Was sind die besten Schacheröffnungen?

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4 Antworten

Der beste 1. Zug von Weiß ist den Königsbauern 2 Felder auf e4 vorzusetzen. Grund: Eröffnet man z.B. mit dem Damenbauern um einen Doppelschritt, so entsteht auf e4 eine ideelle Schwäche und Weiß muss die ganze Eröffnung kämpfen um die Folgen des Fehlers im 1. Zug abzumildern .

Die beste Erwiderung darauf ist ebenfalls mit dem Königsbauern von e7 nach e5 zu gehen. Züge wie 1. .. c7-c5 machen meist erhebliche Schwächen auf d6 oder führen zur Raumnot, wenn man den Bauern auf e7 hinten stehen lässt.

Der beste 2. Zug von Weiß ist dann den Königsspringer auf f3 zu setzen. Damit wird der schwarze Bauer angegriffen und der Springer steht auf seinem natürlichen Feld.

Der beste 2. Zug von Schwarz ist die Deckung des Bauern, indem der Damenspringer auf c6 gestellt wird. Denn eine Deckung mit dem Damenbauern mittels d7-d6 würde die eigenen Figuren behindern und ein Gegenangriff mittels 2. .. Sf6 verletzt den Grundsatz, dass Weiß das Erstgeburtsrecht hat.

Der beste 3. Zug von Weiß ist Lb5. Das greift indirekt die materielle Schwäche von Schwarz auf e5 an, strebt schnelle Rochade an und bringt den Läufer ins Spiel.

Damit ist die Spanische Partie entstanden. Jetzt ist Zugfolge der besten Züge zu Ende, denn man weiß nicht, was nun der beste Zug ist. Diese Eröffnung wurde bereits 1561 von Ruy Lopez theoretisch untersucht und empfohlen.

Dass sich die Spanische Partie über mehr als 400 Jahre bewährt hat, sieht man schon allein daran, dass von den 12 regulären Partien der gegenwärtigen Weltmeisterschaft 8 Partien nach der obigen Eröffnung gespielt wurden. 

 

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Es gibt in dem Sinne keine beste Eröffnung, alle Eröffnungen der Schachtheorie sind gut. Es kommt immer darauf an was für ein Spieler du bist, also er aggressiv spielend oder eher zurückhaltend bzw. positionell. Ein aggressiver wird auch bevorzugt eine aktive Eröffnung spielen, wie z.B. Sizillianisch gegen 1. e4 oder Königsindisch gegen 1. d4 oder die spanische Eröffnung mit weiß oder das Königsgambit mit weiß spielen. Ein positioneller Spieler wird meist eher mit d4 (z.B. Damenbauernspiel oder Damengambit) oder c4 (engliche Eröffnung) eröffnen und erstmal versuchen eine stabile Position zu erreichen. Ganz allgemein kann man sagen, dass mit weiß Damengambit, spanische Eröffnung, katalanisch und Reti-System gute Eröffnungen sind. Mit Schwarz würde ich sizillianisch, Benoni und königsindisch als gute Eröffnungen bezeichnen. Aber es hängt wie gesagt vom Spieler ab. Ich selbst spiele bevorzugt mit weiß Damengambit und mit schwarz französich (gegen 1. e4) bzw. orthodoxes Damengamit / slawische Verteidigung gegen 1. d4


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Hi,

das kommt natürlich darauf an, mit welcher Strategie du nach deiner Eröffnung weiterspielen willst.

Such dir eine Eröffnung aus: http://www.schach-starter.de/schacheroeffnungen.html

Die

10 Gebote für die Schacheröffnung

solltest du auswendig können.

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Die beste Eröffnung ist immer die, die der Gegner nicht kennt.

Denn dann macht er meistens schon frühzeitig entscheidende Fehler.

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