Wer hat Erfahrungen mit der Stage School in Hamburg?

6 Antworten

Die Stage School ist für mich ein reiner Abzocker Club. Nur aufs Geld aus und dann die Schüler nach 2 Jahren raus schmeißen (ca. 60% Durchfallquote). Insbesondere nachdem jetzt kürzlich "die Heeresleitung" gewechselt hat, ist's ganz trüb. Z.B. werden die von der Schule selbst vorgegebenen Prüfungsabläufe nicht eingehalten. Man muß sich doch fragen, ob es nicht schon kriminell ist, erst rund 17.000 Euro für 2 Jahre abzuzocken und dann rund 60% der Schüler auf die Straße zu setzen. Und zwar mit der schriftlichen Bemerkung, auch eine Klassenwiederholung brächte wohl nichts. Zu dieser "Erkenntnis" braucht diese Institution 2 Jahre. Aber offensichtlich sind viele Schüler so auf's Show-Buisiness gierig, daß diese Methoden wohl noch lange funktionieren.

Vorweg: Grundsätzlich hat JEDER Schüler der unsere Aufnahmeprüfungen bestanden hat, ein großes ausbaufähiges Potential und die entsprechenden Vorkenntnisse um zum Beruf des Bühnendarstellers ausgebildet werden zu können. Wir möchten an dieser Stelle einmal betonen, wie stolz wir auf unsere unzähligen erfolgreichen Schüler und Absolventen sind, mit denen wir diesen Weg gemeinsam beschritten haben!

„Die Stage School ist für mich ein reiner Abzocker Club. Nur aufs Geld aus und dann die Schüler nach 2 Jahren raus schmeißen (ca. 60% Durchfallquote).“ Wenn es uns um das Geld ginge, würden wir grundsätzlich keine Kündigungen aussprechen. Rein betriebswirtschaftlich betrachtet verzichten wir also auf unsere Einnahmen, wenn wir das tun. Im Übrigen haben wir KEINE Durchfallquote von 60%, sie liegt im Durchschnitt wesentlich niedriger.

„Und zwar mit der schriftlichen Bemerkung, auch eine Klassenwiederholung brächte wohl nichts. Zu dieser "Erkenntnis" braucht diese Institution 2 Jahre.“ Wir haben den Lehrauftrag unsere Schüler in den drei Disziplinen Tanz, Gesang und Schauspiel auf ihre berufliche Laufbahn vorzubereiten: Das erfordert unglaublich viel Arbeit von beiden Seiten!!!! Leider kommt es immer wieder vor, dass bei einzelnen Schülern keine oder nur eine sehr einseitige Entwicklung während der Ausbildung stattfindet. Zum Ende des ersten Jahres finden Beobachtungstage statt, an denen jeder Schüler persönlich eine Einschätzung seiner Leistung durch die künstlerische Kommission erhält, incl. detaillierter Vorschläge, an welchen Punkten er arbeiten muss, um das Ausbildungsziel zu erreichen. In Einzelfällen lässt die gezeigte Leistung und Entwicklung derartig zu wünschen übrig, dass die Kommission empfiehlt die Ausbildung zu beenden. (Zu unserem Erstaunen macht kaum ein Schüler von dieser Möglichkeit Gebrauch). Die Schüler haben in der Regel die Option die Klasse zu wiederholen. Wenn wir das allerdings im Einzelfall für nicht sinnvoll erachten, halten wir es für unsere Pflicht, das ehrlich mitzuteilen. In der Mitte des 2. Jahres erfolgen weitere Beobachtungstage, mit dem gleichen Procedere. Entgegen der Meinung des obigen Kommentators bedauern wir es sehr, wenn Schüler es trotzdem nicht schaffen das erforderliche Leistungsniveau für das dritte Ausbildungsjahr zu erreichen und dadurch die Prüfung nicht bestehen. In fast allen Fällen haben die durchgefallenen Schüler übrigens eines gemeinsam: Eine unglaublich hohe Anzahl an Fehlstunden - trotz massiver Ermahnungen seitens der Schule am Unterricht regelmäßig teilzunehmen!

Wir beantworten auch hierzu Ihre Fragen gerne persönlich: Tel: 040 – 355 40 743

Stage School Hamburg

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@stageschool

Ich bleibe bei meiner Einschätzung der Stage School, ein Abzocker - Modell. Und zwar deshalb: Wenn die Stage S. Schüler aus Ertragsgründen bis zum Abschluss durchziehen würde, hätte sie sehr schnell ein Problem mit den "Abnehmern" dieser Schüler. Dann nämlich würde sich rum sprechen wie viele dieser Schüler keine Stelle bekommen würden, weil mehr ausgebildet wird, als am Markt gebraucht wird. Diese Schüler hätten aber einen Stage S. - Abschluss, der dann nichts wert ist. Ein viel besseres Geschäftsmodell ist doch aus jedem Schüler ein max. Profit zu ziehen, Ihn also 2 Jahre zahlen zu lassen und Ihn dann in "die Wüste" zu prüfen. Diese Schüler scheitern an einer wenig objektiven Prüfung und verschwinden dann sozusagen im Nirwana. Sie gehen nicht zu Lasten der Schule. Sie haben aber die Stage S. und die erfolgreichen Abgänger der Stage S. finanziert und ich bleibe bei 60% Durchfallquote. Die braucht man ja auch, denn z.B. durch diese Casting-Affen im TV ist die Menschheit doch der Meinung, dass nur einer "Superstar" werden kann und der Rest Schrott ist. So gesehen wären die 40% Erfolgreiche der Stage S. dann schon reinste Inflation. Es geht also ähnlich einer TV Casting Show hier im kleineren Rahmen ab, allerdings gegen Bezahlung. Wenn die Stage S. Mumm hätte, würde sie z.B. folgendes Zahlungsmodell anbieten. Jeder Schüler zahlt den Jahresbeitrag auf ein Treuhandkonto und bei Scheitern an einer Prüfung erhält der Gescheiterte dieses Geld zurück. Die zum Schluss erfolgreichen Schulabgänger zahlen am Ende einen ordentlichen Erfolgsbonus, der die Kosten der "rausgeprüften" Schüler deckt. Übrigens der Versuch, gescheiterte Schüler über erhöhte Fehlstunden zu erklären, zeigt wie wenig substantiiert die Stage S. kontern kann. Gegenüber den betroffenen Schülern ist so eine generelle Aussage m.E. allerdings eine Frechheit. Dazu passt, wie ich übrigens ebenfalls weiß, daß sich die Stage S. nicht scheut, ziemlich schnell einen Anwalt einzuschalten, wenn sie den letzten Euro aus einem Schülern raus quetschen will.

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Ich kann mich da nur anschließen, ich habe einen Workshop mitgemacht und der war wirklich nicht gut. Da geht es nur ums Geld machen.

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Da ich Musical studiert habe, weiß ich ein bisschen mehr über die Stage School... Also die Gebühren sind wie gesagt bei ca. 800 Euro monatlich. Sie nehmen sehr viele Leute in den ersten Jahrgang auf, aber nur um die anderen Jahre damit finanzieren zu können. Ich selbst hatte vor Jahren einen Workshop der Stageschool mitgemacht und war eher enttäuscht. Bis auf die (angeblich guten) Tanzklassen hat man da nur eine Gesangsstd pro Woche während der ersten beiden Ausbildungsjahre, was ich persönlich für einen Muscalsänger/-in viel zu wenig finde! Wenn du dich für Musical interessierst, lasse dir am besten die Prüfungsanforderungen bzw. Unterlagen von den staatlichen Schulen in Deutschland schicken. (UDK Berlin, August Everding München, Folgwang Hochschule Essen, Leipzig). Da werden zwar nur zwischen 4-9 Leute prü Jahrgang aufgenommen aber die Ausbildungskosten werden dann vom Staat bezahlt. Falls das dann nicht klappt, kannst du dich immer noch nach privaten Schulen umschauen... Stairs Up in Osnarbrück wäre dann ein Tipp:-)

Hey,

also ich war auf der schule und kann sagen, dass die organisation der stage katastrophal ist und die schule extrem geldgeil ist..es gibt weitaus bessere schulen für musicaldarsteller! natürlich sind manche dozenten wirklich gut,aber insgesamt ist diese schule einfach eine geldmaschinerie und nicht wirklich empfehlenswert...

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