Was tun gegen die Angst, dass die Mutter stirbt?

12 Antworten

Ich habe auch totale Angst und weine darüber, das meine Mutter irgendwann stirbt und ich sie nicht mehr sehen werde, ich möchte dies umso weniger. Ich liebe sie doch über alles und sie ist mein Zufluchtsort, hoffentlich wird die Technologie und gesundheitwissenschaft so weit sein in den nächsten Jahren, dass einer nicht unerwartet stirbt oder sterben muss oder dass dieses Bewusstsein irgendwo anders weiter lebt. Weil mit diesem Verlust kann ich nicht leben, da meine Mutter ihren Vater auch früh verlor, mit dem alter wie ich heute alt bin

Guten Tag ConneyConney,

erst einmal mein aufrichtiges Beileid zum Tode deines Vaters.

Wenn ich dich richtig verstehe, geht es deiner lieben Mutti neben dem Leid über den Tod ihres Mannes, deines Vaters, gesundheitlich gut. Das ist erfreulich - richtig?

Damit sich euer beider Kummer nicht so auf den gesundheitlichen Gesamtzustand beider auswirkt - mit daraus denkbaren körperlichen Folgen - könntest du als die Jüngere besonders lieb zur Mutti sein, mehr helfen als bisher (und wenn du nur die Geschirrspülmaschine auffüllst - sonst solltest du den Abwasch machen), in der Wohnung mit saubermachen - und vor allem mit Mutti zusammen sein, spazieren oder Einkaufen (weniger shoppen) gehen und alles das tun, was ihr Freude macht. Selbst wenn Vati nicht immer bester Laune war, hat er deine Mutti sicher geliebt. Ein wenig von dem, was da an Zärtlichkeit fehlt, könntest du ihr geben.

Nun zur Angst vor ihrem Tod. Der, meiner und auch deiner sind unvermeidlich. Also wäre es für dich vielleicht gut, den folgenden Spruch von Max Frisch zu verinnerlichen: "Das Bewusstsein unserer Sterblichkeit ist ein köstliches Geschenk, nicht die Sterblichkeit allein, die wir mit den Molchen teilen, sondern unser Bewusstsein davon. Dass macht unser Dasein erst menschlich."

Wenn du die Angst durch das Bewusstsein ersetzt, dass liebe Menschen dir länger im Andenken bleiben und andererseits auch du lieben Menschen in ihrem bleibst, je mehr du ihnen Gutes getan hast - dann ist dies eine Anleitung zum Handeln.

Nicht ein Tier denkt länger an seine Vorfahren oder Nachkommen, als es von denen irgendwie direkt abhängt. Also: unterscheide dich vom Molch dadurch, dass du die Zeit zwischen Anfang und Ende nicht mit Sorgen ausfüllst, die der sich nicht macht, sondern mit guten Taten, die zu planen der nicht fähig ist.

Bleibt beide recht gesund!

Siegfried

Dass Dein Vater gestorben ist, tut mir sehr leid. Aber Du wirst lernen müssen, mit dieser Angst zu leben. Denn Deine Mutter wird irgendwann sterben. Das ist der Lauf der Dinge. Du darfst Dir durch diese Angst nicht das Leben verdunkeln lassen. Freu Dich, dass Du eine Mutter hast, lebe Dein Leben, lerne es wieder zu geniessen.

mir geht es ganz ähnlich wie dir... am besten lenk dich ab. hör musik, triff dich mit freunden. ich hab die angst um meine mutter auch... das schon lange genug, bald ein jahr... die geht nicht mehr weg, weil sie auch krank wurde.. kurz danach, nach dem mein vater starb.

Herzliechen beileid wegen dein papa.ich weiß wie das ist wenn papa tot ist erst kommt der schock dann die trauer der schmerz man begreift nicht so recht was passiert ist man kann es nicht einmal mit worte beschreiben.so dann gewöhnt sich man an die gedanke dass unsere geliebten papa weg ist und wir konzentrieren uns auf die die noch da sind wie die mama.auch ich habe mir ständig sorgen gemacht um meine mama sobald sie nur geniesst hat schon war ich hellhörig aber jetzt nach 5 jahren ht sich das gelegt denn mit der zeit greift man dass die situation nur eine phase ist mach dir keine sorge um deine mama sei lieb zu ihr sei für sie da halt zusammen denn der schmerz um der verlust deines vaters ist sehr stark un och sehr frisch und dass du um deine mama angst hast ist normal aber es vergeht.wünsche euch viel kraft gesundheit und ein langes leben

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