welche pferderasse soll ich nehmen?

18 Antworten

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Also Du willst dem Pferd nicht zur Last fallen, es soll heiß werden, kein Ardenner sein ... Was soll es denn nun alles können? Jedes Pferd kann sich eignen solange es darauf trainiert ist und gesund. Criollos sind tolle Pferde: Arbeitspferde die belastbar sind aber aufgrund des eher rohen Umgangs beim Einreiten in Argentinien keine Schmuser sein sollen. Quarter: schöne Tiere, leider zur Moderasse mutiert und deswegen meist zu kleine Hufe für sehr muskulöse Körper Traber: nun ich hab selbst einen - da bin einfach ein Fan, gut geritten sind das ausdauernde willige Partner Muli, naja Lastenträger Achal-Tekkiner: wow! Aber willst Du auf dem Wanderritt auch Gepäck mitnehmen, sie sind recht feingliedrig Araber: für leichte Reiter toll, können nervig sein aber haben die klassischen Eigenschaften für Distanzritte (Distanz!) Absoluter Allrounder sind Haflinger, aber da sie oft etwas sehr selbsständig denken nichts für absolute Anfänger. Egal ob Du reine Rasseporträts berücksichtigst, es kommt immer auf das einzelne Tier an und wie Du es trainierst. Es gibt Wanderreithöfe die auch Pferde handeln. zB. Gensleiten, das ist super - dann kann man auch testen

Alle dieser Pferderassen sind geeignet zum Wanderreiten. Also am besten für SOMMERRITTE finde ich entweder Araber, Quarter Horse oder Achal - Tekkiner.

Ich schreibe mal die einzelnen Vor- und Nachteile der Pferderassen auf.

Araber

Vorteile

  1. Der Araber ist sehr ausdauernd
  2. Araber sind nicht kälte- oder hitzempfindlich.

Nachteile

  1. Der VOLLBLUT Araber ist des öfteren hibbelig

Quarter Horses

Vorteile

  1. Das Quarter Horse ist ein sehr nervenstarkes Tier
  2. Diese Tiere sind sehr gelassen
  3. Quarter Horses sind ausdauernd

Nachteile

  1. Mir fällt nichts dazu ein.

Achal - Tekkiner

Vorteile

  1. Diese Pferde sind nervenstark
  2. Achal - Tekkiner sind ausdauernd
  3. Die Pferde halten große Hitze- und Kälte aus.
  4. Achal - Tekkiner sind sehr trittsicher
  5. Diese Pferderasse ist sehr wiederstandsfähig
  6. Achal - Tekkiner sind sehr anpassungsfähig

Nachteile

  1. Oft haben Achal - Tekkiner ihren eigenen Kopf.

INFO

Nicht alle Pferde einer Rasse sind ausdauernd. Ich kenne die Pferde nicht. Das hat auch etwas mit dem Trainingsstand zu tun.

MFG Horsey

Blüter sind sensible also nichts für leute die mal ebend nen wanderritt mitmachen wollen

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Araber sind nicht kälteempfindlich? eher schon...

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reitest du englisch oder western? westernsättel sind für araber zu lange, da sie einen Wirbel weniger haben und deshalb eigentlich auch nicht so sehr belastbar sind. araber haben kurzen rücken. achal tekkiner hingegen haben einen wirbel mehr als alle andere Rassen, also längeren Rücken

ich will mir sowieso ein pferd kaufen! ich will, was ich schon mal erlebt habe nicht noch einmal erleben. ein wanderritt mit einem ardenner, der beim schwimmen die puste ausgegangen ist! war erschrecken! der tierarzt meint es hätte mit der rasse zutun, deswegen...

Es gibt eine "Rasse", die ist geradezu zum Wanderreiten gezüchtet worden und das ist das Maultier! Darin verbinden sich die Vorteile des Pferdes und des Esels in geradezu genialer Weise. Sie sind freundlich und leistungsbereit wie ein Pferd, klug wie ein Esel, ausserdem gute Gewichtsträger (150 kg können die locker ab), scheuen selten und dann mit Grund, kommen mit wenig und wechselndem Futter gut aus, können auch mal länger ohne Wasser sein, erholen sich nach der Anstrengung sehr schnell wieder, sind nicht heikel bei kleinen Verletzungen, werden kaum krank und sind erst noch viel langlebiger. Der allergrösste Pluspunkt, der für die Mulis spricht, das ist der Umstand, dass sie im Gegensatz zum Pferd nicht nur blindlings gehorchen, sondern selber mitdenken. So bringt sich ein Maultier nie selber in Gefahr und steckt man mal in einer brenzligen Situation, verlieren sie nicht den Kopf, sondern überlegen sich, wie sie da selber wieder rauskommen.

Ich reite seit 25 Jahren Maultiere, auch immer wieder auf grossen Touren. Für mich persönlich gibt es nichts Geeigneteres. Ich fand noch keinen Grund, um jemals wieder auf Pferde umzusteigen.