Wie badet man richtig in einem Hamam?

7 Antworten

Als Hamam wird ein traditionelles türkisches Bad bezeichnet. Im Hamam geht es nicht nur um die Reinigung des Körpers. Ein Hamambesuch ist ein wahres Fest für Körper und Geist. Hier wird der Alltag in angenehmer Wärme mit viel Seifenschaum und Wasser einfach weggespült. Treten Sie ein in unser Wohlfühloase/Hamam und entdecken Sie sich neu.

Am Anfang stet das Schwitzen und Entspannen auf dem heißen Stein (Göbektasi) zwischen 50 – 70 Grad.

Eingehüllt in ein Pestemal (Baumwolltuch) geht es in das Hamam. Zuerst nimmt man an einem der freien Marmorwasserbecken Platz. Das Wasser wird mit bereitstehenden Kupferschalen aus dem Marmorbecken (Kurna) geschöpft und im sitzen über den Körper gegossen. Vom Kopf bis Fuß mit warmen Wasser abgespült legt man sich auf den beheizten Marmorstein, damit sich in der Wärme die Muskeln lockern und die Hautporen öffnen können. Das nasse Pestemal am Leib trägt dazu bei, dass der Körper während der Verweildauer weder unterkühlt noch überhitzt wird.

Nach einer gewissen Zeit, wenn man gut geschwitzt hat, bekommt man ein Ganzkörper-Peeling.

Zu jedem Hamambesuch gehört ein Ganzkörper-Peeling, dass mit einem speziellen fingerlosen Handschuh (Kese) durchgeführt wird. Dabei werden die obersten Hautschichten entfernt und das Bindegewebe durchblutet. Die Öffnung der Poren verbessert die Hautatmung. Sie haben nach dem Peeling nicht nur eine schöne, reinere Haut, sondern Ihre gesamte Gesundheit wird gestärkt, da Ihre Haut durch die geöffneten Poren viel mehr Sauerstoff aufnehmen kann.

Als nächstes bekommen Sie eine Ganzkörperschaummassage.

Nach der Reinigung der Haut wird der ganze Körper in Olivenseifenschaum gehüllt und massiert. Das Ergebnis ist eine deutlich schönere, reinere Haut sowie Entspannung pur…. Das türkische Hamam, Peeling und Schaummassage ergänzen sich zu einer vollkommen Regeneration von Körper und Geist.

Regelmäßige Besuche im Hamam fördern nicht nur Ihr Wohlbefinden sondern auch Ihre Gesundheit. Der heiße Stein in Verbindung mit Wasser öffnet die Poren der Haut und entspannt Ihre Muskeln. Durch die Waschungen werden Schlacken und Giftstoffe gründlich ausgeschieden. Ihr Stoffwechsel und Ihre Durchblutung kommen wieder in Schwung. Herz und Kreislauf werden angeregt und Ihre natürlichen Abwehrkräfte aktiviert.

Mit Freuden teilen, mit seinen Liebsten zusammen entspannen, gewaschen, massiert und verwohnt werden. Das Hamam dient der Reinheit und Frische, Sie fühlen sich wie neu geboren, fit, gesund, stabil, jung und schön. http://www.hamam-duesseldorf.com

ich war nur einmal in einem Hamam. da wurde "alles "mit mir gemacht, ich musste nur ruhig auf einer warmen Marmorplatte liegen, ab und zu wenden. Wasser, heiss und kalt und Seife sind die hauptsächlichen Mittel. Die Scham bleibt durch ein Handtuch bedeckt! Macht Spass udn ist erfrischend, auch wenn das kalte Wasser gut schockt ;-))

So wie ich´s kenne kann man die Badebekleidung anlassen. Und du bekommst ein Tuch auf das du dich drauf setzt, oder wenn du nackt bist umwickelst. Und dann lässt du dich eindampfen wie in nem Dampfbad (ist ja eins).

Ergänzung: Hier stehts noch schlauer http://de.wikipedia.org/wiki/Hamam

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Hamam – Körperliche und geistige Reinigung im türkischen Bad

In der islamischen Welt haben Baderituale eine jahrhundertealte Tradition. Ein Besuch im Hamam – so der türkische Name der Badehäuser – sollte die Gläubigen für das Gebet reinigen. Was früher primär der Erfüllung der strengen Reinlichkeitsvorschriften des Islams diente, ist heute zuallererst eine weltliche Angelegenheit geworden – zumindest bei uns in Deutschland.

Körperliche und geistige Reinigung

Umgeben von sinnlichen Düften, heißem Wasserdampf und einem stilechten Ambiente genießen immer mehr deutsche Besucher den Gang ins türkische Hamam. Hier finden sie geistige Ruhe und körperliche Entspannung. Im Gegensatz zur finnischen Sauna, wo Temperaturen von 100 Grad Celsius erreicht werden, herrschen im Hamam höchstens 50 Grad Celsius.

Dadurch ist beispielsweise die Herz-Kreislauf-Belastung weit geringer. Warme Güsse über Arme und Beine sollen zudem dem Organismus helfen, sich langsam an die Wärme zu gewöhnen. Erst wenn der Körper angenehm erhitzt und der Geist vollkommen entspannt ist, beginnt das eigentliche Baderitual.

Ganzkörperpeeling

Am Anfang steht eine ordentliche Abreibung – mit einem speziellen Handschuh aus Ziegenhaar schrubbt der Tellak, der türkische Bademeister, die Haut seiner Gäste ab. Der ganze Körper wird dabei beginnend von den Füßen und Händen zum Herzen hin abgerieben. Bei dieser nicht ganz schmerzfreien Prozedur fallen die obersten Hautschichten komplett der Bürste zum Opfer.

Anschließend folgt der angenehme Teil der Behandlung: Mit einer duftenden Seife aus Olivenöl und Lavendel werden die Besucher komplett eingeschäumt und dann massiert. Das Ergebnis ist eine deutlich schönere Haut und eine tiefempfundene Entspannung.

Gesundheitsvorsorge

Doch nicht nur das Wohlbefinden wird beim Hamam gesteigert, regelmäßige Besuche fördern auch die Gesundheit. Denn durch die Waschungen werden Schlacken und Giftstoffe gründlich ausgeschieden. Dadurch kommen die Stoffwechselvorgänge in Schwung und auch die Durchblutung funktioniert besser.

Den Abschluss des Baderituals bilden kalte Güsse über Arme und Beine, um den Kreislauf wieder zu stabilisieren. Zu guter Letzt bekommen die Gäste in bester türkischer Tradition einen frisch gebrühten Pfefferminztee gereicht. Danach sollte man circa eine Stunde ruhen. Der Besuch im Hamam mit Kopf-, Rücken- und Seifenmassage kostet rund 30 Euro.

http://www.wdr.de/tv/service/gesundheit/inhalt/20021223/b_3.phtml

DH für deine Mühe - Respekt!

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http://www.sahara-hamam.de

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