Was ist die "subjektive" und was ist die "objektive" Geschichte?

8 Antworten

Objektive Geschichte ist die wahre Geschichte,. Fakten so wie sie stattgefunden haben. Ohen Wertung. Wenn ein Mensch die Geschichte von seinem Blickwinkel aus betrachtet und beschreibt und dabei Wertungen und eigene=subjektive Sichtweisen einbringt, dann ist es eine "subjektive" Geschichte.

in deinem Fall ist die objektive vermutlich die wahre Geschichte, die subjektive die erfundene bzw unwahre Geschichte

Allerdings weiß niemand, wie das Wahre war. Jeder hat eine andere Theorie

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Streng objektive Geschichten (also völlig wertneutral) gibt es eigentlich gar nicht, weil sie immer von einem "Subjekt" erzählt werden, das seine Meinung und Weltanschauung unbewusst mit einfliessen lässt.

Nicht unbedingt. Wenn man sagt es gab ein Erdbeben in Chile. Dann ist es ziemlich objektiv.

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@aptem

schon richtig, aber das ist auch einfach nur eine Aussage. Bei Geschichten bzw. Berichten wird es schon WESENTLICH schwieriger.

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@alchemist2

aber möglich, und sollte sogar einem guten Berichterstatter gut gelingen.

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@aptem

ich stimme Alchemist2 zu: Obejektive Berichterstattung ist so gut wie gar nicht möglich, gerade in der Geschichte, denn Geschichte ist immer die Geschichte der Sieger. Nicht umsonst hat man ständig das gefühl gerade so noch an einem Unglück vorbeigeschrammt zu sein. Man denke nur an Hittler und den 2. Weltkrieg, vollkommen zu Recht vermeiden wir jegliche Zugeständnisse an Hittler, z.b. er hat Dtl vereint. Er hat uns damit ins Desaster geführt, aber rein objektiv hat er das Land auf einen gemeinsamen Nenner gebracht und ja, es wäre auch objektiv zu sagen die Rüstungsindustrie hat arbeit geschaffen. Aber natürlich sind das nur Randerscheinungen in Anbetracht von 60 Millionen Toten und einem zerbombten Europa. Unser subjektives Empfinden filtert diese "Randerscheinungen" aus unserer Meinungsbildung und sein wir mal ehrlich, das ist auch ganz gut so.

Aber zugegeben: die öffenlichen Sender machen zwar in aller Regel nur murks, schaffen mit der Tagesschau allerdings eine der ojektivsten Nachrichteninstitutionen weltweit.

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Subjektiv: Durch die eigene Meinung nicht mehr der Wirklichkeit entsprechend. Objektiv: Absolut der Wahrheit entsprechend, eigentlich fast unmöglich.

Subjektivität (Lat. "Unterworfenheit") ist im ursprünglichen Sinne diejenige Eigenschaft, die ein Subjekt von einem Gegenstand unterscheidet. Wie diese Eigenschaft genauer zu fassen ist, ist in Philosophie und Wissenschaft seit Beginn der Antike umstritten.

Im abgeleiteten Sinne steht Subjektivität auch für dasjenige Verhältnis eines Subjekts zu seiner Umwelt, das nicht objektiv ist. In diesem Sinne wird Subjektivität in den Naturwissenschaften zumeist als Fehlerquelle angesehen und zu vermeiden versucht. In den Sozialwissenschaften und der Psychologie ist der Erkenntniswert subjektiver und subjektorientierter Qualitativer Forschungsmethoden dagegen weitgehend anerkannt.

Die Soziologen Peter L. Berger und Thomas Luckmann gehen in ihrem Werk „Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit“ davon aus, dass die gesellschaftliche Wirklichkeit von den Individuen durch ihre subjektive Wahrnehmung erst konstruiert wird und nicht objektiv (unabhängig) von der Subjektivität existieren kann.

Im Bereich der Sozialpädagogik ist Subjektivität ein Konstrukt des Bewältigungskonzeptes zur Wiederherstellung von Handlungsfähigkeit und Erhalt des Selbstwertes.

http://de.wikipedia.org/wiki/Subjektivit%C3%A4t

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