Angst das meine Oma stirbt :(

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12 Antworten

Ja, ich kenne das nur zu gut, wenn man immer wieder wie einen Flash vor Augen hat, dass der geliebte Mensch versterben wird, man nicht weiß, wann und sich vorstellen kann, wie traurig man darüber sein wird. Der tod gehört zum Leben, das Leben ist endlich, wer hat das nicht schon mal gesagt oder gehört, nur wenn es einen unmittelbar betrifft, klingt das anders, hat eine andere Gewichtung, ist kaum auszuhalten. Wir halten es nicht auf, wenn wir vortrauern- was nicht funktioniert! Unternimm vieles mit deiner Oma, frage sie nach der Kinderzeit, mach viele Fotos für Später und lebe die Stunden intensiv. Liebe erlischt auch nach dem Ableben der Person nicht, du wirst sie weiter in dir tragen und dich dankbar erinnern an die liebe Oma, die du haben durftest, von der du vieles gelernt hast, mit der du gelacht hast und all die Gespräche werden immer lebendig bleiben. Gib der Angst nicht die Chance, dich am Leben zu hindern, lass sie nicht zu stark werden. Auch deine Oma hat all diese Gefühle, auch sie hat diese Angst vor dem Verlassen dieser Welt. Vielleicht würde sie sich noch mehr angenommen und geliebt fühlen , wenn du es ansprichst?

Hey Bangboy,

ja ich kenne das Gefühl, Am Freitag ist mein Opa gestorben .. Ich habe selbst immer Sorge das meine Oma's Sterben weil ich echt tolle Omas habe ! Meine sind allerdings schon um die 78. Aber i.wann hat alles ein Ende. Ich rate dir ,stell dir mal vor sie wär jetzt tot ,was würdest du ihr dann noch sagen wollen ? Und sag ihr das ! oder frag sie das ! Jetzt hast du noch die Zeit dazu ! So mach ich das auch das Hilft ein bisschen.

Noch viel Glück bei deinen Sorgen, Liebe Grüße Dennis

Ich kenne das Gefühl sehr gut. Meine Oma ist jetzt 82, sie hat soviel mit mir in Kindertagen gemacht. Allerdings gab es auch viele Auseinandersetzungen, als meine Eltern sich getrennt haben und ich hab auch einiges abbekommen. Das ich genau so wäre und meine Mutter schuld war uswusf. Das war schlimm für mich, trotzdem vergesse ich nicht, dass wir auch sehr schöne Zeiten hatten. Allerdings bin ich heute nicht so, wie sie es sich vorgestellt hat, oder wie sie mich gerne hätte. Da hat einen Keil zwischen uns getrieben. Ich würde gerne öfter zu ihr gehen, weiß aber nie, wie sie drauf ist. Wenn ich vor der Türe stehe und klingel, hab ich meist schon ein ungutes Gefühl, es baut sich total viel Anspannung auf, bis sie die Türe aufmacht. Einmal hält sie mir alle möglichen Sachen vor und sagt, sie wolle mich nicht mehr sehen, dann freut sie sich mal wieder total, dass ich da bin und wir schwelgen in alten Erinnerungen. Es zerreißt mich fast. Und in letzter Zeit ist es ganz schlimm. Vorallem abends. Dann sitze ich hier und kann mit der Gedankenkreiserei nicht aufhören. Obwohl sie manchmal so hässlich zu mir sein kann ist sie meine Oma und ich liebe sie trotzdem - ja, trotz all dem! Und ich habe so endlose Angst, sie könnte sterben und wir sind nicht im reinen miteinander, wenn sie irgendwann (hoffentlich noch viele, viele Jahre entfernt), den letzten Weg geht. Ich will das nicht! Es beschert mir ab und zu wirklich schlaflose Nächte, aber ich hab aboslut keine Ahnung, was ich machen soll. Es nagt jeden Tag an mir und trotzdem bin ich absolut hilflos. Ich hoffe nur, wenn sie irgendwann sterben wird, dass wir uns dann im Guten zuletzt gesehen und getrennt haben. Bei mir ist in den letzten Jahren sowieso eine ziemlich schlechte Zeit und ich fühl mich damit vollkommen alleine gelassen. Ich hoffe, dass alles noch gut (zwischen uns) wird. Und auch für dich - euch, hoffe ich, dass deine Oma noch viele Lebensjahre vor sich hat und diese bei bester Gesundheit und ohne Leiden. Verbringe einfach so viel Zeit, wie du kannst mit ihr, denn glaub mir, will die andere Person das gar nicht (mehr) und weist dich zurück, ist alles noch viel schlimmer, darum genieße es, wenn du es kannst und hoffe, dass sie nie zu dir sagt, sie möchte dich, aus welchem Grund auch immer, nicht mehr sehen... :'( Verbringe soviel Zeit mit ihr, wie euch beiden gut tut, solange es möglich ist! Dann wirst du später auch nicht so schlechte Gefühle haben in dem Sinn, dass du zu wenig mit ihr gemacht hast!...

ja, das ist leider so. niemand lebt ewig. du kannst nur das hier und jetzt nutzen und deine oma möglichst oft besuchen und was unternehmen, solange sie noch da ist. dann bereust du später nichts und irgendwie ist es ja auch tröstlich, wenn man sich schon mal darauf vorbereiten kann, dass in den nächsten jahren halt was passieren kann. besser, als wenn jemand plötzlich aus dem leben scheidet. aber sei nicht zu traurig, deine oma kann auch locker noch 20 jahre draufpacken, meine wird bald z.b. 80 und ist noch recht fit ;)

bangboy2734 21.02.2013, 02:10

Also meine Oma hat vorher viele Jahre geraucht. Aber sonst geht's ihr gut. Sie hat halt immer mal Schlafstörungen :/ Ich hoffe mal das sie 100 Jahre alt wird :D

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yukumi 21.02.2013, 02:13
@bangboy2734

ja, das ein oder andere wehwehchen tritt natürlich schon auf, das meinte ich auch mit "schon mal an den gedanken gewöhnen, dass was passieren kann". man merkt natürlicih, wenn die menschen älter werden. aber dann passiert es wenigstens nicht so plötzlich. ich hoffe auch für dich und deine omi, dass sie gaaaanz alt wird =)

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man muß es sehen wie akzeptieren und verarbeiten können. Mein Vater starb vor 2 Jahren mit 86 Jahren und meine Mutter vor 4 Monaten mit 88 Jahren. Eine Oma mit 62 Jahren kann noch eine weile Leben. Der Herr Gott weiß allein wie lange und wieviel Zeit er einem jedem gibt.

Ja, das Gefühl kenn ich gut, mir ist dez 2012 mein Opa und Jun 2013 mein Vater gestorben.

Aber leider ist das Leben für jeden irgendwann zu Ende. Für den einen früher, für den anderen später. Also versuche die Zeit hier und jetzt möglich zu genießen. Mein opa wurde übrigends 80.

Du schreibst, dass Deine Oma 62 Jahre alt ist; es gibt offenbar keine Anzeichen wie eine schwere Krankheit, dass sie bald sterben würde (Gott sei Dank!).

Dass sie irgendwann einmal sterben wird, ist unvermeidbar; das geht aber allen Menschen und allen Lebewesen auf dieser Erde so. Daran können wir alle nichts ändern.

Es geht nun darum, unser Leben zu leben und das Beste daraus zu machen. Angst vor dem Tod ist unbegründet, weil wir nichts daran ändern können und uns ansonsten nur unser Leben vermiesen würden.

Es besteht doch kein Grund zu dieser Verlustangst.Deine Oma kann 100 werden,sie ist gesund also brauchst Du Dich nicht zu ängstigen.

Welches Gefühl? Zu wissen, dass jede, jeder einmal sterben wird, den man liebt, inklusive der eigenen Person? Ja, ich kenne es und die meisten anderen Menschen wohl auch.

HektorPedo 21.02.2013, 02:15

Entschuldige - das klang jetzt vielleicht arg uneinfühlsam für meine Verhältnisse. Wollte nur sagen, dass Tod und Endlichkeit ein grundsätzliches Problem darstellen und man sich aus guten Gründen "im Leben" damit auseinandersetzen sollte.

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Also, 62 ist heutzutage noch kein ALTER...natürlich kann man auch dann sterben, aber das kann man auch mit 20...vielleicht hat Deine Oma mehr Angst um Dich, als Du um sie...

HI ich kenne das mein Uhropa ist 2006 gestorben.Aber das leben geht weiter und so lange sie Gesund ist ist alles gut.

cat64k 21.02.2013, 02:26

das vorsilbe ur hat nichts mit dem Zeitmessgerät zu tun.

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Kumpel sagte letztens musste Kurse gaeben Tod fuer anfaenger und fortgeschrittene aber so ist das kein Witz tut einen leid meine Oma ist voll der Kumpel

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