen verfolgen, werden das empfangen, was ihre Werke wert waren bzw. sind.Dabei geht es also nicht um Bangemacherei, sondern um die Aufforderung, sich heute zu Gott hinzuwenden.Da er vom Grundsatz her die Liebe ist, eigentlich die positivste Sache, die ich überhaupt kenne. Wenn man davon natürlich nichts weiß, dann kommt man zu falschen Ergebnissen. Dies ist nur ein unvollständiger Ausschnitt des Problems, aber ein interessanter Ansatz für die Problemlösung.Es besteht für jeden Menschen völlige Wahlfreiheit. Gott zwingt niemand, sein Errettungsangebot anzunehmen.

Christen glauben an das, was Jesus Christus über die Endzeit gesagt hat. Er verheißt seine Wiederkunft am "Jüngsten Tag" in "großer Macht und Herrlichkeit" und dass seines Reiches kein Ende sein wird. Mit dieser Wiederkunft Christi ist die leibliche Auferweckung der Toten verbunden, das Gericht und die Vollendung der Welt.

An diesem Tag wird der geheimste Gedanke offenbar werden, jeder wird jeden so sehen, wie er wirklich ist und nicht so, wie er sich gerne gibt. Die Folgen unseres Handelns für den Ablauf der Menschheitsgeschichte kommen ans Licht. Jesus Christus wird als Richter kommen und die Völker werden vor ihm erscheinen. Er wird die Guten und die Bösen scheiden und jedem nach seinen Taten vergelten, entweder zum ewigen und glückseligen Leben mit Gott oder zum ewigen Leben ohne Gott.

Es wird nicht nur eine Wiederherstellung des ganzen Menschen geben, sondern auch eine erlöste Schöpfung. Welt und Mensch gehören auch im endgültigen Leben zusammen. Nur wird es dann keinen Tod, kein Leid und keine Tränen mehr geben.

IIIh, wird das langweilig, ehrlich! Ich bin mir sicher, dass Dir das auch nicht gefallen würde! Was macht man denn da den ganzen Tag und das auch noch auf ewig? Lieber hier unten lustig weiter sündigen, als da "oben" keine Sorgen mehr haben!

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Das jüngste Gericht oder Gericht-Gottes ist ein Geschehen,das auch von den meisten Religionsgemeinschaften nicht Richtig gedeutet und verstanden wird.Es ist ein Vorgang der sich noch nie in der Menschheitsgeschichte zugetragen hat.Man kann Ihn auch als große Reinigung verstehen!Da die Schöpfung von den Willen-Gottes durchzogen ist,wirken seine Gesetze selbstständig!So wird der Mensch nach seinen Taten bewertet oder bester, nach seinen Innerlichen Werten!für die Schöpfung brauchbar oder nicht.Es ist allso anders,als das Bild vom alten Herrn mit Bart,an dem jeder Mensch vorbeischreiten muß,um sich richten zu lassen!Die Folgen von unseren Taten oder Werken sehen wir bereits Jetzt immer mehr Ungemach,Katastrophen und Menschliches Versagen breiten sich aus !

Also stehen wir schon im Gericht ?

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@merlin111

Kurz davor, aber es dauert noch eine Weile. Vielleicht einen Tag, Hundert Tage, oder Tausend Tage. Niemand weiß es so genau, aber wir stehen kurz davor. Viele werden noch sich bekehren und viele werden vom Glauben abfallen.

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@salzundlicht

SalzundLicht, ...oder 100 Jahre, oder 1000 Jahre, oder 1 Mio Jahre - eben kurz davor!

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Seid einiger Zeit kann beobachtet werden,das Katastrophen in jeder Form zu nehmen !Das Menschen Fehler machen ist bekannt,aber der heutige Wirrwar,und Menschliches Versagen nimmt überhand!Christen werden den Spruch kennen:Was der Mensch sät,das wird er Ernten !

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Hallo Merlin111,

was Gottes Wort, die Bibel zum Begriff „Jüngstes Gericht“ sagt, sei hier zusammengestellt. Wie die Bibel sagt, hat Gott „einen Tag festgesetzt, an dem er die bewohnte Erde . . . richten will“ (Apostelgeschichte 17:31). Es ist beruhigend zu erfahren, dass der Gerichtstag Gottes ein Zeichen seiner Liebe ist und der Menschheit und sogar allen Verstorbenen viel Gutes bringen wird (Matthäus 20:28; Johannes 3:16).

Der Gerichtstag ist eine 1000-jährige Ära, in der sich den Menschen die Chance bietet, das wiederzubekommen, was in Eden verloren ging. Interessanterweise heißt es in Apostelgeschichte 17:31, dass der Gerichtstag über die „bewohnte Erde“ kommt. Alle, bei denen das Urteil gut ausfällt, werden dann unter idealsten Lebensbedingungen für immer auf der Erde leben (Offenbarung 21:3,4). So wird durch den Gerichtstag verwirklicht, was Gott von Anfang an für den Menschen und die Erde vorgesehen hat. Das ist sicher ein Grund zur Freude.

Der von Gott berufene Richter ist Jesus Christus. Wie die Bibel erklärt, soll er „die Lebenden und die Toten ... richten“ (2.Timotheus 4:1).

Wir bewegen uns heute auf den Zeitpunkt zu, an dem Gott wie vorausgesagt auf der Erde das „Reich“ verwirklicht werden wird, um das Christen Beten („Dein Reich komme“). Diejenigen, die zu diesem Zeitpunkt leben, werden die ersten Menschen sein, die direkt gerichtet werden.

In der nachfolgenden 1000-jährigen Gerichtsphase werden unter der Führung von Christus Jesus die göttlichen Vorsätze hinsichtlich der Erde verwirklicht. Menschen haben dann die Gelegenheit sowohl körperlich als auch psychisch Stück für Stück vollkommen werden (Offenbarung 5:10; 14:1-4; 20:4-6).

In der Bibel kann man lesen, dass die Verstorbenen am Gerichtstag „aufstehen“ werden (Matthäus 12:41). Auch das ist ein Grund zur Freude. Jesus erklärte zu dieser Thematik: „Die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens, die, welche Schlechtes getrieben haben, zu einer Auferstehung des Gerichts“ (Johannes 5:28, 29). Er bezog sich damit nicht auf vom Körper losgelöste Seelen. Die Toten sind völlig ohne Bewusstsein und haben keine Seele, die nach dem Tod weiterlebt (Prediger 9:5; Johannes 11:11-14, 23, 24). Jesus wird sie aus ihrem Todesschlaf aufwecken, und zwar hier auf der Erde.

Werden sie dann nach dem gerichtet, was sie vor ihrem Tod gemacht haben? Nein. Denn die Bibel lehrt: „Wer gestorben ist, ist von seiner Sünde freigesprochen“ (Römer 6:7). Die Folgen früherer Handlungen sind allerdings weiter zu tragen (z.B. der Mörder steht seinem Opfer gegenüber. Das Opfer muss die Vergebung üben, der Täter muss um Vergebung bitten. Wer erneut zur ungerechten Tat schreitet, wird umgehend gerichtet (Sacharja 14:12 ff)

So werden alle Menschen (die Überlebenden und die Auferstandenen) nach dem beurteilt, was sie am Gerichtstag tun (Offenbarung 20:12, 13). Je nachdem, wie sie letztendlich ihr Leben führen, wird ihre Auferstehung entweder auf endloses Leben oder auf den endgültigen Tod ohne Auferstehungshoffnung hinauslaufen (Offenbarung 21:8).

Viele werden in dieser Zeit zum ersten Mal davon hören, wer JHWH/Jehova Gott oder Christus Jesus wirklich sind. Dann können sie ihr Leben entsprechend den göttlichen Vorstellungen ausrichten und erhalten ewiges Leben auf der Erde.

Während des Gerichtstags sind alle satanischen Einflüsse unterbunden (Offenbarung 20:1-3). Danach erhält er jedoch für kurze Zeit nochmals freie Hand. Auch das ist ein Grund zur Freude. Leider wird es auch nach all dem , was geschehen ist, immer noch Menschen geben, die es vorziehen lieber ihm zu folgen oder gemäß dem teuflischen Vorbild zu handeln. Das ist auch heute zu beobachten. Die Offenbarung berichtet in diesem Punkt über ein abschließendes Gericht in dieser Hinsicht (Offenbarung 20:7-9).

Gott JHWH ist kein Pazifist und er ist die Liebe in Person: 1. Johannes 4:16 Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gemeinschaft mit Gott, und Gott bleibt in Gemeinschaft mit ihm. . .

Herrscht der wahre Gott, herrscht die Liebe. Ohne die göttliche Gerechtigkeit wird es keine göttliche Liebe geben können, und ohne göttliche Macht weder Gerechtigkeit noch Liebe.

Der Gerichtstag ist nicht nur dazu gedacht, viel von Gott zu lernen, sondern auch dazu, es ins eigene Leben hineinwirken zu lassen und zu erleben, dass es nichts Besseres gibt. Und wird die Freude nicht grenzenlos sein, wenn man Menschen, die einem lieb waren und gestorben sind, wiedersieht und mit ihnen gemeinsam immer vollkommener wird? Gott hat vor, alles, was durch den Sündenfall in Eden angerichtet wurde, ungeschehen zu machen.

LG JensPeter

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