Was ist Schuld? & Wann ist man schuldig und wann nicht?

11 Antworten

Die SCHULD ist ein zeitweiliger Zustand, in dem sich ein Mensch, eine Gruppe, eine Klasse usw. als Folge begangener unmoralischer Handlungen, nicht wahrgenommener Verantwortung, der Vernachlässigung von Pflichten oder der Verletzung des Rechts beziehungsweise der Verübung eines Verbrechens befindet.

Sehr gut! Duden oder Gesetzbuch?

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Zwar schützt Unwissen vor Strafe nicht, wie der Volksmund weiß, aber zur Schuld gehört das Wissen darüber, dass etwas unmoralisch, verboten, unerwünscht ist. Das Schuldgefühl kann sich auch erst im Nachhinein einstellen, wenn man durch Verweise oder Bestrafungen über das Verbot aufgeklärt wurde. Ein kleines Kind oder ein Tier muss meist erst etwas falsch machen, um das richtige Verhalten zu erlernen.

1.Wenn Du jemanden aus irgendwelchen Gründen was auch immer antust (auch aus Versehen), wofür der andere absolut nichts kann. Oder 2. wenn Dein Schuldbewusstsein (sofern vorhanden) Dir mitteilt, dass Du einen Fehler gemacht hast - was auch passieren kann, wenn Du objektiv gar keinen begangen hast.

auch so eine Frage, über die sich Philosophen, Rechtsgelehrte, Psychologen und Theologen schon seit Jahrhunderten den Kopf zerbrechen....

Fest steht mal, dass es für Schuld im juristischen Sinne feststehende Regelungen gibt, wobei nicht immer feststellbar ist, ob diese auf das Handeln einer Person in einer Situation zutreffen.

Schuld ist natürlich auch ein Gefühl, dass einen selbst trifft - dürfte einhergehen mit schlechtem Gewissen. Dieses kann ganz unabhängig davon auftreten, ob man im juristischen, theologischen oder philosophischen Sinne tatsächlich "schuldig" ist. Das Gefühl ist auch oft völlig irrational.

Andererseits gibt es Menschen, die für eine bestimmte Handlungsweise keinerlei "SChuld" empfinden, obwohl die Gesellschaft sie moralisch/philosophisch für schuldig hält. Dies kann wiederum unterschiedliche Gründe haben. Meist psychologische Natur, kann aber auch psychatrisch(medizinisch) bedingt sein.

Die Theologen musst Du selbst fragen und die Philosophen selbst lesen - das ist mir alles viel zu schwierig und unergibig.

sich schuldig machen ist nur ein gefühl! wie sagt man so schön: man fühlt sich schuldig. schuld bringt schlussendlich nichts. einsicht, lösungsvorschläge und eine lehre aus einem Fehler abzuleiten bringen einen menschen persönlich weiter. im falle von zweitpersonen eine entschuldigung. Schuldgefühler allerdings halten nur vor guten und wichtigen schritten ab und belasten den beschuldigten (oder einem selber)

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