Was tun gegen die Angst, dass die Mutter stirbt?

11 Antworten

Herzliechen beileid wegen dein papa.ich weiß wie das ist wenn papa tot ist erst kommt der schock dann die trauer der schmerz man begreift nicht so recht was passiert ist man kann es nicht einmal mit worte beschreiben.so dann gewöhnt sich man an die gedanke dass unsere geliebten papa weg ist und wir konzentrieren uns auf die die noch da sind wie die mama.auch ich habe mir ständig sorgen gemacht um meine mama sobald sie nur geniesst hat schon war ich hellhörig aber jetzt nach 5 jahren ht sich das gelegt denn mit der zeit greift man dass die situation nur eine phase ist mach dir keine sorge um deine mama sei lieb zu ihr sei für sie da halt zusammen denn der schmerz um der verlust deines vaters ist sehr stark un och sehr frisch und dass du um deine mama angst hast ist normal aber es vergeht.wünsche euch viel kraft gesundheit und ein langes leben

Ich war in der gleichen situation, rede mit deiner Mutter darüber, sag ihr dass du angst hast. Das schlimmste was du machen kannst, ist, dass du diese angst in dich hineinfrisst. So blöd es klingt, wenn du viel zeit mit ihr verbringst, vergeht diese angst.

Guten Tag ConneyConney,

erst einmal mein aufrichtiges Beileid zum Tode deines Vaters.

Wenn ich dich richtig verstehe, geht es deiner lieben Mutti neben dem Leid über den Tod ihres Mannes, deines Vaters, gesundheitlich gut. Das ist erfreulich - richtig?

Damit sich euer beider Kummer nicht so auf den gesundheitlichen Gesamtzustand beider auswirkt - mit daraus denkbaren körperlichen Folgen - könntest du als die Jüngere besonders lieb zur Mutti sein, mehr helfen als bisher (und wenn du nur die Geschirrspülmaschine auffüllst - sonst solltest du den Abwasch machen), in der Wohnung mit saubermachen - und vor allem mit Mutti zusammen sein, spazieren oder Einkaufen (weniger shoppen) gehen und alles das tun, was ihr Freude macht. Selbst wenn Vati nicht immer bester Laune war, hat er deine Mutti sicher geliebt. Ein wenig von dem, was da an Zärtlichkeit fehlt, könntest du ihr geben.

Nun zur Angst vor ihrem Tod. Der, meiner und auch deiner sind unvermeidlich. Also wäre es für dich vielleicht gut, den folgenden Spruch von Max Frisch zu verinnerlichen: "Das Bewusstsein unserer Sterblichkeit ist ein köstliches Geschenk, nicht die Sterblichkeit allein, die wir mit den Molchen teilen, sondern unser Bewusstsein davon. Dass macht unser Dasein erst menschlich."

Wenn du die Angst durch das Bewusstsein ersetzt, dass liebe Menschen dir länger im Andenken bleiben und andererseits auch du lieben Menschen in ihrem bleibst, je mehr du ihnen Gutes getan hast - dann ist dies eine Anleitung zum Handeln.

Nicht ein Tier denkt länger an seine Vorfahren oder Nachkommen, als es von denen irgendwie direkt abhängt. Also: unterscheide dich vom Molch dadurch, dass du die Zeit zwischen Anfang und Ende nicht mit Sorgen ausfüllst, die der sich nicht macht, sondern mit guten Taten, die zu planen der nicht fähig ist.

Bleibt beide recht gesund!

Siegfried

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