Was meint Silke Burmester damit?

3 Antworten

Im Leserbrief würde ich der Tante erklären wollen, dass sie die demografische Situation unserer Jugend völlig außen vor lässt. Unsere Jugend lebt in einem Land mit einem Durchschnittsalter von 45! Sie ist eine kleine Minderheit, was es zuvor noch nie irgendwo gegeben hat. Und natürlich prägt das die ganze Situation.

Was Jugend ist, und was sie sein sollte, musst du selber ergooglen. Dann wirst du feststellen, dass sich Jugend in einer Welt voller alter Leute kaum leben lässt.

   

Danke, ist eine tolle Antwort. Jetzt wird mir das erst klarer

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Hey du!

Ich denke, dass sich dieser Text eben NICHT an Jugendliche richtet. Das klingt erstmal absurd, da die Jugendlichen ja direkt angesprochen werden. Aber meiner Meinung nach ist das ein Stilmittel und die Autorin wollte damit den Lesern eine neue Sichtweise eröffnen, nämlich die der Jugendlichen. 

Frau Burmester prangert etwas an, über das man sich eigentlich nicht beklagen kann: Angepasste Jugendliche, die vernünftig sind, keinen Alkohol trinken, bei Tests hervorragend abschneiden, tadellose Leistungen zeigen, etc. Eigentlich alles Dinge, die man sich nur wünschen kann als Staat. 

Sie stellt indirekt die Frage, ob das auf Kosten der Lebenszufriedenheit geht. Sie bringt sogar eine Studie an, die zeigt, dass die Lebenszufriedenheit deutlich schlechter bewertet wird als noch vor ein paar Jahren. 

Meiner Meinung nach will sie damit sagen, dass wir als Gesellschaft zu viel von unserem Nachwuchs verlangen. Dass wir so sehr auf Leistung und auf das Funktionieren von Menschen aus sind, dass wir dabei vernachlässigen, wie es den Menschen damit geht.

Als Lösung bietet sie an, dass die Jugendlichen dagegen aufbegehren. Denn in der Politik wird kaum jemand etwas gegen angepasste Jugendliche unternehmen. Die müssen also selbst aktiv werden und sich wehren. Das würde sie sich zumindest wünschen.

Das ist jetzt aber nur meine rein subjektive Interpretation des Textes, ohne Gewähr!

In deinem Leserbrief kannst du also dazu Stellung nehmen. Schreib einfach, wie du das siehst. Hat sie recht? Liegt sie falsch? Seid ihr Jugendlichen Ja-Sager, die alles hinnehmen? Macht ihr, was euch gesagt wird? Oder kennst du Leute, die aufbegehren? Die zu Demos gehen? Die sich im Internet organisieren? Die keinen Bock mehr auf diese ewige Leistungsgesellschaft haben?

Du könntest auch frech gegenfragen, ob das denn nun ein Fehler sei, wenn man sich so verhält, wie es verlangt wird? Ob du lieber wieder schlechte Noten schreiben sollst, damit wir bei Pisa wieder schlecht dastehen? Was du denn nun davon halten sollst, dass du tust, was verlangt wird und das auch wieder nicht recht ist.

Die Aufgabenstellung sagt ganz klar, dass du darstellen sollst, was Jugend heute bedeutet. Das musst du natürlich mit einbeziehen. Es muss also vorkommen, ob du das so siehst wie sie oder ob du es anders siehst, und wenn ja, was anders ist. Wo sie falsch liegt. Wie ist die Jugend von heute? So wie sie sagt? Nein? Wie dann?

Viel Erfolg!

Wir können Dir natürlich auch nicht sagen, was Dein Lehrer von Dir möchte.

Du schreibst, dass ein Leserbrief gefordert wird, in dem Du darstellen sollst, was Jugend aus Deiner Sicht ist. In diesem Zusammenhang scheint es gar nicht schlimm zu sein, dass du den Text nicht verstehst.

Nimm einfach einzelne Abschnitte bzw. Sätze aus dem Text und schreib Deine Meinung dazu.

Hier ein kleines Beispiel. Im Text steht der Satz "Wäret Ihr doch nur schlecht in der Schule!" (letzter Absatz). Zitiere diesen Satz in Deinem Leserbrief und schreib dazu, dass unsere Kinder nur so gut in der Schule sind, weil sie ihre Fragen auf gutefrage.net stellen können und die Nutzer auf dieser Plattform die Hausaufgaben für sie erledigen. Dann schreibst du, dass dies im ersten Moment nach einer ziemlich schlechten Sache anhört, weil die Kinder ihre Aufgaben nicht selbst erledigen können bzw. wollen.

Doch dann kommt die Erleuchtung: Du schreibst, dass es eine wichtige Fähigkeit ist, seine eigenen Grenzen zu erkennen und zu wissen, welche Dinge man kann und welche nicht. Die Dinge, die man nicht kann, delegiert man an die Nutzer von gutefrage.net. Dadurch haben die Nutzer Spaß, weil sie Antworten auf Fragen finden können und dadurch Probleme lösen (Folge: Glückshormone im Gehirn werden ausgeschüttet), die Kinder/ Schüler können sagen, dass sie die Hausaufgaben brav gemacht haben (Folge: Du bekommst keinen Strich für fehlende Hausaufgaben) und für andere, nachfolgende Kinder, die dieselbe Hausaufgabe haben, steht die Lösung bereits im Internet (Folge: Schnellere Verbreitung von Wissen).

Das Fazit in Deinem Leserbrief ist: Die heutigen Schüler wissen, wie man das Internet für sich nutzt und anderen dabei einen Mehrwert erzeugt.

Dein Text ist sehr stark, aber ich hasse es wenn ich fragen stellen wo es über schule geht und die dann sagen dass ich meine Hausaufgaben nicht mache. Ich stelle nur Fragen wenn ich es wirklich nicht weiß

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Tut mir leid dass ich dich beleidigt habe aber das war eine Art meinen Humor zu übermitteln

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