Wer hat Ahnung? Schimmel trotz "weißer Wanne".

12 Antworten

schwarzer Schimmel muß nicht unbedingt was mit Lüften zu tun haben. Er tritt gelegentlich auf, wenn Wände neu gestrichen wurden. Aus der Farbe diffundiert Lösungsmittel, dass den Schwarzschimmel verursacht. Habe auf die Flächen Sakrotan gegen Schimmel gesprüht, worauf diese wieder weiss wurden. Seitdem ist Ruhe

Grundsätzlich kann man das Problem mit Klimaplatten aus Calciumsilikatplatten zuverlässig lösen. Es müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen gegeben sein. So darf evt. Schimmel nicht durch eindringende Feuchtigkeit von außen (scheint ja hier ausgeschlossen) oder falsches Lüftungsverhalten verursacht sein. Wenn der Grund für ein Schimmelproblem aber, wie es hier scheint, zu kalte Innenseiten der Außenwände auf Grund schlechter Wärmedämmung und evt. zusätzlich vorstehender, Luftaustausch verhindernder Möbel ist, kann dieses mit diesen Platten gut gelöst werden. Grundsätzlich muss vorhandener Schimmel aber vor dem Einbau der Calciumsilikatplatten komplett entfernt werden!

Calciumsilikatplatten, oft auch Klimaplatten genannt, haben eine gute Dämmwirkung und zusätzlich den sogennannten Wohnklimaeffekt. Sie nehmen überschüssige Luftfeuchtigkeit zuverlässig auf und geben sie später, richtiges Lüftungsverhalten vorausgesetzt, auch wieder an die Raumluft ab. Dieses Klima ausgleichende Verhalten ist auch der Grund für die Bezeichnung "Klimaplatten". Die Calciumsilikatplatten sind zudem alkalisch und damit grundsätzlich sehr schimmelfeindlich. Da sie auch die Temperatur auf der Innenseite der Außenwand deutlich anheben und sich somit dort, wegen sicherer Überschreitung des Taupunktes, keine Feuchtigkeit mehr bilden kann, sind dem Schimmel die wichtigsten Nährböden entzogen. Ein evt. auftretendes Problem mit der Verlagerung des Schimmels auf die Übergang zu den Innenwänden bzw. Decken löst man mit sogenannten Keilplatten, auch aus Calciumsilikat. Für Fenster-, Tür- und Heizungsnischenlaibungen benötigt man oft sogenannte Laibungsplatten in ca. 1,5 cm Dicke, weil an den Laibungen für die 2,5 cm-Plattenevt. nicht genügend Platz ist.

Klimaplatten aus Calciumsilikat (auch Kalziumsilikat) kann man heutzutage gut und günstig in diversen Onlineshops kaufen (Suchbegriff "Klimaplatten" oder "Calciumsilikatplatten"). 2,5 cm-Calciumsilikat-Klimaplatten sind zum Teil schon unter 20 EUR je m² incl. MwSt. zu bekommen. Sie sind aber, für größeren Isolierbedarf, meist auch in den Dicken 3, 4 und 5 cm zu bekommen, natürlich entsprechend teurer.

Wenn der Shop zudem ein trusted shops-Siegel trägt, ist das Ganze absolut vertrauenswürdig! Zudem gibt es fast immert auch eine nette und kompetente telefonische Beratung und zusätzliche Hintergrundinfos zum Thema Raumklima und Innendämmung auf den jeweiligen Shopseiten! Auch die Anlieferung auf die Baustelle ist meist zu erträglichen Kosten möglich.

Meiner Meinung nach ist es nur sinnvoll den Bereich von außen (buddeln ist angesagt), nachträglich zu dämmen (Bei Wärmebrücken spricht man von Dämmung - Isoliert werden Kabel). Sollte die weisse Wanne korrekt ausgeführt sein, müßte das Problem verschwinden....wenn nicht würde das nichts bringen. Würde vorsichtshalber die Außenwand mit einem Bitumenanstrich versehen und dann die Dämmung anbringen, damit seid ihr das Problem auf jeden Fall los!!! Ist halt viel arbeit aber diese ganzen Lösungen im Innenbereich halte ich persönlich für sehr problematisch da ein neuer Befall nicht entdeckt werden kann, der Schimmel entsteht dann hinter der Innendämmung.... Schöne Grüße und viel Spaß beim buddeln, A.Elsenbusch (staatl. geprüfter Bautechniker)

Nasse Wand, hochdrückendes Grundwasser

Hi Leute,

ich brauche eure Hilfe. Ich bewohne als Mieter ein Haus, Baujahr 1930. Das Mauerwerk ist noch Fachwerk, die Wände sind verputzt. Das Gebäude hat einen kleinen Keller, der ca. 10 qm groß ist und sind etwas angehoben in der Küche befindet.

Diese typischen alten Kartoffelkeller, kaum 2 m hoher Raum und die Küche ist ein halben Meter höher als die Bodenebene im EG. Im Keller selber zieht Feuchtigkeit ca. 1/2 m hoch die Wand hoch. Außerdem haben wir im EG in einem Raum, den wir gerade erst renovieren festgestellt, dass an der Wand, vom Boden ausgehend Feuchtigkeit hochzieht (Stelle ist ca. 2,5 m breit und 1/2 m hoch). Im Keller ist es fast rund herum im unteren Bereich der Wände nass.

Meine Vermutung ist hochdrückendes Grundwasser. Jedoch fiel das bisher nicht auf. Aufgrund der Niederschläge die letzten 2 Monate fiel es uns jetzt aber bei den weiteren Renovierungsarbeiten auf. In dem Raum, welchen wir renovieren, haben wir vorher schon beim Tapeten abreissen festgestellt, dass an der Wand gearbeitet wurde.

Als wir den Vermieter darauf ansprachen, sagte er: Das liegt hier daran, dass auf dem Schornstein keine Kappe war und es daher reinregnete. Das hatten wir ihm erstmal abgekauft. Als heute der Schornsteinfeger vor Ort war, sagte er nur: aha, das jahrealte Problem mal wieder - also an dieser Stelle schonmal die Vermutung arglistiger Täuschung bei Vertragsabschluss.

Jetzt meine Fragen:

a) Besteht bei Verlegung einer Drenage um das Haus die Möglichkeit, hier für Abhilfe zu schaffen

b) Sollte das nicht möglich sein, welche rechtlichen Möglichkeiten habe ich gegen den Vermieter vorzugehen - Begründung : Wir haben das Haus fast von Grund auf entkernt, alles runtergerissen und renoviert, haben ca. 1200 Arbeitsstunden ins Haus gesteckt mit 2-3 Personen und wollen das eigentlich nicht dafür gemacht haben, jetzt wieder ausziehen zu müssen, ohne die Früchte unserer mühevollen Arbeit geniessen zu können.

Danke für eure hilfreichen Hinweise

Da Relaxolator

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Kellerabdichtung von außen: neue DIN NORM 18533 was muss ich als Hausbesitzer bei der Auswahl der richtigen Sanierungsfirma beachten?

Hallo zusammen,

ich selber bin Eigentümer von zwei Einfamilienhäusern in Salzgitter-Bad (Niedersachsen) wovon ich und meine Frau eins selbst bewohnen, das zweite Haus stammt aus einer Erbschaft und soll vermietet werden.

Bevor ich das EFH BJ 1972 allerdings vermieten kann, muss erst einmal eine Sanierung des Kellers und der Außenisolierung erfolgen. Nicht nur die Kellerräume, auch die Räume im Erdgeschoss haben feuchte Wände.

Nun bin ich als gelernter technischer Zeichner nicht gänzlich Branchen-fremd jedoch recherchiere ich nun seit einigen Wochenenden im Internet zum Thema Kellerabdichtung. Dabei bin ich auf eine Meldung bezüglich einer neuen DIN Norm 18533 für den Bereich der Kellersanierung gestoßen.

Allerdings ist der Informationsfluss online recht unterschiedlich. Beide regionale Sanierungsfirmen aus der Region Hildesheim konnten mir zu dem Thema gar nichts sagen und haben meine Fragen nicht wirklich ernst genommen.

Soweit ich mittlerweile weiss galt bisher die DIN Norm 18195.

Diese soll sich allerdings nur mit der Abdichtung und Außenisolierung von Neubauten beschäftigen und ist nicht gültig für die nachträgliche Sanierung von Bestandsimmobilien.

Kann mir jemand hier im Forum detaillierte Informationen zu diesem Thema geben bzw. ist diese neue DIN NORM nun eine Verbesserung für mich oder nicht?

Und vor allem, worauf sollte ich bei der Wahl der passenden Sanierungsfirma achten?

Über Hinweise und Erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar.

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Wir bauen mit einem Bauträger ein EFH! Für die Zwischendecke muss ein Kran kommen und die Straße vorübergehend gesperrt werden!?

Wer ist für das beantragen der Straßensperre verantwortlich ? Die Baufirma ? Ich als Käufer ? Oder die Firma vom Kran ?

Und weiterhin soll ich eine Freistellung unterzeichnen, dass ich hafte wenn durch den Kran Schäden an Straße, Leitungen etc entstehen! Ist das rechtens ?

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Mieter haben Haus im ganz ungepflegten Zustand übergeben

Hallo,

wir hatten vor ca. 14 Tagen die Übergabe unseres vermieteten EFH .Die Mieter haben am letzten Tag ( 31.) das Haus übergeben und uns traf fast der Schlag bei der Besichtigung .

Die Mieter haben fast 8 Jahre darin gewohnt. Da wir ziemlich weit entfernt wohnen, haben wir in den Jahren nur 1 x das Haus von innen gesehen. Da wohnten sie gerade 1 Jahr dort und alles war o.k.

Das haus ist total von innen in einem ungepflegtem Zustand .Die Kellerfenster wurden nie geputzt und die Fensterschächte sind total mit Dreck und Spinnweben übersät .

Heizkörper total dick verdreckst . Vor 2 Jahren haben wir neue Fenster einbauen lassen auch die sind noch nie geputzt worden .Die Rahmen sind total von innen verdreckst . Der ganze Hausflur und unter den Treppen dick mit Spinnweben . Die Haustüre aus Holz wurde von innen nach aussen durchbohrt um ein Zusatzsicherheitsschloss ein zu bauen.Türe ist total zerkratzt und verdreckst . Eine Glasscheibe im Keller ist zerbrochen. In jedem Zimmer Spinnweben . Renoviert wurde in den fast 8 Jahren noch nie . Das ist unverkennbar . Und von dem Garten möchte ich erst garnicht reden ........Kaution von 3 Monatsmieten haben wir .Die wollten sie sofort zurück haben.

Wir möchten das Haus verkaufen und der Makler meint in diesem Zustand eine Wertminderung von ca. 30.000 €

Die Mieter behaupten sie hätten das Haus damals in diesem Zustand übernommen . Was keines stimmt. Nur ich stelle mir dann die Frage ob man so viel Jahre in solch einem Dreck leben möchte ? und warum sie solch ein verdreckstes Haus gemietet haben ?

Wie gehen wir mit der Kaution um ? Das Haus muß auf jedem Fall gesäubert werden , so zum Verkauf anbieten geht gar nicht .

Es befinden sie auch Stock und Schimmelflecken in den Kellerräumen .Alles muss beseitigt werden.

Können wir die Kosten hier von der KAUTION abziehen ?

Die Mieter haben 3 kleine Kinder die in einem unsauberen Kinderzimmer gelebt haben .Die Mutter ist sogar Grundschullehrerin .

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Kann eine schwere Keramik-Duschwanne 140x80 auf Füßen installiert werden, oder ist eine andere Methode besser?

Hallo allerseits,

wir renovieren derzeit unser neues Heim und nun ist unser Bad an der Reihe. Wo einst eine Badewanne stand, soll nun eine Dusche hin.

Wir hatten uns nun eine 140cm x 80cm Keramik Duschtasse von Villeroy Boch bestellt, das Modell Lifetime. Nun mussten wir feststellen, dass keinerlei Anleitung, Beschreibung, oder jegliche Art von Zubehör dabei war Ablaufvorrichtung habe ich nun besorgt, allerdings hängt es nun an der Montage der Wanne.

Ich konnte weder vom Hersteller selbst oder OBI / Hornbach eine klare Installationsempfehlung erhalten. Im Internet scheiden sich ebenfalls die Geister. Deswegen frage ich mal ganz spontan in die Runde. Hoffentlich werde ich hier schlauer

Nach meiner Recherche, würde ich wie folgt vorgehen. Ich habe 2 paar Wannenfüße gekauft, da die Wanne recht lang ist. Diese würden an die Wanne geklebt. Klebestreifen sind bereits an den Füßen und von Schrauben einsetzen würde ich eigentlich ungern machen wollen, da die Wanne aus Keramik ist. Durch das Gewicht der Wanne, ca. 50-60kg, würde ich sagen dass die Wanne stabil sitzen würde. Allerdings bin ich mir hier nicht wirklich sicher, da mir scheint das Gewicht der Wanne + die Person die duscht, doch recht viel ist. Wäre der Einbau auf Füßen dennoch ok?

Die Wanne würde an die längere Wand anliegen, siehe Bild im Anhang, da sie mittig platziert werden sollte. Links und rechts werden Fliesen den Raum zwischen Wand und Wanne füllen. Diese 3 Seiten der Wanne würde ich mit Dichtungsband versehen, 5cm über den Wannenrand bis die Fliesen sitzen, dann wird dieser Rand abgeschnitten und mit Silikon abgedichtet.

Nun würde es noch um den Raum unter der Wanne gehen. Würdet Ihr hierzu empfehlen, die Wanne diese weißen Steinblöcke zu setzen, die man zurecht sägen kann, oder würden hier Jacko/Wedie Platten ausreichen? Auf diese Platten würden dann von außen die Fließen kommen.

Weitere Fragen die mir noch unklar sind:

Ich hatte gelesen dass Keramik bei Heiß/Kalt Wechseln recht stark mitarbeitet, deswegen sollte ein Einbau auf Estrich vermieden werden. Wäre das so korrekt? Von div. Beratern im Baumarkt wurde mir einerseits gesagt dass die Estrichmethode besser wäre, andere empfehlen die Wanne auf Füßen zu stellen.

Um die Wanne noch zusätzlich zu stützen wollte ich Wannenleisten und Wannenanker benutzen. Wäre dies empfehlenswert oder zu viel des Guten?

Freue mich auf Euer Feedback und schon mal vielen Dank im Voraus.

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Meine Katze macht immer in die Wanne Groß. Warum?

Hallo Zusammen,

meine kleine Katze (1 1/2 Jahre) macht eigentlich immer ins Katzenklo. Allerdings nur klein. Jedes mal wenn sie groß muss, geht sie in die Badewanne. Wir nehmen an, Sie hat sich das von der Katze meiner Mutter abgeguckt, da diese immer in die Wanne gemacht hat, wenn das Katzenklo nicht sauber genug war. Unsere Katzentoilette ist immer sauber und wir haben es auch schon mit einem anderen Streu versucht doch sie macht immer noch in die Wanne. Vielleicht hilft es ja noch wenn ich erwähne, das die kleine eine Handaufzucht ist. Soweit ich weiß, hat Ihre eine Schwester, die wir auch aufgezogen haben, auch in die Wanne gemacht. Mittlerweile macht unsere Kleine aber nicht nur in die Wanne, sondern auch im Schlafzimmer auf den Boden. Könnt Ihr mir vielleicht bei dem Problem helfen?

Liebe Grüße

Janine

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