Was ist Erkenntnistheorie, könnt ihr mir dazu Beispiele geben?

3 Antworten

bis auf die lange antwort von albrecht alles käse. ergänzend möchte ich sagen, dass erkenntnistheorie ein teilbereich der theoretischen philosophie ist und sich mit der möglichkeit von erkenntnis überhaupt beschäftigt. skeptiker z.b. schließen die möglichkeit von erkenntnis komplett aus. wie können wir zum beispiel beweisen, dass eine materielle welt um uns herum wirklich existiert und es sich hierbei nicht nur um vorstellungen handelt. was können wir erkennen im hinblick auf die uns gegebenen erkenntnismittel, sprich sinnesorgane, verstand und vernunft. wie würden wir wohl die welt beschreiben wenn uns von anfang an keine azgen gegeben wären und wir so etwas wie "sehen" gar nicht denken könnten. so navigieren z.b. fledermäuse über ultraschallwellen, uns fehlen dafür die instrumente (nun haben wir zumindest auf technischem weg die möglichkeit sie zu erkennen), aber wie viele dinge in der welt gibt es wohl die wir nicht erkennen können. wie sieht die welt an sich aus? hierzu sehr interessant die metaphysik von emmanuel kant mit der unterscheidung in realität (welt an sich) und wirklichkeit (die welt wie wir sie erfahren). ich hoffe ich konnte einen kleinen überblick verschaffen.

Erkenntnistheorie ist ein Hauptgebiet der Philosophie (Ethik ein anderes). Es wird ein Standpunkt zu der Frage „Was kann ich wissen?“ (eine der von Immanuel Kant formulieren philosophischen Grundfragen) vertreten.

Definitionen und Beispiele stehen in jedem ausführlichen Philosophiewörterbuch.

Erkenntnis ist der Vorgang und das Ergebnis eines gewonnenen Wissens. Erkenntnistheorie enthält Gedanken und Erklärungen, was Wissen ist und wie (unter welchen Voraussetzungen oder Bedingungen) es erreicht und begründet werden kann.

Beispiele in kurzer Darstellung:

Platon unterscheidet Erkenntnis (wahr und begründet) von einer bloßen Meinung. Die Vernunft kann Ideen einsehen, an denen die Dinge der Erscheinungswelt Anteil haben.

Der Empirismus leitet Wissen aus der Erfahrung ab. Jede Erkenntnis über wahrnehmbare Dinge stammt nach seiner Theorie aus der Sinneswahrnehmung, ohne der Erfahrung vorausgehende Ideen oder Begriffe.

Immanuel Kant untersucht in seinem Werk „Kritik der reinen Vernunft“ die Bedingungen der Möglichkeit von Erkenntnissen. Erkenntnisse über die Welt erfolgen danach durch Urteile, die Sinneswahrnehmung und Verstand/Vernunft verbinden. Menschen erkennen nicht das Ding an sich, sondern seine Erscheinung. Wie etwas erscheint, ist von der Erfahrung vorangehenden Formen der Anschauung und Kategorien des Subjekts abhängig.

Erkenntnistheorie beinhaltet den eigentliche Grund der Philosophie überhaupt. Es geht dabei vor allem um das Problem der Erkenntnis. Alle unsere Erfahrung - all unser Wissen ist grundsätzlich "bedingt", bedingt insbesondere in dem Sinne, dass wir gewisse Voraussetzungen mitbringen müssen, um unsere Umwelt erfahren zu können - um überhaupt etwas wissen zu können. Das prinzipiell unumgängliche Problem dabei: die subjektive Voraussetzung zur Erkenntnis beeinflusst die Art der also erworbenen Erkenntnis, weil Bedingungen, besonders mit Kant, unweigerlich das jeweils Bedingte bestimmt. Wir würden, speziell mit Kant, die Welt ganz anders erleben, könnten wir sie "direkt" und somit unbedingt erkennen, was, nach allgemeiner philosophischer Auffassung, im Kern das eigentliche unwiderlegbare Grundproblem aller menschlicher Erfahrung darstellt. Allerdings, eine neuzeitliche Arbeit, "eklatant, Herr Kant!" von An Gerken, 2009, stellt dieses "Grundproblem" generell in Frage (im Zuge einer Widerlegung der Erkanntnistheorie Kants).

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