Was kann ich gegen meine Höhenangst machen?

11 Antworten

Bei einer Höhe von 3 Metern Angst zu haben vor den Fogen eines Falls, das scheint mir durchaus vernünftig, da so ein Fall sehr schmerzhaft sein kann. Wenn du aber geradezu 'ausflippst' vor Angst, obwohl im Grunde keine unmittelbare Gefahr des Absturzes besteht, dann handelt es sich imo um ein schwer wiegendes psychologisches Problem. Vielleicht ist in frühreren Jahren oder in deiner Kindheit etwas vorgefallen, was diese Phobie begründet. Ein langsames Herantasten an die Höhe mag generell ein probates Mittel sein, scheint mir aber hier nur ein Versuch die Wirkung zu mindern, und nicht eine Lösung der Ursache zu sein.

Die Konsultation eines erfahrenen Therapeuten, würde vielleicht eher die Chance geben, um die Ursache zu erkennen und das Problem an seiner Basis zu lösen.

Höhenangst kann man überwinden. Du musst einfach z.B. Hochklettern und ein paar Minuten warten. Du gewöhnst dich da oben an. Meistens geht dabei einbisschen die Höhenangst dann weg. Hat bei mir geklappt (war 15 Meter oben)

Der erste Gedanke bei diesem Phänomen ist, dass es sich um eine Angststörung handelt. Die Ursache liegt also in der Psyche und kann möglicherweise von einem Psychotherapeuten therapiert werden. Es läuft meist auf praktische Übungen hinaus, ein schrittweises Gewöhnen an eine hohe Treppe zum Beispiel. Mit jeder Stufe nach oben merkt man: Es ist gar nicht so furchtbar schlimm wie ich gerade eben noch dachte... Man lernt, das die Stressgefühle auch wieder abflauen.

Aber es gibt auch organische Ursachen: Wenn man z. B. eine Erkrankung des Innenohrs durchgemacht hat, kann es sein das das Gleichgewichtsorgan auf Dauer geschädigt wurde. Nach einer akuten Erkrankung des Labyrinths bzw. der Bogengänge kann es sein, dass man einen Teil seines Gleichgewichtssinnes verloren hat ohne das richtig zu merken. Das andere gesunde Ohr und die Augen können nämlich den Schaden auf einem Ohr oft ausgleichen. Trotzdem funktionierts nicht 100%ig. Das merkt man z. B. im Stehen mit geschlossene Augen oder wenn man irgendwo knifflig balancieren muss ohne mit den Augen etwas fixieren zu können.

Also vielleicht nicht gleich zum Psychotherapeuten, sondern erstmal zum Routinecheck beim Ohrenarzt.

Vielleicht in ein offenes Treppenhaus gehen und Tag für Tag höher gehen und immer runterschauen. Oder zu einem Psychotherapeuten gehen, der dir dabei hilft.

Das Verfahren ist richtig. Man sagt langsam daran gewöhnen. Immer ein bißchen mehr zutrauen.

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Wie die anderen schon sagten, der Angst ins Auge blicken und sich langsam rantasten , ich hatte auch das selbe Problem, ich sollte auf dem Dachboden mit helfen und hatte schon Angst die Leiter hochzugehen , nach 2-3tagen war die Leiter ganz normal für mich und die höhe auch, ich war selber etwas erstaunt über meine jetzige Reaktion zu der Höhe, am ende konnte ich mich halb aus dem Fenster in 20M höhe hängen und auch auf dem Dach sitzen ohne Probleme ,

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