Was stimmt nicht mit mir. Leute gehen mir aus dem weg?

9 Antworten

Ich kann dein Problem gut verstehen und grübele auch schon seit Monaten oder Jahren an einer ähnlichen Fragestellung herum.

Ob eine Psychotherapie hierbei Abhilfe bringen kann, finde ich auch ungewiss.

Es gibt verschiedene Antwortansätze, die allesamt nicht den Anspruch auf Richtigkeit erheben können:

a) Am Ende ist jeder Mensch alleine. Niemand kann sich den anderen verständlich machen und mit ihnen vertraut werden. Wenn einige Menschen so tun als hätten sie Hunderte Freunde, dann ist das nur ein hohler Schein und eine Oberflächlichkeit, die über die eigentliche Einsamkeit hinwegzutäuschen versucht.

b) Kein Mensch ist allein. Jeder ist in Gott geborgen.

c) Es gibt ganz unterschiedliche Menschentypen. Manche sind gesellig und finden leicht Anschluss. Sie sind beliebt und können gut kommunizieren. Andere sind eben Mauerblümchen. Sie können stundenlang in einer Gesellschaft sitzen, schweigen, und niemand fragt einmal, wie es ihnen geht.

d) Jeder Mensch hat es selbst in der Hand, wieviele Freunde er hat. Er muss sich eben dafür einsetzen. Wer hilft, dem wird auch irgendwann geholfen. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es wieder heraus.

e) Kein Mensch kann etwas für seine grundlegende Persönlichkeit. Es gibt  "unansprechende" Persönlichkeiten. Wenn man eine solche hat, dann hat man eben Pech gehabt.

Kann natürlich an dem Altersunterschied und damit einhergehenden unterschiedlichen Lebensanschauungen liegen; 10-20 Jahre machen da schon etwas aus.

Zum Anderen ist es leider so, dass die wenigsten Menschen bereit sind, sich einerseits in Andere hineinzuversetzen, da sie sich selbst das Wichtigste sind und Andere für sie eben mehr oder weniger nur Mittel zum Zweck also Mittel zu ihrer Selbstbestätigung, Selbstverwirklichung,

andererseits sind die Wenigsten bereit, bei Anderen etwas tiefer zu graben und ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sich gerade bei den etwas Zurückhaltenden, Schüchternen, dadurch aber eben auch Tiefgründigeren lohnt tiefer zu graben und dann nicht immer, aber oft auf einen Schatz zu stoßen.

Was ganz wichtig ist - hör auf Anderen gefallen zu wollen, dich nach Anderen zu richten. Sei einfach du selbst mit all deinen Stärken und Macken. Kümmere dich nicht mehr so sehr um Andere.

Wenn du so, letztlich dadurch selbstbewusster, durchs Leben gehst wirst du dich wundern, wer auf einmal Interesse an dir hat.

Und natürlich geht das nicht von heute auf morgen, ist wie bei jedem Spezialgebiet, Niemand ist ganz schnell Fachmann und Profi und du musst, wie gesagt, noch nicht mal etwas Spezielles lernen sondern einfach nur du selbst sein.

Viele gute Antworten wurden hier schon gegeben und wenn du zu den sog. Einsamen Wölfen gehörst (ob du`s nun gut findest oder nicht), dann akzeptiere das zum. ein Stückweit.

 Bewege dich (erstmal) auf dem Terrain, mit dem du vertraut bist und von diesem gefühlsmäßig sicheren Ort kannst du dann kleinere Exkursionen in andere Welten machen.

Hilft auch sicher, dahin zu gehen, wo sich Gleichaltrige befinden, die (noch) nicht so verknöchert sind mit ihren Dorf-Ansichten. Ist nicht negativ gemeint und ich hoffe, du verstehst, was ich damit sagen will. Alles Gute dir, LG. 

1

Hi. Ich denke am Altersunterschied liegt es eher weniger, denn es sind auch einige andere aus meinem Jahrgang im Verein, die beliebt sind, gern gesehen und voll akzeptiert werden. Auch von den älteren. Aber ansonsten bin ich da schon bei dir mit der Antwort. Wie gesagt ich will niemandem mehr gefallen. Ich bin wie ich bin. Meine frage ist im Endeffekt nur... Bin ich schlecht so wie ich bin?

0
51
@MnutzerM

Um das letztendlich beurteilen zu können, sind mir etwas zu wenig Charaktereigenschaften von dir vorhanden, aber eigentlich denke ich das nicht.

Versuche in deinem Verein in der Thematik gut zu sein und die Anderen werden dich alleine wegen deines Wissens schätzen lernen. Evtl. klappt es über diesen Umweg, dass sie sich sagen `der weiß viel und schau an, ist mir noch nie so aufgefallen, aber charakterlich taugt er auch was.´

Ansonsten, wie gesagt, mach dein Ding und wenn du gar nicht klarkommst, hol dir Feedback bei anderen Bekannten, deiner Familie, oder wenn auch das nicht geht, bei einem Psychologen.

0

Ich denke, es liegt daran, dass du nur im Dorf geblieben bist. Ich war mehr das stille Mauerblümchen, wuchs auch in einem Dorf auf, war in der Schule allenfalls akzeptiert. Nach der Lehre drehte ich dem Dorf den Rücken zu und zog in eine Stadt, etwa 50km weit weg. Durch meinen Job in einer Gaststätte lernte ich, offener zu werden. 

Inzwischen sind beinahe 30 Jahre vergangen und ich bin nicht mehr das stille Mädchen von früher. Nebenberuflich arbeite ich jetzt sogar in einem Hotel (mit Gaststätte) im Heimatdorf und stellte für mich folgendes fest: muss ich auf Partys für Leute aus dem Dorf kellnern, wird mir  sehr viel Sympathie entgegen gebracht  (auch wenn sie mich tw namentlich nicht der gebürtigen Dörflern zuordnen können).

Ich will damit sagen: du hast dein Leben lang versucht, dich den Dörflern anzupassen, um akzeptiert zu werden, statt dich in einer fremden Umgebung weiterzuentwickeln. Ich wünsche dir alles Gute!  LG 

Ich kann einfach nicht mehr! (Will einfach wieder glücklich sein aber alles ist so schwer momentan!)?

Erstmal,tut mir leid wenn der Text lang wird, Versuch mich kurz zu fassen. Schon lange geht's mir psychisch extrem schlecht,momentan so schlecht wie noch nie bin aber auch in Therapie. Ich bin erst 16 aber hab schon viel erlebt, was mich traumatisiert hat und darunter leide ich halt immer noch extrem. Erstmal zu meiner Vergangenheit. Ich hatte eine gute Kindheit, war eigentlich ziemlich glücklich jedoch hatte bzw hat meine Mutter eine Angststörung was ich auch immer wieder zu spüren bekam und dadurch auch immer ängstlich war. Aber als ich 11 war, ist alles wirklich alles in meinem Leben schlecht, alles fing damit an, dass wir umgezogen sind in eine andere Stadt und ich fühlte mich einfach nicht wohl und als ich in der 5 Klasse war hatte ich meinen ersten Suizid Versuch und war wegen Essstörung in der Psychiatrie. Der Aufenthalt dort hat alles nur schlimmer gemacht, ich durfte in der Anfangszeit nicht mehr meine Eltern sehen und sie nichtmals anrufen, erst wenn ich zugenommen habe war ja wegen ES da. Was mich noch viel mehr traumatisiert hat, meine Familiensituation! Mein Vater hat eine eigene Firma und hat schon immer viel gearbeitet. Doch dass ich in der Klinik war , haben meine Eltern wahrscheinlich noch viel schlimmer empfunden als ich. Meine beiden Eltern hatten selbst keine gute Kindheit aber haben für meine jüngere Schwester und mich immer versucht uns alles zu geben damit wir es gut haben. Aber seit dem ich in der Klinik war ,hat sich mein Vater verändert, er hat angefangen Drogen zu nehmen und dadurch hat er sich einfach total verändert. (Es tut mir weh,dass jetzt zu schreiben und mir kommen wieder die Tränen also tut mir leid falls der Text irgendwie zu kompliziert geschrieben ist, ist nur die Kurzfassung würde ich über mein gefühlszustand schreiben könnte das ein Roman werden😬) . Also, mit der Zeit fing mein Vater an meine Mutter zu schlagen und ja wurde halt immer aggressiver. Ich kam ein jahr später nochmal in die Klinik, wegen meiner Essstörung, dort habe ich mich total verändert von meinem Charakter und Psyche, ich hab irgendwie angefangen die ganze Welt zu hassen und wurde so kalt , ich konnte niemanden mehr vertrauen und wurde selbst irgendwie immer aggressiver und trauriger, diese Traurigkeit hab ich immer in mich "reingefressen" und machte das mit mir aus, ich hab immer nach außen auf glücklich und wollte mir nie was anmerken lassen. Paar Monate nach der Klinik hab ich einen jungen kennengelernt, der vier Jahre älter war als ich. icg hab meinen Eltern es verheimlicht und als sie das doch raus bekommen haben habe ich mich weiter heimlich mit ihm getroffen und dachte ich hätte mich verliebt in ihn. Aber er nahm auch Drogen und wurde mir immer aggressiver und direkter und ja, er hat mich zu Sachen gezwungen wozu ich einfach nicht bereit war Und ich musste mich schließlich gegen ihn während Und war wieder am Boden zerstört.

...zur Frage

Egoismus? Freundin schnarcht...?

Meine Freundin schnarcht. Jede Nacht. In jeder Position. Alles ausprobiert. Ich stupse sie .. sie dreht sich um und schnarcht weiter . Ich wache somit jede Nacht 25 mal auf. Dann schlafe ich auf der Couch. Nie ausgeschlafen . Jetzt haben wir eine Mundschiene gefunden und ausprobiert. Dies Plastikteil nimmt sie in den Mund und es funktioniert . Sie schnarcht nicht mehr. Wirkt 100 %.
Wir warten bis zum ersten Schnarcher und dann gebe ich es ihr. Das hat anfangs funktioniert. Wenn ich es ihr aber jetzt gebe nimmt sie es nicht mehr und sagt ich bin ein Egoist. Sie will das Teil nicht mehr. Ich könne ja auf der Couch schlafen. Ich brauche einen guten Rat. Was haltet ihr davon... bin ich Egoist ?und was tun?

...zur Frage

Kennt ihr das, wenn ihr einsam seid und nicht richtig beachtet werdet?

Ich bin schon seit Jahren ziemlich einsam. Zwar reden die Leute in der Schule mit mir, aber ich werde nicht als eine Freundin angesehen sondern als jemand, mit dem man einfach reden oder arbeiten muss. Ich werde einfach nicht gemocht, was ich überhaupt nicht verstehen kann. Ich habe schon unzählige Male versucht in Tanzkursen oder Sportvereinen Freundschaften zu knüpfen aber ich wurde nie so richtig akzeptiert. Mich macht diese Situation ziemlich fertig, ich weine oft deswegen, weil ich einfach nicht verstehen kann warum es so ist. Ich habe niemandem etwas getan, bin nicht hässlich, kein totaler Aussenseiter, oder arrogant, aber ich finde einfach keine richtigen Freunde. Ich mache fast immer alles allein und auch meine Eltern sagen, ich soll irgendwo rausgehen mit Leuten, doch ich frag mich immer mit wem? Ich werde nie irgendwo eingeladen oder wirklich beachtet. Und ich würde mich doch nur so gerne mit jemandem gut verstehen und endlich glücklich sein. Geht es jemandem genauso ? Ich habe Angst, dass ich dadurch Depressionen bekomme, denn, dass ich deswegen in Weinkrämpfe verfalle, passiert immer häufiger.

...zur Frage

Mutter akzeptiert es nicht, wie soll ich mich verhalten?

Hallo, meine Mum akzeptiert es noch immer nicht.

Ich bin 19, und bin mit ihrer Cousine zusammen. Sie ist knapp 20 Jahre älter als ich.

Legal ist es ja...aber ich weiß auch nicht, wie ich mich gegenüber meiner mum verhalten soll...die hauptsache ist doch, ich bin glücklich oder? Ihre Cousine und ich hatten unser ganzes Leben nie Kontakt, und dann auf einer Familienfeier ist es eben passiert und ich liebe sie, und sie mich.

...zur Frage

Alle Freunde verlieben sich in mich, warum? Was kann ich dagegen tun?

Hey,

Ich bin 17 und hab schon seit ein paar Jahren dieses Problem, dass immer wenn ich mich mit Typen anfreunden sie sich nach kürzere oder längerem in mich verlieben. Einerseits fühlt man sich dadurch natürlich geschmeichelt aber es hat schon so viele Freundschaften zerstört oder das Verhältnis komisch gemacht wenn ich meinen Freunden dann sage dass ich sie eben nur als freunde mag. Ich habe begonnen schon am Beginn von Freundschaften darauf hinzuweisen aber es hat nix an der Situation geändert. Ich war noch nie verliebt und hatte auch noch keine Beziehung und würde es mir schon sehr wünschen aber ich möchte nichts anfangen wenn es mir nicht wirklich ernst ist.

Vielen Dank für Vorschläge

Liebe Grüße

...zur Frage

Wieso kann man als Mädchen nie normal mit einem jungen befreundet sein?

Ich frage mich, ob es normale Freundschaft zwischen Jungen und Mädchen wirklich nie gibt. Jeder Junge den ich kenne und mit dem ich mit jemals getroffen habe, wollte immer mich küssen oder mit mir schlafen und so weiter. Gibt es wirklich nie normale Freundschaften zwischen Jungs und Mädchen? Der Junge will doch immer mehr.. Ich frage mich ob das bei allen Leuten so ist..

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?