Welche Gefahren gibt es auf dem Jakobsweg?

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6 Antworten

Wenn du körperlich gesund und fit bist, du mit richtiger Wanderbekleidung + Schuhwerk ausgesattet bist.....ist das schon mal die die beste Voraussetzung!!!!!!

Der Jakobsweg ist ein Höhenweg. Historisch waren die Täler oft wegen Sumpf nicht begehbar. Der Weg steigt in Mittelgebirgen oft an und schlängelt sich wieder nach unten. Er ist aber nirgends über eine längere Strecke richtig alpin. Eine Ausnahme bildet vielleicht eine Variante in der Schweiz. Kilometerlange Feldwege, Waldwege, Bergpfade im Mittelgebirge und Wiesenwege formen den Weg. Es gibt aber auch Etappen, während denen der Pilger sich fast nur auf Asphalt bewegt. Schwere Bergschuhe braucht der Pilger nicht. Leichte Wanderstiefel mit ca. 1100g sind die ideale Wahl.

Risikomanagement = Das Diebstahlrisiko auf der langen Strecke ist hoch. Deshalb sollte der moderne Pilger Geld möglichst nah am Körper unter der Kleidung tragen. Ein Portmonnaie in der Hosentasche zieht Taschendiebe magisch an. Sie sind im Stande zu stehlen, ohne dass der Pilger etwas davon bemerkt. Besser als ein Portmonnaie ist ein Brustbeutel. In der Nacht steckt man Papiere mit in den Schlafsack. Wichtige Rufnummern hat der achtsame Pilger mehrmals notiert und bewahrt sie an unterschiedlichen Stellen auf. Muss er die Bankkarte nach Verlust über die Sperrstelle für ungültig erklären, braucht er die richtige Telefonnummer sowie alle nötigen Daten wie Kartennummer, Bankleitzahl usw.. Wie er in diesem Fall zu einer neuen Bankkarte kommt, klärt er vor dem Aufbruch. Überhaupt bedient sich der aufgeklärte Pilger seines Verstandes und erwägt bereits im Vorfeld Handlungsweisen, die ihm im Gefahrenfall nützlich sein können.

http://www.jakobuspilgergemeinschaft-augsburg.de/aufbruch/vorbereitungen/vorbereitungen.html

Dankeschön für das goldene Sternchen, habe mich echt gefreut

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Schlangen... in D.... ja klar! Festes Schuhwerk genügt schon und schützt vor Umknicken und ähnlichen mißlichkeiten.

"Wilde" Hunde... viel gefährlicher sind die Minifußhupen an Rollatorleinen mit älteren Damen am anderen Ende. "Will nur spielen" und dann sinds erstklassige Wadenbeißer.

Strassenräuber... lol... das sind heute die Jugendgangs, die dich am nächsten U-Bahnhof anquatschen und dann zusammenschlagen und treten.

Schon mitbekommen, dass wir längst im 21. Jahrhundert leben? Der Schinderhannes und Konsorten beschauen schon einige jahre lang die Radieschen von unten.

Das mit den Strassenräubern meinte ich natürlich auf die heutige Zeit bezogen. Die Jugendgangs waren schon ganz passend getroffen.auserdem gibt es genügend klein und grosskriminelle die ich unter "moderne Strassenräuber" zusammenfassen würde. :-))

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Das mit den Schlangen fand ich jetzt nicht so abwegig,da es ja in Spanien eine ganze Handvoll Giftschlangen gibt bzw. geben soll.

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Wo willst du denn wandern? In Spanien, in Frankreich, in Deutschland oder in der Schweiz? In allen diesen Ländern gibt es Abschnitte des Jakobsweges und es wird wohl kaum gefährlicher als auf anderen Wanderwegen sein.

in Spanien

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@hp7830

Hape Kerkeling ist auf dem spanischen Teilstück gewandert und er hat darüber das Buch „ich dann mal weg“ geschrieben. Ich habe es mit grösstem Vergnügen gelesen, von Giftschlangen hat er nichts geschrieben.

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Man kann überfahren werden, sich einen Fuss brechen, man kann sich einen Arm brechen, die Schulter auskugeln, es gibt Menschen die kriegen einen Schnupfen, andere ( hauptsächlich Frauen) werden Schwanger , man kann das Händy verlieren, die Kreditkarte sperren weil man 3 mal den falschen PinCode eingibt........ oder gar nichts von alldem.

Es gibt viele Jakobswege! Wo willst du denn wandern?

alles was dir sonst auch passieren kann ;-)

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