Was tun wenn man sich nicht geborgen fühlt?

3 Antworten

Geborgenheit ist ein wichtiger Faktor wenn es um körperliche Gesundheit, aber auch psychische Gesundheit geht.

Wenn du dich geborgen fühlst, bedeutet das, du bist in Sicherheit. Du kannst dich entspannen. Der Parasympathikus schaltet sich. Fühlst du dich nicht geborgen, ist der Körper auf Spannung (Sympathikus), er ist sozusagen im Fluchtmodus. Es werden sämtliche Hormone wie Adrenalin ausgeschüttet, die dazu dienen, dich für eine bestimmte Zeit leistungsfähiger zu machen. Du fühlst dich unruhig, jederzeit bereit "zu fliehen". Wovor du fliehst? Vor dem Gefühl der Unsicherheit. Du gehst irgendwohin wo du dich sicher fühlst.

Das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit, aber auch das Gefühl von Unsicherheit dient der Selbsterhaltung. Es ist ein angeborener Instinkt. Ein Individuum strebt von Natur aus nach Geborgenheit, sei es ein Ort, eine Person, ein bestimmter Gegenstand, eine bestimmte Musik oder etwas viel Abstrakteres.

Aber was passiert denn, wenn ich mich dauerhaft nicht geborgen fühle? Dann bist du dauerhaft im Fluchtmodus, du bist dauerhaft unruhig, du hast evtl. Angst (oder zumindest ein Gefühl von Angst), du fühlst dich unsicher und du leidest Stress, nicht nur seelisch sondern körperlich. Alles negative Gefühle und sicherlich möchte man sich eher positiv fühlen. Außerdem ist der Körper nicht dazu gemacht einer konstanten Gefahr bzw. konstantem Stress (ob real oder neurotisch) ausgesetzt zu werden. Dies (bei einer neurotischen Angst) kann dann beispielsweise zu Appetitlosigkeit und/oder Schlaflosigkeit führen. (Verständlich wenn der Körper sich in Gefahr fühlt, dass er erstmal sicherstellen muss, dass er außerhalb der Gefahr ist um dann mehr als nur zu überleben. Das Sicherheitsbedürfnis ist neben den physiologischen Bedürfnissen wie Maslow, ein amerikanischer Psychologe, auch schon sagte, eines der Grundbedürfnisse. Bevor dieses nicht gestillt ist, kann er sich nicht nach anderen Dingen umsehen.)

Schon mal gehört, dass Stress einen schneller altern lässt? Tatsächlich ist feststellbar, dass dauerhafter Stress und auch Angst die Haarfarbe verblassen lässt und aber auch die allgemeine Gesundheit leidet darunter.

Konstantes Erleben von Unsicherheit, kann aber auch von einer Disbalance des Hormonspiegels liegen und nicht unbedingt an deiner körperlichen oder sozial psychologischen Situation.

Vermerk: Eine neurotische Angst liegt vor, wenn der Körper bzw. du Angst verspürst obwohl keine reale Gefahr erlebt wird oder die Gefahr, vor der du Angst hast, unrealistisch oder unwahrscheinlich ist (z.B. bei einer Phobie). Eine reale Gefahr herrscht vor, wenn deine körperliche Gesundheit gefährdet ist.

Beispiel: Eine neurotische Angst ist es, wenn du Angst davor hast, dass du in Europa mit Malaria angesteckt wirst. Jedoch wäre es in einem tropischen Land wiederum eine reale Angst.

Ich merke gerade, ich habe deine Antwort immer noch nicht richtig beantwortet^-^'

"Was tun, wenn man sich nicht geborgen fühlt?"

Simpel: Nach Geborgenheit suchen bzw. gucken, wieso du dich im Moment nicht geborgen fühlen kannst. Problem finden und lösen. Wenn nötig Hilfe suchen. (N Kuschelpartner zum Beispiel hust:p)

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Geborgenheit bedeutet Sicherheit, wohlfühlen, wenn es einem gut geht.

Bei Säuglingen und Kleinkindern ist das nur Möglich, wenn sie Urvertrauen erfahren haben.

Also eine feste Bezugsperson, die Mutter (stillen!) haben.

Erwachsene können sich auch allein geborgen fühlen. Aber ehrlich, wer braucht das nicht........sich anlehnen können?

Vor vielen hundert Jahren gab es einmal ein Experiment: 10 Säuglinge wurden isoliert und von Ammen versorgt, gepflegt. Aber sie durften mit den Kindern nicht sprechen oder schmusen, also keine Zuwendung geben. Alle Kinder starben nach kurzer Zeit!

Man kann es sich halt nicht kaufen.

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@Sakura2011

Die Geborgenheit, das Gefühl. Nur was soll man sonst machen?

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Zu dem Gefühl der Geborgenheit gehört auch das Urvertrauen. Wir fühlen uns sicher und beschützt, verspüren inneren Frieden und Liebe.........also gut ohne ihr auszukommen könnte fatal sein fürs Leben!!!!

Der Wunsch nach Sicherheit ist ein tief verwurzelter und elementarer Bestandteil in unserem Leben. Wohl zu allen Zeiten haben Menschen einen Zustand der Geborgenheit angestrebt. Früher haben Menschen noch stärker als heute versucht, sich diese Gefühle über Glauben und Rituale zu verschaffen. Heutzutage gibt es viele Stressfaktoren, die uns aus dem Gleichgewicht bringen und verunsichern.

Geborgenheit ist ein Gefühl, das leichter im Zustand der Ruhe oder zumindest nur bei geruhsamer Aktivität aufkommt. Es lohnt sich also, dafür einen Gang herunterzuschalten.

Geborgenheit ist ein Gefühl, das leichter im Zustand der Ruhe oder zumindest nur bei geruhsamer Aktivität aufkommt. Es lohnt sich also, dafür einen Gang herunterzuschalten.

Fühlt man sich dann bei sich selbst geborgen?

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