Was ist der Unterschied zwischen Kompaktkamera und Systemkamera?

5 Antworten

Kompaktkamera = alles in einem Gehäuse, Blitz, Bildchip, Objektiv, Fokus, Zoom, nichts davon austauschbar!

Systemkamera = mit meist einem Objektivverschluss, so dass sich verschiedene Objektive mit unterschiedlichen Linsen, Filtern o.ä. leicht wechseln lassen, ist meist ein bestimmtes System eine ´s Herstellers, manchmal passen auch andere Hersteller!

Kompaktkameras gibt es schon für ein paar Euro. Füher als man noch auf Film Fotografierte hatte jede kleine Kompakte auch ein großes Aufnahmemodium - eigentlich gleich groß wie eine SLR. Heute haben die Kleinen winzige Sensoren um Geld zu sparen.
Bridgekameras sind Kompaktkameras in DSLR-Optik mit superlangem Zoom (ganz schlecht für die Bildqualität) und kleinem Sensor (ebenfalls schlecht für die Bildqualität). Da diese Dinger fast so teuer oder teilweise sogar teurer als Einsteiger-DSLRs sind ist das die schlechteste Wahl!
DSLRs - Spiegelreflexkamers sind die beste Wahl wenn es um Funktionsvielfalt, Kontrolle und Bildqualität geht. Allerdings sollte man sich mit so einer Kamera auch beschäftigen.
Spiegellose Systemkameras gibt es als kleiner Alternative zur DSLR. Die meisten Modelle haben ebenfalls große Sensoren und liefern top Bildqualität. Allerdings ist das Angebot an Objektiven und Zubehör deutlich beschränkter als bei einem DSLR-System und manches ist verhältnismäßig deutlich teurer als vergleichbares bei einem DSLR-System. Die Miniaturisierung hat halt auch seinen Preis und ein weiterer Faktor ist die begrenztere Anzahl der verkauften Kameras, was viele Systeme noch nicht allzu attraktiv macht für die Dritthersteller von Zubehör.
Naja wenn du gute Bildqualität haben willst kommst du kaum an einer DSLR vorbei.
Die ganzen Bridge-Kameras und Kompakten haben alle winzig kleine Sensoren mit denen sie deutlich mehr Rauschen und vor allem deutlich schlechtere Detailwiedergabe erreichen.
Schau dir mal das Thema an: http://www.gutefrage.net/frage/makrofotografie---kamera-fuer-einsteiger
Da siehst du ein Bild von einer Kompakten / Bridge vs. billigst DSLR. Das von mir verlinkte Bild ist mit einer D3000 + 18-55mm Kit-Linse + 10 EUR Nahlinse gemacht worden....
Bei der Wire-O-Bindung kann man an den Schnittkanten sogar noch leicht die Struktur und die Fasern des Papiers erkennen. Das ist eben DSLR-Bildqualität.
Bei der Fliege wirkt alles irgendwie metallisch und Details wie Häärchen sind einfach zugematscht und nicht mehr erkennbar. Da zeigen sich die Schwächen des kleinen Sensors deutlich!
Ich kann dir die Nikon D3100 + 18-105mm Kit wärmstens empfehlen. Dieses Set ist mit ca. 400 EUR sehr gut bezahlbar und deckt ca. 90% der Alltagsaufgaben hervorragend ab!
Die DSLR ist auch eine Anschaffung für Jahre. Im Gegensatz zu den Kompaktknipsen kann man damit durchaus 3, 4, 5 Jahre fotografieren und man wird immer noch Top Bildqualität haben. Das ist auch ein Grund warum 5,6,7 Jahre alte Modelle immernoch einen sehr hohen Wiederverkaufswert haben! Für eine 5 Jahre alte Kompakte bekommst du auf ebay noch 5 EUR... Für eine 5 Jahre alte Einsteiger-DSLR werden auf ebay auch noch schnell mal 150-200 EUR bezahlt!
Daher empfehle ich dir - spar noch ein wenig und kauf einmal was ordentliches.

Quelle: mbauer588 gutefrage.net

Es gibt auch Kompaktkameras mit großem Sensor: z.B. Ricoh GRII und von Sigma. Allerdings haben die Festbrennweiten, weil nur die sich auch kompakt bauen lassen. 

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Knappe Antwort. Bei der Systemkamera ist ein Objektivwechsel moeglich.

Aber auch Systemkameras koennen kompakt sein und nicht alle haben einen großen Sensor!

Ausfuehrlich und etwas allgemeiner:

Zunaechst mal ist der Markt der Digitalkameras nahezu unueberschaubar
und fast taeglich gibt es neue Modelle; die Vorgaenger sind noch lange
in den Regalen.

Um etwas "Ordnung in das Angebot" zu bringen sollte man sich zunaechst mal kritisch selbst fragen, was man ueberhaupt will und erwartet und wie viel man bereit ist zu schleppen und an Geld auszugeben..

Die ganz einfachen Kameras (50-200€) werden mehr und mehr von den eingebauten Smartphonekameras verdraengt.

Preislich im Anschluss (200-700€) kommen dann:

1.die Bridge- oder Superzoomkameras (mit kleinem Sensor)

2.hoeherwertige Kompaktkameras (mit kleinem, mittlerem oder auch APS-C-großem Sensor)

Vorteil der Bridge sind:

•der oft enorme Zoombereich,

•der Sucher

•die ueberschaubaren Kosten

•oft sehr ordentliche Makrotauglichkeit

Die Nachteile der Bridgekameras sind:

•bei wenig Licht sehr deutlich schlechtere Bildqualitaet als Kameras mit großem Sensor

•der Autofokus ist nicht sporttauglich

•schoene Hintergrundunschaerfe ist fast nur im Makrobereich oder mit Tricks und Koennen machbar

Ob man die Groeße eher als Vor- oder als Nachteil sieht ist Geschmacksache.

Kompaktkameras kauft man deshalb, weil man nicht viel schleppen will
oder darf, oder weil man unauffaellig fotografieren will. Gute
Kompaktkameras wie z.B. die Ricoh GR kosten nicht nur so viel wie eine
Systemkamera, sondern liefern auch erstklassige Bildqualitaet.
Schließlich haben sie Bildsensoren, wie sie auch in Systemkameras
verwendet werden. Weitere herrausragende Kompaktkameras kommen von
Olympus, Fuji und Sigma. Nachteile sind:

•oft kein (oder nur teurer Zubehoer-) Sucher

•nur eine Brennweite, die auch kaum erweiterbar ist

Dazwischen gibt es noch Kameras, die deutlich kompakter sind als eine
Bridge, aber auch deutlich groeßer als eine kleine Kompaktkamera.
Populaerer Vertreter sind die Canon Powershot Modele. Zoombereich und
Sensorgroeße liegen ebenso wie die Gehaesegroeße im Mittelfeld mit allen
Vor- und Nachteilen.

Kommen wir jetzt zu den Systemkameras. Auch die gibt es vereinzelt
mit winzigen Sensoren (Pentax Q und Nikon 1). Normalerweise sind aber
Sensoren verbaut, die die Groeße von mindestens 1 Daumennagel (mikroFT und FT), 1,5 Daumennaegeln (APS-C) 3 Daumennaeglen (Kleinbild oder Vollformat) oder 5 und mehr Daumennaegeln (Mittelformat) haben. Ein Schaubild gibt es bei Wikipedia---> Sensorformat 

Kostenmaeßig kann sich das Hobby Fotografie als ein "Fass ohne Boden"
entpuppen, wenn man sich fuer eine Systemkamera entscheidet. Dafuer
bleibt dann auch kaum eine Aufgabenstellung unloesbar, wenn man
genuegend Wissen und Geld hat.

Allerdings kann man auch gut unter 1000 Euro bleiben und gluecklich werden. Lichtstarke Objektive gehen aber bei  jedem System ins Geld (und ins Gewicht). Außerdem wachsen die zu schleppenden Kilos proportional zur Groeße des Sensorformats. Dabei stellen die passenden Objektive den Loewenanteil des Gesamtgewichtes.

Benutzer der "alten" Systeme wie Canon, Nikon, Pentax und Sony
(Minolta) koennen nicht nur auf ein großes (Pentax und Sony A_Bajonett) bis riesiges (Canon und Nikon) Neusortiment, sondern auch auf einen riesigen Gebrauchtmarkt zugreifen. Doch auch die neuen Systeme (Sony E-Bajonett, Olympus und Panasonic mFT, Fuji X) bieten fuer die allermeisten ernsthaften Fotografen genuegend "Arbeitmaterial".

Mit welchem System man letztendlich gluecklich wird, kann hier
(oder in anderen Foren) niemand entscheiden außer dem Kaeufer selbst.
Der muss entscheiden, wie viel er schleppen, wie viel er ausgeben will,
welche Geraetschaften sich in seiner Hand am ertraeglichsten anfuehlen, welches Menue er am besten versteht, mit welchem Sucher er am ehesten klarkommt. Man muss die Geraete gerne in die Haende nehmen. Nur dann nimmt man sie gerne mit und die Bedienung gibt nicht jedesmal neue Raetsel auf. Die erzielbaren Bildergebnisse liegen gar nicht so weit auseinander und sind mehr abhaengig vom Koennen des Fotografen, dem Licht und der Qualitaet des Objektivs als von der Wahl der Kamera
.

Der Gang in einen gut sortierten Laden oder zu einem Fotostammtisch
oder zu einem Fotoclub/VHS ist unabdingbar. Nicht um sich von
Verkaeufern oder Usern einlullen zu lassen, sondern um mal ein paar
Geraetschaften auszuprobieren und den persoenlichen Favoriten zu finden.
Kameras sind etwas sehr individuelles, aber letztlich nur ein Werkzeug.

Eigenschaften wie Sucher, Haptik, Bedienlogik, Geraeusche,
Wetterfestigkeit sollten wichtige Auswahlkriterien sein; nicht nur
Zubehoerauswahl, Image, Preis, Empfehlungen oder gar Testberichte
. Auch die Notwendigkeit von WiFi, Klappdisplay, GPS, Touchscreen usw. wird vollkommen unterschiedlich bewertet.

Wer Hallensport oder Wildlife (insbesondere kleine Voegel)
fotografieren will, hat natuerlich ganz andere Anforderungen an die
Ausruestung, sollte sich dann aber auch ueber die Kosten im Klaren sein

 

Bei Systemkameras kann man zum Bespiel die Blende und die Verschlusszeit manuell einstellen. Bei Kompaktkameras passt sich das alles automatisch an.

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