Was passiert wenn ich bei einem Fehlerstrom die ganze Zeit den Schutzschalter mit der Hand einschalte?

5 Antworten

Die Mechanik solcher Schalter (auch der Sicherungsautomaten) ist (m.W. immer) so gestaltet, dass der Schalter trennt, auch wenn der Hebel oben festgehalten oder -geklemmt wird.

Deshalb haben die Dinger auch Ösen, durch die man einen Draht schieben kann, damit die nicht versehentlich abgeschaltet werden.

Sag mal, sind verschiedene Leute heutzutage nicht mehr in der Lage vernünftig selbst zu denken?

Ein Sicherheitstechnisches Teil wie ein FI Schalter hat so konstruiert zu sein, dass er/es immer die nötige Sicherheit garantieren kann!

Es gibt also zwar einen sinngemäßen Einschaltknopf, aber der dient nur zum ein schalten wenn kein Fehlerstrom mehr vorliegt! Liegt weiterhin ein Fehlerstrom vor, schaltet der echte Schalter sofort wieder aus, egal welche Stellung der Hebel zum einschalten gerade hat.

Ein einschalten im Fehlerfalle ist nicht möglich. Intern schaltet der echte Schalter sofort innerhalb kleinerer Zeit von 0,3 Sekunden aus. Da kannst du machen was du willst. Alles andere wäre kein Schutzschalter!

Woher ich das weiß:Beruf – über 40 Jahre Instandhaltung, Reparaturen

Nichts, weil FI-Schutzschalter, genau wie Sicherungen, eine Freiauslösung haben. D.h. Obwohl der Betätigungshebel des FI-Schutzschalters festgehalten wird löst er aus und schaltet erst wieder ein wenn der Hebel auf aus und dann auf ein geschaltet wird. Besteht der Fehler weiter löst er sofort wieder aus.

Er schaltet immer sofort wieder aus bzw. je nach mechanischer Konstruktion lässt er sich gar nicht einschalten.

Bis du müde bist oder die Mechanik kaputt.

Es fliegt Dir alles  um die Ohren 

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