Was tun mit Oma?

11 Antworten

Das ist eine schwierige Situation ,das kann ich mir sehr gut vorstellen.Habt ihr schon mal dran gedacht eine Pflegerin für sie einzustellen?Und wenn es wenigstens ein paar Stunden in der Woche wären die du dann deiner Familie widmen könntest.Auf Dauer gehst du sonst vor die Hunde.Ihr werdet aber kurz oder lang um ein Heim nicht rumkommen,den es wird ja nicht besser sondern schlechter,das weißt du ja.Du hast meinen Respekt das du das auf dich nimmst aber deine Familie braucht dich auch.

Ich würde mich da mal erkundigen bei einem Altersheim, ich meine die alten Leute dort gehen bestimmt auch nicht alle freiwillig dort hin. Vileicht können die euch Tipps geben oder Ihr könnt mal zur Probe sie dort hin Bringen?

Aber das was du alles hier leisten musst ist echt zu viel des guten. Irgendwann gehst du noch kaputt an dem, daher sollte jetzt eine Lösung gefunden werden.

Wünsche dir alles Gute

Ich gehe mal davon aus, daß Du als Pflegeperson bei der KK angemeldet bist. Das ist Dir aber nicht mehr zuzumuten, außerdem müsste die Oma schon längst in einen höhere Pflegestufe sein! Kontaktiere mal den örtlichen Pflegedienst, daß die Dir helfen. Es könnte sein, daß, wenn die Oma in eine höhere Pflegestufe kommt, immer jemand vom Pflegdienst vorbeikommt und nach dem Rechten sieht. Allerdings fällt dann Dein Pflegegeld weg, da ja der Dienst jetzt die Pflege übernimmt. - Ich bin auch in Pflegstufe 1, habe den Schwerbehindertenstatus 'G' und zu mir kommt zweimal in der Woche eine Haushaltshilfe, die denselben erledigt. Ich bin Frührenter und habe ein chronisches Rückenleiden, kann darum diese Arbeit nicht machen. Die Oma ist ja mit ihrerer Krankheit viel schlimmer dran, sollte darum schnellstens in eine höhere Pflegstufe kommen und von den Profis des Pflegedienstes betreut werden! http://www.aok-pflegedienstnavigator.de/

Nein, natürlich gefällt ihr das nicht, sie möchte ja auch bei DIR die erste Geige spielen.--Ich kenn das Problem schon von meiner Oma, nun betrifft es meine Mutter. Das Ding ist erblich, also tu was für dich und pass auf dich auf, das nur am Rande.

Es wird schlimmer, das ist Tatsache, und du wirst irgendwann auf der Strecke bleiben, wenn du nich die Verantwortung übernimmst zu entscheiden, was passiert, denn sie kann es nicht mehr. Sie wird Sachen verlieren, das in der Gegend rumirren kennst du ja schon. Wahrnehmung und Körperkoordination werden wahrscheinlich nachlassen, das betrifft auch die Hygiene, das Gemecker wird sich auf die Familie ausweiten, auch auf deine Kinder. Und irgendwann wird sie niemanden mehr von Euch erkennen. Und das sind die harmlosen Symptome. Bist du all dem gewachsen, zusätzlich zu deiner Familie? Würde deine Mutter wollen, dass du das alles machst, wenn sie klaren Verstndes wäre?

Vuelleicht hilft es dir zu wissen, dass sie das alles nicht absichtlich macht, also nimm es dir nicht so sehr zu Herzen. Wenn du dich dabei kaputtmachst, wirst du niemandem helfen können, deiner Mutter nicht und schon gar nicht deiner Familie, die doch DEINE Zukunft ist. Ich wünsche Dir viel Kraft.

In manchen Ortschaften gibt es auch noch die Möglichkeit eine Betreuungsgruppe für Demenzkranke in Anspruch zunehmen. Du könntest dich auch deswegen mal z. B. an eine Caritas-Stelle etc. in deiner Nähe wenden, die können dir dann sicherlich sagen, welche Möglichkeiten es in der Nähe so gäbe.

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