trickreiche und leicht zu merkende schacheröffnungen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ohne eine theoretische Vorbereitung (z. B. in einem Buch über Schacheröffnungen lesen) ist der Nutzen einer Konzentration auf bestimmte Eröffnungen geringer.

Es gibt eine sehr große Anzahl von spielbaren Schacheröffnungen und viel hängt auch von den Anfangszügen ab, die ein Gegner wählt.

Mit Weiß ist die Réti-Eröffnung eine vernünftige Eröffnung (unter vielen): 1. Sf3 d5 2. c4 (nur ein Scheinopfer dieses Bauern). Weiß führt meistens ein Fianchetto des Königsläufers aus (Bauer nach g3, Läufer nach g2). Die Bauern im Zentrum (d- und e- Linie) werden zunächst zurückgehalten und eher etwas auf einem Flügel unternommen.

Mit Schwarz ist das Igelsystem leicht zu merken. Die schwarzen Bauern werden nach a6, b6, d6 und e6 gezogen und die Figuren erst einmal in der 7. Reihe aufgestellt. Je nach weißem Vorgehen kommt es an einer geeigneten Stelle dann zum Vorstoß (der Igel fährt seine Stacheln aus).

f2-f3 ... usw. - Kaufe Dir besser ein Schachbuch über Eröffnungen oder besuche einen Schachclub, denn es gibt unzählige Eröffungsvarianten und Dir das hier beizubringen sprengt den Rahmen von GF.

in einer schach-ag bin ich bereits. und zum thema lesen... ich finde man sollte das in der praxis üben

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@kappe619

Üben, du sagst es bereits. Immer wieder erstaunlich, wie sehr bereits Anfänger auf eine feste Eröffnung bestehen. Bringe die Puppen raus, zieh nicht mehrfach mit den gleichen Steinen, löse die Aufgaben in Taktikbüchern, das schafft Vorstellungskraft. In Eröffnungsbüchern blättere nur durch, zumindest anfangs. Offene Eröffnungen, e4 mit Weiß und e5(auf e4) mit Schwarz sind eine vernünftige Wahl. Du kannst dir auch geschlossene Eröffnungen suchen, wie den Igel, aber damit werden Konfrontationen vermieden, du verlierst und lernst weniger.

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