Wasserbett, Gewicht, Tragfähigkeit und Statik?

4 Antworten

ich würde auch vorsichtshalber zum statiker raten. ich selber habe zu hause ein 2x2 meter wasserbet mit zwei kammern a ca 400 liter, da kommen dann bei beiden kammern eben etwa 800 liter und damit auch 800 kilo zusammen. vom massiven holzgestell mal abgesehen.

Hallo,

das ist kein Problem:

Eine Wasserbettmatratze hat eine Höhe von ungefähr 21 cm und durch die innenliegenden Vliese wird es ja nicht komplett befüllt. Nimmt man ein Softside Wasserbett in der Größe 200x200 cm, zeiht dann den Schaumstoffrahmen ab (Oberkante 7 cm breit und Unterkante 12 cm breit) dann ergibt sich ein Mittelmaß von 9,5 cm für den Softside-Rahmen. Dann bleibt ein Bettmaß von 182 x182 cm übrig. 182 x 182 x 21 ergibt eine Menge von knapp 700 Litern, also 700 kg. Dieses Gewicht wird durch den Unterbau mit den dazugehörenden Gewichtsverteilern auf eine Fläche von 4 qm verteilt. Ergibt eine Bodenbelastung von ca. 175 kg pro qm.

Habt ihr Bedenken, wenn zwei erwachsene Menschen eng umschlungen in eurem Schlafzimmer stehen - sie belasten ca. 0,5 qm mit ungefähr 170 - 180 kg.

Seit 1945 schreiben die Bauregeln eine Verkehrslast von insgesamt 275 kg pro Quadratmeter vor, also 100 kg mehr, als ein Wasserbett wiegt. Zumal sich das Gewicht ja auch noch durch Deckenbalken oder Streben ohnehin auf eine weitaus größere Fläche verteilt als nur die 4 qm.

Also keine Sorge - das hält - und man schläft wie auf Wolken!!

Viele Grüße und auch einen guten Rutsch

Daniela

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Sehr schöne Antwort.

Dem ist nichts hinzuzufügen!! ;-)

Gruß vom Wasserbetten Fachmann aus Stuttgart - Zuffenhausen!

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Decken werden nach der DIN 1055 berechnet. Diese schreibt für heutige Wohngebäude eine Tragfähigkeit von 1,5 bzw. 2,0kN/m² vor. 1,5kN/m² bei ausreichender Querverteilung der Lasten, 2,0kN/m² bei Decken ohne ausreichende Querverteilung der Lasten. 1kN entspricht etwa 100kg. Danach werden Decken ausgelegt. Dies sind Verkehrslasten durch Möbel, Menschen etc.. Die Decke ist so ausgelegt, dass Sie es aushält, wenn flächendeckend auf jeden m² 150 bzw. 200kg lasten. Das heißt nicht, dass sie es nicht aushält, wenn auf einzelnen Teilflächen etwas höhere Lasten auftreten. Nun muus nur noch geklärt werden, wie hoch die Flächenbelastung Ihres Wasserbetts ist. Es dürfte aus statischen Gründen wohl nichts entgegen stehen. Wasserbetten haben meistens eine Flächenbelastung von ca. 150 bsi 200 kg/qm. Hoffe, meine Antwort war hilfreich!

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Äußerst fachlich, aber sehr hilfreich.

Das Wasserbett würde eine Größe von 180cm x 200cm besitzen, kein allzu Massiver Rahmen.

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Hallo,
ich habe ein Problem. Und zwar wollen wir einen Rundbogen/Durchgang zwischen 2 Zimmern im 1. Stock unseres Reihenhauses erstellen. Wir wollen das ganze relativ günstig halten (da Studenten) und haben deshalb darauf gehofft, dass uns hier ein ganz lieber Statiker/Architekt eine kleine Auskunft geben kann :) Den Durchbruch wollten wir durchführen lassen also keine Sorge ^^ Der Bogen sollte normale Türbreite haben, also ca 1,2m und eine Höhe von ca 2m.

Zum Haus:
- Reihenhaus: Keller, Erdgeschoss, 1. Stock und ausgebauter Dachstuhl
- "Altbau" (~1970)
- Rotziegelwände
- Wanddicke von 14,5cm - 30cm

Zur betreffenden Wand:
- Position: relativ mittig im Haus
- Dicke ~30cm
- im ausgebauten Dachstuhl (2. Stock) nur in einer Hälfte des Hauses an dieser Stelle vorhanden (Dicke hier aber 14,5cm), in der anderen Hälfte um 20cm - 30cm versetzt und auch 14,5cm dick
- im Erdgeschoss sowie im Keller mit Wandstärke 30cm weitergeführt
- verläuft lotrecht zu den Dachbalken;Hauptgewicht scheint auf den Außenwänden zu liegen
- Zimmerhöhe: 2,5m

1.) Inwiefern ist diese Wand tragend und beeinträchtigt unser Bauvorhaben ?
2.) Stimmt es, dass die Bogenform besonders günstige Statik aufweist und so besser geeignet ist (also u.U. den Stahlträger verhindert) bzw. dass der Bogen selbst sogar tragend ist ?

Vielen Dank schonmal !

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