Wie hoch sind die Systemanforderungen für WIN XP wirklich?

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Hallo meisenfrau, es kommt natürlich darauf an, was Du mit dem PC anstellen willst. Also, bei unseren Schreibkräften stehen 1 GHz Rechner mit 256MB Ram und einer 10 GB Festplatte. Leise, passive Kühlung, stromsparend. Das reicht für XP incl. Word XP. Das Arbeiten ist natürlich etwas zäh, mehr Speicher würde Abhilfe schaffen.Da bei 256 MB Arbeitsspeicher das XP häufig Daten auf die Festplatte auslagert (swappen), ist eine extra SWAP-Partition anzuraten. Gruß Andi3000

Hallo allerseits, hier eine etwas verspätete Antwort. Ich hoffe das Thema ist auch noch 5 Jahre nach der Fragestellung (in Windows7+8 Zeiten) noch von Interesse . Also ich habe mein erstes Notebook, (ein Hp Omnibook xt1000, Kaufdatum 18.Okt. 2002, Kaufpreis 1399 Euro) zum Zweck eines Radiostreamings in Verbindung mit meiner Stereoanlage reaktiviert.

Hier kurz mal zu den Daten meines Laptops:

  • 1,333 Ghz CeleronM
  • 20 Gb Festplatte
  • 128 Mb (!) PC133-RAM (davon sind 8, 16 oder 32 Mb shared Memory für die GraKa)
  • 14,1" Display 1024x768 Pixel
  • USB 1.1

Das Gerät wurde damals in dieser Konfiguration mit WindowsXP Home Edition ausgeliefert. Das Betriebssystem musste mit dieser Hardware funktionieren, und es funktionierte auch. Möglicherweise war das Servicepack 1 auch genügsamer. Nun zu meinen Erfahrungen mit dieser Konfiguration unter dem Servicepack 3.

Um mehr Speicher für das System freizugeben stellte ich zuerst den Videoram von 32 auf 16Mb - das war ein riesen großer Fehler! Vorallem im True Color mit 32Bit Farbtiefe war eine Wartezeit bei jedem Fensterwechsel etc. vorprogrammiert. Man hat wahrlich fast jedem einzelnen Pixel beim Seitenaufbau regelrecht zuschauen können. Bei High Color (16Bit Farbtiefe) gings dann ein bischen schneller. So ging ich wieder in die GraKa Einstellungen und knapperte dem Arbeitsspeicher nun weitere 16Mb weg, und erhöhte somit den Grafikspeicher auf 32Mb. Nun lief der Seitenaufbau so flott wie gewohnt.

Edit: Nachdem ich auf 256Mb aufgerüstet hatte gings plötzlich auch mit 16Mb Grafikspeicher (16Bit Farbtiefe) Keine Ahnung warum

96 Megabyte (!) Ram unter WinXP SP3 machen aber wahlich keine Freude, jede kleinste Aktion wird mit langer Wartezeit bestraft. Klar... die Auslagerungsdatei beträgt 250-300Mb (stellt man weniger ein, so bekommt man schnell ne Fehlermeldung). Alles was nicht mehr in den RAM passt wird auf die Festplatte ausgelagert, und wird dort bei Bedarf wieder abgerufen. Windows will zwischenspeichern, die Programme wollen zwischenspeichern. Auch wenn man in den Systemeigenschaften - (Erweitert - Leistungsoptionen - Erweitert) den Programmen vor der Systemcache den Vorzug gibt, bringt das nur minimalen Vorteil, da die Programme auch Komponenten aus dem Windows System anfordern.

Nun hier ein paar Tuningtipps für 10 Jahre alte Computer (auch generell) :

  1. "Laufwek für schnelle Dateisuche indizieren" - ausschalten
  2. In Systemleistung die Leistungsoptionen auf "Für optimale Leistung anpassen" stellen
  3. Farbtiefe auf mittel (16 Bit) stellen
  4. RAM hinzufügen ggF. tauschen... je mehr desto besser 512Mb dürften bei so alten Klapperkisten mehr als genügen.
  5. Festplatte gegen größere und schnellere tauschen - davor Testberichte googlen
  6. Festplatte desöfteren defragmentieren und entmüllen
  7. Falls nötig von USB 1.1 auf USB 2.0 aufrüsten. Es gibt Adapter für den PC Karten Slot - googlen

Nachtrag: Jetzt habe ich meinen Oldtimer zum Streamplayer umfunktioniert, und er läuft tadellos :). Für diesen Zweck habe ich einen 256Mb PC133-Speicherriegel (aus meiner Ersatzteilkiste) eingebaut. Als Anschluss zum Internet verwende ich ein UMTS/HSDPA Modem für den PC-Karten (PCMCIA)-Slot. Bei meinem Mobilfunk Datenvertrag bei Tele.ring habe ich monatlich 3Gb inklusive. Danach kann ich mit 128kbit/s unlimitiert weitersurfen, (was aber für das kostenlose Angebot von www.sky.fm locker ausreicht) - und das ganze für schlanke 5 Euro monatlich :))).

Gruss Walter

Hi meisenfrau ich weiß dass dieser Beitrag viel zu Spät kommt und nicht geade ernst gemeint ist und nicht gerade hilfreich ist, aber man kann Windows XP mit nur 18 MB RAM und und einen Intel Pentium runtergetaktet auf 8 M/hz laufen lassen allerdings braucht mann für die reine Installation 64 M RAM und bis man dann mal im Internet ist dauert es auch noch 30-60 Minuten.

Du kannst dir alles durchlesen auf dieser Seite
http://winhistory.de/more/386/xpmini.htmhtm

Hallo, habe selbst einen Pentium P III Intel 600MHZ mit 256MB SDRAM auf xp laufen und muss lachen, es geht, aber für DSL, ich hab ALICE DSL 16000 ist schnell das ende da, er wird langsamer und wird bei skype nebenanwendung dann richtig ausgelastet, man muß dazu nurmal affengriff machen und sich die systemleistung per anzeige ansehen, fast immer 100% auslastung, also ich besorg mir bbald n neues motherboard mit mehr speicherplatz, da mein guter alter medion nur max 250MBRAM frisst, ansonsten für internetradio, downloads usw. völlig ausreichend, bei grafik (Photoshop u.a.) oder videobearbeitung oder interstellare berechnungen sollte man dann in der heutigen Zeit intel doppelkerne, ab 2 GB DDR Ramspeicher, große netzteile und dualfähige grafikkarten AGP oder PCI verwenden...beste grüße

Erfahrungswerte: Mit 256MB RAM und 600MHz Celeron, 10GB Festplatte geht's, Freude kommt dabei nicht auf.

512 MB RAM sind da schon eher richtig, ordentlich wird's ab 1GB.

Die Festplatte sollte mindestens 20GB für C:\ zur Verfügung stehen. je schneller die Platte, desto flüssiger das Arbeiten

CPU sollte schon mindestens PentiumIV/AthlonXP- Klasse sein, mehr ist besser. GHz (Gigahertz) sind nicht alles.

Grafikkarte ist nicht so wichtig, hauptsache sie zwackt sich nicht noch Arbeitsspeicher ab (Shared Memory) Selbst eine 1280x1024er Auflösung braucht nur 5242880Byte, also ziemlich genau 5 MB

Ich kenn deinen alten rechner nicht so genau, aber er taugt wahrscheinlich nur zum Tippen und Mails lesen. Beim Surfen könnte eine Flashanimation auf der Seite (z.B. Werbung) deine Kiste schon ausbremsen. Solitär schafft er sicher auch noch ;)

Und ne Flatrate für die Updates nach der Installation ist zwar nicht zwingend nötig, schont aber nerven und Geldbeutel

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