Was kann ich gegen Stottern bei Vorträgen tun?

3 Antworten

Die Antwort von MonoLisa ist tatsächlicher Quatsch. Du sagst, es ist Stottern, und das kannst Du (nach einem Spezialisten natürlich) am besten beurteilen. Ich bin Logopäde, langjähriger schwerer Stotterer und Stotterspezialist. Ich habe in über 700 Vorgesprächen für meine Therapie noch nie jemanden dabei gehabt, der angab zu stottern und bei dem ich die Diagnose "stottert nicht" gestellt habe. Es kommt allerdings vor, sehr selten, dass jemand, der unflüssig spricht, sich nicht sicher ist, ob er / sie stottert, oder nicht. Aber das ist ein anderer Fall.

Es stellt sich auch die Frage, was MonoLisa mit "Es ist Ungeübtheit" überhaupt meint. Menschen, die nicht stottern, üben nämlich ihre Sprechflüssigkeit nicht und brauchen sie auch nicht zu üben. Das heißt nicht, dass man gegen normale Unflüssigkeiten (Versprecher, eingeschobene Füllsel wie "äh" und "ehm") nichts machen kann. Diese kann man sich in der Tat abtrainieren.

Eine gute Stottertherapie enthält mit Sicherheit Elemente, die zu üben sind. Aber dabei geht es nicht um etwas, was zum normalen Sprechen gehört, sondern um Sprechbewegungen, die man einsetzen kann, um weniger oder leichter oder gar nicht zu stottern, bevor oder wenn der Kontrollverlust einsetzt.

Ja, was kannst Du nun tun?

Ich würde zunächst einmal wegen einer Beratung zu jemandem gehen, der von Stottern etwas versteht. Solche Leute gibt es unter den Logopäd/inn/en, aber nicht alle Logopäd/inn/en sind zu einer solchen Beratung in der Lage, leider. Suche Dir also eine, meistens sind es Frauen, die sich besonders für Stottern interessiert und Erfahrung in der Behandlung hat. Das kannst Du vorher telefonisch oder per E-.Mail abfragen.

Ach übrigens, Du gibst an, dass Du nur stotterst, wenn Du im Beisein Deiner Klasse sprichst. Tatsächlich nur dann? Oder auch in anderen anspruchsvollen Situationen? Denke daran, dass dies noch kein Beweis dafür ist, dass Dein Stottern psychische / psychologische Ursachen hat. Stottern ist bei so gut wie allen Betroffenen in Häufigkeit und Stärke von der jeweiligen Situation abhängig, wobei diese Situationsabhängigkeit von Fall zu Fall variieren kann. Es gibt Stotterer, die mit Fremden mehr und stärker stottern, andere weniger. Es gibt die Meinung, dass gerade das darauf hindeutet, dass Stottern eine psychogene (durch psychische Gegebenheiten entstandene) Störung ist. Das glaube ich überhaupt nicht. Stottern ist so wenig psychogen wie Kurzsichtigkeit.

Lass Dich überraschen. Wenn die Therapie gut ist, wirst Du viele wichtige Dinge über Dich und das Leben lernen, und das sollte Spaß machen.

Du könntest vor deinen Freunden und oder deiner Familie etwas vortragen und sie spielen das perfekt Publikum.Also lächeln, tuscheln nicht blöd, schauen interessiert und stellen danach auch gute Fragen.Dann überträgt dein Gehirn das und merkt es sich und vielleicht klappt es ja.:)

ich würde mich an deiner stelle gut auf das referat oder was auch immer vorbereiten bei mir ist es immer ein großer fehler spickzettel zu nehmen, mich bringt das aus dem konzept versuch mit der klasse zu reden wie mit guten freunden und vllt auch mal die ein oder andere frage stellen oder spaß machen damit die klasse aufmerksamer wird, weil wenn du merkst dass sie interessiert zuhören fällt dir alles gleich viel leichter und versuche das referat gut zu struturieren du machst das schon

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