2 Antworten

Hi franzip,

die offizielle Bedeutung der Begriffe subjektiv und objektiv wurde hier schon gesagt:

Eine subjektive Beurteilung ist eine, bei der die eigene Ansicht oder auch die eigenen Interessen mit reinspielen. Subjektiv ist also sehr persönlich. 

Eine objektive Betrachtung der Dinge dagegen lässt alles Persönliche weg und beinhaltet allein die faktischen Aspekte.

Subjektiv kannst du einen Sommertag als sehr heiß empfinden, objektiv betrachtet hat es aber eben mal 25 Grad und es ist gar nicht so heiß. Subjektiv bist du also einfach sehr wärmeempfindlich.

Objektiv zu sein ist als Mensch generell nicht ganz einfach (bis hin zur Vermutung, es sei unmöglich), weil er eben mal ein Subjekt ist und das nicht so leicht beiseite stellen kann.

Interessant ist das in einem Video auf YT auch im Zusammenhang <objektive Moral vs. subjektive Moral> erklärt.




Wobei auch hier die Relativitätstheorie im Vordergrund stehen muss:
Subjektiv ist z.B. eine Aussage, wenn Sie in Relation zu den eigenen Interessen und Erfahrungen steht, und unzureichend mit allgemeinen (bzw. oft wissenschaftlichen) Fakten begründet ist;
Objektiv ist diese Aussage, wenn sie mit möglichst vielen allgemeinen Fakten begründbar ist, und diese Fakten in direkter Relation zu dem nächst Höherem stehen;
Auf dein Beispiel bezogen, sind 25°C "gar nicht so heiß" in z.B. subtropischen Zonen, jedoch sehr sehr heiß in subpolaren oder polaren Zonen, wenn du dich aber auf die möglichen Höchst- und Niedrigsttemperaturen der Erde beziehst sieht es wieder ein Bisschen anders aus.
Der Übergang von objektiv und subjektiv ist also nicht eindeutig und demnach fließend, den alles steht in Relation;
trotzdem wird im Volksmund als Subjektiv das angesehen, was in erster Linie in Relation zu der eigneen Meinung steht.

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Sehr gute Erklärung! Hat mir auch geholfen. Danke

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Subjektiv von eigener Einstellung, Erfahrung beurteilend. Objektiv: wertfrei ohne Emotionen beurteilend.

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