Welche Mönchsorte trägt eine braune Kutte?

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2 Antworten

Wie schon in einem anderen Beitrag geschrieben ist Braun sehr einfach herzustellen. Weil es eigentlich nicht gefärbt werden muss.

Demnach trägt auch der erste der großen Bettelorden, die Franziskaner ein braunes Habit (also die Robe) und das bis heute. Allerdings tragen auch die franziskanischen Reformorden der Kapuziner, soweit ich weiß ein braunes Habit. Die Minoriten tragen ein komplett schwarzes schlichtes Habit und die Dominikaner tragen ein schwarzes Habit mit einem weißen Überwurf.

Im Mittelalter wird das ganze schwerer, weil die Ordnestracht damals nicht unbedingt so einheitlich war. In der Regel sind aber die Mönche mit den braunen einfachen Roben und einem Seil mit Knoten dran Franziskaner, außerdem tragen sie keine Schuhe und sind in der Regel Barfuß dargestellt. Benediktiner hingegen werden meist ohne Seil als Gürtel dargestellt.

Hoff ich konnte helfen. Für was genau musst du das wissen? Vielleicht kannst du ja rausfinden, um welche Zeit es geht und ob es damals schon Bettelorden gab.

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generell kann man meiner meinung nach sagen, dass braun einfach zu färben ist bzw. schon als farbe vorliegt (zB wolle) und damit vergleichsweise günstig war. Damit kann man sagen, dass "niedrigere" geistliche weniger teure und aufwendige kleidung trugen. so zum bweispiel einfache kutten aus Wollstoff oder Hanf. Wie das heute ist habe ich allerdings keine ahnung. bin aber der meinung, dass heutzutage kein geistlicher mehr braun "trägt".

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