Welche Ausbildung eignet sich vor dem Psychologiestudium?

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3 Antworten

Es gibt kein Studium der Kinder- und Jugendpsychologie.

Wenn überhaupt, gibt es eine Fortbildung zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Dazu muss man aber schon ein Psychologiestudium abgeschlossen haben. Es gibt auch noch den Schmalspurweg über ein Pädagogikstudium oder ein Studium der Sozialen Arbeit.

So ein Studium existiert, da muss ich dich leider enttäuschen. Vielleicht kennst du es einfach nicht unter diesem etwas trivialeren Namen, es kann auch unter zum Beipiel Familienpsychologie oder Psychologie mit dem Schwerpunkt Kinderpsychologie.

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@danceyourkarma

Bei Hyperventilation können Wortfindung und Satzbau schon etwas durcheinander geraten. Vielleicht ist ja auch bei der Eurythmie etwas schiefgelaufen. Um zukünftige nutzlose Antworten zu vermeiden, wäre es schön, wenn Du die Jodelakademie nennen könntest, die ein unmittelbares, grundständiges Studium der von Dir erträumten Fachrichtungen anbietet, das auch nur ansatzweise von den Standesorganisationen anerkannt würde, die über Kassenzulassung und andere Fleischtöpfe entscheiden.



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@lastgasp

Das würde mich auch sehr interessieren, wo man dieses Fach denn wohl studieren können soll.

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Ich schätze auch, dass hier einiges durcheinander geraten ist.

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Hey ;)

Wartesemester werden häufig falsch verstanden. Die meisten glauben: Wer eine 1,5 hat muss nicht so lange warten wie jemand, der eine 2,5 hat. Das ist aber falsch. Wartesemester bedeutet: Wer am längsten wartet bekommt den Platz. Irgendwo muss dann aber "abgeschnitten" werden... zum Beispiel kommen alle dran, die länger als vier Jahre (8 Semester) warten und im 8. Semester muss irgendwo eine Grenze gezogen werden - da geht es dann nach Note. 

Aktuell liegen die Wartesemester bei 8-18 (http://www.psychologie-studieren.de/nc-numerus-clausus/). Das heißt, dass Du 4-9 Jahre warten musst.

Hast Du über ein Studium an einer Privaten nachgedacht? In der Wartezeit entstehen für Dich nicht unerhebliche Kosten, die oftmals auch die Studiengebühren überschreiten. Wenn Du das Studium dann später beginnst, bekommst Du Dinge wie Kindergeld, Bafög, etc. eventuell nicht mehr...

Ich würde wie folgt rechnen: Welche kosten fallen während der Ausbildung an? (Krankenkasse, Wohnung, Essen, etc.) und welche Gelder kommen rein (z.B. Ausbildungsgehalt. Außer Kindergeld und Dinge, die ohnehin auch bei einem Studium eingehen würden). Das Ganze über die zu erwartende Wartezeit plus anschließendes Studium.

Und diese Zahl würde ich vergleichen mit einer zweiten, die sich wie folgt errechnet: Studiengebühren über den Zeitraum als Ausgaben (sowie Wohnung, Essen, Krankenkasse, etc.) und bei den Einnahmen (zum Beispiel schon während des Studiums ein 400-Euro-Nebenjob) beginnst Du ja Deinen richtigen Job als Psychologe viel Früher, als wenn Du vorher eine Ausbildung mit Ausbildungsvergütung bekommst... das heißt die richtigen Einnahmen kommen dann auch früher rein... Und das würde ich mal für den Zeitraum des Studiums berechnen sowie nach dem Studium noch mal die gleiche berufstätige Zeit hintendran gerechnet, wie bei der ersten Variante (nur mit höherem Gehalt)

--> Am Ende wirst Du zweierlei sehen: Lohnt sich das spätere, höhere Gehalt schon, um die Studienkosten zu decken? Kostet die Wartezeit möglicherweise mehr als das Studium?

Wenn ich eine Frage stelle, die sich auf Ausbildungen bezieht, möchte ich keine Antwort wie diese. Denkst du nicht, ich habe mir schon vieles überlegt? Und ziehe in deine Rechnung doch bitte einmal die hohen Gebühren einer privaten Fakultät mit ein. Entschuldige, dass ich so reagiere, aber diese Antwort kann ich beim besten Willen nicht gebrauchen :(

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@danceyourkarma

Da du anscheinend so einiges nicht verstanden hast, wie deine Frage zeigt, ist es recht unhöflich, jemandem, der dir helfen möchte, einen derartigen Kommentar zu hinterlassen.

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Glaube Mir, du hast Mir mit deinem Kommentar, der nicht hilfreich sondern einfach nur unangebracht war, nichts neues erzählt. Wenn du mir hättest helfen wollen, dann hättest du mir eine Antwort auf meine Frage geliefert und nicht eine Antwort à la "Oh ich muss da mal meinen Senf dazugeben, er hat zwar nicht nach meiner Meinung gefragt, aber ich tue sie ihm trotzdem kund". Außerdem weiß ich nicht, wie du auf die Idee kommst, dass ich denken würde, man würde Wartesemester in Abhängigkeit zum Notendurchschnitt haben, diese Konklusion lässt sich, um dir einmal meine Meinung kund zu tuen, nicht aus meiner Frage ziehen. Ich kann solche Leute weder leiden, noch verstehen, die solche fehlplatzierten Antworten geben. Es tut mir Leid, aber ich sollte genug herausgestellt haben, wieso ich so reagiere, und ich habe die Höflichkeitsform beim besten Willen allem vorangestellt.

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@danceyourkarma

Ich bin gar nicht der Antwortende, ich habe lediglich deinen Kommentar gerügt. Den empfinde ich als anmaßend und extrem arrogant.
Den der Gedankenansatz von JaniXfX ist nicht unberechtigt, auch wenn du das anders sehen möchtest. Aber sicher weißt du ja schon alles...

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Hallo liebe Fragestellerin,

manchmal bin ich echt etwas getroffen von den Antworten der Nutzer. Ich weiß dann auch nicht mehr, was ich sagen soll - ich habe Dir ja nicht aus Bosheit geantwortet oder um Dich zu ärgern. So habe ich heute Morgen Deine Frage entdeckt und mir gedacht, ich könnte noch was beisteuern... so bin ich dann auch zu spät zu meinem Zweitjob gekommen - der übrigens eine Stelle im Hochschulmanagement einer privaten Hochschule ist. Und da ich häufig Studienberatung mache (vor allem, was auch Finanzierung angeht), werfe ich ganz häufig eine Perspektive ein, die viele noch gar nicht haben.

Denn ein Privatstudium ist nicht zu teuer. ein Beispielstudium kostet 650 Euro im Monat. Sind dann 23.400 Euro für den Bachelor. Mit einer Rückzahlungsrate von 25 Jahren sind das 78 Euro monatlich. Das ist etwa so viel, wie man für Handy und Internetanschluss zusammen zahlt. Und jetzt noch mal: Hast Du Dich je über die horrende Summe Deiner Handy und Internetkosten gesorgt? In der Regel nicht! Aber sobald man über Privatstudium spricht, bricht man eine moralische Grenze. In den meisten Ländern dieser Welt zahlt man gemessen an den Lebenskosten VIEL mehr als das.

Wenn es doch zu viel ist: man kann auch nach 2 Semester an eine staatliche wechseln und sich die Module anrechnen lassen. Kommt man leichter rein. 

Noch zu der Wartesemester-Geschichte: Das ist etwas, was sich seit EWIGKEITEN als Gerücht hält. Die Annahme, dass sich je Semester die Abschlussnote um 0,1 oder 0,2 senkt...

Und eines weiß ich auch noch aus vielen Beratungsgesprächen: Die meisten vertun sich mit den Inhalten des Studiums und der späteren Zulassung als Kassen-Therapeut... 

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Erzieherin, Heilerziehungspflegerin, Jugend- und Heimerziehung z.B.

... oder ein krankenpflegerischer Beruf, um später in der klinische Psychologie tätig zu werden.

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Vielen Dank für diese Antworten, sie haben mir sehr weitergeholfen :)

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