was machen regenwürmer im winter?

4 Antworten

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Die Wintermonate (Dezember bis Februar) verbringen Regenwürmer in Mitteleuropa in 40 bis 80 cm Bodentiefe in einer Art Kältestarre. Häufig finden sich unter wärmespeichernden Bodenstrukturen wie Baumstümpfen, Steinen oder Komposthaufen ganze Kolonien zusammengerollter Würmer. Unter hohen und dicht geschlossenen Schneedecken ist der Boden gegen Kälte geschützt und meist nicht gefroren. Stellenweise kann man hier Regenwürmer beobachten, die selbst im Winter im Bereich des Oberbodens aktiv sind. Noch ist unbekannt, inwieweit und wie lange die Tiere Kältegrade überstehen können. Mittelfristig droht den im Winter aktiven Würmern die Gefahr auszutrocknen, da eine Durchfeuchtung des Bodens aufgrund der gefrorenen Schneedecke bzw. Bodenoberfläche nicht stattfindet. Manche Arten können während der Winterruhe ca. 80 % ihres ursprünglichen Gewichts einbüßen, bevor sie sterben. Lumbricus terrestris zum Beispiel vollzieht in den relativ milden Gegenden Südwestdeutschlands (Oberrheingraben) keine richtige Winterruhe. Er erscheint in feuchten, frostfreien Nächten stets an der Bodenoberfläche, um Nahrung aufzunehmen. Die im Herbst abgelegten Kokons der geschlechtsreifen Regenwürmer entwickeln sich im frostfreien Boden über den Winter hinweg weiter. Im Frühjahr schlüpfen die Jungwürmer nach Eintritt einer Bodentemperatur von über 10 °C.

sagt Wikipedia. :-)

Ich war unfassbar beeindruckt, bevor ich "sagt Wikipedia" las :D

trotzdem natürlich korrekt und ausführlichst.

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@azuphre

Na ja, kann mich ja nicht als Regenwurm-Experte darstellen ... :-)

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-- Regenwürmer sind wechselwarme Tiere. Sie passen ihre Körpertemperatur der Umgebungstemperatur an. Danach richtet sich auch ihr Stoffwechsel und entsprechend sind sie auch mehr oder weniger aktiv.

-- Im Winter verfallen die Regenwürmer in eine Art Winterstarre. Dabei verbleiben sie im Wesentlichen in der Bodenschicht, in der sie auch den Rest des Jahres zubringen: die größeren in Tiefen von einem bis zwei Metern, die kleineren in höheren, vom Frost betroffenen Bodenschichten. Schutz suchen die Würmer lediglich unter Wärme speichernden Bodenstrukturen, wie Baumstümpfen, Steinen oder Komposthaufen. Je nachdem, ob der Boden, in dem sie leben, durchfriert, frieren sie möglicherweise sogar ein. Steigt die Temperatur dann wieder, werden auch die Regenwürmer wieder aktiver.

-- Regenwürmer dienen im Winter aber auch Kleinsäugern wie zum Beispiel dem Maulwurf als Nahrung. Maulwürfe legen sich regelrecht Regenwurmvorräte an. Dazu lähmen sie die Würmer durch einen Biss in den Kopf und legen sie in einer speziell angelegten Vorratshöhle ab. Die Regenwürmer bleiben am Leben (sie können sich lediglich nicht bewegen) und dienen so als Frischnahrung.

http://www.mdr.de/mdr1-radio-thueringen/7086648.html

Wenn es denen zu kalt wird, "buddeln" die sich einfach tiefer in den Boden. Als "Kaltblüter" haben sie da aber wenig Probleme - zudem schränken sie den Stoffwechsel auf das nötigste ein (ähnlich wie Tiere im Winterschlaf)

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