Was war gut an der DDR?

16 Antworten

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Ich fasse es mal so zusammen:

Ich bin selber Mitglied der Linken, 16 Jahre alt und hab DDR nicht miterlebt-und bin auch froh darüber.

Ich hab schon mit vielen Genossen geredet, die selbiges äußern.

Die DDR war ein Unrechtsstaat, ohne wenn und aber. Viel streitbarer ist der Diktatur Begriff. 

Was war also besser?

Kita-System

Recht auf Arbeit 

Recht auf Wohnung, da großer Sozialer Wohnungsbau 

Keine soziale Ausgrenzung (es gab eine politische, aber keine soziale!)

Bildungssystem

Lebensunterhaltungskosten waren günstiger

keine unkontrollierten Wirtschaftsschwankungen

eine zentral Bank mit fest Zinsen (Banken sind keine Unternehmen wie es heute ist die mit Anleger Geld spekulieren und dann mit Steuerkohle gerettet werden)

allgemein keine Ausbeutung wie man sie heute in der "sozialen" Marktwirtschaft hat

Versicherungen die keine Unternehmen waren sondern eine staatliche

Staatskonzerne wie die Reichsbahn (günstig, keine streiks)

...


Die DDR wollte die Diktatur des Proletariats, hat es aber nicht demokratisch umgesetzt. Die Führung wurde verdienten Genossen übergeben, als Anreiz das System zu bewahren.

Eltern wurde die Erziehung abgenommen. In Kitas fing die Uniformierung der Gedanken bereits an.

Das Recht auf Arbeit ist auch eine Pflicht zur Arbeit. Als Privatier hatte man es schwer.

Wenn man konform war, konnte man eine bessere/höhere Ausbildung erhoffen. Qualifizierte Ausbildung zur Belohnung.

Das Recht auf Wohnraum führte zu einem Zuteilungsanspruch, nicht zur freien Wahl eines Wohnortes.

Spitzel waren stadtbekannt und wurden gemieden, auch deren Angehörige. Vermeintlichen Klassenfeinden wurde nicht nur mit der Sippenhaft(ung) gedroht, sie wurde durchgeführt.

Brot war so stark subventioniert das es als Futtermittel verwendet wurde. Das unbearbeitete Getreide war zu teuer.

Die kontrollierte Wirtschaft ließ keine Produktionsspitzen zu. Alles wurde nach Plan erwirtschaftet, so kam es immer zur Unterversorgung.

Keine Ausbeutung, aber niemand hatte die Chance nach Leistung bezahlt zu werden. Durch Selbstausbeutung konnte jeder zum Held der Arbeit werden.

Alle Betriebe waren Volkseigen und mussten die Gewinne abführen.

Durch das Streikverbot konnten die Menschen keine Veränderungen durchsetzen.

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Fuer einen Sechzehnjaehrigen ist das eine ehrliche Aussagen, denn die meisten unterliegen der Meinung ihrer Eltern, die an der DDR keinen trockenen Faden lassen.

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Also meine Eltern sind in der DDR aufgewachsen und ihnen gefiel es sehr.
Als Kind und jugendlicher wurde man noch gefördert bei den jungen Pionieren und der fdj (nicht so wie die Jugend heute)
Die Mieten waren sehr preiswert genauso wie Grundnahrungsmittel. Es gab eine große Mittelschicht, das Handwerk war gefragt und gut bezahlt. Jeder hatte soweit Arbeit. Man hatte schon in der Schule einen Tag in der Woche, wo man in einem Betrieb arbeiten musste. (Das fanden meine Eltern bei der späteren Berufswahl sehr hilfreich)
Und als Rentner ließ es sich auch leben.
Nur Luxus, Elektronik und Reisen in die Welt war halt nicht leicht. Aber zurück blickend waren alle in unserer Umgebung sehr zufrieden.

Und wenn sie nicht gestorben sind.............

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Es gibt immer Leute wie dich, die am liebsten alles schlecht reden und nie zufrieden sind. Glaubs oder auch nicht, sehr viele waren zufrieden mit ihrem Leben. Aber mecker immer nur weiter

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Kostenlose Kindergarten- und Krippenplätze für jedes Kind zwischen 6-19 Uhr - Berufstätigkeit der Frau war deutlich leichter realisierbar wie im Westen.

Gute Infoseite mit den guten und negativen Seiten hier:

http://www.zeitklicks.de/ddr/zeitklicks/

Da könnte man Romane drüber schreiben.

Für mich (Frau) war gut:

Bildung kostenlos für alle

Jeder, der wollte, konnte Abitur machen

Jeder konnte einen Beruf erlernen und bis zur Rente darin arbeiten.

Jeder, der arbeitete, bekam Rente. Mütter, die wenig arbeiteten, bekamen eine Mindestrente. Heute sieht das wegen ALG II ganz anders aus.

Brillen, Zahnersatz - überhaupt Gesundheit war kostenlos.

Jeder konnte billig in der Schule oder im Betrieb Mittag essen. Da ich alleinerziehnd war mit 3 Kindern, gabs für meine Kinder sogar kostenloses Essen.

Kinderbetreuung war kostenlos.

Nach der Geburt eines Kindes konnte man an seinen alten Arbeitsplatz zurück.

Wohnen war billig. Lebensmittel ebenso und man musste nicht - wie heute - rumfahren, um zu schauen, ob es irgenswo billiger war, da die Preise überall gleich waren.

Ich konnte jährlich in Urlaub fahren. Seit der Wende war ich nur 1x im Urlaub.

Mit ging es damals deutlich besser als heute.

Jeder, der wollte, konnte Abitur machen

Frag doch mal Frau Wagenknecht, ob auch jeder studieren konnte.

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Das Abfall-Recyclingsystem (Sero).

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