Wie bekomme ich den Schweif bei einer Tinkerstute entknotet?

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8 Antworten

Wenn Du die Langhaare unbedingt bürsten möchtest, kommt hier die Anleitung, um die Haare nicht aus zu reißen:

  1. Den gesamten Schweif von der Schweifrübe ausgehend fest eindrehen.
  2. Etwa 10 cm vom Schweifende stark festhalten. Das, in Verbindung mit dem Eindrehen verhindert das ausreißen der Haare, wenn die Bürste hängenbleibt.
  3. Die letzten 10 cm auf deinen Oberschenkel legen und vom unteren Ende beginnend bürsten. Dabei die Bürste nicht durch die Haare zerren, sondern lieber abheben und neuerlich vom Ende beginnen.
  4. Nun weitere 10 cm höher greifen, etwas ausschütteln und wieder vom Schweifende beginnend (das hakt gleich wieder) ausbürsten.
  5. usw.

Die "Rasterlocken" bekommt man bei manchen Pferden durch tägliche Pflege komplett weg, bei manchen Pferden aber nicht. Schweifspray macht es meist etwas einfacher (nicht direkt nach dem Aufsprühen, aber beim nächsten mal...

LG Calimero

Okay, meine Erfahrungen sind jetzt etwas anders als die der anderen ;-)

Meine Stute hat auch einen extrem dicken und auch lockigen Schweif. Ich BÜRSTE ihn jeden Tag. Dadurch gehen die Haare immer sehr gut durch und ich reiße so gut wie keine Haare aus. Ab und an nutze ich Birkenhaarwasser und/oder Klettwurzelöl als Pflege und damit sie besser durchgehen.

Da sie ein Schimmel ist und leider chronische Verdauungsprobleme hat muss ich ihn auch regelmäßig waschen. Oftmals mache ich nur die dreckigen Strähnen mit klarem Wasser sauber, ab und zu nutze ich auch Shampoo. Würde dies aber so wenig wie möglich nutzen.

Bürste ich den Schweif mal 2 oder 3 Tage gar nicht verknotet er sich sofort wieder und ich benötige für die Schweifpflege direkt ne Stunde (dann muss natürlich erstmal verlesen werden, da man sonst tatsächlich Haare ausreißt). So weit lasse ich es allerdings nie selten kommen.

Ich habe einmal bei einer Bekannten einen komplet verfilzten Schweif gesehen da sie von Schweifpflege nicht hielt. Der wurde irgendwann komplett abgeschnitten da der Filzklupen schon bis an die Schweifrübe ging und ziepte.

das langhaar wird nie gekämmt, sondern verlesen.

gewaschen wird einmal im jahr. im frühling nach dem fellwechsel.

sollten dreckklumpen im unteren teil des schweifes sein, taucht man nur das untere ende des schweifes in einen eimer kaltes wasser und löst dort dann den schmutz. klares wasser - ohne zusätze.

sollte die stute im offenstall stehen, das verlesen im winger nicht zu häufig machen. das sich verdrehende haar lässt in der kalten jahreszeit das wasser besser ablaufen und schützt so das pferd.

dasselbe übrigens bei der mähne.

auch die mähne wird nur verlesen, nicht gekämmt. im winter dient sie dazu, mit einem luftpolster zwischen langhaar und fell die empfinglichen, fast direkt unter der haut liegenden hauptadern warm und trocken zu halten. das verhindert das auskühlen des pferdes.

Sallyvita 23.09.2016, 09:13

Wow, das wusste ich bis jetzt noch nicht - danke!

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Ich benutze immer ein Schweifspray, dadurch bekomme ich den schweif von meiner der auch immer ziemlich verknotet ist gut durchgekämmt. Da man aber meistens nicht genau weiß, was in mähnen und schweifsprays für Inhaltsstoffe sind kannst du auch einen sprühconditioner oder ähnliches für menschen verwenden! Außerdem wasche ich den schweif ab und zu. Ich gebe nach dem Waschen gerne großzügig schweifspray in den schweif, lass das kurz einwirken und kämm den schweif dann aus. Dadurch verknotet er bei mir weniger!

LG

Ein Schweif oder eine lange Mähne wird nicht gebürstet, sondern verlesen...d.h. von Hand alle Strohhalme etc. heraus nehmen.

Um den Schweif zu entwirren gibt es im Fachhandel einen guten Spray .

Schweif und Mähnenspray wirken vorbeugend. Das Haar bleibt schön glatt und lässt sich leichter verlesen.

Mit "Equistar" behandeln, das ist ein Mittel speziell für die Schweif- und Mähnenpflege.

Urlewas 22.09.2016, 19:14

Aber  erst den Besitzer fragen, ob er da nichts gegen hat.

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Schweif verlesen.

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