Wie hat man sich früher die Zähne geputzt?

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Im alten Ägypten (ca. 3000 v.Chr.)verwendete man (ohne zusätzliches Reinigungsmittel) ein "Kaustöckchen", ein bleistiftgrosses Stück Holz, das an einer Seite ausgefranst war. Macht man übrigens auch heute noch in manchen Teilen der Erde. In Afrika gibt es z.B. den sog. "Zahnbürtstenbaum", dessen Zweige benutzt werden. Die erste Zahnbürste mit Borsten (aus dem Nacken von Hausschweinen), wie wir sie heute kennen, kam in China um 1500 auf. In Europa nahm man, wenn überhaupt, weiches Pferdehaar und natürlich alle Arten von Zahnstochern. Der Vater der modernen Zahnpflege ist Franzose: Dr. Pierre Fauchard (1723 Le Chirurgien Dentiste). Er empfahl, die Zähne und das Zahnfleisch täglich mit einem Naturschwamm abzureiben. Da Naturhaar natürlich einen wunderbaren Nährboden für allerlei Geschmeiss abgibt, freute man sich schliesslich, al sin den 30er-Jahren des 20.Jahrhunderts das Nylon entwickelt wurde; die erste Zahnbürste mit (zunächst noch sehr harten) Nylonborsten kam dann schliesslich 1938 in den USA auf den Markt.

Die Zahnreinigung mit zerfaserten Holzstöckchen vom "Zahnbürstenbaum" gibt es seit Jahrhunderten. Spezielle Baumarten zerfasern sich wirklich wie unsere Zahnbürsten. Derlei Naturbürsten haben wieder eine Renaissance und werden in D sogar wieder von Versendern angeboten. Bei den modernen Zahnbürsten aus Nylon wird ja deren Hygiene so gepriesen. Das ist aber ein weit verbreiteter Irrtum. Schon nach einer Anwendung sitzen dort auf dem Nylon schon viele Bakterien. Das ist ja auch nicht schlimm, im Mund gibt es einen ganzen Cocktail von Bakterien, Viren und Pilzen, die allesamt in einem komplizierten Biotop zusammenleben. Die modernen Zahnbürsten sind putztechnisch diesen alten Einbüschelzahnbürsten jedoch unterlegen, weil die Einbüschelbürsten VIEL besser in die Zahnzwischenräume reinkommen und die weich-mittel-Hart-Bezeichnungen modernen Bürsten leider das bieten, was sie versrprechen: Es gibt nämlich keine Norm für die Dicke der Borsten und darum gibt es viele Bürsten, die in weich und in hart den gleichen Borstendurchmesser haben und daher rein technisch oft gar nicht die Möglichkeit bieten, die Zähne wirklich sauber zu putzen. Oder haben Sie schon mal einen Besenstil in ein 8er Bohrloch reinbekommen? Neuerdings gibts auch technisch hergestellte Einbüschelzahnbürsten mit 0,10er Durchmesser der Borsten. Normale Standardzahnbürsten haben 0,20-0,30er Durchmesser. 0,10 bis 0,12 kommt gut an die Zwischenräume ran, dickere Borsten nicht. Übrigens: Bürsten, die mit SENSITIV beworben werden, entsprechen meist einem mittleren Borstendurchmesser und sind zudem weitaus teurer als normal-weiche Bürsten. Fazit: Kein Vorteil, nur ein Werbegag, den man nicht unterstützen muß.

Damals war nich das wichtigste das deine ähne die gleiche farbe wie dein Brautkleid hatten. Aber mir wurd mal erzählt das man das damals mit borsten von zb. dem "Fell" von einer sau oder Fischgräten gemacht hat.

man hat holzstöckchen genommen, zahnbürsten gab es auch früher schon... arme leute hatten meist die besseren zähne, weil zucker zu teuer war... ein apfel reinigt die zähne auch.

Die meisten hatten schlechte Zähne, aber einige haben ihre Zähne doch gepflegt. Dazu konnte man sich die Zähne mit dem Finger und Salwasser putzen oder einen zerfransten Zweig wie eine Zahnbürste anwenden.

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